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She shines

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P12 / Het
Brad Delson Chester Bennington David "Phoenix" Farrell Mike Shinoda OC (Own Character)
21.03.2020
30.10.2021
18
10.602
1
Alle Kapitel
6 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
19.07.2020 1.196
 
Hallo meine lieben :) Ich bin wieder zurück... Ich habe die paar Tage Urlaub an der Ostsee sehr genossen.
Noch eine Anmerkung von mir,  zu den folgenden Kapiteln, die kommen werden: Ich habe mich dazu entschlossen nun beide Sichtweisen,(sowohl die von Chester, als auch die von Cassy) in der "Ich-Perspektive" zu verfassen, da bestimmte Dinge sich somit leichter erschließen. Darüber hinaus fand ich den Gedanken schön, dass erste Treffen von Cassy und Chaz als Leser  aus beiden Sichtweisen geschildert zu bekommen. So genug der Worte ;) Viel Spaß mit einem neuen Kapitel. *Kekse und Saft auf den Tisch stell*
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Cassy PoV

Am folgenden Tag wachte ich früh auf. Noch ehe mein gestellter Handywecker klingelte, war ich vom Bett aufgestanden und tapste gähnend ins Bad. Dort genehmigte ich mir zuerst eine Katzenwäsche. Ich konnte nicht dementieren, dass ich angesichts des bevorstehenden Treffens nervös war. Noch nie zuvor war ich einem Profimusiker begegnet- noch dazu einem, der mit seiner Band überaus erfolgreich war. Wie sollte ich einer solch bekannten Persönlichkeit gegenübertreten? Ich unterbrach meinen Gedankenfluss, indem ich mein Gesicht trocknete. Erfrischt, durch das kühle Wasser ging ich zurück in den Wohnraum. Vor meinem großen Kleiderschrank blieb ich unschlüssig stehen. Was sollte ich anziehen? Da ich noch mehr als genug Zeit hatte, probierte ich einige Outfits durch. Jedoch war ich mit keinem zufrieden. Schlussendlich entschied ich mich für eine schwarze Röhrenjeans, die ich mit einem weißen Tanktop kombinierte. Dazu band ich mir noch ein schwarzes Bandana in die langen Haare und schlüpfte in meine schwarzen Stiefelletten.  Ein stahlendes Gesicht lachte mir aus dem Spiegel entgegen. Ich drehte mich ein paar Mal um die eigene Achse, um mich von allen Seiten zu begutachten. Zum Abschluss trug ich noch etwas Mascara auf, dann schnappte ich mir  die am Vorabend gepackte Tasche, sowie den Wohnungsschlüssel und machte mich mit meinem Auto auf den Weg in Richtung North Hollywood. Unterwegs besorgte ich mir noch einen Cappuccino. Meine Nervosität hatte es mir unmöglich gemacht normal zu frühstücken, aber ohne Energie bei Warner Music zu erscheinen war auch keine Option. Daher hatte ich mir zu dem Getränk noch einen Bagel mit Käse gekauft. Während ich mir meinen Weg durch den dichten Verkehr bahnte, schaltete ich das Autoradio ein. Elton John mit Tiny Dancer. Warum eigentlich nicht? Nach einer abenteuerlichen Fahrt durch die Straßen von Los Angeles kam ich um 10:25 am Hauptsitz von  Warner Music an.Ich stellte mein Auto auf dem Besucherparkplatz ab und aß die Reste meines Bagels. Zufrieden wischte ich mir den Mund ab und genehmigte mir einen Schluck aus der Wasserflasche, die ich von Zuhause mitgenommen hatte. Ein letztes Mal sammelte ich mich, bevor ich meine Tasche nahm und das Auto verließ.

Mit klopfendem Herzen näherte ich mich dem Eingang. Dann griff ich nach der Klinke der Glastür und drückte sie langsam hinunter. Zögerlich betrat ich iden angeschlossenen Gang, der sich vor mir auftat und ins Innere des Gebäudes führte. Mrs. Hartley hatte mir bei unserem Telefongespräch den Weg zu ihrem Büro erklärt, welches im dritten Stock lag. In diesem großen Gebäude kam ich mir klein und verloren vor, während ich über die endlos langen Gänge tigerte. Einige Minuten später nahm ich Stufe für Stufe hinauf in das dritte Stockwerk.  Auf dem oberen Treppenabsatz angekommen, hielt ich kurz inne. Zu meiner Überraschung entwich mir ein leichtes Keuchen. Ich hatte angenommen, dass meine Ausdauer  sich  durch das regelmäßige Joggen verbessert hatte, aber Treppen waren in der Hinsicht offenbar etwas anderes. Meine Knie waren weich. Krampfhaft hielt ich mich am Geländer fest. Ich versuchte ruhig zu atmen. Ein Schwächeanfall war das Letzte, was ich jetzt gebrauchen konnte. Kaum, dass ich mich wieder gefangen hatte, vernahm ich auch schon Schritte, welche vom Flur herkamen. Keine fünf Minuten später kam eine blonde Frau mittleren Alters auf mich zu. "Sie müssen Miss Adams sein." lächelte sie mich an. "Josie Hartley. Wir hatten telefoniert." Mit diesen Worten streckte sie mir ihre Hand entgegen, die ich nach kurzem Zögern ergriff. "Cassy Adams." stellte ich mich mit einem Lächeln vor. "Sehr erfreut, Miss Adams. Wenn Sie mir bitte folgen mögen." Damit öffnete sie die Tür und lotste mich einen langen Gang entlang, von dem hier und da eine Tür zu einem Büro oder Besprechungsraum abging. Wir folgten dem Gang weiter, bogen um einige Ecken, bis Mrs. Hartley vor einer Tür aus Mahagoni Holz zum Stehen kam. "Da wären wir." sagte sie und öffnete die rötliche Tür. Ich trat ein und sie folgte mir. "Bitte setzen Sie sich." Mit einer Handbewegung deutete sie auf eine Nische, wo ein Tisch inmitten von vier Sesseln stand. Vorsichtig ließ ich mich in den äußersten Sessel auf der linken Seite fallen. "Möchten Sie etwas trinken?" wollte Mrs. Hartley nun wissen. "Wasser, Kaffee, Tee?" Sie blickte mich abwartend an. "Ein Kaffee wäre fantastisch." antwortete ich ihr. "Mit Milch?" fragte sie und ging zur Tür. "Ja, bitte." lächelte ich. "Ich bin gleich zurück." erwiderte sie. Dann war sie auch schon verschwunden. Ich stellte meine Tasche neben mir auf dem Boden ab. Allmächlich legte sich meine Anspannung vor dem Gespräch und machte der aufkeimenden Neugier Platz. Wenig später betrat Mrs. Hartley  erneut den Raum. Auf den Händen trug Sie ein Tablett, auf dem drei Becher standen. Erstaunt musterte ich das Tablett. Sollten wir das anstehende Gespräch etwa nicht unter vier Augen führen? Die blonde Frau schien meine Gedanken lesen zu können, denn sie sagte: "Nun, Sie vermuten richtig Miss Adams. Wir werden das folgende Gespräch zu dritt führen. Die Person, die es unmittelbar betrifft, wird gleich hier sein." Wie auf's Stichwort war ein Klopfen an der Tür zu hören. "Immer hereinspaziert." sagte Mrs. Hartley gut gelaunt. Sie wirkte nicht im Mindesten überrascht. Offenbar wusste sie genau, wer in wenigen Sekunden zu uns stoßen würde. Für mich war die Überraschung umso größer, als die Tür abermals geöffnet wurde... Ich musste mich zusammenreißen, um  nicht die Fassung zu verlieren. Im Türrahmen zum Büro von Mrs. Hartley stand ein etwa 33 jähriger Mann. Er hatte kurze dunkle Haare, trug ein weißes T-Shirt und eine blaue Röhrensjeans und in den Ohren schwarze Plugs. Automatisch blieb mein Blick an seinen blau-orange tättowierten Flammen hängen, die seine Unterarme hinaufzüngelten. "Oh mein Gott. Das ist unglaublich." hauchte ich tonlos. Meine Stimme hatte mir in diesem Moment den Dienst versagt. Ich folgte seinen Bewegungen, während er den Raum betrat, die Tür schloss und auf den Tisch zu steuerte. Dort angekommen, bleib er einen halben Meter vor mir stehen und hielt mir seine Hand hin. Hastig erhob ich mich von meinem Platz. "Hallo, ich bin Cassy Adams. Schön Sie kennen zu lernen." stellte ich mich vor, während ich die dargebotene Hand ergriff. " Hey Cassy, schön dich kennen zu lernen." gab der Linkin Park Sänger zur Antwort, während er mich aus freundlichen braunen Augen anblickte. "Ich bin Chester Bennington, aber das weißt Du ja." grinste er.  Dann nahm er ihr gegenüber Platz.
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