Be my Queen

GeschichteRomanze / P16
Kylo Ren OC (Own Character) Rey
21.03.2020
14.04.2020
25
47.647
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27.03.2020 2.023
 
Die fahrt mit den Speedern hat Rey tatsächlich sehr erfreut. Die schnelle Fahrt durch die Wälder war herausfordernd und schwierig. Als sie irgendwann das Ende des Waldes erreichen, gelangen sie auf ein riesiges Feld. Eine große unberührte Wiese. Das war das Wort, dass ihr bei der Ankunft nicht einfallen wollte. Eine Wiese! Sie beobachte kurz, wie das Gras im Wind sanft verweht. Rey und Kylo schweben mit ihren Speedern zwischen den Bäumen und genießen den Blick über die Weite. In der Ferne kann man weitere Wälder erkennen. Rey kommt eine Idee. „Lass uns ein Wettrennen machen!“ „Was?“ „Von hier bis zur nächsten Waldgrenze... da drüben und wieder zurück.“ Sie zeigt auf eine Waldung, die ungefähr zwei Meilen entfernt zu sein scheint. Kylo reizt das Spiel und er stimmt zu. Im nächsten Moment prescht sie auch schon los und er hinter ihr her. Sie schafft es schnell ihn hinter sich zurück zu lassen, ist dann aber doch überrascht als er vor ihr zur Waldgrenze ankommt. Auf dem Rückweg kann sie ihn aber wieder einholen und kann das Rennen knapp für sich entscheiden. Als sie angekommen sind, steigen sie ab und Rey rennt auf die Wiese zu. Diesmal ist ihr kein Bein eingeschlafen aber dennoch fällt sie über eine Bodenerhöhung. Kylo rennt zu ihr und reicht ihr die Hand um ihr auf zu helfen, doch statt sich hoch ziehen zu lassen zieht sie in zu sich auf den Boden. Er landet neben ihr im Gras und sie fängt an herzhaft zu lachen. Sie liegen beide mit dem Rücken im Gras und irgendwann sagt er einfach: „Ich mag es wenn du lachst.“ Sie hört langsam auf zu lachen und sieht ihn mit leuchtenden Augen an. „Ich würde dich auch gerne lachen sehen.“ Aber er sieht nur in den Himmel. Sie beschließt es dabei zu belassen und tut es ihm gleich. Irgendwann scheint sie die Augen geschlossen zu haben, denn als sie sie wieder öffnet, hat er sich über sie gebeugt und sieht sie eindringlich an. „Wir sollten langsam umkehren.“ Sie richtet sich auf und dann sind ihre Gesichter plötzlich nur noch wenige Zentimeter von einander entfernt. Ihr Mund ist leicht geöffnet und sie sieht ihn erwartungsvoll an. Seinen Blick kann sie einfach nicht deuten. Dann steht er auf und reicht ihr wieder seine Hand. Diesmal lässt sie sich hochziehen und sie gehen beide schweigend zu den Speedern zurück. Als sie noch einen letzten Blick über die Wiese wirft, sagt sie sehnsuchtsvoll: „Ich hätte nicht gedacht, dass es so schöne Orte im Universum gibt. Ich würde gerne mal hierher zurück kommen.“ Er sieht sie bei ihren Worten nur an und meint dann: „Ich will dir noch einen anderen schönen Ort zeigen. Er ist auch ganz in der Nähe der Basis. Den Ort kannst du dann auch zu Fuß erreichen.“

Als sie wieder bei der Basis sind stellen sie die Speeder ab und gehen zu Fuß einen schmalen Pfad zwischen den Bäumen entlang. „Hier entlang. Dort liegt ein See. Er ist der ganze Stolz des Planeten.“ erklärt er und schiebt ein paar Äste beiseite. Rey ist ihm den Weg lang gefolgt, hat aber kein Wort mehr gesagt. Er kann es ihr nicht verübeln. Er hat sich nicht richtig verhalten oder doch? Hätte er auf der Wiese etwas machen sollen? Oder nicht?
Vor ihnen liegt ein ruhiger See in dem das Wasser in der Sonne smaragdgrün schimmert. Umgeben von einem steinigen Strand und dem Wald ist es ein sehr hübsches Plätzchen. „Wenn der Mond auf den See scheint soll es hier besonders bezaubernd sein.“ sag er mit ruhiger Stimme.
Kylo kniet am Wasser nieder, zieht einen Handschuh aus und fasst hinein. Es fühlt sich eiskalt an. Er steht wieder auf und dreht sich zu ihr um. Sie schaut sich den See voller Bewunderung an und fragt dann: „Er ist echt wunderschön. Kann man darin baden?“ Rey stellt sich neben ihm ans Ufer und berührt ebenfalls das Wasser. „Woher kommt der Effekt mit dem grünen Wasser?“ fragt sie neugierig.
„Die Steine sind mit einer besonderen Alge bewachsen soweit ich weiß. Das Wasser schimmert dadurch so grün.“ erklärt der Dunkelhaarige ruhig und kniet sich neben sie. „Wir können gerne darin schwimmen, das habe ich seit vielen Jahren nicht mehr machen können.“ erklärt er und ein leichter Ton von Nostalgie schwingt in seiner Stimme mit.
Rey steht wieder auf und streicht sich die Haare glatt. „Naja, … ich habe nie gelernt zu schwimmen. In der Wüste war das eben nie nötig.“
„Wenn du willst kann ich es dir gerne beibringen. Es ist nicht schwer.“
Sieht er dort ein Zögern in ihren Augen? Dann erinnerte er sich an die etwas seltsame Begebenheit als er beim Training obenrum nichts trug und in der Sekunde eine Verbindung zu Rey herstellte. Ihm hatte ihre leichte Verlegenheit gefallen. Er fand es süß, als sie ihn darum bat sich etwas... irgendwas an zu ziehen.
„Ich weiß nicht genau.“ sagte sie lediglich und geht wieder zurück in den Wald.
Wie sollte er bitte ihr Vertrauen gewinnen? Wenn er doch nur irgendetwas hätte, mit dem er sie begeistern könnte, bei dem sie sich besser kennen lernen können. Das hier kam auf jeden Fall schon besser an als seine Verdammte Aktion  nach dem gestrigen Training. Natürlich suchte er ihre Aufmerksamkeit aber wenn er zu forsch ran ging würde er sie nur vergraulen... und dennoch hatte er das Gefühl, dass er vorhin auf der Wiese, als sie sich so nah kamen etwas hätte tun sollen.
„Was willst du jetzt machen? Wir hätten ein Stück weiter die Berge, das ist noch recht unerforschtes Gebiet.“ Erklärte er ihr und stolpert erst mal über eine Wurzel. Fluchend kommt er ihr hinterher und als er auf sieht, blickt ihm eine recht amüsierte Frau ins Gesicht, der man gut anmerkt, dass sie sich das Lachen heftigst verkneifen muss. „Wer hätte gedacht, dass du deine Fassung so gut beibehalten kannst, wenn du willst.“ meint sie und kichert leise. Kylo atmet ein und aus und richtet sich wieder auf. „Meine Prinzessin! Ich sollte mich wohl immer von meiner würdevollsten Seite zeigen. Es tut mir leid, dass sie meine … weniger elegante Seite sehen mussten.“
Jetzt kann sie es nicht mehr zurückhalten. Sie fängt lauthals an zu lachen und hält sich den Bauch bei diesen albernen Worten. „Ein bisschen weniger Steife und schon wirkst du sympathischer. Merk dir das!“ meint sie auf einmal und bringt ihn beinahe aus dem Konzept. „Wenn du das meinst, dann bemühe ich mich.“ wenn es ihm nur nicht so schwer fallen würde. Da ist immer ein Teil der sie furchtbar gerne berühren würde... ob zwingen oder nicht. Irgendwie muss es sein. Mit geballten Fäusten drängt er die Gedanken wieder fort. „Lass uns zurück gehen. Ich habe noch einige Angelegenheiten zu klären und... sollte wohl darauf aufpassen welche Angriffe getan werden.“ Rey vergeht das Lachen sofort und sie wird wieder ernst.
„Wir müssen zusammen entscheiden, ich habe es versprochen. Ich weiß.“ reagiert er sofort.
„Ja, um ein Gleichgewicht zu erhalten sollten wir wohl eher eine Allianz.... eine `Graue Allianz` formieren. … Und aufhören unschuldige zu töten.“
Damit meint sie den Widerstand und ihre Verbündeten. Ihre ehemaligen Verbündeten, die sie für ihn zurück ließ.
„Ich habe es verstanden. Wir können zusammen eine Regelung finden die Macht im Universum wieder zu verteilen. Zusammen mit den anderen können wir eine … Graue Allianz bilden...“ Er sieht sie anerkennend an. „Dann finde ich auch mehr Zeit für dich und dein Training.“
Ben geht bereits los und wartet nicht auf sie. „Gut, so können wir es machen. Vielleicht kann ich mich dann auch noch mit anderen Leuten in der Basis anfreunden... naja, ich hab mich ja schon mit Sairah angefreundet. Sie ist sehr freundlich.“
Da brennt Kylo noch diese eine Frage auf er Zunge... ob er sie jetzt stellen sollte? Vorhin hatte er den Mut nicht finden könne um zu handeln aber jetzt...
„Gerne kannst du auch in meinem Zimmer schlafen und wir... brechen ein wenig das Eis zwischen uns.“ Diesmal ist es Rey, die stolpert. Sicher weil sein Angebot so plötzlich kommt.
„Ich werde dich nicht zwingen. Es war nur eine Idee.“ verteidigt er sich schnell als er ihr wieder auf hilft.
„Es ist .. okay. Ich... werde darüber nachdenken.“ die letzten Worte überschlagen sich fast, da sie das Gefühl hat, ihr würde das Herz bis zum Hals schlagen.
Zu seiner Überraschung sind ihre Wangen wieder rot angelaufen. Es scheint wohl in die richtige Richtung zu gehen.
Und dabei kommt ihm noch eine Idee, die er später mit ihr ausprobieren will.

Wie mittlerweile jeden Abend sitzt sie wieder auf dem Stuhl am großen Fenster und bestaunt den herrlichen Sonnenuntergang hinter den Bergen. Bis vor Kurzem war Sairah noch bei ihr und hatte (auf Drängen von Rey) das Abendessen mit ihr geteilt. Sie ist ihr inzwischen sehr sympathisch geworden. Sie erzählte ihr von einem Sturmtruppler – Kapitän, in den sie verliebt sei. Wenn es irgendwann erlaubt ist, würde sie ihn gerne heiraten. Als Rey ihr von ihrem Tag mit Kylo erzählte, hatte sie ihr verraten, dass es hinter der Waldung zu der sie ihr Wettrennen veranstaltet hatten ein kleines Dorf gibt. In dieser Siedlung leben wohl einige ehemalige Sklaven in Sicherheit, von denen nicht mal die Erste Ordnung wirklich etwas wusste,... nur Meister Ren... wie Sairah in immer nennt.
Wenn es vielleicht auch unbewusst geschähen war... aber Ben hatte sich hier ein kleines Paradies erschaffen.. für ihn selbst und auch für andere.

Dann ist da wieder das vertraute Gefühl seiner geistigen Nähe. „Rey.“ hört sie in hinter sich. Er kommt zu ihr herum und hockt sich neben sie. Er schaut ihr eine Weile ins Gesicht und sagt dann: „Schaust du dir gerne den Sonnenuntergang an?“ „Nanu! Ich dachte du kannst meine Umgebung nicht erkennen?!“ fragt sie verwundert. „So ist es auch...“ sagt er ruhig und mit einem leichten Lächeln auf den Lippen „... aber ich kann das Licht auf deinem Gesicht sehen.“
Nun lächelt er noch ein wenig mehr. „Es sieht bezaubernd aus.“ Nach einer weile sagt er dann auch: „Ich kann übrigens auch sehen, dass du rot wirst.“ In diesem Moment zieht sie tatsächlich ihre Beine an und legt ihr Gesicht auf die Knie, so dass er es nicht mehr sehen kann (wie ein schüchternes kleines Kind).
„Versteck dich bitte nicht!“
Sie sieht ihn langsam wieder an und erkennt immer noch eine gewisse Belustigung in seinem Gesichtsausdruck. Also zieht sie wieder eine leichte Schnute. Er findet sie so sogar noch niedlicher. Dann streckt er seine Hand aus und streicht ihre ihre unartige kleine Strähne hinters Ohr. Sie schreckt nicht zurück vor seiner Berührung. Sie schaut ihm nur in die Augen. Wie immer ist sein Blick nicht zu ergründen.
„Steh bitte kurz auf,... ich will gerne noch etwas ausprobieren.“
Sie tut wie ihr gesagt und stellt sich vor ihn. Er trägt nun nur noch eine Hose und ein halb offenes Hemd, dass einen Teil seiner Brust frei legt. Sie konzentriert sich also etwas stärker darauf ihm direkt in die Augen zu sehen. Und vor allem ignoriert sie die Tatsache, dass sie nur ihre kurzen Schlafsachen trägt.
Sie stehen sich nun direkt gegenüber und sein Blick nimmt einen anderen Ausdruck an. „Ich will nur etwas austesten... du kannst jeden Moment abbrechen!“
Lange sehen sie sich nur an und dann beugt er sich wieder über sie und bleibt jedoch kurz bevor sich ihr Lippen berühren in der Bewegung stehen. Seine Augen sind halb geschlossen, jedoch beobachtet er immer noch jede ihrer Gesichtsregungen. Es ist ein scheinbar endloser Moment … und es kommt ihr fast so vor... als würde er ihre Zustimmung abwarten. Ihre Zustimmung sie zu küssen. Sie hält den Kopf bereits ein wenig gehoben und noch ehe sie sich erklären könnte warum...haben ihre Füße sie das fehlende Stück zu seinem Mund angehoben. Dieser Kuss ist anders  als der vom Vortag. Er ist sanft... beinahe tastend.
Doch so schnell wie er auftauchte... so schnell ist er auch schon wieder verschwunden und sie bleibt zurück mit nichts als einem unbekannten Gefühl der Unzufriedenheit.  





Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen bedanken, die sich die Zeit nehmen diese Geschichte zu lesen.
Und auch über die netten Kommentare freue ich mich sehr. <3
Vielen lieben Dank!

Eure Lori
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