Be my Queen

GeschichteRomanze / P16
Kylo Ren OC (Own Character) Rey
21.03.2020
14.04.2020
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21.03.2020 1.452
 
Be my Queen
„Verbünde dich mit mir und herrsche an meiner Seite. Sei meine Königin und wir werden eine neue Macht bilden.“
Die Worte klingen in Rey`s Ohren wieder. Die Zerstörung um sie herum scheint auf einmal zu einem einzigen Bild zu verschwimmen.
Ihr gegenüber steht Ben und hält ihr die Hand hin, zur Geste der Kooperation. Wie immer mit schwarzen Handschuhen bekleidet. Die Finger, die sie für einen kurzen Moment berühren konnte. Die warme Haut des Mannes, bei dem sie sich für einen kurze Moment nicht allein fühlte.
Wie von selbst, bewegt sich ihre Hand langsam nach oben. Das Angebot hängst wie ein Stein zwischen ihnen in der Luft.
Eine Königin?! Eine Welt, mit einer anderen Macht an der Spitze. Sie... mit ihm?!
Warum schreit es in ihr, dass sie es will? Die Gedanken drehen sich wie eine Spirale um das eine Thema. Bisher gab es keine wärmeren Gefühle zwischen ihnen. Doch seit dieser seltsamen Verbindung hatte sie in sein Inneres blicken können und einen Mann mit zwei Seiten erkannt. Das machthungrige Monster, dass von der Dunkelheit zerfressen wurde. Und irgendwo eine heller Ort mit dem Mann, der aus ihm hätte werden sollen.
Sein Lederhandschuh ist glatt und kalt als sie ihn erfasst. Kein zurück mehr von dem dunklen Sog in ihr. Kein Zurück.
Seine dunklen Augen durchbohren ihre wie Pfeile. Aufmerksam aber unergründlich. Zwischen den Trümmern stehen sie und treffen ein Abkommen, von dem sie nie geträumt hätte.
Schnell nimmt sie ihre Hand wieder aus seiner. Es ist ihr beinahe peinlich, wie sie hier auf ihn wartet und inmitten der Zerstörung ihre Zukunft sieht.
„Komm mit mir! Wir müssen von hier verschwinden ehe....“ In dem Moment erschüttert ein Stoß das Raumschiff. Kylo stürzt sich auf sie und keine Sekunde später fliegt hinter ihm alles in die Luft. Die Druckwelle wirft sie weit fort und lässt sie unsanft aufschlagen. Für einen Moment ist sie wie betäubt doch als sie wieder ganz zu sich kommt liegt er immer noch auf ihr. Er hatte sie geschützt. So nah war sie bisher keinem Mann gewesen. Seine Haare und Haut riechen nach Schweiß vom Kampf und nach dem Wollstoff seiner Kleidung.
Er hat die Arme fest um sie geschlungen und atmet schwer, als er sich aufstützt. Als sie beide aufstehen erkenne sie, dass ein großer Teil des Raumschiffes fehlt. Der große Kreuzer der Rebellen ist in Lichtgeschwindigkeit durch sie hindurch gefahren, wie durch Butter und nahm auch noch einige andere Raumschiffe der Flotte mit in den Tod.
Kylo eilte zu einem Kontrollpult und fängt an in ein kleines Mikro zu sprechen. „An alle Truppen der  Ersten Ordnung! Hier spricht Kylo Ren! Der oberste Anführer wurde von einem Deserteur getötet! Ich nehme den Posten des Obersten Anführers an und befehle den sofortigen Rückzug! Leitet eine Bergung in die Wege! Versucht alle zu retten, die zu retten sind und kehrt auf den Stützpunkt M Λ zurück! Dort erhaltet ihr dann eure nächsten Befehle!“
Danach dreht er sich zu ihr um und sagt: „Wir sollten schnell zur Rettungskapsel gehen, hier fliegt gleich alles in die Luft.“ Und er hat recht, das Hauptschiff, der Stolz der Ersten Ordnung zerfällt in sich.  
Die junge Frau war gerade dabei sich den Staub von der Kleidung zu klopfen und zu sehen, ob noch alles intakt ist. Ihr Lichtschwert, welches er beim Sturz fallen lies, reicht er ihr und sie steckt es wieder an den Ledergürtel an ihrer Hüfte.
Ohne ein weiteres Wort gehen sie in den hinteren Teil des großen Raumes  in Richtung der Rettungskapsel des Obersten Anführers. Zum Glück wurde sie bei dem Aufprall nicht beschädigt.
„Komm, steig ein!“ Er öffnet die Klappe und winkt sie hinein. Rey nimmt in einer Hälfte der Kapsel Platz und beobachtet, wie Kylo die Zielkoordinaten in den Bordcomputer eingibt. Dann setzt er sich ihr gegenüber. Die Kapsel löst sich vom Rest des Schiffes und der Schaden ist von außen genauer zu erkennen. Viele andere Rettungsschiffe verlassen fluchtartig das Hauptschiff.
In diesem Moment der Stille kommen die Gedanken und Gefühle alle auf einmal hoch.
„Vielen Dank!“ Meint sie beiläufig. Verdutzt schaut er sie an und fragt wofür. „Dafür, dass du mich geschützt hast.“ er versteht. Er schaut von ihr weg und erwidert: „Ich kann ja meine zukünftige Königin nicht sterben lassen.“ So kalt. Aber Rey vermutet dahinter schon ein wenig Besorgnis. Vielleicht bildet sie sich auch nur etwas ein und malt sich Fantasiebilder zusammen.
„Uhm...!“ erhebt sie wieder das Wort und sofort sieht der Schwarzhaarige sie wieder an.
„Wie soll ich dich in der Anwesenheit anderer eigentlich nennen? Ben oder Kylo Ren?“
Einen Moment denkt er darüber nach während er ihr tief in die Augen blickt und antwortet dann: „Meine Mutter und mein … Vater … gaben mir diesen Namen... Seit ich zu Kylo Ren wurde, habe ich ihn nicht mehr ertragen können … „ Folgende Worte sagt er plötzlich sehr leise und schaut betreten zu Boden. „... aber ich mag es, wenn du mich so nennst.“ Für einen Moment glaubt sie erkenne zu können, wie sich eine leichte Röte auf seine Wangen stiehlt. Und dann ist der Moment wieder vorbei. Er richtet seinen Blick wieder nach vorne und sagt mit fester Stimme: „Für die andern bleibe ich Kylo Ren aber du darfst mich nennen, wie du magst.“ Als würden zwei Wesen in diesem Mann stecken. Der eine dunkel, bedrohlich und gerade heraus und der andere warm und verletzlich aber sie sieht es als eine Erlaubnis, ihn bei seinem `richtigen` Namen zu nennen.
„Gut, dann verspreche ich auch dich nicht mehr Monster zu nennen.“ Etwas verlegen schaut Rey weg und  schämt sich innerlich für diese Aussage. Sie will sich jetzt nicht daran erinnern, in welchem Kontext sie ihm diese Beleidigung an den Kopf geworfen hatte. „Ich gestatte dir,... mich zu nennen, wie du es für richtig hältst. Von deiner Sicht aus habe ich die Bezeichnung Monster gewiss auch verdient.“ Und da war es, das verzehrende Monster mit dem Namen Schuldgefühl, vor dem er sich so gut es ging verborgen hatte. Nur in ihrer Nähe konnte er es nicht abschütteln. Aber auch wenn ihre Nähe für ihn bedeutet sich selbst ein zu gestehen, was er getan hat. Würde er sie dennoch nicht von sich weisen können. Seit er ihre Finger für nur einen kurzen Moment berührt hatte, erscheint sie für ihn wie etwas neues, von dem er sich nicht mehr fernhalten kann.
„Du solltest dich ein wenig ausruhen, der Flug wird noch eine Weile dauern.“
„Wir sind auf dem Weg nach MΛ?“ „Nein, wir befinden uns auf dem Weg zu einem anderen Stützpunkt der Ersten Ordnung. Seit ich ihr beigetreten bin, ist dieser Ort so etwas wie mein `zu Hause`.“
Zu Hause... ein merkwürdiges Wort wenn es aus seinem Mund kommt. „Diese weite Strecke werden wir mit der kleinen Kapsel aber nicht schaffen, deswegen steuern wir einen anderen Raumkreuzer an, der uns dann auf diesen Planeten bringt.“
Draußen  fliegt das Universum an ihnen vorbei. In der Ferne brennt das Raumschiff und Trümmer fliegen umher. Das alles ist in kürzester Zeit passiert. Ben hatte sich gegen seinen Meister gestellt, ihn sogar getötet. Und nun ist sie hier. Nicht mal einen Metern entfernt von ihrem `Verbündeten`. Rey schließt ihre Augen und blendet alles aus. Vor ihnen liegt eine neue Welt und eine neue Mission. Frieden ins Universum zu bringen. Dann denkt sie an Finn und hofft, dass es ihm und den Anderen gut geht. Aber um sie in Sicherheit zu wissen, muss sie selbst diese Sicherheit schaffen.
Mit ihm zusammen. Der junge Mann sitzt ihr mit verschränkten Armen entgegen und scheut keinen Augenkontakt als sie aufsieht.
Als ob er es geahnt hätte oder in ihren Gedanken gelesen hätte sagt er: „Du musst dir um sie keine Sorgen mehr machen. Wenn wir es geschafft haben, dem Universum den Frieden zurück zu geben, werden sie alle in Frieden leben können. Schlaf jetzt ein wenig. Eh wir ankommen werde ich dich aufwecken.“
„Gut, danke. Ich werde dir so weit vertrauen, wie ich eben kann. ...Mein König.“
Das Wort hängt zwischen Ihnen in der Luft wie eine Zeitbombe. Doch von ihm kommt nicht mehr als ein leichtes Zucken der Mundwinkel. Keine Chance ihm etwas zu entlocken.
Rey schließt die Augen und hofft das Schiff zu sehen wenn sie, sie wieder auf macht und eines Tages auch einen glücklichen Ben.


Hallöle!
Dies ist meine erste veröffentlichte Fanfiction.
Bitte seid gnädig.
Auf Grund vorherrschender Langeweile (es ist gerade Ende März 2020 und ich arbeite in der Gastronomie) habe ich beschlossen mich auf dieser Seite an zu melden und die bereits fertige Geschichte hier hoch zu laden.
Ich werde jedoch jeden Tag nur ein Kapitel bereit stellen.

Im Übrigen ist ein 2. Teil dieser Geschichte auch schon in Arbeit.
Vielen Dank und noch viel Spaß.
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