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Ben und Lia

von Easy96
Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P12 / Gen
Harry Osborn OC (Own Character) Peter Parker / Spiderman
21.03.2020
07.12.2021
35
25.960
1
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01.07.2020 765
 
Ben

Nach dem Gespräch mit meinem Vater hatte ich den Samstag mit Nachforschungen im Internet bezüglich OsCorp und Richard Parker verbracht. Doch es gestaltete sich deutlich schwieriger als ich dachte. Viele Links führten zu Artikeln, die nicht mehr vorhanden waren und zu einer Fehlermeldung führten. Ganz zu schweigen davon das nicht viele Quellen vorhanden waren. Den Artikel zu dem Flugzeugabsturz in dem meine Großeltern verstarben, fand ich nicht. Ansonsten blieben nur Zeitungmeldungen und Videos über in denen die Arbeit meines Großvaters und Norman Osborns gelobt wurde. Nichts Negatives über ihn. Nur der Daily Bugle hatte einen reißerischen Artikel vor einigen Jahren geschrieben, indem er die Behauptung aufstellte, OsCorp würde große interne Probleme haben und ein Mitarbeiter wäre bei Wartungen einer Anlage tödlich verletzt worden. Angeblich hätte OsCorp diesen Vorfall verschleiert. Ich traute dem Bugle nicht wirklich. Sie waren die Einzigen, die darüber schrieben, denn meine weiteren Recherchen zu Suchbegriffen in diese Richtung verliefen im Sand. Interessanterweise nannte der Daily Bugle den Flugzeugabsturz auch in diesem Zusammenhang mit dem angeblichen Vertuschungversuch des Todes des Mitarbeiters. Es gebe angeblich Hinweise, dass auch dieser Flugzeugabsturz ein Vertuschungsversuch von OsCorp war. Was bedeuten würde dass der Absturz mit Absicht herbeigeführt worden wäre. Das konnte ich mir nicht vorstellen. Der Bugle war bekannt für irre Verschwörungstheorien. OsCorp hatte zwar wohl in den letzten Jahren wirklich interne Probleme gehabt, aber diese Behauptungen wirkten nicht belegbar.

So beendete ich nach einigen Stunden meine Recherche. Vielleicht machte ich mir doch zu viele Gedanken. Etwas enttäuscht fuhr ich also meinen Laptop wieder herunter und nahm mein Smartphone, das ich bevor ich die Nachforschungen begonnen hatte, stumm geschaltet hatte.

Ich traute meinen Augen kaum als ich eine Nachricht von Lia aufblinken sah. Sollte ich sie überhaupt öffnen und lesen? Das würde das Ganze wahrscheinlich nur komplizierter machen. Ich dachte so schon viel zu oft an sie. So würde das nie etwas werden.
Doch meine Gefühle für sie waren stärker als meine Gedanken. Was ist wenn sie Hilfe brauchte? Also öffnete ich die Nachricht.

Lia schrieb einiges darüber was für schöne Momente wir doch gemeinsam hatten. Obwohl sie Recht hatte ließen mich erst ihre letzten Zeilen aufhorchen: „ Es muss eine Verbindung zwischen unseren Familien geben, ansonsten würden unsere Eltern doch nicht so ein großes Geheimnis daraus machen. Es ist also nicht nur meine Vergangenheit sondern auch deine. Und ich weiß, dass du tief in dir drin, auch die Wahrheit erfahren möchtest.“ Lia wusste bis jetzt nicht, dass ich selbst weitere Nachforschungen angestellt hatte und trotzdem traf sie den Nerv bei mir. Ich überlegte ob ich ihr schreiben sollte, dass ich mittlerweile wusste, dass R. Parker mein Großvater war und er für OsCorp gearbeitet hatte, als ich sah das Lia online war und gerade am Schreiben einer weiteren Nachricht war. Deshalb wartete ich kurz ab.
„Ich weiß nicht, wie du über meine erste Nachricht denkst, aber wenn du die Wahrheit herausfinden möchtest wäre es gut, wenn du gleich meinen Anruf entgegennehmen würdest. Es gibt etwas Dringendes worüber ich mit dir reden müsste“, schrieb sie.
Lia hatte mit allem Recht. Es war dumm sich an das Verbot von ihrem Vater zu halten. Was auch immer unsere Eltern verheimlichten, wir mussten es herausfinden. Egal wie gefährlich es werden würde. Und Lia klang in ihrer letzten Nachricht verzweifelt. Sie brauchte wohl wirklich meine Hilfe.

Mein Smartphone klingelte darauf und ich nahm ab: „Hey Ben“, brachte Lia nur heraus. Sie schien geweint zu haben. „Hey Lia. Tut mir leid, dass ich so blöd war. Du hattest mit allem Recht...“ „Hör zu Ben. Ich bin froh, dass du deine Meinung geändert hast, aber ich muss dir noch was anderes erzählen. Das würde ich nicht gerne am Telefon mir dir besprechen. Könntest du in einer Viertelstunde an der Skatepark Anlage im Astoria Park sein?“ Lia klang wirklich besorgt. „Klar…“, meinte ich, wollte Lia eigentlich noch Fragen ob sie in Gefahr war, aber sie legte mit einem: „ Danke. Bis gleich“, plötzlich auf.

Zum Glück war es noch hell draußen und meine Eltern fragten deshalb nicht nach wohin ich wollte. Denn ich hatte das Gefühl gerade mein Vater  nicht so davon begeistert war, dass ich Kontakt mit Lia hatte, obwohl er nichts Direktes darüber fallen gelassen hatte.
Da ich mir Sorgen um Lia machte schnappte ich mir mein Fahrrad und trat so sehr in die Pedale, dass ich zweimal fast von einem Auto erwischt worden wäre, das aus einer Einfahrt kam. Gerettet hat mich dabei wieder dieses Gefühl, das mich in letzter Zeit immer vor Gefahren warnte. Mittlerweile hatte ich mich damit gut arrangiert. So brauchte ich nur knappe zehn Minuten zum Skatepark.
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