"New Avengers"

MitmachgeschichteDrama, Freundschaft / P16
Maria Hill OC (Own Character) Scarlett Witch / Wanda Maximoff Spider-Man / Peter Parker Virginia "Pepper" Potts Winter Soldier / James Buchanan "Bucky" Barnes
21.03.2020
23.05.2020
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23.05.2020 2.609
 
Huhu :D
Ich habe mich heute mal etwas von den Reviews beeinflussen lassen und meinen Plan etwas umgeändert xD
Wieso mach ich mir überhaupt einen Plan? Aber dafür wird es ein wunderbarer Einstieg in mein geplantes Szenario xD
Viel Spaß und bleibt gesund!


~Judith O‘Connor~

Das hektische Klopfen an meiner Zimmertür ließ mich erschrocken zusammenzucken und zur Tür blicken. „Ja?“
Kora öffnete grinsend die Tür, doch als sie mich musterte, verschwand das Grinsen von ihrem Gesicht. „Wie siehst du denn aus?“
Verwundert blickte ich an mir herunter.
Ich trug zwar wie immer schwarz und grau, aber das Shirt war ein klein wenig extravaganter. Meine Haare trug ich wie immer in meinen Zöpfen. „Was meinst du?“

Kora lachte und lief auf meinen Kleiderschrank zu. „Süße, wir gehen in meine Lieblingsbar und nicht auf eine Trauerfeier.“
Ich verzog das Gesicht. „Sagt die, die immer schwarz trägt.“
Erneut lachte die schwarzhaarige Frau auf. „Das ist was ganz anderes.“ Sie öffnete meinen Schrank und überlegte. „Hm …Irgendwie sieht alles gleich aus.“
„Das sind meine normalen Sachen!“
Sie kicherte „Ja und sie sind alle langweilig und unauffällig.“

Sie drehte sich zu mir herum und musterte mich erneut. „Meine Sachen passen und stehen dir nicht. Vielleicht hat Yaena ja etwas für dich. Bin gleich zurück!“ Sie verlief mein Zimmer.

Ich ließ mich seufzend auf mein Bett fallen. Wieso hatte ich diesem Besuch in der Bar zugestimmt? Kora hatte mir gesagt, dass heute anscheinend ‚Ladys Night‘ sein sollte. Somit durften nur Frauen die Bar betreten. Kora nannte es die perfekte Gelegenheit. Ich wusste nicht so recht. Ich war noch nie in einer Bar geschweige denn auf einer richtigen Party gewesen.

Ich würde eher behaupten, dass Partys mir Angst machten. Ich wusste nicht, ob die Lautstärke mir zu schaffen machen würde. Ich wusste eigentlich nicht über Partys und das bereitete mir echt Kopfschmerzen.

Meine Tür flog schwungvoll auf und Kora strahlte mir entgegen. „Shirt aus und zieh das an!“ Sie warf mir ein dunkelblaues Tanktop zu, welches vorne mit Pailletten bestickt war.
Ich stand auf und hielt es mir vor den Körper. „Niemals.“
Kora brummte. „Na los komm. Du willst doch auffallen!“
Genervt legte ich das Top auf mein Bett und sah dann zu Kora.
Sie blickte mir kurz nachdenklich entgegen und schlug sich daraufhin gegen die Stirn. „Ach ja …sorry.“ Schwungvoll drehte sie mir den Rücken zu.

Hastig zog ich mich um.
„Weißt du, du besitzt nichts, was ich nicht schon längst gesehen habe.“ Sie kicherte fröhlich.
Ich ignorierte ihren Kommentar, schlang mir hastig meinen Schal um den Hals und betrachtete mich im Spiegel. „Meine Brüste fallen fast raus und dabei habe ich nicht einmal wirklich welche.“
Kora drehte sich wieder zu mir. „Quatsch doch nicht.“ Sie trat neben mich. „Siehst doch gut aus.“ Die Ältere tippte sich nachdenklich gegens Kinn. „Irgendwas …Ja!“ Sie griff nach meinem Schal.

„Nein!“ Hecktisch schlug ich ihre Hand weg.
Verwundert betrachtete sie mich. „Was ist so schlimm daran, wenn du den Schal abnimmst?“
Ich schluckte. „Er wird einfach nicht abgenommen.“
Sie brummte. „Okay, aber deine Haare darf ich doch wohl aufmachen, oder?“
Ich seufzte. „Wenn es unbedingt notwendig ist.“
Sie grinste und öffnete meine Zöpfe.

Nun hing mir mein braunes Haar in leichten Wellen, welche von den geflochtenen Zöpfen kamen über die Schultern.
„Viel besser. Versteh mich nicht falsch, aber langsam werden die Zöpfe langweilig.“ Kora grinste mich durch den Spiegel an. „Schminken lässt du dich ja nicht.“
Ich schnaubte. „Bloß nicht.“

„So und jetzt ab mit uns nach East Village!“ Kora klatschte begeistert in die Hände und zog mich nach draußen.
Aus dem Wohnbereich drangen Stimmen. Es waren Morgan, Erik und Yaena. Nathaniel schien nicht anwesend zu sein.
Meine schwarzhaarige Freundin zog mich weiter in den Wohnbereich.
Yaena hob beide Daumen als sie uns beide sah.
Ich errötete.

Morgan stand mit Erik in der Küche.
Er machte sich gerade über ihre nicht vorhandenen Kochkünste lustig. „Da habe ich endlich etwas gefunden, was eine Stark nicht kann.“
Die braunhaarige schnaubte und blickte von ihrer Tätigkeit, dem Kartoffeln schälen, auf. Sie pfiff einmal anerkennend. „Wo wollt ihr Hübschen denn hin?“
Kora grinste. „Ich nehme Judy mit in meine Lieblingsbar. Du hattest schon das Vergnügen.“
Verwundert stellte ich fest, dass Morgan, als Kora meinen Spitznamen benutzte, die Nase rümpfte. Gefiel es ihr nicht?
Kurz darauf war es auch schon verschwunden und es bildete sich ein Grinsen auf ihrem Gesicht. „Stimmt, war nicht besonders schön. Ich hatte ein arrogantes Weib neben mir sitzen.“
Kora schnappte empört nach Luft. „Ich war doch nicht arrogant. Du warst einfach nur nervig.“
Morgan zuckte mit den Schultern.

Erik war während des Gespräches ans Fenster getreten. „Wer ist das denn?“
Verwirrt blickte ich zu ihm und trat, genauso wie die anderen ans Fenster.
Nathaniel stand da mit einer rothaarigen Frau.
Morgan schnaubte verächtlich. „Das ist Melanie. Sie ist die Ex von Cooper.“
Yaena sah sie fragend an.
„Cooper ist Nathaniels großer Bruder.“

„Anscheinend magst du sie nicht so besonders“, bemerkte Kora.
Morgan verdrehte die Augen. „Sie ist eine hinterhältige Schlange. Sie hat Cooper in der Beziehung nur ausgenutzt, um an Informationen über Hawkeye ran zu kommen.“
Erik drehte sich wieder zum Herd und rührte in einem Topf. „Was macht die dann hier?“
„Das werde ich gleich rausfinden.“ Morgan trat ebenfalls vom Fenster weg.
„Na ja, das musst du wohl ohne uns machen. Judith und ich verschwinden jetzt. Bye!“ Die Schwarzhaarige zog mich in Richtung Fahrstuhl.

Mit einem Taxi sind wir dann bis zu ihrer Lieblingsbar gefahren. Ich betrachtete das Gebäude und seufzte.
Kora bezahlte den Fahrer und lehnte sich dann zu mir herunter. „Es ist eine Bar und kein überfüllter Club. Mach dir keine Sorgen, das wird sicher toll.“ Die Schwarzhaarige zog mich zum Eingang und wir betraten die Bar.

Sie hatte recht. Es waren zwar einige Frauen anwesend, aber alle Gruppen waren in der Bar verteilt. Somit kam es nicht zu unangenehmen Gedränge. Doch ich merkte jetzt schon, dass mich die Musik störte. Sie hallte komisch in meinen Ohren nach. Die bunten Lichter nervten mich zusätzlich. Das würde ein toller Abend werden.

Erschrocken zuckte ich zusammen, als die Barkeeperin kurz aufschrie und Kora stürmisch umarmte.
Mir stachen sofort ihre rosafarbenen Haare ins Auge. Sie war das komplette Gegenteil von Kora.

Nun drehte sich die Barkeeperin zu mir und umarmte auch mich.
Erschrocken starrte ich Kora an.
Sie grinste. Die Frau löste sich wieder von mir. „Du bist also Judith. Ich freu mich dich kennenzulernen. Ich bin Rebecca.“
Ich lächelte schüchtern. „Hallo.“

„Ihr könnt euch zu Lisa setzen. Ich habe in ein paar Minuten Schluss.“ Sie grinste und hastete zur Bar.                 Ich sah Kora an. „Rebecca ist ja echt …nett.“
Die Schwarzhaarige kicherte. „Sie ist halt sehr aufgeweckt. Aber Lisa ähnelt dir sehr. Du wirst sie mögen.“ Sie zog mich zu einem Tisch, wo eine ebenfalls schwarzhaarige Frau saß.

Die Frau blickte auf, als Kora sich neben sie setzte. „Hey.“ Ihr Blick fiel auf mich. Sie lächelte leicht. „Ich bin Lisa.“
Ich lächelte ebenfalls „Judith.“
Kora grinste und hielt mir eine Getränkekarte unter die Nase.
Verwundert nahm ich sie in die Hand.
„Bestell was du willst. Ich kenne alles schon.“
Lisa neben ihr lachte leise. „Stimmt.“

Nachdem ich mich für einen alkoholfreien Cocktail entschieden hatte, stieß Rebecca zu uns. „So …Ky, erzähl doch mal ein bisschen. Wir haben dich seit Monaten nicht mehr gesehen. Wie ist es dort so?“                          Während Koras Erzählung hörten ihr ihre Freundinnen aufmerksam zu. Vor allem Rebecca war sehr davon begeistert. Anscheinend verfolgte sie die Avengers schon länger.
Ich schaltete ab und sah mich etwas um. An der Bar stand nun eine andere Frau, wahrscheinlich durfte nicht einmal der Barkeeper zur Ladys Night männlich sein.

Kora schnipste vor meinem Gesicht, was mich verwundert zu ihr sehen ließ. Sie runzelte die Stirn. „Rebecca hat dich etwas gefragt.“
Entschuldigend sah ich nun zu der Frau mit den rosafarbenen Haaren. „Entschuldigung, was hast du gesagt?“
Sie lächelte. „Ich wollte auch mal ein bisschen über dich erfahren. Erzähl was von dir.“
Ich räusperte mich. „Da gibt es nicht wirklich viel zu erzählen …Ich komme aus Irland. Mein Leben vor S.H.I.E.L.D war eigentlich echt langweilig.“

Die neue Barkeeperin stellte uns die Getränke auf den Tisch und verschwand dann auch gleich wieder.
Rebecca lehnte sich zu mir. „Ach komm, da ist doch noch mehr. Kora hat mir von deinen Fähigkeiten erzählt.“
Verwirrt sah ich zu Kora, welche entschuldigend mit den Schultern zuckte. Ich hasste es auf meine Fähigkeiten runter reduziert zu werden, aber das sagte ich natürlich nicht.

Ich seufzte. „Na ja …Ich habe verbesserte Sinne.“
Rebecca unterbrach mich. „Ähnlich wie Captain America?“
Lisa schlug ihr gegen die Schulter. „Lass sie doch mal ausreden.“
Ich wurde rot. „Nein, also keine Ahnung. Ich kann ziemlich gut hören, besser als Menschen auf jeden Fall. Und besser sehen kann ich auch. Im Dunkeln zum Beispiel.“
Rebecca sah mich erstaunt an. „Das ist super cool!“

Bevor ich weitersprechen konnte, wurden wir von einem Poltern unterbrochen.
Eine Gruppe betrat aufgeregt die Bar. Dabei waren auch einige Männer.
Rebecca wand sich sofort an diese. „Entschuldigung, heute ist Ladys Night. Heißt keine Männer erlaubt.“
Verwundert bemerkte ich, dass ihr niemand aus der Gruppe wirklich zuhörte. Ich musterte einem nach den anderen. Anscheinend war einer von ihnen hingefallen, denn er hielt sich mit schmerzverzerrtem Gesicht das Knie. Ich konnte erkennen, dass es blutete.

Nun versuchte ich über die Musik irgendetwas zu hören.
Das eine Mädchen sprach aufgeregt mit einem Jungen. „Hast du das gesehen? Mein Dad hat mir schon einmal von diesem Monster erzählt.“
Der Junge legte einen Arm um das Mädchen. „Ja, aber meine Tante sagte, dass er eigentlich seit Jahren friedlich ist.“
Sie zeigte ihm den Vogel. „Willst du mich verarschen. Dieses grüne Ding war alles andere als friedlich. Es hat ein Auto nach uns geworfen.“

Rebecca wand sich erneut an die Gruppe. „Hallo? Habt ihr mich nicht verstanden?“
Ich wand mich an Kora. „Irgendwas komisches geht draußen vor sich. Sie reden von einem Monster.“
Verwundert sah mich die Schwarzhaarige an und packte Rebecca an der Schulter. „Süße, die sind nicht zum Feiern hier.“
Verwirrt drehte sich die Barkeeperin zu Kora. „Hä?“

Ich überlegte was die Gruppe gemeint hatte.
Grünes Ding.
Monster.
Auto nach uns geworfen.

Erschrocken sah ich zu Kora. „Die reden von Banner!“
Sie sah mich verwundert an. „Ich dachte, Bruce ist zahm.“
Ich schüttelte mit dem Kopf. „Er hatte doch gesagt, dass er zurzeit Probleme mit dem Anderen hat. Vielleicht ist irgendwas im Hauptquartier passiert.“

Kora sprang auf und lief auf die Gruppe zu. Sie fragte, wo genau es passiert war. Anscheinend trieb Banner sich im Tompkins Square Park herum.
Die Schwarzhaarige kam wieder zu uns. „Sorry Mädels, aber Judy und ich müssen uns jetzt um etwas kümmern.“
Lisa nickte verständnisvoll.
Kora zog mich an der Hand nach draußen, ohne dass ich mich verabschieden konnte.

Ich hielt sie auf. „Was hast du genau vor? Wir können doch jetzt nicht einfach in diesen Park rennen und uns Hulk in den Weg stellen. Wir haben nicht mal die passenden Sachen dafür an.“
„Hast du eine bessere Idee?“
Ich schnaubte und kramte in der kleinen Tasche, welche ich mitgenommen hatte. Ich zog das Funkgerät von Morgan aus dieser. „Wäre S.H.I.E.L.D eine Option?“
Sie runzelte die Stirn. „Du hast das Ding mitgenommen?“
Ich zuckte mit den Schultern und steckte mir das Gerät ins Ohr. „Morgan sagte, es wäre besser, wenn wir es immer bei uns tragen.“

Ich berührte das kleine Ding mit meiner Hand. „Hallo?“
Fridays Stimme erklang. „Guten Abend Ms. O’Connor. Wie kann ich Ihnen helfen?“
„Kannst du mich mit …“ Ich überlegte. „Bucky verbinden?“
„Natürlich. Ich leite sofort die Verbindung ein.“

Ich wartete kurz ungeduldig bis ich Barnes Stimme hörte: „Judith?“
Ich atmete erleichtert auf. „Ich wusste, dass Morgan dir auch schon eins dieser Funkgeräte gegeben hat. Sag mal, kannst du mir sagen, wo Bruce gerade ist.“
Seine Stimme klang verwundert. „Er müsste im Labor sein. Wieso?“
Ich sah zu Kora, welche mich aufgeregt beobachtete. „Das ist er nicht. Er ist hier in East Village. Eher gesagt im Tompkins Square Park. Außerdem ist er grün.“ Ich konnte Schritte wahrnehmen. Anscheinend bewegte sich Bucky.
Dann blieb es kurz ruhig. Er musste die Hand vom Funkgerät genommen haben.

Hinter Kora konnte ich eine weitere Gruppe verwirrter und verletzter Menschen wahrnehmen. Anscheinend lag in dieser Richtung der Park.
Barnes meldete sich erneut: „Ich habe Sam und dem Team Bescheid gegeben. Wir beeilen uns. Macht nichts Dummes und bleibt da wo ihr seid!“ Es wurde wieder still.

„Er sagt, wir sollen hierbleiben.“
Kora schnaubte. „Und die Menschen einfach schutzlos sich selbst überlassen?“
Ich seufzte. „Kora, der Hulk ist gefährlich. Wir können nichts machen.“
Sie schnaubte erneut. „Ich werde jetzt zum Park gehen. Mir egal ob du mitkommst.“ Sie drehte sich herum und lief los.
„Kora!“ Unschlüssig bleib ich stehen. Bucky würde nicht umsonst sagen, dass wir warten sollten.

Die Schwarzhaarige ließ sich von meinen Rufen nicht beirren und rannte weiter.
Kurz darauf konnte ich sie nicht mehr sehen. Ich fluchte leise. Bucky sagte, dass wir hierbleiben sollen.
Ich wusste nicht viel über den Hulk, da mich der Mann dahinter immer mehr interessiert hatte.  
Seufzend straffte ich meine Schultern und lief los. Zum Glück waren wir mit dem Taxi an diesem Park vorbeigefahren. Ich konnte mich genauestens an das Schild und den Weg dorthin erinnern.

„Hilfe!“
Verwundert blieb ich stehen. Woher kam der Ruf? Trotz der Hektik, welche jetzt in den Straßen herrschte, versuchte ich mich auf den Ausruf zu konzentrieren. Erneut drang ein Hilferuf von rechts neben mir an mein Ohr. Ich blickte in die Seitengasse und schluckte. Gut, wir sind da um zu helfen …

Langsam lief ich in die Gasse und blickte mich um. Da sich hier keine Laternen befanden, war es dementsprechend dunkel. Dank meinen Fähigkeiten konnte ich trotz allem perfekt sehen und erblickte somit sofort den Mann, welcher auf dem Boden lag.

Als auch er mich bemerkte, streckte er seine Hand in meine Richtung. „Helfen Sie mir bitte!“
Hastig lief ich auf den Fremden zu und hockte mich neben ihn. „Wie kann ich Ihnen helfen?“
Er lehnte an einer Hausmauer und zeigte nun auf seinen Knöchel. „Ich glaube, er ist verstaucht. Ich bin vor diesem Monster weggerannt und dann wahrscheinlich umgeknickt …“
Ich sah mich um. „Ich kann Ihnen aufhelfen, sie können nicht hier liegenbleiben.“
Er nickte und legte mir sofort einen Arm um die Schulter.
Ich versuchte ihn hochzustemmen.

Schwerfällig schafften wir es gemeinsam aufzustehen.
„Sie sind so dumm, meine Liebe“, flüsterte er gehässig.
Verwirrt blickte ich in das Gesicht des Mannes, welches sich nun spöttisch zu einer Fratze verzogen hatte. „Was?“
Der Mann löste sich rasch von mir und trat mir in die Seite.
Erschrocken krümmte ich mich. Der Schmerz explodierte in meiner Seite.
Er griff nach meinem Ohr und zog das Funkgerät heraus. Schulterzuckend warf er es hinter sich.
Schockiert und schwer atmend beobachtete ich ihn dabei. „Ich wollte Ihnen nur helfen!“

Der Mann grinste und zog etwas aus seiner Jackentasche. „Sie sollten niemanden vertrauen. Haben Ihre Eltern Ihnen das nicht beigebracht?“ Nun hielt er eine Waffe in seiner Hand.
Ich wusste nicht, um welche es sich genau handelte.
Er betätigte den Abzug und plötzlich wurde es unerträglich laut.
Schmerzverzerrt hielt ich mir die Ohren zu und ging in die Knie.

Der Schmerz war enorm. Mein Körper versuchte die verschiedenen Geräusche aus dieser Kulisse herauszufiltern und ich bemerkte wie meine Hände langsam anfingen zu zittern.
Es war einfach zu viel.
Zu viel.
Viel zu viel.

„Heil Hydra.“ War das letzte, was ich hörte, bevor alles um mich herum schwarz wurde.
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