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Ben und Lia

von Easy96
Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P12 / Gen
Harry Osborn OC (Own Character) Peter Parker / Spiderman
21.03.2020
07.12.2021
35
25.960
1
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25 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
22.03.2020 1.107
 
Lia

„So geht das nicht weiter Lia. Deine Mutter und ich können dir nicht jedes halbe Jahr eine neue Schule suchen“, meinte mein Dad, während wir in die Limousine einstiegen. „Es war diesmal wirklich nicht meine Schuld. Dieses Mädchen hat  sie provoziert mit ihrem „Ich bin viel besser als ihr, weil die Chapin School eine viel bessere Schule ist“ Getue. Sie hat Yelena die ganze Zeit runter gemacht und dann bin ich eben eingeschritten. Man muss doch seine Freundin schützen oder?“ „Das schon, aber sich mit einer Schülerin, so anzulegen, dass der Streit in einer Prügelei endet ist ganz und gar nicht okay. Zumal du dich zum wiederholten Male mit Jemandem der Chapin School angelegt hast, hat die Schuldirektorin gesagt. Du hattest also schon eine Verwarnung gehabt. Da hättest du dich einfach mal zusammenreißen müssen, Lia“, erklärte mir mein Dad und sah sichtlich enttäuscht von mir aus. Ich atmete tief durch und sagte keinen Ton. „Du bist ein wirklich intelligentes Mädchen, aber du musst mal lernen wann Schluss ist. Ich werde mit deiner Mutter noch darüber reden, aber vielleicht ist es das Beste, das du nicht mehr auf eine Privatschule gehst.“ „Was?! Aber dann bin ich doch voll die Außenseiterin. Die werden sich doch alle wundern, warum ich nicht mehr auf eine Privatschule gehe.“ Ich war entsetzt. Das konnte mein Dad doch nicht ernst meinen. Die würden mich alle für total eingebildet halten. „Das denke ich nicht. Aber vielleicht ist dort das Umfeld besser, weil nicht alle denken sie wären was Besseres“ Dazu sagte ich nichts mehr, sondern sah aus dem Fenster. Wenn ich ehrlich war, war ich selbst daran schuld. Und eigentlich wollte ich meinen Dad nicht nochmal enttäuschen.

Noch am selben Tag sprach mein Dad mit meiner Mom darüber. Mittlerweile war es später Abend und ich wollte aus meinem Zimmer ins Bad gehen um Zähne zu putzen und mich bettfertig zu machen, als ich sie darüber reden hörte. „ Wahrscheinlich ist es wirklich die beste Lösung und gut für sie. Hast du denn schon eine Schule rausgesucht?“, hörte ich meine Mum aus dem Arbeitszimmer von meinem Dad. Jetzt war ich neugierig und schlich zur Tür. „Nein, noch nicht. Hast du denn eine Idee?“, gab er zu. „Ich bin auf die Midtown- Highschool gegangen. Eigentlich war sie eine gute Schule. Es gab wenig Problemschüler und mit den Lehrern kam man auch gut aus. Was meinst du wäre das eine gute Schule für Lia?“ „Das klingt nicht schlecht. Ich werde mich nochmal über die Schule informieren. Dann sehen wir morgen weiter.“

Die Stimme meines Dads kam der Tür näher. Ich huschte in mein Zimmer. schaffte es jedoch nicht rechtzeitig meine Zimmertür wenigstens ein wenig zu zumachen. Mein Dad musste gesehen haben wie sie sich bewegt hatte. „Lia?!. Komm her. Ich weiß das du gelauscht hast.“ Mit beleidigtem Gesicht ging ich in den Flur zu meinen Eltern. „Ich möchte nicht auf diese Schule gehen. Versucht mich doch zu verstehen. Schickt mich bitte wieder auf eine Privatschule. Diesmal streng ich mich auch an“, bat ich meine Eltern. „Ich kann verstehen, dass du dort nicht hin möchtest. Du hast Angst Außenseiter zu werden, aber glaub mir ich habe dort auch die Schulzeit überstanden. Du schaffst das auch“, sicherte mir meine Mom zu. Ich verdrehte die Augen. Meinem Dad gefiel das nicht. „Lia, du gehst jetzt ins Bett und wir bleiben dabei. Du wirst nicht mehr auf eine Privatschule gehen.“ Ihm reichte es anscheinend. Da ich ihn nicht noch mehr verärgern wollte folgte ich seiner Anweisung. Schlafen jedoch konnte ich nicht. So lag ich wach und grübelte darüber nach wie es mir dort auf meiner neuen Schule ergehen würde. Mit dem Schluss, dass ich jetzt erst mal nichts daran ändern konnte und ich es meinen Eltern wirklich schuldete mich dort anzustrengen schlief ich ein.

Der nächste Tag war ein Freitag. Ich muss sagen, dass ich mit relativ guter Laune aufstand. Das fiel sogar meinen Eltern auf als ich in die Küche kam. „ Morgen Lia. Bist du heute aber gut drauf. Nachdem du gestern noch so sauer warst“, meinte meine Mutter, die noch am Küchentisch saß und Kaffee trank. Mein Vater stattdessen lief schon in der Küche herum und band sich seine Krawatte. Er musste gleich zur Arbeit. „Hast du dich damit abgefunden auf welche Schule wir dich schicken? „Ja. Ich kann sowieso euch nicht von eurer Entscheidung abbringen. Genaugenommen schulde ich es euch sogar das ich mich diesmal mehr anstrenge“, antwortete ich „Ich wusste das es nicht lange dauern würde bis du dich damit abfindest. Heute früh habe ich mich übrigens nochmal über die Midtown Highschool informiert und deine Mutter und ich haben uns für sie entschieden. Deine Mutter meldet dich heute noch dort an damit du, wenn alles gut geht, Montag schon dort zur Schule gehen kannst. „Okay. Sag mal Dad, kann ich mit dir zur Arbeit fahren? Ich habe sowieso nicht wirklich was zu tun und außerdem war ich lange nicht mehr dort“, fragte ich. „Klar. Schließlich sollst du Firma ja auch mal übernehmen. Allerdings müssen wir uns ein wenig beeilen. Mit hier frühstücken wird das also nichts mehr. Du kannst dann bei mir im Büro frühstücken“, sagte mein Dad begeistert während er einem nervösen Blick auf seine Rolex sah. So verabschiedeten wir uns von Mom und fuhren los.

Als wir durch die Eingangshalle vom OsCorp- Tower gingen freute ich mich riesig. Früher als ich noch nicht zur Schule beziehungsweise noch auf die Elementary School ging hatte ich Dad öfter besucht. Später war mir das leider nicht mehr so oft und in den letzten Jahren gar nicht mehr möglich gewesen. Was ich furchtbar schade fand, denn ich mochte die Firma und die Forschung, die dort betrieben wird, sehr.

Mein Dad ließ mir ein ausgiebiges Frühstück bringen. Nachdem ich ein Croissant mit Erdbeermarmelade, ein Brötchen mit Käse gegessen und einen Kakao getrunken hatte machte ich es mir in dem Bürostuhl, den mein Vater mir gebracht hatte richtig gemütlich indem ich mich zurücklehnte. „Boa, danke Dad. Das war wirklich lecker.“ „Bitte. Find ich gut, dass es dir geschmeckt hat, aber ich muss jetzt leider ein paar wichtige Dinge klären. Dr. Kendall wird gleich hier sein. Du kannst dich, wenn du möchtest, im Gebäude umsehen, aber störe bitte niemand bei seiner Arbeit und halte dich an die Anweisungen von ihnen“, meinte mein Dad. „Cool. Klar mach ich das. Bis nachher. Mit diesen Worten lief ich nach draußen und stieß auf der Treppe mit einem Herrn zusammen. „Tschuldigung“, murmelte ich und lief schnell weiter. Bestimmt war das Dr. Kendall gewesen, der auf dem Weg zu Dads Büro gewesen war.
Ich betrat den Fahrstuhl und überlegte in welche Etage ich zuerst fahren sollte.
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