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Ben und Lia

von Easy96
Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P12 / Gen
Harry Osborn OC (Own Character) Peter Parker / Spiderman
21.03.2020
07.12.2021
35
25.960
1
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Dieses Kapitel
1 Review
 
24.03.2020 1.117
 
Harry  

Ich sah Lia hinterher. Was war dieses Mädchen nur gegensätzlich. Auf der einen Seite stellte sie nur Mist an und auf der anderen Seite gehorchte sie sofort, obwohl es hier wahrscheinlich auch daran lag, dass sie sich riesig freute OsCorp zu erkunden. Ich wandte mich den Papieren zu, die auf meinem Schreibtisch lagen. Es waren die gestrigen Testergebnisse. Ich konnte nur einen kurzen Blick noch darauf werfen als es an der Tür klopfte.

Ich sagte: „Herein“ und Dr. Kendall trat ins Büro. Ich begrüßte ihn und er fing gleich an zu reden: „Guten Morgen Harry. Ihre Tochter ist, aber ganz schön stürmisch. Warum ist sie hier? Ist heute keine Schule?“ Das war typisch für ihn. Er redete immer und viel, war neugierig, aber er war einer von denen den ich hier bei OsCorp am Meisten vertraute. Außerdem war er einer der wenigen die, die ganze Geschichte von meiner Krankheit kannte. „Nein Daniel. Sie ist mal wieder von der Schule geflogen und sie wollte heute gerne mit mir mit kommen, aber Sie sind doch bestimmt nicht gekommen um mit mir über meine Tochter zu reden, sondern über die gestrigen Testergebnisse.“ Ich hielt einen Zettel hoch. „Also haben Sie es schon gesehen“, meinte Daniel. „Was gesehen? Ich habe mir die Ergebnisse noch nicht wirklich angesehen. Gibt es Verbesserungen?“ „Nein. Das ist es ja. Wir bekommen es einfach nicht so hin, dass es kompatibel wäre und keine schlimmen Nebenwirkungen hervorrufen würde. „Das heißt Sie haben immer noch keine Ahnung warum es bei mir so scheußliche Nebenwirkungen hatte? „Nicht wirklich. Wir vermuten, dass es einfach mit Ihrer Blutgruppe nicht kompatibel ist. Harry, vielleicht sollten wir dieses Spinnengift vergessen. Wir finden sicherlich eine andere Möglichkeit Ihre Krankheit zu heilen. So bleiben wir doch immer auf der Stelle stehen“, riet Daniel. „ Nein. Mein Vater und Mr. Parker haben diese Spinnen doch nicht umsonst gezüchtet. Und wäre Mr. Parker damals nicht verschwunden, zusammen mit den ganzen Forschungen und hätte Mr. Menken, ich spuckte den Namen so verächtlich wie möglich aus, die Spinnen nicht vernichtet, bin ich mich sicher wären wir in der Lage meine Krankheit zu heilen, aber so muss ich auch noch darum bangen, dass meine Tochter in ein paar Jahren an der gleichen Krankheit erkranken wird. Wir bleiben bei dem Spinnengift. Vorerst.“ „Gut in Ordnung. Meine Leute werden noch einmal das Beste geben“, versicherte Daniel mir und verließ mein Büro.

Ich atmete tief aus und ging zum Fenster. Unter mir der Stadtverkehr von New York, doch ich beachtete ihn nicht. Ich musste endlich ein Heilmittel finden, das schuldete ich Lia. Und ich hatte Angst vor dem Tag an dem die Krankheit bei ihr festgestellt werden würde. Und ich war mir sicher, dass dieses Spinnengift, diese Krankheit doch heilen konnte.

Lia

Als ich aus dem Fahrstuhl stieg lief ich über den Gang zu einer Tür in dem es in eines der Labore ging. Bevor ich die Tür öffnen konnte meinte eine junge Frau, die wahrscheinlich unter anderem in dem Labor arbeitete: „Stopp. Können Sie nicht lesen? Da steht: Zutritt für Unbefugte verboten.“ „Ich bin aber befugt“, erwiderte ich, vielleicht etwas trotzig. „Von wem denn junge Dame?“ „Von meinem Vater, Harry Osborn. Ich bin nämlich seine Tochter Lia“, erklärte ich. Die Frau bekam große Augen und stammelte irgendwas vor sich hin was ich nicht verstand, bevor sie meinte: „Tut mir schrecklich leid. Ich habe dich wirklich nicht erkannt. Ich arbeite noch nicht so lange hier. Ich bin übrigens Sandra Ellis.“ „Dann arbeiten Sie bestimmt in diesem Labor nehme ich an oder? „Ja. Aber selbst wenn du eine Erlaubnis von deinem Dad hast, kann ich dich nicht einfach so in dieser Kleidung da rein lassen.“ „Oh stimmt. Ich hab nur leider keinen Laborkittel. So oft bin ich leider doch nicht hier.“ „Wir müssten einen in deiner Größe dort drüben in der Kammer haben. Schließlich haben wir öfter Praktikanten hier.“

Sandra lief zu einer kleinen Tür, nahm ihr Schlüsselbund aus der Kitteltasche und schloss den kleinen Raum auf. „ Hier war es auch schon mal ordentlicher“, stellte sie fest und ging hinein. Ich folgte ihr. Sie hatte Recht. Überall lagen Kisten mit Schutzhandschuhen und Schutzbrillen und anderer Ausrüstung herum: Nicht schön gestapelt, sondern chaotisch. Schon hatte ich einen Moment nicht auf den Boden geschaut, da stolperte ich und fiel gegen Sandra. „Tschuldigung. Hab die Kiste übersehen“, meinte ich und nahm die Kiste hoch und legte sie an die Seite. Dabei fiel mir auf das sie beschriftet war. Gwendolyn Stacey stand dort in schöner Handschrift, die allerdings schon etwas verblasst war. „Kein Problem. Ist dir was passiert?“, fragte Sandra mich, während sie sich zu mir umdrehte. „Nein, alles okay.“, antwortete ich.

Ein paar Minuten später hatte ich einen passenden Kittel an und wir konnten endlich ins Labor. Da Sandra die Verantwortung für dieses Labor hatte, bekam ich die Arbeit gut erklärt von ihr. Sie und ihre Kollegen forschten an Nanorobotern. „… und Ziel ist es das Nanoroboter in der Medizin eingesetzt werden können, um zum Beispiel dabei zu helfen Krebszellen zu identifizieren und zu zerstören.“ „Wow, das klingt sehr gut. Wenn das funktioniert könnte man Krebs viel früher feststellen und die Menschen müssten nicht mehr Chemotherapien über sich ergehen lassen“, stellte ich fasziniert fest. „Das ist unser Ziel. Und wir sind dabei auf einem guten Weg. Komm ich zeige dir wie das genau funktionieren soll“, meinte Sandra.

Nachdem sie mir alles im Labor gezeigt hatte interessierte mich eine Sache brennend: „Könnte man mit diesen Nanorobotern auch die Krankheit meines Vaters heilen? Sie müssen darauf nicht antworten wenn das mich nichts angeht.“ Sandra seufzte. „Weißt du, bei deinem Vater ist das alles sehr kompliziert. Wir wissen immer noch sehr wenig über seine Krankheit. Mehr kann und darf ich dir darüber glaube ich nicht sagen. Tut mir wirklich leid Lia.“ „Nein, ist nicht schlimm. Ich dachte nur, vielleicht würden Sie mir mehr erzählen als mein Vater.“ „Ich habe auch noch eine Menge Papierkram zu erledigen. Deshalb muss ich jetzt leider auch zurück in mein Büro. War aber nett dich mal kennenzulernen. Du kannst auch jederzeit gerne wieder vorbei kommen“, sagte Sandra. Ich hatte das Gefühl sie wollte mich plötzlich schnell loswerden, nachdem ich das Thema der Krankheit meines Vaters angesprochen hatte. Warum machten alle daraus so ein riesiges Geheimnis? Ich war schließlich kein kleines Kind mehr.

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Hey,
ich freue mich riesig, dass ihr meine Geschichte schon bis hierher verfolgt habt. Ich versuche regelmäßig neue Kapitel(-teile) hochzuladen. Bitte entschuldigt, falls das in Zukunft nicht immer gelingt. Im Moment habe ich etwas mehr Zeit, da, wie wahrscheinlich bei euch auch, Einschränkungen im öffentlichen Leben vorliegen.  Ich freue mich über Reviews und Feedbacks  von euch, die auch konstruktive Kritik enthalten dürfen.
Bis dahin,
bleibt gesund und positiv
Eure Easy96
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