Survival of The Fittest

GeschichteAllgemein / P18
Chichi Son Goku
26.03.2020
26.03.2020
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„Anvisieren!“, brüllt der General. Während ich meinen Revolver lade, ziele ich auf mein Opfer. Verängstigt und zitternd steht der Vaterlandsverräter an der Fassade eines unbedeutenden Gebäudes. Neben ihm stehen widerliche Krebsgeschwüre der Gesellschaft, die aus unserem Saiyajin Genpool gesäubert werden müssen, Männer, die es nicht verdient haben zu leben. Meine Hand liegt ruhig auf dem Abzug. „Feuer!“, brüllt der General erneut und es folgt eine Salve laut knallender Gewehre. Ich schieße mehrmals auf mein Opfer, während die gewaltige Schusskraft meines Gewehres seinen Körper durchdringt, zerfetzt es seine Kleidung und sein Fleisch. Die Geräuschkulisse ist ohrenbetäubend und blockiert mein Gehör für einige Sekunden, doch war ich es gewohnt.

„Soldaten, wegtreten!“, nachdem ich den Befehl gehört habe, entschärfe ich mein Gewehr, hänge es über meine Schulter und ziehe mein vorderes Bein zurück. Wie ein Baumstamm stehen meine Kameraden und ich nun da, rufen lautstark im Chor „Heil Vegetasai!“, machen auf dem Absatz kehrt und verlassen gleichzeitig unsere Position.

„Mr. Son, Sie werden dazu aufgefordert zum Hauptmann zu gehen.“ Ein Gefreiter marschiert auf mich zu als er mir den Befehl erteilt. „Zu Befehl“, antworte ich, während ich salutiere.

Weiter entfernt steht ein leichter Einheitswagen, der von mehreren Unteroffizieren umringt ist. An der Front des Automobils steht der Hauptmann meiner Einheit gebeugt über dem Motor, auf dem eine Landkarte ausgelegt ist. Als ich mich neben ihn stelle, salutiere ich erneut. „Hauptmann Tooma, wie lautet ihr Befehl?“, rufe ich. Mit einem Kopfnicken schickt er alle anderen Männer fort. Ausdruckslos und ruhig stehe ich da wie ein Zinnsoldat. Als die Männer verschwunden waren, winkt er mich zu sich, um mir die Landkarte zu zeigen. „General Bardock Son ist etwa hier stationiert.“, sagt er und zeigt auf die südwestliche Grenze unseres Reiches. „Er gab mir den Befehl dich mit sofortiger Wirkung dorthin zu schicken, als seine Spezialschutzeinheit. Er vertraut darauf, dass du deine Männer, die dich begleiten würden, sorgfältig auswählen wirst und hat daher keine weiteren Anweisungen gegeben. Außerdem befördert er dich zum Mannschaftskapitän der neuen Einheit. In zwei Tagen wirst du aufbrechen. Noch Fragen?“

„Ja Sir. Wie viele Männer können maximal mit mir kommen?“

„Ich gestatte dir vier Soldaten.“

„Sir, dann wähle ich meinen Bruder Raditz, Broly, Vegeta und Nappa.“

Mit einer Mischung aus Faszination und Furcht schaut der Hauptmann das erste Mal in meine Augen. „Eine interessante Wahl, Soldat. Für mich wirkt eure Truppe, wie eine Einheit voller Wahnsinniger. Aber wie sage ich so oft, extreme Situationen fordern extreme Maßnahmen. Hier zeige ihnen dieses Schriftstück, damit sie deinen Befehlen folge leisten. Aber vergiss nicht, dass du nur in deiner Einheit ein Kapitän bist, doch in meiner Einheit bist du ein einfacher Fußsoldat. Verstanden?“

„Ja, Sir!“, rufe ich und salutiere für ihn.

„Du darfst jetzt abtreten.“

Widerstandslos befolgten Raditz, Broly und Nappa meine Anweisungen, es war jedoch schwieriger mit meinem Rivalen Vegeta, doch selbst er konnte sich einem Befehl eines Generals nichts widersetzen. Der Tag des Anbruchs war gekommen; unsere Tornister vollgepackt, steigen wir in den Zug in Richtung Südwesten der Grenze unseres Reiches. Als die Passagiere unsere roten Armbinden mit dem Kaiserlichem Abzeichen erblicken, machen sie uns sofort Platz. Unsere schwarzen Uniformen, unsere schwerbewaffnete Ausrüstung und unser skrupelloser Ruf, den unsere Gesichter mit sich bürgen, lässt jeden vor Angst erzittern.

„Goku. Hat Hauptmann Tooma dir Informationen über unsere Mission bei Vater gegeben?“, fragt Raditz. Interessant wie er General Son immer noch als unseren Vater bezeichnet, nachdem er sich Jahrelang ´nen Dreck um uns geschert hat. „Nein.“, sage ich, ohne große Umschweife. Mich interessiert nur die Säuberung unseres Reiches von den Tsufurujin Schweinen. Schwache müssen von dieser Welt ausgerottet werden, denn nur unserer Rasse der Saiyajins ist es erlaubt zu herrschen. Selbst das starrköpfige Nachbarland unseres Reiches, die Chikyu, werden sich unserer Übermacht beugen. Das Gesetzt des Lebens will es so. Ich bin mir sicher, dass General Son es immer noch nicht geschafft hat die Chikyujin zu unter Jochen. Genau aus dem Grund holt er mich zu sich, damit ich seine Drecksarbeit machen kann.

„Goku!“, schreit Raditz und reißt mich damit aus meinen Gedanken. „Was willst du!?“, brüll‘ ich zurück.

„Du hattest schon wieder diesen irren Ausdruck in Deinem Gesicht. Denkst Du wieder daran Tsufurujin abzuschlachten oder auf welche Weise Du Vater umbringen kannst?“, spottet er über mich. Niemand macht sich Lustig über mich, ohne ungestraft davon zu kommen.

„Vielleicht sollte ich dich einfach aus dem fahrenden Zug werfen, damit du kapierst, dass niemand sich über mich lustig macht.“

Mit offenem Mund schaut mir mein Bruder schockiert in die Augen. Natürlich wusste ich, dass mein Gesichtsausdruck ihm den Eindruck geben würde, ich würde es ernst meinen. Ich liebe es, wenn Menschen versuchen zu begreifen, ob ich nur bluffe oder man mich doch lieber ernst nehmen sollte. Und genauso sieht mein Bruder gerade aus. Aber eines Tages wird er einen Fehler machen und dann bringe ich ihn höchstpersönlich um. Er kam schon mit Dingen davon, die anderen schon längst das Leben gekostet hätte.



Einen halben Tag später sind wir endlich auf der anderen Seite des Reiches angekommen und werden vom General höchstpersönlich empfangen. Seltsam, General Son würde niemals auf die Idee kommen seinen Arsch auch nur einen Millimeter zu bewegen. Er muss wohl sehr verzweifelt sein. Ich setze eine versteinerte Miene auf, um meine Schadenfreude zu verbergen.

„General.“, salutieren wir.

„Mannschaftskapitän. Soldaten. “ jedem einzelnem nickt er zu.  „Ich werde euch gleich heute in eure Mission einweisen. Bitte folgt mir.“

Während wir im Einsatzfahrzeug durch die Straßen rasen, erklärt der General uns unsere Mission. „Eure Aufgabe wird es sein die Rebellentruppen ausfindig zu machen, wie ihr dabei die Rebellen unter Kontrolle bringt, ist euch überlassen. Die Chikyujin demonstrieren lautstark auf den Straßen und versuchen uns mit allen Mitteln aus ihrem Staat zu vertreiben. Eure Aufgabe wird es sein Unruhen zu stiften, das Volk aufeinander aufzuhetzen und ihre Rebellentruppen unter Kontrolle zu bringen. Ist ihre Verteidigung erstmal gebrochen und herrschen Chaos und Anarchie im Staat, werden wir einschreiten und ihnen unsere Unterstützung anbieten. Auf diese Weise haben sie keine andere Wahl, als uns über die herrschen zu lassen. Ich werde euch direkt ins Volk mischen. Ich verlasse mich darauf, dass ihr eure Mission erfüllt.“

In der Ferne erblicke ich endlich die Stadt, die unser Ziel sein wird. „General, gib Gas, man! Der Spaß wird vorbei sein, bevor wir überhaupt angekommen sind, wenn du weiter so lahmarschig fährst!“, brülle ich dem Wind entgegen. Vor lauter Aufregung springe ich auf meinem Sitz herum. Ich kann es kaum erwarten, den gesamten Staat auseinander zu nehmen.

„Goku wie sprichst du mit unserem Vater und General eines ganzen Bataillons!“, brüllt Raditz neben mir und schlägt mir volle Kraft gegen den Kiefer. Der Trottel denkt aber auch wirklich, dass mich banale Bindungen interessieren würden. Der Stärkste zu sein ist alles. Es ist das Gesetz des Lebens.

„Goku, Raditz benimmt euch gefälligst, wir sind gleich da.“ Natürlich würde Bardock mich machen lassen, was ich will. Ich bin schließlich seine stärkste Waffe.



Als wir in die Stadt einfahren, erwartet uns ein Lautstarkes Empfangskomitee, das uns den Weg versperrt. Lautes Gebrüll von Stimmen, die zu Freiheit und Frieden aufrufen, dröhnen in meine Ohren. Die Straße ist komplett versperrt von Menschen, die uns den Rücken zeigen. Ich steige aus dem Wagen und rauf auf den Motor des Einsatzwagens. Ich setzte meinen Helm auf, ziehe meine Gewehr von der Schulter und schieße in die Luft. Unmittelbar dreht sich ein Großteil der Menschenmenge in die Richtung des Knalls. Vereinzelt kreischen welche und lösen eine Massenpanik aus.

„Aus dem Weg ihr Penner! Macht gefälligst Platz für den General der 7. Legion!“ Die Meute bewegt sich endlich. Doch viel zu langsam für meinen Geschmack. Ich schieße erneut in die Luft und endlich beginnen sie, um ihr Leben zu rennen. Viel besser. Mit dem Öffnen des Weges, springe ich vom Wagen und marschiere voran. Verängstigte Blicke verfolgen meinen Marsch, während die Truppe hinter mir in Schrittgeschwindigkeit, vorwärtsfährt.

Am Ende des Demozuges, steht eine Barrikade, aufgestellt und verteidigt von schwer bewaffneten Soldaten. Der Penner an der Barrikade lässt mich jedoch nicht durch. „Dir ist wohl nicht bewusst, dass ich Goku Son bin. Ich könnte Dich ganz einfach hinrichten, ohne Spuren und Zeugen zu hinterlassen.“

„Goku hör auf den Soldaten zu erwürgen.“, brummt die Stimme des Generals hinter mir. Langsam lasse ich den Kragen los. Hastig öffnet der Soldat uns die Barrikade. „Warum nicht gleich so.“ Ich lasse die anderen vortreten und behalte den jungen Mann im Auge bis ich an ihm vorbei gehe. Aus dem Augenwinkel sehe ich wie seine Hand vor Angst zittert.

„Die Druckereien sind eure erste Station. Habt ihr sie unter Kontrolle, könnt ihr Hass unter der Bevölkerung schüren. Meinen Informanten zu folge, ist die Druckerei ‚An der Quitte’ am Rande des Ruins. ‚Helft’ ihnen. Versucht herauszufinden, ob es verschiedene ethnische Gruppierungen gibt, die gerade mal so friedlich miteinander auskommen. Lasst sie sich gegenseitig aufheizen, Chaos entsteht dadurch von allein. Ein Kontaktmann erzählte mir von der Red Ribbon Mafia. Nutzt ihren Einfluss zu eurem Gunsten aus. Und noch was, unterschätzt niemals die Rebellen Anführerin Chichi. Sie hat viele Soldaten auf dem Gewissen.“, informiert uns der General. Eine gefährliche Frau, die angeblich viele Männer auf dem Gewissen hat, wird niemals mir die Stirn bieten. Aber es wird dennoch interessant werden, sie zu brechen und nach meiner Pfeife tanzen zu lassen.





„Sehe ich so aus, als würde ich mich mit Abschauen verhandeln?“

Es scheint, mir so als würde der Mafiaboss versuchen mich zu testen. Dann muss ich ihm wohl zeigen, was ich draufhabe.

Als ich ihm frontal gegen seinen Brustkorb trete, fliegt er von seinem Stuhl, geradewegs in die Wand hinter ihm.

Seine Untergebenen rühren sich nicht, aus Angst der

Nächste zu sein.

„Ich verhandle nicht, ich fordere. Ich fordere, dass ihr die Kirchen abfackelt und es auf die zweitgrößte Religion des Staates schiebt. Ich verlange, dass Männer, die exotisch aussehen, Frauen attackieren und sie sexuell belästigen; Ich fordere, dass diese Männer mit allen Untaten dieses Staates in Verbindung gebracht werden, selbst wenn ihr dafür ein komplettes Gebäude zum Einsturz bringen müsst. Es gibt Stimmen im Staat, die darauf warten gehört zu werden. Genau diese Vorfälle werden sie anstacheln.“

Es herrscht Totenstille im Raum. Ihre Aufmerksamkeit habe ich schon mal.  

„Jeder, der sich meinem Befehl widersetzt oder mir Gehorsamkeit verweigert, wird auf der Stelle von mir hingerichtet.“

Panisch reihen sich die Untergebenen nun vor mir auf und salutieren. „Zu Befehl Herr Son!“

„Verschwindet nun aus meinen Augen und macht euch am die Arbeit! Kommt erst wieder, wenn ihr erfolgreich wart! Und schafft mir gefälligst diesen Abschaum aus meinen Augen.“

Sofort rennen zwei Männer zum ehemaligem Boss und tragen ihn aus dem Raum. Der Rest stürmt aus dem Büro während ich es mir auf dem smaragdgrünem Sessel am Fenster bequem mache. In meiner schwarzen Militäruniform fühle ich mich mächtiger denn je.

Ein leises Lachen entweicht meinen Lippen. Schon sehr bald wird unser Heiliges Reich frei vom Gesindel sein.



Nach drei Monaten hatten meine Untergebenen Angst und Panik in die Bevölkerung injiziert und die ersten Angriffe der „Schützer von Vaterland und Frauen“ wurden etabliert.

Immer mehr Rebellen zeigen sich in der Öffentlichkeit und protestieren auf Demonstrationen für die Freiheit des Staates, während die besorgten Bürger auf Sicherheit plädieren. Brutale Ausschreitungen sorgen für eine angespannte Stimmung im Staat Chikyu. Den Politikern sind die Hände gebunden.

Nun war es an der Zeit die Medien unter Kontrolle zu bringen und die Staatsbürger aufeinander aufzuhetzen.



Während Raditz, Vegeta, Broly und Nappa ins Redaktionsgebäude stürmen, erstarren die Arbeiter vor Schreck. Im Marschschritt betrete ich als letzter den Raum. „Bringt mir euren Chef!“, kommandiere ich, als gerade ein fetter kleiner Mann mit weißen Haaren aus einem Büro heraustritt.

„Was ist hier los? Wer seid ihr und was wollt ihr?“

Doch bevor ich etwas erwidern kann, stürmen Männer und Frauen schwer bewaffnet an mir vorbei, in den Raum und kämpfen zu viert oder zu fünft gegen meine Spezialeinheit. Ich stehe unberührt und analysiere meine Umgebung. Unbeeindruckt vom Geschehen verschränke ich meine Arme. Nichts bringt mich aus der Fassung. Kalkulierend schätze ich die Chancen ein, Meine Männer und mich hier rauszuholen. Raditz kämpft mit Zwei Personen gleichzeitig, als ein Dritter sich auf den Schreibtisch stellt und Anstalten macht auf ihn raufzuspringen. Geschwind springt Broly auf den Kerl zu und reißt ihn vom Tisch. Krachend fallen beide zu Boden.  Verängstigt und kreischend ducken sich die Journalisten und Redakteure.

Fast macht es sogar Spaß die Redaktion brennen zu sehen.

Als ich meinen Kopf zur anderen Seite wende, sehe ich, wie sechs Männer auf Nappa springen und mit ihm ringen, während Vegeta einer bewaffneten Frau eine Kopfnuss verpasst und sie brutal zu Boden schmettert.

Ich höre schnelle Schritte hinter mir, die auf mich zustürmen. Was für ein Amateur.

Als er mich an der Schulter packt, drehe ich mich halb zu ihm, zerre ihn zu mich heran, bringe ihn aus dem Gleichgewicht und werfe ihn Querfeld Beet auf den nächst gelegenen Schreibtisch, der sofort zusammenkracht. Schnell zucke ich mit meinen Pupillen hin und her, um möglichst viel Informationen aufzunehmen, als sich plötzlich das Blatt wendet und die Angreifer die Überhand gewinnen. Raditz und Nappa Knien auf dem Boden, während ihnen ein Messer an die Kehle gehalten wird. Kurz danach wird Vegeta zu Boden geworfen, während ihm seine Arme auf dem Rücken festgebunden werden. Selbst Broly mit seiner brutalen Kraft wurde auf die Knie gezwungen.

Instinktiv öffne ich meine Revolvertasche am Gurt.

„Nimm die Hände von deinem Gurt oder deine Männer werden auf der Stelle hingerichtet.“, fordert eine weibliche Stimme hinter meinem Rücken.

Geschmeidig wie eine Katze läuft die Frau mit schwarzen geflochtenen Haaren an mir vorbei und wendet sich grazil zu mich. Ein verboten verführerisches Gesicht bemustert mich abtrünnig. Für eine Chikyujin ist sie fast schon attraktiv.

Frauen tragen normalerweise vorschriftsgemäße Kleidung, doch sie trägt eine hochgebundene Hose, einen bewaffneten Gurt eine lose leinen Bluse, die viel zu viel Dekolleté zeigt und Hosenträger, die ihre Hose festbinden. Ihre kurvige Statur gibt ihrem Auftreten, den gewissen Reiz.

Mein brillantes Gehirn, welches nur der stärksten Rasse angehört, wusste augenblicklich, wer gerade vor mir steht-

Chichi, die Rebellenanführerin.

„Sie sind also die Frau, die viele unserer Soldaten auf dem Gewissen hat. Ich habe mich schon gewundert, ob Sie überhaupt noch aus Ihrem Loch gekrochen kommen.“

„Und Sie sind der Mistkerl, der vom General Bardock Son versandt wurde, um unser Land mit Chaos und Instabilität zu infizieren.“  Ihre Augen wandern von oben nach unten über meinen Körper und wieder in meine Augen.

„Ich hätte mehr von Ihnen erwartet.“

Bildet sie sich tatsächlich ein, mich unterjochen zu können? „Interessiert mich nicht besonders.“

Chichi hebt eine Augenbraue an und schreitet geschmeidig auf mich zu. Unverfroren fixiert sie meine Augen, ohne mit der Wimper zu zucken, als hätte sie keine Angst vor mir. Noch nicht.

„Ich warne Sie das erste und das letzte Mal, ich werde Sie vernichten, wenn Sie weiterhin Unruhen in meinem Vaterland stiften. Nehmen Sie ihre Männer und verschwinden Sie.“

Mit einem tödlichem Blick fixiert sie meine Augen. Die Augen vor denen sich alle fürchten. Ihre Stimme klingt ruhig und bestimmt. Ohne meinen Kopf zu senken starre ich mit meinen klaren, türkisfarbenen Augen auf sie herab. Kein Anzeichen von Unsicherheit zu beobachten. Ein Lächeln zuckt in meinem Mundwinkel. Diese Frau will sich mit mir messen.

Ohne ein weiteres Wort kehre ich ihr den Rücken zu und verlasse das Redaktionsbüro.

Draußen in der Abendsonne zünde ich mir eine Zigarre an, während ich darauf warte, dass meine Untergebenen zu mir zustoßen.

„Hast du jetzt komplett den Verstand verloren?!“, brüllt Vegeta, als er aus der Tür stürmt. Dicht hinter ihm, Nappa, der vor Wut platzt und Broly, der schmerzverzerrt seine Schulter wieder einrenkt. Raditz reibt sich die Schläfen, anscheinend ist er es leid, sich Vegetas und meiner Streitigkeiten auzusetzen.

„Diese ganze Scheiße hast du uns eingebrockt, Son!“, faucht Nappa während nach meinem Kragen greift.

„Goku, so wie ich Dich kenne, wirst Du doch nicht ihrem Willen Folge leisten, oder?“, fragt Raditz.

„Natürlich nicht. Wir werden noch einen draufsetzen.“

Verwirrt schauen die Soldaten mich an. Mit einem Twist in Nappas Handgelenk zwinge ich ihn dazu, meine Uniform loszulassen.

„Wie langweilig wird es in euren Köpfen wohl aussehen, wenn man so begriffsstutzig ist, wie ihr.“

„Du mieses Arschloch, anstatt auf dicke Eier zu machen, schieß doch einfach los, was in deinem gestörtem Hirn abgeht.“, keift Vegeta. Geduld war nie seine Stärke.

Schmunzelnd werfe ich den Rest meiner Zigarre auf den Boden und zertrete sie, bis die Funken erlöschen.

Ungeduldig verschränkt Vegeta die Arme vor der Brust und Nappa seufzt genervt.

Gut so, sie sollen Wissen, dass ich den Ton angebe.

„Wir annullieren den Plan, die Medien unter Kontrolle zu bringen und fokussieren uns darauf Chaos und Terror zu verursachen und die Politiker dazu zwingen, den Notstand auszurufen. Die Reporter werden genug zu erzählen haben, um den eigentlichen Prozess zu vertuschen: unsere Männer in den Staat zu schleusen und die Kontrolle über den Staat zu erhalten.“







„Miss Chichi warum haben Sie ihn gehen lassen?“

„Ich ließ ihn gehen, damit er denkt, dass wir schwach sind und uns daraus resultierend unterschätzt. Kommt er dahinter, bin ich ihm schon längst drei Schritte voraus. ch habe es ihm angesehen, dass er verrückt, teuflisch und ist. Doch werde ich dafür sorgen, dass er seine gerechte Strafe erhält. Dafür schwöre ich bei meinem Leben.“

„Dieses teuflische Genie hat eine Schwäche?“

„Seine Ignoranz.“
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