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Ben und Lia

von Easy96
Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P12 / Gen
Harry Osborn OC (Own Character) Peter Parker / Spiderman
21.03.2020
07.12.2021
35
25.960
1
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Dieses Kapitel
2 Reviews
 
12.08.2020 699
 
Ben

Als ich in die Newtown Avenue einbog meldete sich schon wieder dieses Gefühl. Ich sah mich um. Zwei finstere Gestalten lehnten an der Mauer, die sich auf meiner Seite des Bürgersteigs befanden. Sie waren noch einige Meter von mir weg und ich überlegte die Straßenseite zu wechseln, als ich sah wie eine junge Frau aus dem kleinen Supermarkt schräg gegenüber kam und über die Straße ging. Sie hatte die beiden Männer noch nicht bemerkt, die mittlerweile die Köpfe zusammensteckten. Ich ahnte was sie vorhatten, deshalb  beschleunigte ich meine Geschwindigkeit, als die Männer hinter der Frau her liefen. Die hatte inzwischen auch bemerkt, dass sie verfolgt wurde und wollte anfangen zu laufen, stolperte aber nach wenigen Schritten. „Nehmt eure dreckigen Finger von meiner Handtasche!“, schrie sie die Männer an. Die fühlten sich dadurch, aber noch mehr motiviert. Ich musste etwas tun, nur was? Ich war viel schwächer als die beiden. Und in der Straße war keiner weiter unterwegs. Aber die Frau einfach im Stich lassen konnte ich auch nicht. Vielleicht würden die Männer sich abgeschreckt fühlen, wenn sie merkten, dass sie nicht alleine waren.

„Hey! Ihr habt die Frau doch gehört! Lasst sie in Ruhe! , sagte ich mit fester Stimme. „Was willst du denn?! Ärger?!“ Der eine Typ hatte sich zu mir umgedreht und ich sah, dass er ein Messer hatte. Na toll! Damit hätte ich rechnen müssen. Immerhin hatte ich erreicht dass sie die Frau in Ruhe ließen, denn beide kamen jetzt auf mich zu. Sie versuchten mich mehrmals in Richtung Mauer zu drängen, doch ich konnte ihnen jedes Mal entwischen, wovon ich selbst überrascht war. Im Augenwinkel konnte ich erkennen wie die Frau zum Supermarkt herüberlief. Wahrscheinlich um Hilfe zu rufen. Hoffentlich würde die rechtzeitig kommen. Denn ich wusste noch nicht wie ich den beiden Kerlen die Stirn bieten konnte.
Meine Konzentration ließ sekündlich nach, schließlich war es auch schon spät geworden.

Auf einmal schrie der Mann mit dem Messer auf, rieb sich mit beiden Händen das Gesicht und ließ das Messer fallen. „ Mist! Spider-Man!“, rief der andere Mann und sah in die Richtung von dem der Netzschuss gekommen war. Ich war erleichtert, Spider-Man´s Hilfe kam gerade richtig.
Beide Männer hatten sich von mir abgewandt und sahen die Mauer hinauf, doch ich bezweifelte dass sie Spider-Man in der Dunkelheit entdecken konnten, denn sie wurden von weiteren Netzen getroffen. Diesen Moment nutzte ich, um mir das Messer zu schnappen, dass der eine Kerl vorhin fallen gelassen hatte. So war er gleich weniger gefährlich.
„Lass uns abhauen!“, rief der eine, als er sich kaum noch bewegen konnte, doch zu meinem Erstaunen kam er doch in Bewegung. Und das obwohl sein Oberkörper voller Netze war. Wenn er nicht entkommen sollte wäre es jetzt Zeit etwas zu unternehmen. So stellte ich ihm also ganz klassisch ein Bein und er plumpste auf den Boden.
Ein großes Netz von Spider-Man auf ihn folgte und er konnte sich endgültig nicht mehr bewegen. Auch der andere war inzwischen an den Boden gefesselt worden.
Langsam spürte ich wie mein Puls wieder auf Normalschlag überging. Ich war wirklich erleichtert.
„Das war wirklich ein schneller Reflex. Ohne dich hätte ich den nicht so schnell eingefangen“, meinte Spider-Man, der jetzt auf mich zu kam. „Ach, das war doch nichts Großes. Ich bin nur froh, dass du noch aufgetaucht bist. Ohne dich hätte ich das bestimmt nicht geschafft“, antwortete ich und wurde etwas nervös. Man unterhielt sich schließlich nicht jeden Tag mit Spider-Man und wurde auch noch von ihm gerettet. „Das war wirklich etwas leichtsinnig von dir…“ Weiter kam Spider-Man nicht, denn die gerufene Polizei kam um die Ecke gefahren. „Na gut ich mach mich mal auf die Suche nach der jungen Frau und schau wie es ihr geht und dann mach ich mich auf den Weg nach Hause. Ansonsten wird mein Dad bestimmt wütend sein, dass ich immer noch ich zu Hause bin. Und danke nochmal für die Rettung.“, meinte ich und verabschiedete mich von Spider-Man. „Klar. Der macht sich bestimmt Sorgen. Mach´s gut.“  

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Hallo,

vielen Dank für euer Interesse. Über 1200 Aufrufe. Einfach Klasse!
Ich hoffe euch gefällt der Kapitelteil.
Bleibt gesund und genießt den Sommer.
Eure Easy96
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