Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

She shines

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P12 / Het
Brad Delson Chester Bennington David "Phoenix" Farrell Mike Shinoda OC (Own Character)
21.03.2020
30.10.2021
18
10.602
1
Alle Kapitel
6 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
02.05.2020 783
 
Dieses Kapitel widme ich der lieben Nicole49. Viel Spaß und einen schönen Samstag! *Kuchen und Saft hinstell*
______________________________________________________________________________________________________"Hey! Alles okay mit Dir?" Sie hob den Blick, um zu sehen, wen sie da vor sich hatte. Ein Blick auf die dunklen Locken verriet ihr, dass es ihr Vermieter war, der vor ihr stand. "Oh. Hi Mat." begrüßte die junge Frau ihn leise. Sein Blick war fragend, aber auch besorgt. "Hast Du einen Augenblick?" Mit dem Kopf nickte die junge Frau zu ihrer Wohnung. "Na klar, für dich doch immer Maus." nickte  der Lockenkopf. Mit zitternden Fingern schloss sie die Tür auf und gewährte ihm Einlass.  "Magst Du etwas trinken?" erkundigte Cassy sich, während sie ihre Schuhe auszog und sich von ihrem Pullover befreite.  Mat, der auf ihrem Sessel Platz genommen hatte, nickte: "Gerne einen Becher Tee." Mit leichten Schritten ging die schlanke Brünette in die Küche und setzte Wasser auf.  "Welche Teesorten hast Du denn?" fragte nun die ruhige Stimme ihres Vermieters. Cassy hatte die Tee-Aufbewahrungsbox auf ihren Küchentisch gestellt und ging in Form  einer lauten Aufzählung die Auswahl durch: "Darjeeling, Pfefferminze, Ingwer-Zitrone, Fenchel... Wenn Du Pfefferminze nimmst, wäre ich dabei." informierte sie Mat. "Hört sich gut an. Den nehme ich." sagte  ihr Besucher erfreut. Also nahm die junge Frau zwei Teebeutel Pfefferminze aus der Box und gab diese in zwei Becher, welche sie zuvor aus dem Hängeschrank über der Arbeitsfläche geholt hatte. Wenig später kehrte sie mit zwei dampfenden Bechern an den Couchtisch zurück, wo sie einen der Becher vor ihrem Besuch abstellte. Anschließend setzte sich Cassy mit dem Zweiten in der Hand auf das Sofa. Ihr Blick fiel auf den Schreibtisch, auf dem etliche Bücher kreuz und quer verteilt waren. " Entschuldige bitte die Unordnung..." begann sie, doch Mat bremste ihre Rechtfertigungsflut. "Hey, es sind keine Erklärungen nötig, Cassy." Bei diesen Worten blickte er der hübschen Frau direkt in die blauen Augen. "Hast Du schon einen Job gefunden?" versuchte er sein Gegenüber jetzt abzulenken. "Ähm... was?" gedankenverloren spielte die Brünette mit einer ihrer Haarstähnen. Ein Zeichen von Unsicherheit. "Ob Du mittlerweile einen Job gefunden hast?" wiederholte Mat ruhig seine Frage. "Achso" Augenblicklich bildete sich ein Lächeln auf ihren Zügen, "Ja, möglicherweise. Ich habe am Dienstag ein Gespräch für eine Stelle." antwortete sie ihm gut gelaunt. Ein freudiger Ausdruck trat auf das Gesicht ihres Gegenübers. "Das freut mich." rief Mat und an seinem Gesichtsausdruck konnte sie ablesen, dass er es ernst meinte, "was für eine Stelle ist das denn?" wollte er wissen. Cassy blickte ihn über den Rand ihres Bechers hinweg an. "Irgend so eine Assistentenstelle.Ganz genau kann ich dir das zum jetzigen Moment nicht sagen." erklärte sie. Der Lockenkopf musterte sie interessiert. "Das freut mich. Ich drück dir die Daumen, dass Du sie bekommst." Die Brünette lächelte, doch das Lächeln erreichte ihre Augen nicht, als sie sich bedankte. Ihre Unterlippe begann verdächtig zu beben.  Dem aufmerksamen Blick ihres Vermieters war dies nicht entgangen, als dieser sich erhob, um neben sie auf das Sofa zu kommen. "Dich beschäftigt doch irgendwas. Das sehe ich, Kleine... Möchtest Du darüber reden?" fragte er nun und streichelte ihr beruhigend den Rücken. Die junge Frau schüttelte den Kopf, während heiße Tränen sich einen Weg entlang ihrer Wangen suchten. Ein Kloß hatte sich in ihrem Hals gebildet, welcher es ihr unmöglich machte, Mat  zu antworten. Letzterer hatte sie halb  auf seinen Schoß genommen und wiegte sie sanft vor und zurück, wie eine Mutter ihr Kind, wenn es Angst hat. "Sch... Ich bin da. Es wird alles gut." flüsterte er. Unter den wiegenden Bewegungen und den tröstenden Worten beruhigte sich die junge Frau allmählich.  "Bitte lass mich nicht allein."  Ein kaum hörbares Flüstern entkam den schmalen Lippen. Ihr flehender Blick suchte bei diesen Worten den seinen. Matthew Cox verstand sofort. Er zog eine Wolldecke hinter seinem Rücken hevor und bereitete sie über den zierlichen Körper den er auf seine Knie gebettet hatte. Es war dem jungen Mann, als sei die Haut seiner Mieterin  weiß wie Porzellan. Im Kontrast dazu wirkten die sonst so lebhaften blauen Augen, sehr dunkel und auch viel größer als normalerweise.   Er saß auf dem Sofa und strich der jungen Frau immer wieder beruhigend über den Kopf.  Die gleichmäßigen Bewegungen seiner Hände und die Wärme der Decke, machten sie schläfrig. Irgendwann hatte sie nicht mehr genug Willen, um sich der Müdigkeit länger zu widersetzen.
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast