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Ben und Lia

von Easy96
Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P12 / Gen
Harry Osborn OC (Own Character) Peter Parker / Spiderman
21.03.2020
07.12.2021
35
25.960
1
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
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18.05.2021 772
 
Lia

„Du bist wach. Das ist gut“, hörte ich plötzlich. Ich erschrak. Hatte ich doch niemanden kommen hören. War ich  so in Gedanken gewesen? Oder war das die Panik?
Eine Gestalt trat näher an mich heran. Ich konnte allerdings das Gesicht nicht erkennen. Doch der Stimme nach zu urteilen war es ein Mann. Sie klang gruselig und dennoch irgendwo vertraut. „Ich hatte schon befürchtet dass das Betäubungsmittel zu stark dosiert war“, fuhr die Person fort. „Hören Sie zu. Ich weiß nicht was Sie vorhaben, aber wenn Sie ein Lösegeld haben wollen ist mein Vater sicher bereit das zu bezahlen“, sagte ich und versuchte ruhig zu bleiben. Innerlich jedoch hatte ich eine riesige Angst. Was wenn ich hier nicht lebend rauskam?
Die Person lachte. Es war ein irres Lachen welches mir noch mehr Angst machte. „ Lia, du hast immer noch keinen Schimmer worum es wirklich hier geht oder? Dabei dachte ich du wüsstest mittlerweile so viel mehr.“ Er trat näher an mich heran.

Und im Licht des Mondes konnte ich endlich sein Gesicht erkennen. Davon geschockt, wen ich vor mir hatte, dauerte es einen Moment bis ich die Sprache wiederfand. „Dad?! Was…? Warum…?“, brachte ich trotzdem nur heraus. „Das kann ich dir ganz einfach sagen. Du hast mir keine andere Wahl gelassen. Hast dich nicht an mein Verbot gehalten, dich nicht mehr mit Ben zu treffen. Habe ich nicht Recht?“ Ich nickte nur. So hatte ich meinen Vater noch nie erlebt. Es war als wäre er nicht er selbst. Dieser Hass in seinem Gesicht.
„Du verstehst nämlich immer noch nicht worum es hier geht. Lia, du wolltest die Wahrheit herausfinden und nun wirst du sie bekommen. Aber zuerst werde ich mich um deine Heilung kümmern.“
Mein Dad hob seinen Arm und ich erkannte dass er eine Spritze in der Hand hielt. „Was hast du vor?!“, sagte ich panisch. „Keine Angst. Das wird dir helfen. Auch wenn es sich im ersten Moment nicht so anfühlt.“ Noch bevor ich mich irgendwie zurückbewegen konnte griff er nach meinen gefesselten Armen und injizierte mir die Spritze.

Die Schmerzen die ich darauf spürte waren die schlimmsten die ich je erlebt habe. Ich nahm wahr wie sich die Flüssigkeit in meinen Adern verteilte. Mein Körper wehrte sich dagegen, mein Herzschlag erhöhte sich, mein Kopf schmerzte und ich sah alles nur noch verschwommen. Meine Angst war schon vorher groß gewesen, doch in diesem Moment hatte ich Todesangst.
Alles was ich noch wahrnahm, war das mein Vater plötzlich verschwunden war. Kurz darauf musste ich ohnmächtig geworden sein.

Felicia

„Lia, wenn du nicht gleich aufstehst wirst du zu spät zur Schule kommen!“, sagte ich und klopfte zum zweiten Mal an diesem Morgen an die Tür meiner Tochter. Sie hatte schon länger nicht mehr verschlafen, doch ich wusste, dass sie im Moment es nicht einfach hatte. Lia´s Verhältnis zu uns war immer noch angespannt und auch das Bewusstsein unheilbar krank zu sein machte es ihr schwer. Ich klopfte nochmal an ihre Zimmertür. Wartete wieder einen Moment. Keine Reaktion. Schlief sie noch so fest? Ich fasste mir ein Herz und öffnete die Tür einen Spalt um hinein zu sehen.
Als ich sah dass das Fenster weit aufstand öffnete ich die Tür weiter und trat ins Zimmer. Lia´s Bett war nicht berührt worden. Sie musste schon stundenlang weg sein.

Ich lief aus dem Zimmer die Treppe herunter zu Harry, der gerade in der Küche seinen Kaffee trank. Er hatte in den letzten Nächten auch nicht gut geschlafen und sah extrem müde und fertig aus. Daher zögerte ich doch einen Moment nachdem ich in den Raum getreten war ihm die Nachricht zu erzählen. Doch Harry konnte es an meinem Gesicht ablesen das etwas nicht stimmte. Dafür kannte er mich viel zu gut. „Was ist los Felicia?“ „Lia, sie ist nicht in ihrem Zimmer. Das Fenster stand offen. Ihr Bett ist ordentlich. Sie muss schon seit gestern Abend weg sein!“, meinte ich und konnte nicht verhindern das mir Tränen in die Augen stiegen. Ich atmete tief durch. „Ganz ruhig. Sie wird bestimmt nicht lange wegbleiben. Ich werde sofort bei OsCorp anrufen und fragen ob sie dort gesehen wurde“, sagte Harry während er mich in den Arm nahm. „Ich werde in der Schule anrufen und bei Yelena. Vielleicht ist sie gestern Abend ja zu ihr abgehauen“, sagte ich. „Mach das.“ Harry gab mir einen Kuss und ging ins Wohnzimmer um zu telefonieren.

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Hi,
ich habe mich schon länger darauf gefreut diesen Teil der Geschichte zu schreiben. Ich hoffe ihr mögt ihn genauso gern wie ich.
Schreibt mir doch wie ihr das Kapitel findet. Und vielen Dank auch für über 3000 Aufrufe. Das ist echt unglaublich.
Eure Easy
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