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Ben und Lia

von Easy96
Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P12 / Gen
Harry Osborn OC (Own Character) Peter Parker / Spiderman
21.03.2020
07.12.2021
35
25.960
1
Alle Kapitel
25 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
17.06.2020 942
 
Peter

Auf dem Rückweg dachte ich über das Gespräch mit Ben nach. Warum interessierte er sich auf einmal so für seinen Großvater? Lag es an Lia Osborn? Hatte sie Ben auf die Idee gebracht? Ich wusste nicht wie viel ich Ben über meinen Vater erzählen konnte ohne die ganze Geschichte mit OsCorp zu erwähnen. Das war etwas was Ben auf keinen Fall an Lia weitererzählen durfte. Also war es vermutlich das Beste ich würde es ihm gegenüber nicht erwähnen. Ich wollte keine Auseinandersetzung mit OsCorp haben. Nicht schon wieder. Das letzte Mal einfach zu schmerzvoll geendet. Das würde ich nicht noch einmal ertragen. Denn ich wusste nicht ob Harry immer noch irgendwelche Rachegedanken mir gegenüber hatte. Was war wenn er Ben dort mit hinein zog? Das musste ich soweit es mir möglich war verhindern. Hieß also: Nur so viele Informationen meiner Vergangenheit wie nötig erwähnen, wenn ich mich mit Ben unterhielt. Mir war klar, dass dies nicht einfach werden würde.

Lia
Es ist wirklich seh nett von Ihnen dass Sie sich um alles kümmern Mr. Romero“, hörte ich meinen Vater nervös telefonieren. Er schien besorgt zu sein. Ich sah auf meinen Wecker: 6.30 Uhr. Das war für Samstag zu früh zum Aufstehen. Eigentlich. Normalerweise war auch mein Vater am Wochenende nicht so früh auf. Was war passiert?
Noch etwas verschlafen zog ich mich an. Einschlafen würde ich sowieso nicht mehr, dafür war ich viel zu neugierig.
In der Küche traf ich auf meine Eltern. Nachdem ich sie begrüßt hatte fragte ich: „Was ist denn passiert, dass ihr schon so früh auf seid?“
„Gestern Abend wurde in der Firma eingebrochen. Und zwar auf eine ziemlich zerstörende Weise. Wir können froh sein, dass keiner großartig verletzt wurde und nichts gestohlen wurde. Das ärgerliche ist nur, dass die Kerle die Eingangshalle völlig verwüstet haben. Die Tür und die elektronische Eingangschranke sind allerdings komplett zerstört“, erzählte mein Dad. „Wurden die denn geschnappt?“ „Ja. Laut Polizei konnten sie die beiden wohl dank Spider-Man festnehmen. Allerdings äußern sich die Typen wohl bis jetzt nicht zu ihren Motiven.“ Ich sah meinem Vater an dass er fertig mit den Nerven war. Und ich konnte es verstehen. Es würde in den Medien wieder reißerische Nachrichten geben über OsCorp geben. Die bestimmt nicht alle positiver Natur waren. So war es vor ein paar Jahren schon einmal passiert. „Die haben doch bestimmt auch einen Auftraggeber oder?“, fragte ich. „Mit Sicherheit. Und zwar jemand der sich gut bei OsCorp auskennt. Denn die Kerle wussten genau wohin sie müssen und haben sich, laut dem Sicherheitsmann, nicht lange in der Eingangshalle aufgehalten.“ Ehe ich darauf noch etwas sagen konnte klingelte das Smartphone meines Vaters und er ging zum Telefonieren aus der Küche.

Am gleichen Nachmittag hatte ich mich mit Yelena verabredet. Wir hatten uns,  seitdem ich nicht mehr mit ihr auf eine Schule ging, nicht mehr gesehen. Nur ab und zu geschrieben und telefonieret. Umso mehr freute ich mich, dass sie mich eingeladen hatte.
Wir erzählten viel über das was uns bisher passiert war. „Ohne dich ist es in der Schule richtig langweilig geworden. Die anderen Mädchen sind zwar alle ganz okay, aber irgendwie fehlst du“, meinte Yelena. „Kann ich verstehen. Wäre viel cooler wenn wir wieder zusammen auf einer Schule wären.“

Meine Freundin wollte darauf alles genau wissen was mir an der neuen Schule bisher spannendes passiert war. Ich berichtete ihr wirklich alles: Wie ich Victoria und Will kennengelernt hatte, die erste Begegnung mit Ben, wie schnell wir uns gut verstanden hatten und ich berichtete Yelena auch von dem Verbot meines Vaters und den mysteriösen Zufällen bei OsCorp bezüglich R.Parker, der wohl wirklich Bens Großvater war. „Das wäre wirklich krass wenn dein Vater dir wirklich was verheimlicht. Auch was anscheinend ja nicht nur mit seiner Krankheit zu tun hat. Weißt du eigentlich irgendwas darüber wer den Einbruch bei euch begangen hat? Der soll ziemlich zerstörerisch gewesen sein.“ „Ich habe keine Ahnung. Ich habe es auch erst heute Morgen von meinem Vater erfahren. Das ist im Moment auch nicht meine größte Sorge. Viel wichtiger ist mir das ich mich wieder mit Ben treffen kann. Er will sich nämlich an das Verbot meines Vaters halten. Auch weil er meint, das Ganze wäre zu gefährlich für uns. Vicky meint ich soll warten, aber ehrlich Yelena, ich kann kein Tag mehr verbringen ohne an ihn zu denken. Was soll ich machen?“, erzählte ich verzweifelt. „ Deine Freundin hat möglicherweise Recht, aber ich glaube es ist noch besser wenn du ihm klar machst, dass es auch um seine Familie bei dem Ganzen geht und er doch auch die Wahrheit erfahren möchte. Und erinnere ihn an die schöne Zeit, die ihr hattet. Dann kann er gar nicht anders als sich wieder mit dir zu treffen.“ „Meinst du nicht dann blockt er ab?“ „Ach Quatsch. Und was willst du ansonsten auch tun? Lass uns ihm doch gleich mal schreiben? Hast du seine Nummer noch?“ Yelena war jetzt richtig aufgeregt. „Ja klar. Die lösche ich doch nicht. Und von mir aus. Lass es uns versuchen. Was habe ich zu verlieren.“ „Super!“ Meine Freundin riss mir das Smartphone aus der Hand. „Hey. Wenn dann schreibe ich ihm. Ansonsten kauft er mir das vielleicht nicht ab.“ Yelena sah etwas beleidigt aus, jedoch gab sie mir mein Smartphone zurück. „Aber dann lass mich wenigstens sehen, was du schreibst.“ So schrieb ich also endlich wieder eine Nachricht an Ben. Mein Herz schlug mir dabei bis zum Hals.

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Hallo,
tut mir wirklich leid das so lange nichts Neues kam.
Ich möchte mich aber trotzdem für über 700 Aufrufe bedanken. Ihr seid echt super!
Hoffe euch gefällt der erste Teil von Kapitel sechs auch.
Eure Easy
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