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Z Nation

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Horror / P18 / FemSlash
Joe Jonas Miley Cyrus Nick Jonas OC (Own Character) Selena Gomez Zac Efron
21.03.2020
05.08.2020
31
42.789
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21.03.2020 1.478
 
„Und du willst da wirklich hin?“ eine junge Frau mit kurzen blonden Haaren blickte von einem Flyer in ihrer Hand auf, ehe sie zu einer jungen Frau blickte, die etwa in ihrem Alter war und lange schwarze Haare hatte.
Beide waren sie gerade 20 Jahre alt geworden und hatten nichts besseres zu tun, als auf den Tribünen des Footballfeld zu sitzen und den Unterricht zu schwänzen.
Es war auch nicht das erste Mal, dass die Beiden dies taten.
Immerhin war das Wetter in New York City ausnahmsweise mehr als nur sonnig, da wollten sie es einfach nur genießen, als die gesamte Zeit einer Lesung ihres mehr als nur langweilen Professors zu zuhören.
„Klar, wieso nicht Demi? Wir haben schon lange nichts mehr gemacht, was uns so richtig Spaß gemacht hat“ lachte die Blondine, was Demi nur die Augen verdrehen ließ.
„Du bist verrückt Melii, weißt du das eigentlich?“ lachte Demi dann doch, ehe sie sich den Flyer nahm und sich diesen genau ansah.
An diesem Abend sollte wohl in einer alten Fabrik eine Party stattfinden, welche natürlich nicht legal war.
Aber diese hatte in New York City immer wieder mal gegeben und es war auch nicht die Erste, auf die die Beiden gehen würden.
Auch wenn Demi sich gerade noch dagegen sträubte, wusste Melii genau, dass sie diesen Abend dahin gehen würden.
Da war es egal, ob sie morgen eine wichtige Arbeit schreiben würden oder nicht.
Sie hatten bis jetzt immer Glück gehabt und bestanden.
Okay, zu mindestens soweit bestanden, dass sie nicht vom College flogen und das reichte ihnen aktuell vollkommen.
Immerhin hatten sie noch zwei Jahre, in denen sie genug Zeit hatten um das Beste aus sich raus zu holen, was nur ging.
„Und dennoch weiß ich, dass wir heute Abend da sein werden“ grinste die Blondine, ehe sie sich erhob und sich durch ihre Haare fuhr.
Demi schüttelte nur ihren Kopf, ehe sie es der Größeren gleich tat und die Beiden sich nur kurz darauf auf den Weg zurück zum Vorlesungssaal machten um wenigstens etwas von dem mitzubekommen, was ihr Professor die letzten zwei Stunden gelabert hatte.


Spät in der Nacht waren die beiden jungen Frauen auf der Party und hatten mehr als nur ihren Spaß.
Sie hatten einige Drinks und hier und da waren sie auch mit einigen Fremden am flirten.
Ein wenig Spaß konnte man ja haben.
Für etwas ernstes, waren die Beiden eh nicht besonders.
Sie hatten lieber ihren Spaß, als sie auf Dauer an jemanden zu binden.
„Irgendetwas stimmt hier nicht“ vernahm Melii plötzlich die Stimme von Demi neben sich, als sie von weitem auch schon einige Schreie hören konnte.
„Vermutlich nur ein Irrer, der mal wieder nicht weiß, wie er sich zu benehmen hat“ sprach Melii, doch hatte sie ein ungutes Gefühl.
Sie ahnte, dass es mehr als nur ein verrückter war, der hier gerade durchdrehte.
Die Schreie um sie herum wurden immer lauter und plötzlich sahen sie, wie nur einige Meter von ihnen entfernt eine junge Frau von einer weiteren Person angefallen und gebissen wurde.
„was zur Hölle“ Melii war wie erstarrt und konnte sich keinen Meter rühren.
Es war wie in einem dieser Horrorfilme, die sie so sehr hasste.
„Melii komm“ bevor die Blondine reagieren konnte, griff Dem nach ihrer Hand und zog sie wenig später mit sich.
Es dauerte einen Moment, bis Melii wirklich realisieren konnte, was hier gerade vor sich ging.
Als sie dies verstand, machte sie sich daran, so schnell wie sie nur konnte von hier weg zu kommen.
Demi neben ihr, tat das gleiche, doch bemerkten die Freundinnen schnell, dass es nicht leicht werden würde, von hier weg zu kommen.
„Hier“ Demi hielt der Blondine eine alte Metallstange hin, welche diese auch sofort an sich nahm.
Sie hatten gesehen, wie es einigen anderen gelungen war, diese verrückten damit außer Gefecht zu setzten.
Zwar wusste Melii, dass ihre Chancen gerade nicht die Besten waren, aber sie waren gerade wenigstens um einige Prozent gestiegen.
Plötzlich aber merkte Melii, dass Demi nicht mehr in ihrer Nähe war.
Also blieb die junge Studentin stehen und sah sich nach ihrer besten Freundin um.
Doch konnte sie diese nicht entdecken.
Um einen etwas besseren Überblick zu bekommen und um sich etwas mehr in Sicherheit zu bringen.
Kletterte sie auf einige der ganzen Lagerkisten, die hier vergessen wurden, und sah sich von dort aus etwas um.
Und so dauerte es auch nicht lange, bis sie ihre beste Freundin entdecken konnte.
Die Schwarzhaarige war von einigen dieser verrückten umzingelt, die mittlerweile eher wie Untote aussahen, als wie normale Menschen.
„Demi!!!!“ schrie Melii, in der Hoffnung, dass ihre beste Freundin sie hören konnte, doch dem war nicht der Fall.
Stattdessen waren einige dieser 'Menschen' nun auf sie aufmerksam geworden.
„Shit“ murmelte die Blondine und sah sich nach einer Lösung um.
Sie musste hier weg, konnte Demi aber auch nicht zurück lassen.
Immerhin waren sie die letzten 15 Jahre durch Dich und Dünn gegangen.
Da konnte sie sie doch jetzt nicht alleine lassen.
Doch nachdem sie sich noch einmal umgesehen hatte und wieder zu Demi blickte sah sie, wie sie auch schon von einigen angefallen und gebissen wurde.
Sie konnte genau sehen, wie das Leben aus Demi verschwand und sich ihre klaren braunen Augen nur wenig später in blasse untote Augen veränderten.



Plötzlich schreckte Melii auf und sah sich um.
Ihr Atem ging schwer und sie merkte, dass sie geschwitzt hat.
Seit Monaten hatte sie diesen Traum nicht mehr gehabt.
Doch wusste sie auch, dass sie davor nicht weglaufen konnte.
Tief atmete die Blondine durch, ehe sie sich erhob und die alte kleine Hütte verließ.
Vor dieser brannte ein kleines Lagerfeuer und eine junge Frau mit langen brünetten Haaren saß vor diesem.
Um die kleine Hütte und das Lagerfeuer herum waren einige Dosen an Seilen befestigt um vor Untoten, aber auch vor fremden Menschen zu warnen.
Denn mitten im Wald konnte man nie ahnen, was auf einen zu kommen konnte.
„Du bist noch auf“ sprach Melii, als sie sich zu der Brünetten ans Feuer setzte.
„Einer muss ja Wache halten, aber wieso bist du auf? Du hast echt was abbekommen, als uns diese Irren angegriffen haben. Ein Wunder, dass du schon wieder stehen kannst“ sprach die Brünette ruhig, während sie zu Melii und auf die Schulter der Jüngeren blickte.
„Ich hatte nur einen Albtraum“ zuckte Melii mit den Schultern, ehe sie aufs Feuer blickte.
„Willst du darüber reden?“
„Ach was, schon okay Michelle. Ist ja nicht das erste Mal, dass ich diesen Traum hatte und das weißt du auch“ verstehend nickte Michelle, ehe sie der Kleineren eine Flasche Wasser hin hielt.
„Woher hast du die denn?“ lachte Melii, als sie die Flasche an sich nahm und einen Schluck trank.
Abgepacktes Wasser war etwas seltenes in dieser neuen Welt.
Mittlerweile wurde um alles gekämpft.
Um Wasser, Benzin, Essen, Munition, Waffen, einfach um alles.
Egal was es auch war.
Vieles war mittlerweile mehr wert als ein Menschenleben.
„Aus dem kleinen Laden in dem wir waren. Die ist unter eines der Regale gerollt und anscheinend hat die keiner gesehen“ zuckte Michelle mit den Schultern, als sie die Flasche wieder an sich nahm und sie zu drehte, ehe sie sie wieder in ihren Rucksack packte.
„Schon irgendwelche von diesen Zombies hier gewesen?“
„Bis jetzt noch nicht, aber man weiß ja nie“ lachte sie leise, als sie sich ihre Haare über eine Schulter legte und hoch in den Himmel blickte.
„Das stimmt, aber wo sind wir eigentlich?“ Michelle schüttelte kurz ihren Kopf, ehe sie die Karte rausholte, die sie in der letzten Stadt mitgenommen hatte.
Die Beiden waren auf dem Weg nach Californien, Los Angeles um genau zu sein.
Sie wussten zwar nicht, wie es dort gerade aussah, aber irgendein Ziel musste man zu diesen Zeiten ja haben.
„Wir dürften etwa 15 Meilen von Fort Worth entfernt sein“
„Und das ist wo?“ lachte Melii, was Michelle leicht die Augen verdrehen ließ.
„Das ist in Texas gute halbe Stunde von Dallas entfernt. Zu mindestens wenn man ein Auto hat. Aber wir sollten erst mal nach Fort Worth. Das ist näher dran und dann schauen wir, dass wir ein Auto bekommen und dann kurz zurück nach Dallas fahren um zu sehen, das wir dort alles bekommen können, bevor es weiter nach LA geht“ erklärte Michelle ruhig, während sie Melii auch so ansah.
„Du willst also in eine Stadt, die kaum ein Schwein kennt, anstatt nach Dallas? Wie verrückt ist das eigentlich bitte?“
„Das ist nicht verrückt, sondern strategisch am besten. Besonders ohne Auto und wenn man kaum noch Munition hat Melii. Wir müssen in Fort Worth etwas finden, bevor wir nach Dallas gehen“ Melii verdrehte ihre Augen, ehe sie sich zurück lehnte und tief durch amtete.
Sie kannte Michelle mittlerweile mehr als nur gut genug und wusste somit genau, dass es einen bestimmten Grund haben musste, wieso sie also nach Fort Worth wollte und nicht nach Dallas.
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