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She shines

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P12 / Het
Brad Delson Chester Bennington David "Phoenix" Farrell Mike Shinoda OC (Own Character)
21.03.2020
30.10.2021
18
10.602
1
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6 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
16.08.2020 1.203
 
Hallo, da bin ich wieder meine Lieben. Das erste Treffen aus Chesters  Sicht fortzusetzen, war etwas komplizerter als gedacht. Aber nun ist das Kapitel soweit fertig, dass ich  relativ zufrieden bin. *Limo und Eis auf den Tisch stell*  Habt Spaß beim Lesen :-)
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Cassy hatte ebenfalls wieder Platz genommen.  Josie war mit einem Stapel  Unterlagen zu uns gekommen,  die sie auf den Tisch legte. Ich erkannte sofort, dass ich es sich dabei um die Bewerbungsunterlagen der jungen Frau handelte. "Also dann erzähle mal , warum Du gerne die Stelle haben möchtest." sagte Josie freundlich zu der Brünetten und warf ihr einen abwartenden Blick zu. "Ich habe vor meinem Studium,  schon mal  als Roadie für Bands  gearbeitet, die auf kleineren Festivals gespielt haben. Dadurch habe ich bereits Erfahrungen in der Organisation und Koordination von Terminen, in der Begleitung zu Interviews, sowie  im Umgang  mit Musikern." sprudelte es aus ihr heraus. Ich musterte sie mit wachsendem Interesse.  Der Umstand, dass sie schon mit Bands zusammen gearbeitet hatte, war pures  Glück, denn ich hatte mir jemanden mit Vorkenntnissen gewünscht. "Mit was für Bands warst Du unterwegs?" wollte ich wissen. "Mit verschiedenen Bands, die damals schon auf kleineren Festivals und in Clubs aufgetreten sind." antwortete sie mir auf meine Frage. "Ich verstehe. Dann hast du also so richtiges Know-how, was das Touren mit Bands angeht?"fragte ich, während ich intensiven Blickkontakt zu meiner Gesprächspartnerin aufbaute. Cassy gab den Blick unbeirrt zurück. "Ja, das habe ich Mr. Bennington." fuhr sie fort. Ich nickte verstehend. Nun klinkte sich auch Josie in die Unterhaltung ein. "Ich habe Ihre Unterlagen studiert." sagte sie zu der jungen Frau. "Sie stammen ursprünglich aus Arizona. Was hat Sie nach Karlifornien getrieben?" Aus dem Augenwinkel bemerkte ich das ehrliche Interesse, dass in der gestellten Frage lag.  Cassy dachte einen Moment nach. Ich konnte erkennen, dass sie offensichtlich gegen eine Flut von Gefühlen ankämpfte. Was sie jetzt brauchte, war  emotionaler Rückhalt. Ich schenkte ihr ein ermutigendes Lächeln, als Signal, dass sie weitererzählen sollte. "Ja, also... ich bin weggelaufen." sagte sie leise.  "Geflüchtet, um genau zu sein." Ganz ruhig saß ich  da und lauschte aufmerksam ihrem Bericht. Stockend erzählte  sie von ihrem Ex-Freund: Ein  muskulöser, krankhaft eifersüchtiger Typ, der schon durch häusliche Gewalt bei der Polizei in Erscheinung getreten war. Die zierliche Frau war ihm durch eine Flucht entkommen. "Ich musste einfach weg..." Es war kaum mehr als ein Flüstern.  Als die  Brünette ihre Schilderung beendet hatte, herrschte bedrücktes Schweigen in dem kleinen Büro. Josie fand als erste ihre Stimme wieder: "Ich habe gerade in deine Vita geschaut." Sie schenkte Cassy ein Lächeln. "Du bringst ja eine Fülle von Qualifikationen mit." fuhr Josie nach einer kurzen Pause fort.  " Chester? Gibt es von deiner Seite noch inhaltliche Fragen an unsere Bewerberin?" Ich hielt kurz inne, dann schüttelte ich den Kopf. "Nicht wirklich." antwortete ich. "Ich habe nur eine einzige Frage an dich, Cassy. " Dabei blickte ich ihr nochmals in die Augen und mir war es als ertränke ich in einem grünem See. Meine nächste Frage an die junge Frau äußerte ich wohlüberlegt: "Cassy, möchtest Du meine persönliche Assistentin werden?"  Das Gesicht der Brünetten begann bei meiner Frage  zu strahlen. "Ja, dass möchte ich von Herzen gerne, Mr. Bennington." antwortete mir mein Gegenüber mit ruhiger, klarer Stimme. Bei diesem Worten breitete sich ein glückliches Lächeln auf meinem Gesicht aus. "Das freut mich sehr." Mit diesen Worten stand ich auf und ging zu der jungen Frau hinüber. Ich ging in die Hocke, um ihr auf Augenhöhe zu begegnen.  Ihr Blick begegnete meinem und wieder war ich von diesem intensiven Grünton gefesselt. "Ich würde dich gerne zur Feier des Tages zum Essen einladen." sagte ich zu Cassy. "Immerhin werden wir ab heute viel Zeit miteinander verbringen und da würde ich gerne näher kennenlernen." fügte ich hinzu.  Cassy sah mich völlig überrascht an, als hätte sie noch gar nicht richtig begriffen, was ich da gesagt hatte. Es war mir augenblicklich klar: Mit einer solchen Einladung ihres zukünftigen Arbeitgebers hatte sie nicht gerechnet. Im nächsten Augenblick begann sie zu lächeln. "Mit Vergnügen, Mr. Bennington." antwortete sie mir. "Bitte nenn mich Chester." sagte ich leise, während ich ihre Hand ergriff. "Okay Chester. Aber dann bin ich  für dich Cassy. "Zaghaft nahm sie meine Hand und lächelte mich schief an. "Viel Spaß euch beiden." sagte Josie zum Abschied. "Danke." erwiderte die junge Frau.

Eine Stunde später saßen wir uns in einem kleinen Café am Standrand von Los Angeles gegenüber. Ich dachte für den Beginn unserer Zusammenarbeit wäre ein Gespräch in ungezwungener Atmosphäre gut. Da war der Besuch in einem Café naheliegend.
Wir hatten uns in den hinteren Bereich zurückgezogen. Dort konnte man sich fern von neugierigen Blicken entspannt unterhalten. Nach kurzer Zeit kam eine Bedienung an den Tisch, die unsere Bestellwünsche aufnahm. "Hast Du schon gewählt?" fragte ich Cassy. Die nickte als Antwort. "Ich hätte gerne einen Eiskaffee." sagte sie zu der jungen Frau, welche die Bestellung sogleich notierte.  "Und für Sie?" Die Bedienung wandte sich an mich. "Ich hätte gerne einen Iced Esspresso." sagte ich höflich.  "Alles klar." Die Kellnerin notierte sich  auch meinen Bestellwunsch und verließ unseren Tisch. "Ich dachte mir, Du möchtest bestimmt nähere Infos zu deinen Aufgaben  haben." sagte ich lächelnd zu der hübschen Brünetten.  "Ja, Infos zu meinen Tätigkeiten hätte ich in der Tat gerne. Das hast Du gut kombiniert, Sherlock." grinste sie mich an. Ihr Kommentar entlockte mir ein Lachen. Die Chemie zwischen uns stimmte, das konnte ich tief in meinem Innern fühlen. "Nun gut, dann spitz die Ohren Watson." Ich zwinkerte Cassy zu. Dann holte ich einen Zettel  und meinen Terminplaner aus meiner Tasche, die über meiner Stuhllehne hing.  Ich wandte mich meiner Gesprächspartnerin erneut zu, während ich gleichzeitig den Zettel auseinanderfaltete. "Also Cassy. Ich warne dich gleich mal vor: Um die administrativen Aufgaben wirst Du leider nicht drumherumkommen." Sie warf mir einen geschockten Blick zu. "Was muss ich alles machen?" erkundigte sie sich  mit wachsendem Interesse. "Eins nach dem Anderen." antwortete ich, "Zunächst  einmal hätte ich gerne deine genaue Wohnanschrift und deine Mobilnummer, damit ich dich wenn nötig, telefonisch erreichen kann."  Geduldig notierte sie beides auf einer Seite meines Terminplaners. Als sie fertig war reichte sie mir mit einem zaghaften Lächeln den Stift, welchen ich ihr gegeben hatte.  In dem Blick, den Cassy mir zuwarf lag bedingungsloses Vertrauen, obgleich wir einander noch keine 24 Stunden kannten und ich ahnte das sie eine schwere Vergangenheit hatte. Möglicherweise war es genau das, was sie schon jetzt durch ein tiefes inneres Band mit mir verband und andersherum. Gab es vielleicht doch so etwas wie Schicksal?
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