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Ben und Lia

von Easy96
Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P12 / Gen
Harry Osborn OC (Own Character) Peter Parker / Spiderman
21.03.2020
07.12.2021
35
25.960
1
Alle Kapitel
25 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
19.04.2020 755
 
Nach mehreren Malen durchwühlen meines Zimmer hatte ich mein Board endlich gefunden. Gerade noch rechtzeitig, denn hätte ich die U-Bahn, die ich nehmen musste um noch pünktlich zu kommen fasst verpasst. Nach etwa einer halben Stunde Fahrt fuhr ich nun mit meinem Skateboard von der Haltestelle Astoria Boulevard in Richtung Park. Zum Glück ist dort der Bürgersteig nicht allzu schmal das ich gut voran kam und nicht andauernd Leuten ausweichen musste.

Ich sah Ben schon von weitem. Er schien schon ein paar Minuten da sein. Und wow! Seine Tricks waren echt mega gut. So gut, dass ich am liebsten wieder umgedreht wäre. Was ist wenn ich in seiner Gegenwart mit dem Skateboard hinknallen würde? Was ist wenn er enttäuscht wäre wie schlecht ich fahre? Noch hatte Ben mich nicht entdeckt. Ich könnte also… Jetzt reiß dich aber mal zusammen Lia. Du bist nicht durch halb New York gefahren um nach zwei Minuten wieder umzudrehen. Außerdem hatte Ben versprochen mir zu helfen.
Mit neuem Selbstbewusstsein ging ich auf die Fläche des Skateparks und rief Bens Namen.
Fröhlich winkte er mir zu. Dabei kam er allerdings mit seinem Skateboard  ins Ungleichgewicht und drohte hinzufallen. Ich rannte in seine Richtung. Doch Ben fing sich bei seinem drohenden Sturz ab wie ein Stuntman. „ Wow. Das war ja fast zirkusreif wie du dich abgefangen hast“, meinte ich als ich endlich bei ihm ankam. „Ehrlich gesagt wusste ich auch nicht, dass ich so athletisch bin. Vor ein paar Wochen wäre mir das bestimmt nicht so gut gelungen. Ist aber nicht so wichtig. Ich freu mich riesig, dass du gekommen bist. Lass uns skaten.“  „Klar gerne. Ich freu mich auch riesig“, meinte ich und fuhr mit meinem Board an der ersten Rampe entlang.

Ben und ich hatten viel Spaß. Ich zeigte ihm meine Tricks, die ich schon konnte und er brachte mir neue bei. Nach einiger Zeit war ich ganz schön aus der Puste. „Ich brauch mal eine kleine Pause“, sagte ich also zu Ben. „Ich ehrlich gesagt auch. Lass uns da auf die Bank setzen.“ Als ich nach meinem Skateboard greifen wollte um es aufzuheben, überkam mich plötzlich ein komisches Kribbeln im Arm und meine Hand fing so an zu zittern, dass ich das Board wieder fallen ließ. Schockiert starrte ich auf meine zitternde Hand. Ben kam zu mir: „Alles okay? Was ist los?!“
„Ich weiß nicht. Das hatte ich noch nie. Vielleicht ist mein Kreislauf etwas im Eimer“ „Kann passieren. Setz dich erstmal auf die Bank“, meinte Ben, sah mich etwas besorgt an und nahm dann mein Board, dass immer noch auf dem Boden stand. Ich ging schon zur Bank und Ben folgte mir. „Hier ich habe was zu trinken mit. Das bringt vielleicht etwas“, sagte er und reichte mir seine Wasserflasche. „Danke. Du bist wirklich nett“, sagte ich und trank.

Wir blieben noch einige Minuten sitzen und unterhielten uns. Mir kamen während des Gesprächs wieder die Unterlagen meines Vaters in den Sinn. „Sag mal hat jemand in deiner Familie mal für OsCorp gearbeitet? Mein Dad hat vorhin einige Unterlagen sortiert und dabei ist ihm was heruntergefallen. Ich konnte einen kurzen Blick erhaschen und da ging es um ein Special Project, das Ganze war wohl durchgeführt von einem R.Parker. Weißt du wer das sein könnte?“ „Hm, also soweit ich weiß hat keiner in meiner Familie was mit Oscorp zu tun gehabt. Allerdings hieß mein Großvater Richard Parker. Er ist, aber schon vor Jahrzehnten bei einem Flugzeugabsturz gestorben. Ich weiß nicht wirklich viel über ihn. Warum interessiert dich das?“, erzählte Ben. „Mein Dad verheimlicht was vor mir. Besonders was seine Krankheit angeht. Aber nicht nur er auch meine Mutter schweigt ziemlich schnell sobald ich das Thema anspreche. Auch die Mitarbeiter bei OsCorp dürfen mir anscheinend nichts darüber sagen, wie ich neulich festgestellt habe. Ich verstehe, dass das kein schönes Thema ist über das man gerne redet, aber ich als seine Tochter weiß wirklich nichts über seine Krankheit.“ „Klingt als ob sie dich vor etwas schützen wollen. Nur was?“, überlegte Ben. „Ich verstehe das auch nicht. Aber vielleicht kann mir dieses Special Project weiter helfen es zu erfahren. Hilfst du mir mehr über diesen R.Parker herauszufinden? Ob vielleicht das doch Richard Parker ist?“ Ben lächelte mich an. Ich liebte sein Lächeln. „Okay. Ich wollte schon immer mal Detektiv spielen.“

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Hey Leute,
heute kommt endlich der letzte Teil vom 3.Kapitel.
Ich hoffe er gefällt euch.
und entschuldigt, dass er so spät kommt. Ich hatte viel zu tun.
Vielen Dank für über 300 Aufrufe meiner Geschichte.
Eure Easy96
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