Die Macht der Kristalle

GeschichteFantasy / P12
26.03.2020
29.03.2020
6
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Hallo, ich freue mich dass du auf mein Buch gestoßen bist. Das ist meine erste Geschichte und ich würde mich freuen, wenn du mir eine Rückmeldung da lassen würdest, da mit ich weiß, wie das erste Kapitel rüber kommt und ob ich es verbessern muss. Die ersten Kapitel werden erst mal ein bisschen bröckeln, aber ich bitte dich der Geschichte eine Chance zu geben.

Viel Spaß beim Lesen!



,, Ist sie schon wach?" Hörte ich jemanden fragen. ,,Sieht sie wach aus?" Diese Stimme, war tiefer und musste einem älteren Mann gehören. ,, Ich bin gerade erst wach geworden. Kein Grund, wieder schlecht gelaunt zu sein." ,, Ich bin nicht schlecht gelaunt. Ich bin einfach nur von deiner ewigen Nerverei genervt. Du siehst doch, dass sie nicht wach ist oder?"
,, Ich habe-" ,,Ich habe wirklich nicht die Lust, wieder eure Streitereien anhören zu müssen." Diese Stimme musste einer Weiblichen Person angehören.

Ich schlug meine Augen auf und starrte auf eine weiße Decke. Ich lag auf einem  weißen Bett, in einem weißen Raum. ,, Du willst vielleicht den ganzen Tag-..." ,,Jetzt hört doch mal auf! Sie ist aufgewacht." Die Personen, die die ganze  Zeit redeten oder eher zankten, waren ein älterer Mann, der schon weiße Haare hatte, die ihm bis zu den Ellenbogen herab hingen, eine junge Frau mit weißen Welligen Haaren, die im Licht in einem hellen Grün schimmerten und ein Mann mittleren Alters. Die Frau sah sehr jung aus. Sie hatte Haare, die ihr bis zur Hüfte gingen und ihr Gesicht war sehr glatt mit einer rundlichen Nase und ihre Haut war sehr hell. Außerdem hatte sie reine, etwas dunklere, Grüne  Augen, die mich an Kristalle erinnerten. Der Mann mittleren Alters besaß weiße Haare, welche im Licht Rosa schimmerten. Seine Haare waren im Gegensatz zur Frau glatt und waren nur bis zum Kinn lang. Er hatte Gelbe Augen, die Wärme zu versprühen schienen und eine gerade Nase. Der Ältere Mann dagegen hatte eher dunkle, graue Augen. Bei ihm schimmerten nicht mal seine langen Haare. Sie waren einfach nur Weiß. Er schien zwischen den anderen farblos.

Ich setzte mich auf. ,,Wo... Wo bin ich hier?" Fragte ich und schaute mich um. Der Raum war Weiß, mit 4 Betten ausgestattet, die Wand war aber nicht nur Weiß. Sie war leicht durchsichtig, aber so, dass man nichts da hinter erkennen konnte. Die Wände hier waren gesplittert und jetzt viel mir auch wieder ein, woraus sie bestand: Kristalle. Auch die Betten bestanden aus dem selben Material. Der Raum wurde nicht durch Sonnenstrahlen, die normaler weise, durch die durchsichtigen Kristalle, die in der Wand eingebaut waren, erhellt. Nein, hier waren keine Fenster eingebaut und ohne die Leuchtkristalle, die weiß aus der Wand leuchteten, wäre es hier drinnen Dunkel, ohne ein fünkchen Licht. Ich schlug die Decke auf Seite und sah an mir herunter. Ich trug eine weiße Tunika, die an den Enden meiner Ärmel weiter wurden. Meine Hose war, so wie alles hier in diesem Raum, auch weiß. Die weite Hose und die Tunika, die ich trug, schmiegten sich angenehm an meiner Haut, wenn ich mich bewegte. Ich fragte mich, warum hier alles in Weißtönen gehalten wurde, bis vielleicht auf die weißen Haarschöpfe der anderen, die im Licht in unterschiedlichen Farben zu schimmern schienen.

,, Wo du hier bist? Das wüsste ich auch gerne!" Antwortete mir der ältere Mann, bei dem schon mehrere Falten im Gesicht zu sehen sind. Er schien ein wenig Wütend zu sein, weshalb er auch lauter redet, als vielleicht beabsichtigt. Die Frau, die mich gerade noch freundlich angeschaut hatte, guckte ihn jetzt missbilligent an. ,, Sei doch wenigstens zu ihr freundlich. Sie weiß doch offensichtlich genauso wenig wie wir." Ich setzte mich auf die Bettkante und schaute zu den Dreien hoch, dabei kamen meine nackten Füße auf den Boden auf, der, wie mir jetzt erst auffiel, in einem weichen Orange gehalten wurde. Wenn man in einem Bett liegt, ist es schwierig, von da aus auf den Boden zu schauen. Der Boden war angenehm warm, was mich auch nicht weiter verwunderte, da es sich um Wärmesteine handelte, welche als einzige Art an Steinen und Kristallen Wärme spendeten. Meine kalten Füße wurden angenehm warm und ich drückte sie von allen Seiten auf den Boden. Die anderen Kirianer waren auch barfuß.

,,Das ist doch total unwichtig. Ich kann diese Wände hier einfach nicht mehr sehen! Immer das Gleiche. Ich werde hier noch Warnsinnig! " Meckerte der alte Mann herum und lief auf einen der Betten zu und setzte sich darauf. Verwirrt über diese Situation schaute ich den anderen Mann mit den Kinn langen Haaren an. Er musterte mich von oben bis unten. Die Frau schüttelte den Kopf, wo durch ihre schönen, glänzenden Haare mir Grün entgegen schimmerten. Ich schaute dem anderen Mann wieder in die Augen. ,, Wer bist du?" Fragte dieser plötzlich. ,,ich..." Ich stockte. Wer bin ich? Ich überlegte und starrte dabei auf den Boden. Ich wusste nur was jetzt war. Was nach meinem Aufwachen war, wusste ich. Aber was davor war, wusste ich nicht. Konzentriert dachte ich nach, was davor geschehen, war, jedoch konnte ich mich einfach nicht erinnern. Es ist so, als würde ich erst seid gerade eben erst leben. Nichts war davor, an das ich mich erinnern könnte. Ich wusste nur, welche Art an Kristallen hier zu sehen waren, und zu was sie genutzt wurden. Ich wusste auch das ich, und die Drei anderen hier Kirianer waren. Warum ich das wusste, war mir ein Rätsel.

,,...-Weiß es nicht" Beendete ich schließlich meinen Satz.
,,Warum fragst du sie eigentlich noch? Wir wissen doch alle, was die Antwort ist." Sagte der alte Mann. Ich fragte mich, woher sie es wussten. Der jüngere Mann drehte sich zum Älteren um und wollte gerade zu einer Antwort ansetzen als ich ihm mit meiner Frage zuvor kam: ,, Woher?"

,, Wir haben alle unsere Erinnerungen verloren. Wir wissen alle nicht, wo wir hier sind. Er hier,", Sie zeigte auf den alten Mann ,, Ist am längsten von uns hier drinnen. Danach kam ich und dann er."

,, Naja, wo wir hier sind wissen wir ja." Sagte Mann mit den Rosa schimmernden Haaren. Er setzte sich im Schneidersitz auf den Boden.

,, Im Grunde genommen eigentlich nicht, wir wissen nur, was sie uns gesagt haben." Antwortete die Frau. Ich verstand nun jetzt immer noch nicht so ganz, was jetzt hier los war. ,, Wer und vor allen Dingen was, haben sie euch gesagt?" Fragte ich etwas verwirrt in die Runde. ,, Mehrere Kirianer sind auf ein mal hier rein gekommen, um uns aufzuklären. Sie sagten, dass wir in ihrer Gesellschaft die Regeln verstoßen haben und deshalb hier lebenslänglich eingesperrt werden sollen." Beantwortete der Mann meine Frage. Was habe ich getan? Ich  stand auf und meinen Beine bewegten sich wie von allein zu der grauen Tür, die aus Stein bestehen zu schien. Sie war mir zuerst gar nicht aufgefallen. Meine Hand berührte einen wargerechten Griff, der an der Tür befestigt war.

,,Da wirst du nicht raus kommen." Hörte ich den alten Mann sagen. Ich drehte mich um und er lag gelangweilt auf seinem Bett und starrte die Decke an. Trotzdem zog ich zuerst, danach  drückte ich gegen den Griff, als ich merkte, dass die Tür sich nicht auf ziehen ließ. Vergebens. Jetzt rüttelte ich an der Tür, auch wenn ich wusste, das sie nicht aufgehen würde. Ich betrachtete die Leuchtkristalle, die den Raum erhellten. Es war hier drinnen nicht grell, aber immer noch gut durchleuchtet, so dass man es angenehm nennen konnte, auch wenn das Weiß des Lichts dem weißen Raum noch eine gewisse Kälte gab, obwohl es hier drinnen nicht kalt  war. Ich schaute mich in dem Raum genauer um und entdeckte noch eine weitere Tür. Auf diese lief ich zu und sie ließ sich dieses mal öffnen. Der Raum sah genauso aus wie der, in dem die Betten standen. Der Unterschied war nur, dass der Raum viel kleiner war und nur mit mit einem Leuchtkristall ausgestattet war. Außerdem befand sich auch noch ein Waschbecken und eine Toilette in dem Raum. Alles aus Kristall. Ich verlies den Raum und schloss die Tür hinter mir. Die anderem lagen alle auf ihren Betten. Außer der Frau starrten alle die Wand an, als würden sie sie sehr interessant finden. Die Frau legte sich auf die Seite und schloss die Augen. Vermutlich versuchte sie zu schlafen. Das Bett auf dem ich gelegen hatte war nun von dem Mann mit den gelben Augen besetzt. Ich legte mich auf das einzige freie Bett in dem Zimmer und dachte nach. Wer bin ich? Ich wusste weder meinen Namen, noch meine Herkunft. Egal wie sehr ich versuchte mich daran zu erinnern, was vor meinem Erwachen geschehen war, es war einfach zwecklos. Ich schloss meine Augen, schlug sie aber sofort wieder auf, als ich Schritte war nahm und sie kamen nicht von hier drinnen.
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