Be my Queen

GeschichteRomanze / P16
Kylo Ren OC (Own Character) Rey
21.03.2020
29.03.2020
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Dieses mal steht der Stuhl seitlich vor dem Fester, so dass sie ein Bein angewinkelt auf dem Stuhl sitzt und sich mit einem Arm auf der Rückenlehne abstützen kann.
Wie konnte es nur so weit kommen?
Sie hatte die ganze Nacht nicht geschlafen. Immer wieder musste sie an die Visionen denken... an diese Neue...
Wie er ihren Namen sagt und … lächelt. Sie findet, dass er in dieser Vision durch sein Lächeln aussieht, wie ein kleiner Junge. Immer wieder musste sie in der Nacht fest stellen, dass ihr Herz jedes mal einige Schläge aussetzte, wenn sie sich sein Lächeln vor Augen führt.
Freunde! Darauf würde sie hin arbeiten. Dann hörte sie die Tür auf gleiten.
Rey springt auf, unterschätzte ihr eingeschlafenes Bein, kommt gerade durch die Tür zum Wohnzimmer als ihr Bein nachgibt und sie sich einmal der Länge nach hinlegte. Und dann fällt etwas metallenes herunter. Wäre auch seltsam gewesen, wenn sich die Dienerin bei dieser seltsamen Szene nicht erschreckt hätte. Kann man ihr wirklich nicht übel nehmen!
Rey müht sich wieder auf und entschuldigt sich immer wieder,... genau so wie die Dienerin.
Nachdem beide ihre Ungeschicklichkeit bejammert haben stehen sie nun voreinander und Rey musst spontan anfangen zu lachen. Sie muss so heftig lachen, dass sie sich den Bauch hält. Seit Tagen... oder sogar Wochen war ihr nicht mehr so nach lachen.
Als sie sich wieder beruhigt hat, hat die Dienerin das fallen gelassene Geschirr bereits wieder aufgehoben.
„Verzeih bitte, dass ich dich schon wieder erschreckt habe!“ sagt sie dann nach einem tiefen Atem holen.
„Nein, ihr müsst euch nicht entschuldigen, ich habe schon wieder...“
„Du sollst dich doch nicht dafür entschuldigen, dass dir was runter fällt! Ich hab unterschätzt, dass mein Bein eingeschlafen ist.“ Sie zuckt mit den Schultern und bittet die Twi`lek sich zu ihr auf das Sofa zu setzen. Die Dienerin zögert einen Moment, setzt sich dann aber doch zu ihrer Herrin.
„Wie ist dein Name? Kannst du mir den bitte verraten?“
Die junge Frau ist auf Grund der `Bitte` etwas irritiert aber antwortet dann: „Mein Name lautet
Sairah.“
„Freut mich Sairah! Mein Name ist Rey.“
„Mistress Rey!“
Über das Mistress will sie erst mal hinwegsehen entschließt sich Rey, immerhin will sie die Twi`lek ja aushorchen.
„Sag mir bitte Sairah,... bist du eigentlich freiwillig hier?“ Auf diese Frage war die Frau nicht gefasst. Rey schämt sich ein bisschen von dieser Seite an das Thema mit der Sklaverei ran zu gehen.
Nach dem sie einige Zeit gründlich darüber nachgedacht hat, antwortet Sairah schließlich: „Ich bin auf jeden Fall viel lieber hier als da, wo ich vorher war,... bevor Meister Ren uns eingesammelt hat.“
„Eingesammelt?“ fragt Rey verdutzt. Was für ein sonderbares Wort, denkt sie sich.
„Was meinst du mit `Eingesammelt´?“
„Hier in dieser Basis leben noch andere Twi`lek. Wir alle gehörten früher reichen Männern, die uns zwangen für sie zu tanzen und … schlimmere Sachen. Oder sie zwangen uns für ihre Freunde zu tanzen... und schlimmeres...“ Rey hörte ihr aufmerksam zu und muss kurz an eine Begebenheit auf Jakku zurückdenken. „Unsere früheren Herren waren nicht damit einverstanden, sich der Ersten Ordnung zu fügen und wurden von Meister Ren angegriffen. Er befreite die Sklaven und brachte uns auf diesen Planeten. Wir … sind vielleicht immer noch Diener aber... wir können über uns selbst bestimmen. Und wir werden nicht mehr gezwungen zu tanzen... oder schlimmere Dinge.“ Bei den letzten Worten schaut die Twi`lek betreten auf ihre krampfhaft verschlungenen Hände.
Rey hatte mit vielem gerechnet, aber nicht damit, dass Ben auf diesem Planeten ein Auffanglager für ehemalige Sklaven errichtet hatte. … Er hatte doch gestern noch irgendwas wegen dem Treppenhaus sagen wollen... Dass es früher von den Bediensteten benutzt wurde... bestimmt ist es anstrengend, den ganzen Tag mit beladenen Platten und Tellern diese vielen Treppen auf und ab rennen zu müssen...
„Wenn ihr nichts dagegen habt, werde ich jetzt wieder gehen.“
„Nein warte bitte!“ hält Rey die junge Twi`lek zurück und sieht sie nun etwas eindringlicher an...
„Kann es sein, dass du Angst vor mir hast?“ Die Dienerin schaut sie erschrocken an. Mitten ins Schwarze getroffen.
„Aa ...aber nein! Wie kommt ihr denn da rauf?“ fragt die Dienerin mit deutlicher Panik in der Stimmer. „Weil du kaum aufhören kannst zu zittern, wenn du in meiner Nähe bist.“ antwortet Rey darauf. Nun scheint sich die Twi`lek zu schämen. Mit hoch roten Wangen schaut sie wieder betreten nach unten. „Hör mal, ich will dir wirklich nichts böses. Und um ganz ehrlich zu sein,... könnte ich manchmal etwas Gesellschaft brauchen... ich bin hier ziemlich einsam.“ Bei diesen Worten muss die Twi`lek wieder aufsehen und schaut Rey mit verwunderter Miene an. „Aber Meister Ren verbringt so viel Zeit mit euch.“ „Ja, aber manchmal... „ Sie will nicht unbedingt zugeben müssen, dass Ben`s Nähe ihr ab und zu noch etwas unangenehm ist. Sofort muss sie wieder an sein Lächeln aus der Vision denken und spürt die Hitze ins Gesicht steigen. Sairah scheint zu verstehen, denn mutig (wie Rey findet) legt sie ihre Hand auf die von Rey. „Ich verstehe schon.“ Rey ist sich plötzlich nicht mehr sicher, ob sie das wirklich tut. „Es ist so plötzlich, dass ihr diese Verbindung eingehen wollt?! Wenn ihr es wünscht, werde ich euch mit Rat beistehen, wenn ihr wissen wollt, wie ihr Meister Ren erfreuen könnt.“ Sofort springt Rey auf. Sie versteht wirklich nicht ganz. „NEIN! Darum geht es nicht!... Ich wollte nur fragen, ob wir nicht Freunde sein können.“
Sairah scheint ihr Missverständnis selber sehr unangenehm zu sein. „Ach so! Ja, sehr gerne.“
Rey setzt sich wieder und schaut Sairah in die Augen „Aber nur, wenn du dich nicht gezwungen fühlst. … Warum hattest du denn Angst vor mir?“
Sairah scheint sich etwas unsicher zu sein, ob sie ihr wirklich alles verraten darf. „Weil ihr eine Heldin der bösen Rebellion seit!“
Rey starrt sie mit großen Augen an. Eine Heldin? Die `böse´ Rebellion?  Sie sieht etwas zur Seite und denkt einen Moment darüber nach. Aber natürlich. Immerhin lebte Sairah hier unter der Ersten Ordnung in Frieden und Sicherheit. Für sie muss die Rebellion eine furchtbare Sache sein, die ihr das Zuhause nehmen will. Nur mal wieder ein Beweis, dass man alles von zwei Seiten betrachten kann.
„Ich bin keine Heldin! Ich bin nur ein einfaches Mädchen von Jakku, dass aus irgendeinem Grund eine Machtverbindung mit Ben … ich meine Kylo Ren hat. “
Mit der Folgenden Frage hat Rey nun wirklich nicht gerechnet. „Liebt ihr Meister Ren?“ Rey starrt sie wieder mit großen Augen an. Sie hofft immer noch, dass Sairah von alleine aufgeben wird aber nach einer Weile wird ihr klar, dass die Dienerin wirklich auf eine Antwort wartet. „Ich... weiß nicht genau.“ Das war die wahrste Antwort, die sie ihr geben kann.
Sairah scheint sich damit zufrieden zu geben. „Ich werde euch später das Mittag bringen.“ Sagt sie, als sie wieder aufsteht und zur Tür gehen will. Doch diesmal ist es sie selbst, die anhält und sich wieder umdreht. „Fast hätte ich vergessen euch zu sagen, dass Meister Ren euch heute im großen Thronsaal erwartet.“ „Aber was ist mit dem Training?“ fragt Rey etwas enttäuscht. „Er will euch heute in der Umgebung herum führen. Er will, dass ihr euch auch außerhalb der Basis frei bewegen könnt.“
Mit diesen Worten verlässt Sairah das Zimmer wieder und lässt eine verdutzte Rey zurück.

Kylo steht mit verschränkten Armen vor dem Thron. Er ist tief in Gedanken versunken, als er ein Räuspern hinter sich hört. Er dreht sich leicht um und kann erkennen, dass Rey nicht zufrieden ist. Zu fragen was sie denn jetzt schon wieder habe wäre wohl nicht so eine gute Idee,... ein Glück hat er das gelassen.
„Ich wurde darüber informiert, dass du mir die Umgebung zeigen willst, damit ich mich außerhalb der Basis frei bewegen kann.“ Kylo hat ein ungutes Gefühl. „Darf ich das denn bisher noch nicht?“
Kylo dreht sich wieder zum Thron und verdreht die Augen ein bisschen. „Ich sollte ab sofort auf meine Wortwahl achten.“
Rey schürzt die Lippen und sagt nichts darauf. Kylo dreht sich nun zu ihr um. „Natürlich war das so nicht gemeint. Aber ich wollte heute etwas freie Zeit mit dir verbringen,... ohne ein Training im Hinterkopf zu haben.“ Sie scheint sich mit dieser Antwort zufrieden zu geben, denn ihr Gesichtsausdruck entspannt sich wieder. „Aber um genau zu sein, habe ich schon ein kleines Training im Sinn... Ich will deine Reflexe und Instinkte testen.“
„So?! Und wie willst du das machen?“ sagt sie während sie nun die Arme verschränkt.
„In dem wir den Planeten auf Speedern erkunden.“ Rey zieht eine Augenbraue hoch und erwidert schnippisch: „Dir ist schon bewusst, dass ich auf Jakku in der Wüste jeden Tag mit einem Speeder gefahren bin?!“ „Ja, aber bestimmt nicht durch einen dicht bewachsenen Wald!“
Da musste sie ihm recht geben. Er geht nun langsam auf sie zu. „Ich muss zugeben, du überrascht mich immer wieder.“ bemerkt sie herausfordernd.
„Ich tue halt was ich kann, um meine Prinzessin zu erfreuen.“ Die letzten Worte sagt er, als er bereits an ihr vorbei geht und nur deswegen kann er ihr hoch rot werdendes Gesicht nicht mehr sehen.
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