Die Traumreise

von Rhinee
KurzgeschichteFantasy, Übernatürlich / P16
OC (Own Character)
26.03.2020
26.03.2020
8
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Vorsichtig tupfte Katarzyna mit einem nassen Tuch über ihre Wange. Blut tropfte in die Schüssel vor ihr, malte rote Schlieren in das Wasser, rann ihre Hand hinab. Im kleinen Handspiegel betrachtete sie das Werk dieses wahnsinnigen Blutsaugers, der ihr das Andenken in ihrem Gesicht verpasst hatte. Die Bardin zischte leise voll Abscheu. Sobald das Problem mit Vadim gelöst war, würde sie sich auf die Jagd nach Angelique und ihrer Brut begeben… Aber zuerst musste sie sich hierauf konzentrieren.
Zwei Tage schon segelten sie auf einem der schnellen Langboote, die der skelliger Jarl Rist sein Eigen nannte. Heute sollten sie eigentlich Cidaris erreichen, diesen Zipfel Land, der an ihre Heimat Temerien grenzte.
Kasia duckte sich unter der niedrig hängenden Plane hervor, die provisorisch über das Deck gespannt als Schutz vor Nieselregen und heftigeren Schauern diente. Das Mistwetter passte überaus gut zur Stimmung der Besatzung.
An der Heckreling fand sie drei Gestalten mit hängenden Schultern, die stumm auf das glitzernde Meer hinaus blickten. Tybalt und Rex, die beiden Waffenbrüder und Gefolgsleute des Ritters Sire Vigo de Ferrante, daneben der hagere Wolfshexer Tar’Azul. Kurz überlegte Kasia, sich zu ihnen zu gesellen, entschied sich dann aber dagegen, dieses Bild der Stille zu stören, und wanderte weiter Richtung Bug. Vorne an der Spitze des Schiffes konnte sie den Jarl selbst und den Ritter erkennen, die angestrengt nach Land Ausschau hielten, drehte dann aber lieber ab zur Mitte des Boots.
Dort, unter einer weiteren Plane, saßen der Rest der trostlosen Truppe auf Rollen aus Segeltuch und niedrigen Holzbänken. Grimjan und Wanja, die beiden Ungeheuerjäger, die ebenfalls das Blau und Weiß der temerischen Landesfarben trugen, daneben die struppige Anna und Violetta.
Und dazwischen, auf Felle gebettet und unter dicken Wolldecken verpackt, lag Vadim, totengleich, regungslos, so beängstigend still. Kasia erschauerte bei seinem Anblick.


Er ist mein. Sieben Tage. Nutze sie gut, doch Hoffnung bleibt dir keine. Sieben Tage. Dann ist er tot.


Dreckiger Abschaum. Verrotten sollte die Hexe, wenn es nach ihr ging. Das stinkende Weib, die Knochenmutter… Wenn Kasia doch nur endlich diese bösartig gleißenden Augen aus dem verfallenen Gesicht reißen könnte, dabei zusehen, wie der Rest dieses abartigen Wesens im Feuer zerfällt…
Bald. Es musste einfach sein, und wenn es das letzte war, was sie tat.


Heute begann der dritte Tag ihrer Totenwache, wie Anna es in einem überaus düster poetischen Moment genannt hatte. Heute würden sie in Cidaris anlegen, sich flugs nach Bremervoord aufmachen und den dortigen Melitele-Tempel aufsuchen. Eigentlich hatten sie vorgehabt, es gleich in Ellander im größten Heiligtum zu versuchen, doch der Weg erwies sich als zu weit für die kurze Zeitspanne, die ihnen blieb. Also musste Bremervoord reichen.


Später am Abend waren sie bereits auf der Straße vom Hafen zum Tempel. An der Botenstation hatten sie einen völlig überarbeiteten Esel zu viel zu hohem Preis erstanden, der aber nach einigen Möhren und mit dem Versprechen auf mehr gefügig vor dem kleinen Wagen her trottete, auf dem der bewusstlose Hexer lag. Violetta saß bei ihm, sehr zum Missfallen von Kasia, die Frauen allgemein und der Heilerin im speziellen misstraute und ihren Gefährten nicht aus den Augen ließ.
„Hier muss es sein“, brach Rex das Schweigen. „Diesen Pfad hier entlang und dann bis zur Heckengrenze.“
Nicken war seine einzige Antwort, und Tybalt lenkte den Esel mit leichtem Klopfen gegen dessen fellige Flanken den Weg hinab.


Der örtliche Tempel der Melitele war weder prunkvoll noch sonderlich beeindruckend. Hinter einer Steinmauer, die ihre besten Tage schon weit hinter sich hatte, duckten sich mehrere kleine Gebäude um einen Hof, und ein Tor aus geschwungenen Eisenstäben versperrte den Eingang.
Kurz zögerte Rex, dann griff der bärtige Krieger nach einer Glocke, die an einem der Pfeiler hing, und läutete. Als hätten sie bereits auf das Signal gewartet traten zwei verschleierte Frauen hervor und blieben hinter dem Tor stehen, ohne Anstalten zu machen, es auch zu öffnen. Grimjan räusperte sich.
„Grüße, werte Priesterinnen. Wir erbitten Einlass und die Hilfe der großen Mutter Melitele.“
Die größere der Frauen musterte sie.
„Melitele segne euch“, sagte sie kalt. „Und nun geht.“
Verdutzt schaute Grimjan in die Runde der ratlosen Gesichter hinter sich, dann sprach er unsicher weiter.
„Gewährt ihr Reisenden und Heilungssuchenden kein Obdach? Dies ist doch ein Ort des Friedens…“
„Des Friedens, sehr richtig. Und ihr seht, mit Verlaub, nach den Gegenteil aus. Die Zeiten sind schwer, und die heiligen Regeln der Gastfreundschaft wurden zu oft gebrochen, als dass wir einem Haufen“, sie betonte das Wort mit Nachdruck, „Wie euch einfach so Einlass gewähren würden. Geht also.“
Gerade wollte die Verschleierte sich zum gehen wenden, also Violetta vom Wagen sprang und nach vorn zum Tor trat.
„Wartet, Schwester. Ich bin es“, rief sie.
„Violetta?“ verdutzt hielt die Priesterin inne. „Welch… Freude dich zu sehen.“ Ihr Gesicht sah zwar wenig erfreut aus, doch kam sie zurück an das Eisengitter.
Violetta ignorierte den Tonfall und sprach: „Schwester Ingrid, dies sind meine Freunde Rist und Anna“, dabei zeigte sie auf den Jarl und seine dunkelhaarige Huskarl, „Und auch der Rest sind vertrauenswürdige Leut. Wir haben ein dringliches Problem und suchen Eure Hilfe und die der großen Mutter. Bei Melitele, ihr seid unsere letzte Hoffnung.“ Dabei klammerte sie sich fest an das geschwungene Tor.
Schwester Ingrid zog eine Braue nach oben.
„Na, nicht so dramatisch, Kind. Wenn wir euch einlassen sollten, bürgst du für alles, was diese Leute anstellen. Dein Leben steht ein dafür, dass sie sich zu benehmen wissen, und es liegt in unserem Ermessen, welche Hilfe ihnen zu Teil wird, ist das klar?“
Nickend trat Violetta einen Schritt zurück. „Klar wie der Teich der Erkenntnis am Morgen.“
„Nun gut“, sprach die Priesterin, immer noch in ihrem Befehlston, dann winkte sie jemandem zu, und das Tor öffnete sich langsam. „Ich werde euch im Auge behalten.“


Die Mitte des kleinen Platzes zierte ein Brunnen mit der Figur der dreifachen Melitele, die junge, die Mutter und die Alte. Die Temerier der Runde nickten kurz in Richtung der Statue, Rex kniete sich sogar einen Moment davor und murmelte ein paar Worte, was von den Priesterinnen mit wohlwollenden Blicken aufgenommen wurde, dann trat eine stämmige Frau mit weiß verziertem Schleier vor.
„Segen der Mutter sei mit Euch. Ich bin Schwester Ewa, Oberin dieses Klosters. Mir wurde gesagt, ihr seid auf der Suche nach der Hilfe der Göttin?“
Wieder trat Violetta vor, begleitet von Kasias missmutigem Blick.
„Segen auch mit euch, Schwester Oberin. In der Tat hatten wir gehofft, dass Ihr euch einem der Unseren annehmt. Der Hexer Vadim von Wyzima wird von einer dunklen Zauberin in seinem Geist gefangen gehalten. Ich habe seinen Körper überwacht, und sein Herz schlägt äußerst langsam, er atmet kaum, weder Wärme noch Kälte erzeugen eine Reaktion.“ Hilflos fuchtelte sie in der Luft herum. „Weiter weiß ich nicht bei ihm. Auch seine Art… Sein Körper ist anders, als ich es sonst kenne.“
Die Oberin nickte. „Natürlich, Schwester. Wenn er ein Hexer ist, so wurde er verändert, schon als Kind. Aber das, was du beschreibst, scheint mir weniger wie eine Krankheit des Körpers denn des Geistes. Und euch“, dabei sprach sie zur ganzen Gruppe, „ist das Schicksal wohlgesonnen, denn es trifft sich, dass sich jemand hier befindet, der weiter helfen könnte. Folgt mir.“
Sie führte die Truppe zu einem verwucherten Haus im hinteren Bereich des Klosters, wo wilder Efeu und Stauden ein verwunschenes Bild malten. Ein kleiner Stall lehnte sich an die weiß verputze Mauer, Tybalt führte den struppigen Esel hinein, schmiss ein paar Mohrrüben dazu und ließ das Tier glücklich mampfend zurück.
Der Krieger eilte seinen Freunden hinterher, die bereits im Inneren des Hauses verschwunden waren, und blinzelte kurz, um seinen Augen an das Dämmerdunkel darin zu gewöhnen. Rex und Grimjan ließen soeben vorsichtig die Trage mit Vadim zu Boden, darauf bedacht, den Hexer nicht herunter zu werfen, während der Rest sich unsicher zusammen drängte.


Eine zierliche Frau trat in den Raum, blickte verwundert zwischen dem gemischten Haufen und der Oberin hin und her. Diese stellte sie vor.
„Reisende, dies ist Geneviéve Aquamarine, eine überaus begabte und eifrige Schülerin der Oneiromantie. Wenn jemand in diesem Kloster euch zu helfen vermag, dann sie.“ Dabei machte sie eine anerkennende Geste in Richtung der Traumseherin. „Ich lasse euch nun allein, meine Pflichten erfordern meine Anwesenheit, doch lasst nach mir rufen, wenn es euch an etwas fehlt. Segen der Mutter sei mit euch.“
Damit verschwand die Priesterin und ließ die Gruppe in betretenem Schweigen zurück.
Geneviéve ergriff das Wort.
„Nun… seid gegrüßt, denke ich? Und Segen der Mutter. Ich bin Geneviéve, aber das wisst ihr schon… Ihr seid?“


Die folgenden Stunden verbrachten sie damit, sich vorzustellen, von den Geschehnissen um die Knochenmutter und vom Feldzug in Luxburg zu erzählen, und beschrieben die Schlacht gegen die Vampire, die Schatten, und wie Vadim seitdem tief im Koma lag. Auch Kasia erzählte lange und unter leisen Tränen von ihrem Treffen auf die Knochenmutter und deren Drohung, Vadim am siebten Tag sterben zu lassen. Das war in schon vier Tagen. Als sie fertig waren, blickten alle erwartungsvoll zu der Oneiromantin. Diese nickte, lange, nachdenkend, grübelte. Schließlich schien sie einen Entschluss gefasst zu haben.
„Ihr seid wahrlich ein Kuriosum. Und dieser Fall ist anders, als alles, was ich bisher sah. Bedenkt auch, dass wir uns hier auf ein gefährliches, unerforschtes Gebiet begeben, aber…“ Sie schritt zu Vadim, legte eine Hand auf seine kalte Stirn und schien zu horchen. „Er scheint sich immerhin in einem schlafähnlichen Zustand zu befinden.“ Sie wandte sich wieder zur Gruppe.
„Ich kann versuchen, eine Brücke in seinen Geist zu weben, und einem von euch Eintritt zu gewähren. Was ihr dort findet, und wie ihr euren Gefährten aus sich selbst befreit, das müsst ihr selbst heraus finden. Wer also geht mit mir?“
Sofort wollte Katarzyna aufspringen und sich freiwillig melden, als Rist sie am Arm packte und zurück hielt.
„Warte“, ermahnte er sie. „Frau Geneviéve. Wenn es euch möglich wäre, auf ein größeres Reservoire an Kraft zurück zu greifen, könntet ihr dann mehr als eine Person über diese Brücke führen?“
Die Oneiromantin stutzte. „Ah… Schon, das sollte, je nach Stärke und Ausmaß der Quelle, im Bereich des theoretisch Möglichen liegen, jedoch sehe ich weder eine Zauberin noch einen Magier unter euch, der…“
Rist unterbrach sie.
„Dann helfe ich euch.“
Verwirrt schaute die zierliche Frau ihn an. „Ihr? Wie könntet Ihr mir behilflich sein?“
„Seit langem schon verfüge ich immer wieder über die Fähigkeit, seherische Träume zu erleben, und wenn ich das sagen darf, bin ich ziemlich magisch veranlagt…“ Schelmisch grinste der Jarl vor sich hin, während außer Anna alle anderen einen verblüfften Gesichtsausdruck bekamen, Rex sogar mit großen Augen zu Rist starrte.
„Also“, fuhr er fort, „Hier steht Eure Quelle, und mein Huskarl Anna hier, die kann euch noch mit Substanzen unterstützen, sag ich mal.“ Anna machte sich klein und schien die Vorstellung gar nicht zu mögen.
„Ist das so?“ fragte Geneviéve nachdenklich. „Wir bräuchten Sedativa, Halluzinogene, und etwas, um die Atmung zu stabilisieren. Habt Ihr solcherart Substanzen dabei?“
Anna dachte nach, zählte etwas an ihren Fingern, schaute in die Runde, zählte noch einmal. Dann kramte sie etwas in der großen Ledertasche herum, breitete ein Tuch auf den Boden aus und fing an, eine Menge bunter Fläschchen darauf anzuordnen.
„Alraunentinktur, Frauentränen, Krabbspinnengift zum Einschlafen, bisschen was von meiner Spezialmischung für bunte Träume, und wenns nötig wird und einer aufwachen muss, hmm, denk ich hab noch weiße Möwe und Pirol. Sollte gehen eh?“
„Verdammt Anna, du bist n wandelndes Drogenlabor, aber echt!“ staunte Tybalt.
Anna zuckte die Schultern. „Was muss, muss.“


Sie suchten aus den Nebenräumen mehrere niedrige Pritschen zusammen, banden Mäntel und Decken zu provisorischen Kissen und stellten alles im Kreis auf. Gerade wollten Tybalt und Grimjan sich daran machen, Vadims Körper auf eins der Betten zu legen, als Tar’Azul sie zur Seite schob.
„Lasst mich mal. Ich habe das schon öfter gemacht.“
Mit diesen Worten griff er Vadim an Arm und Bein, warf ihn sich mit einem Schwung über die Schulter und ließ ihn etwas unsanft herab. Grimjan schüttelte den Kopf, sparte sich aber einen Kommentar.
Rist und Anna schauten sich an.
Der Jarl sagte: „Anna, du bleibst wach und passt auf uns auf, ja? Lass niemanden herein, und sollte einer anfangen komisch zu atmen oder sonst was, dann weckst du den auf, verstanden?“
Anna nickte.
„Du willst das jetz echt machen, hm? Gehst da rein zur Knochenhexe, in Vadims Kopf verdammt?“
Geneviéve mischte sich ein.
„Nun, wenn man es genau nimmt bleibt Rist mit mir auf einer anderen Ebene. Wir werden auf der Brücke wandeln, nicht ganz wach, nicht ganz im Schlaf, und den Weg für euch Reisende öffnen. Also, solange Rist sich nicht vor mich drängt und weiter über die Grenze geht, als er sollte, dürfte ihm nichts zustoßen.“
Tybalt schnaubte. „Ihm nicht, uns schon?“
„Durchaus kann ich eine gewisse Gefahr für euch nicht ausschließen. Seht, wer im Traume stirbt, wacht normalerweise auf, aber wer auf einer Traumreise sein Leben verliert… Sagen wir, es ist nicht ausreichend dokumentiert, was mit derlei Seelen geschieht, und ich habe nicht vor, es heraus zu finden.“
Energisch stapfte Tybalt zum bewusstlosen Hexer hinüber, knuffte ihn in die Seite und rief geradezu in sein Ohr.
„Hörst du Vadim, du alter Idiot? Was wir allet für dich machen? Hoff ma, dass du dat alles wieder wettmachen kannst!“
Kopfschüttelnd bot Geneviéve um Ruhe und Aufmerksamkeit.
„Bitte hört noch einmal gut zu. Findet Vadim, er wird in seine Erinnerungen zersplittert sein. Ihr werdet Aspekte von ihm erleben, an Punkten seines Lebens, die dunkle Flecken auf seiner Seele hinterlassen haben. Auch wenn ihr nicht ändern könnt, was bereits geschehen, so müsst ihr sein Traumbild aus der Dunkelheit lösen, Stück für Stück, bis wieder zusammen gesetzt was einst zusammen war. Dann, und nur dann, wird er sich befreien können von ihrem Griff.“


Stumm begaben sich alle auf ihre Plätze, im Kreis um Rist und Geneviéve, die das Kraftzentrum bildeten und sich gegenseitig Kraft spenden würden.
Anna stellte derzeit für jeden einen kleinen Becher hin, in der sie lilane, dreckig grüne und eine klare Flüssigkeit vermischt hatte. „Das sollte alle zum Schlafen und Träumen bringen. Tar’Azul, für dich habe ich, hmm… Das Dreifache eingekippt. Müsste sogar für dich reichen, wenn nicht merk ich das schon.“
Tar’Azuls schiefer Blick sprach Bände, was dessen Vertrauen in Annas Schätzleistung betraf, aber da auch er kein allzu umfassendes Wissen in der Alchemie vorweisen konnte, sparte er sich seine Einwände.
Reihum schluckten sie die bittere Brühe und legten sich auf ihre kargen Betten, und schon bald war das Atmen um Anna herum tiefer, ruhiger, zeugte vom Wirken ihrer Mittel.
Geneviéve fasste Rist an den Händen.
„Seid Ihr bereit, Jarl?“
„Rist reicht.“ Er zögerte, blickte zur Seite. „Geneviéve…“
„Ja?“ fragte sie.
„Ach, nichts. Lasst uns beginnen.“
Beide schlossen die Augen, und bald war Anna allein in einem Raum voller Stille.