Jäger der Finsternis

GeschichteRomanze, Übernatürlich / P16
25.03.2020
27.03.2020
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Es war wie immer mein Vater Antonius Sanguis war Vampir-Jäger.
Ja, es gibt Vampire und andere Wesen wie Hexen und Lykanthropen.
Die wenigsten Menschen wussten von all dem grauen was sich nachts abspielte und sie waren wohl auch zufrieden damit.
Ich jedoch wurde mit all den Geschichten von bösen Gestalten welche sich nachts rum treiben groß gezogen.
Wenn man eine Sanguis war, war all das völlig normal.
Mein Vater ging jeden Abend, genau wie auch heute zum Jagen.
Mich ließ er jedoch immer Zuhause, obwohl ich all das konnte was auch er konnte.
Er nannte mich immer noch sein kleines Mädchen, trotz der Tatsache daß ich vor 1 Woche 17 geworden bin.
Mein Vater wusste genau, dass er mich nicht für immer vor dem Grauen beschützen konnte.
Genauso wenig wie ich mich dagegen wehren könnte zu kämpfen und zu töten.
Es ist in unseren Blut, der Instinkt zu töten was nicht auf diese Welt gehört.

Ich lag auf meinem großen, gemütlichen Bett welches in der Mitte des Raumes stand und las ein Buch.
Neben der Tür stand mein großer Kleiderschrank welcher in einem schlichten weiß gehalten war und 5 Meter lang war und die komplette rechte Wand neben meiner Tür verdeckte.
An der Seite wo der Kopf meines Bettes war, war nur eine Glaswand welche eine Wunderschönen Blick auf einen See gab.
Der Rest meines Zimmers war mit weißen Möbeln ausgestattet und meine Wände hatten einen schlichten Grauton.
Ich legte das Buch welches bis vor kurzem noch in meinen Händen gehalten hatte auf den Nacht tisch neben meinem Bett und schlief ein.

Am Morgen weckte mich das laute Gewerkel meines Vaters.
Welches daraufhin wies, dass er gerade Frühstück machte.
Als ich meine Augen öffnete war mein Zimmer hell erleuchtet durch die früh morgentliche Sonne.
Ich stand auf und zog mir eine meiner flauschigen weißen Shorts und eines meiner weißen Tank-tops an da es in Sibirien während der Sommermonate wahnsinnig heiß wurde.
Ich ging aus meinem Zimmer und durchquerte unser Wohnzimmer mit dem großen Plasmafernseher und der bestimmt 6 Meter langen Couch.
Auch das Wohnzimmer wurde durch die zwei Glaswände welche es hätte hell erleuchtet.
Unser Haus hatte 3 Etagen.
Einen Keller, wo wir eine Sauna und einen Innenpool hatten und auch einen Raum zum trainieren, einen für unsere Waffen und einen zusätzlichen in welchen ich jedoch nicht rein durfte was mich irgendwie merkwürdig vorkam.
Im Erdgeschoss war mein Zimmer, das Esszimmer, die Küche welche Komplett in weiß gehalten war, ein großes Bad und das Wohnzimmer.
Im Obergeschoss war das Zimmer meines Vaters, ein Gästezimmer, ein kleines und ein großes Bad.
ich ging in die Küche wo mein Vater gerade am Herd stand und Eier kochte.
Mein Vater war 40, jedoch färbte er sich seine kurzen Haare welche langsam grau wurden immer wieder schwarz nach.
Er trug ein Weißes Kurzes Shirt unter dem sich seine Muskeln welche er durch das Jagen welches er schon seit er 16 war machte deutlich abzeichneten.
Mein Vater war gute 1,95 was gut war um zu jagen, da er den meisten Vampiren und anderen Gestalten wie er immer wieder erzählte deutlich überlegen.
Meine Größe hatte ich wohl auch aus der Familie meines Vaters da ich knappe 1,79 groß war, meine dunkelbraunen Haare hatte ich jedoch von meiner Mutter welche vor 5 Jahren bei einem Autounfall ums Leben kam.
"Allison alles gut.", fragte mein Vater während er mich besorgt musterte.
"Was, äh ja alles gut.", antwortet ich abwesend.
"Komm wir können essen.", sagte er und schob mich sanft aus der Küche.
Ich setzte mich an den Weißen Tisch der mit reichlich Essen bedeckt war und nahm mir sofort ein paar Pancakes.
Ich hob meinen Kopf um meinen Vater an sehen zu können und bemerkte das er mich schon die ganze Zeit anstarrte.
"Schatz was bedrückt dich?", fragte er liebevoll.
"Ich bin nicht mehr dein kleines Mädchen. Du weißt genau, dass ich lernen muss mich auch in der Realen Welt verteidigen zu können.
Das Training mit dir war dazu dar um mich verteidigen zu können und um Vampire zu jagen, doch ich weiß nicht wie ich sie töten soll.
Ich weiß ja noch nicht einmal wie sie in echt aussehen, da ich ja bisher nur die Bilder die du gemacht hast gesehen habe.", sagte ich ernst und blickte ihm währenddessen in die dunkelbraunen Augen.
"Du hast recht, ich habe dich viel zu lange vor all dem beschützen wollen.
Doch ich weiß, dass sobald du 18 bist deine Jäger-Fähigkeiten nur noch verstärkt werden und du das Verlangen haben wirst zu töten und dich nicht dagegen wehren kannst.", sagte er zu meiner Überraschung und meine Kinnlade klappte vor Unglaubwürdigkeit nach Unten.
"Du musst mich nicht so anstarren.
Ich meine das ernst, du weißt genug und ich habe dich all das gelehrt was ich weiß.
Du bist bereit, bereit zum Jagen.", sprach er weiter.
"Danke dad.", sagte ich, doch er hatte seine Aufmerksamkeit schon längst dem Essen vor sich zu gewandt.
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