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Monokumas Ultimative Liebesinsel

MitmachgeschichteAllgemein / P18 / Gen
20.03.2020
29.04.2021
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13.04.2021 1.918
 
Unsicher tauschten die Anwesenden Blicke, während die Bären ungeduldig johlten. „Ihr tretet einfach einer nach dem anderen vor“, fuhr Monokuma mit seiner Erläuterung fort. „Und flüstert  eure Wahl in eins meiner putzigen, flauschigen Öhrchen. Ladys first!“ Er deutete mit einer Pfote auf Ai, die prompt erschrocken zusammen zuckte. „Ich soll anfangen?“
„Nur Mut, Liebes“, kam es großmütterlich von Omabär. „Du wirst das toll machen.“ Ai sah sich noch einmal nach den anderen um, ging dann aber zu Monokuma herüber und hockte sich kurz vor ihm hin, um ihm etwas zuzuflüstern. „Oho!“, rief der Bär dramatisch aus. „Das ist ja sehr interessant!“ Dann winkte er die nächste Frau herbei.
Nachdem alle fünf ihre Wahl mitgeteilt hatten, kamen sofort die Männer an die Reihe, welche von Opabär mit einem grummeligen „Jetzt denkt da nicht lange drüber nach, ihr Memmen“ angetrieben wurden.
„Und jetzt zu den Ergebnissen“, meinte Monokuma schließlich gewichtig. „Es gibt drei Stimmen für…nein, wartet, das war etwas anderes. Also, bärginnen wir mal mit unserem Daredevil-Star! Wen könnte sie nur gewählt haben?“ Er gähnte unterdrückt, während Ako sich strahlend zu Teruaki umdrehte. „Für mich gab es nur eine Option“, verkündete sie.
„Und was wird er nur antworten?“, moderierte Monokuma gelangweilt weiter. „Ako natürlich“, gab Teruaki zurück und die beiden durften zusammen auf einer der Bänke Platz nehmen.  
„Und wie sieht es bei den beiden frischgebackenen Singles aus? Sumiko wird es uns gleich sagen.“
„Ja, also, Jin ist die bessere Wahl“, verkündete die Dirigentin und Jin atmete erleichtert auf. „Danke“, erwiderte er freundlich, „ich habe auch Sumiko gewählt.“ Und damit war auch dieses Pärchen wieder zusammen und durfte sich setzen.
Elena wurde als nächstes aufgerufen und die Spanierin legte eine spannungsgeladene Kunstpause ein, bevor sie grinsend „Naizen!“ verkündete. Der Grünhaarige erwiderte ihr Grinsen breit. „Ja, ich auch. Also Elena, meine ich.“
Chitaru dagegen kam direkt zum Punkt. „Ich wähle Itomaru“, offenbarte sie. „Wir haben eine Vereinbarung und an die halte ich mich auch.“ Ihr Partner bestätigte das mit einem knappen Nicken und damit blieben nur noch zwei übrig.
„Also“, meinte Ai unsicher, „ich habe Ryuichi gewählt.“ Prompt breitete sich ein Grinsen auf Ryuichis Gesicht aus. „Yeah! Ich hab dich auch gewählt!“ Er hob eine Hand zum High-Five und Ai stellte sich auf die Zehenspitzen, um vorsichtig einzuschlagen.
„Und damit fliegt niemand raus“, gab Monokuma bekannt. „Bah, wie langweilig… Dann genießt halt weiter euer Leben. Ich gehe und denke mir Gemeinheiten für euch aus…“ „Sexy Gemeinheiten!“, ergänzte Sexybär gewichtig und damit wuselte die gesamte Bärenkolonne davon.

„Wie ist es mit Elena gelaufen?“, erkundigte sich Chitaru neugierig bei ihrem Partner. „Was ist jetzt eigentlich zwischen euch?“ Inzwischen war es dunkel geworden und die meisten Teilnehmer kehrten zu der hell erleuchteten Villa zurück. Bei Chitarus Worten beschleunigte Itomaru seine Schritte nur noch. „Zwischen uns existiert gar nichts“, erwiderte er scharf. „Gute Nacht.“
Schulterzuckend sah Chitaru ihm nach, wandte sich ab und suchte die Dunkelheit mit aufsteigender Sorge nach Ai ab. Nach der Behandlung hatte sie nicht mehr mit ihrer Freundin sprechen können; auf den ersten Blick hatte sie unbeschadet gewirkt und ihre Nervosität war darauf zu schieben gewesen, dass sie hätte rausfliegen können. Aber was wenn Naizen doch…?
Überrascht zuckte Ai zusammen, als Chitaru plötzlich zu ihr gestürmt kam und sie an den Schultern packte. „Ist alles in Ordnung bei dir?“, fragte sie, während sie die Kleinere mit prüfender Miene von Kopf bis Fuß musterte. „Hat Naizen dich irgendwie unsittlich angefasst?“ „Nein, nein“, wehrte Ai schnell ab. „Er hat sich total lieb um mich gekümmert und respektiert, dass mir das echt peinlich war.“ Sichtlich erleichtert ließ Chitaru sie los und entspannte sich wieder. „Gut, gut, dann hat er also gehört…“ Ai lächelte offen zu ihr auf. „Danke, dass du dich so für mich einsetzt, Taru!“
Verlegen winkte die andere ab. „Ach, vielleicht übertreibe ich manchmal auch, wenn mir jemand was bedeutet… Also, was hast du heute Nacht noch vor?“ „Ich muss unbedingt duschen“, entgegnete Ai und ergänzte mit einem vertraulichen Flüstern: „Ich hoffe, ich kriege damit noch diese Beulen ab.“
Sie nahm einen Umweg zum Umkleideraum, um sich einen frischen Schlafanzug und ein kuscheliges Handtuch zu holen, ging leichtfüßig zum Badezimmer weiter und öffnete vorsichtig die Tür.
In ihrer ganzen nackten Pracht stand Elena neben der Dusche und drehte sich mit einem verheißungsvollen Lächeln zur Tür um. „Willst du eine heiße Dusche mit mir?“
Hastig knallte Ai die Tür wieder zu und entschied sich es bei dem anderen Badezimmer zu versuchen.    

Sumiko stolzierte zu der Bar herüber, an der bereits Ryuichi, Jin und Chitaru herumhingen. Demonstrativ sah sie nicht zu der Synchronsprecherin, welche gerade ihr Glas absetzte und meinte: „Deine Drinks sind echt verdammt gut, Ryu. Noch ein Grund mehr dich als Manager zu wollen.“
Im Gegensatz zu den anderen gab Jin sich mit einem alkoholfreien Cocktail zufrieden und bemerkte seine Partnerin als erstes. „Hey“, begrüßte er sie mit einem freundlichen Lächeln, welches Sumiko erwiderte. „Sumiko!“, strahlte sie dann Ryuichi an und schob ihr Glas zu. „Hey, trink mit uns! Wir feiern hier gerade, dass niemand rausgeflogen ist und Chitaru erzählt mir, warum ich Top-Manager sein sollte!“ „Ich bin garantiert nicht hergekommen, um Chitaru zu sehen“, stellte Sumiko deutlich klar. „Und es interessiert mich auch überhaupt nicht, was sie zu sagen hat. Schon gar nicht über mich.“
Um den Frieden nicht zu stören konzentrierte Chitaru sich lieber auf ihren Drink.
„Ich muss erst mal über diese Pestbeulen rüber kommen“, fuhr Sumiko fort. „Die waren so hässlich und einfarbig und so. Und wie war das bei euch so?“ „Gar nicht so schlecht eigentlich“, erwiderte Jin. „Ako ist total nett.“ „Ja, bei uns war‘s auch okay“, grinste Ryuichi und sah kurz zu Chitaru herüber, wobei Sumiko sich leicht schüttelte. „Also ich habe mir gar keine Gedanken darüber gemacht, was ihr zwei so treibt. Weil ich mir gar keine Gedanken über Chitaru mache, klar? Die ist nämlich böse und so.“

Während die anderen schon in der Villa verschwunden waren oder sich noch auf der Terrasse herumtrieben, waren Ako und Teruaki an der Feuerstelle sitzen geblieben und betrachteten die Flammen, die im leichten Nachtwind hin und her tanzten. Dann fingen beide genau gleichzeitig an zu fragen: „Und wie war das Spiel bei dir?“
„Wow, das war synchron“, stellte Ako grinsend fest. „Okay, du zuerst.“ „Es war gar nicht so schlimm mit Sumiko“, versicherte Teruaki, bevor er leicht die Stirn runzelte. „Und mit Jin? War das okay?“ Ako zog eine Grimasse. „Jin war nett, aber das war bis jetzt echt das ekligste Spiel, das Monokuma sich ausgedacht hat!“ „Ja, ohne Scheiß, wer kommt auf die Idee Pestbeulen abzulecken?“, stimmte Teruaki zu und eine Weile zogen die beiden gemeinsam über das Spiel her. Dann lehnte Ako sich an ihren Partner und meinte: „Wenn wir hier raus sind, müssen wir mal auf ein richtiges Date gehen. Auf was für eine Art hättest du Lust?“
„Ich muss dir meine technische Ausstattung zu Hause zeigen“, verkündete Teruaki mit leuchtenden Augen. „Aber Burger essen gehen oder Actionfilme im Kino sehen wäre auch cool.“ „Das klingt alles klasse“, meinte Ako, „aber ich hatte mich gefragt…“ „Ob wir etwas sportlicheres machen sollen?“, schlug Teruaki vor und sie schenkte ihm ein schelmisches Grinsen. „Ja, aber etwas extremeres. Tieftauchen vielleicht oder Fallschirmspringen oder Bungee jumping!“
„Also, wenn du dabei bist, mache ich mit“, willigte Teruaki tapfer ein. „Du musst mir nur zeigen, was ich genau machen muss.“ „Keine Sorge“, versprach Ako feierlich, „ich lasse dich nicht allein!“

Nach und nach waren alle in dem großen Schlafraum verschwunden; kurz wurde diskutiert, wer sich dieses Mal mit wem ein Bett teilen würde, bevor sich friedlich in die Kissen gekuschelt wurde.  Dass niemand die Insel hatte verlassen müssen, hatte alle erleichtert und nach dem ereignisreichen Tag wären die Teilnehmer vermutlich schnell eingeschlafen – wäre aus dem nächsten Wohnzimmer   nicht das laute Poltern und Quietschen von verrückenden Möbeln ertönt.
Lächelnd und mit einem vollen Glas in der Hand kam Naizen in das Wohnzimmer und sah einen Moment lang zu, wie Elena die Sofas hin und her schob. „Was machst du da?“
Elena richtete sich auf, wischte sich eine Strähne aus dem Gesicht und erwiderte: „Sieht so doch viel besser aus. Nein, warte.“ Damit verschob sie ein Sofa lautstark wieder um ein paar Zentimeter und wandte sich dann als nächstes dem Fernseher zu. Naizen hatte keine Ahnung, warum Elena ihre Verschönerungen ausgerechnet mitten in der Nacht vornehmen musste, aber er war der letzte, der sich ihr in den Weg stellen würde. Stattdessen ließ er sich entspannt auf einem Sessel nieder und fragte neugierig: „Wieso hast du eigentlich gelernt Schlösser zu knacken? Kannst du mir das beibringen?“ „Wenn du Lust hast, klar“, erwiderte Elena ohne auf die erste Frage einzugehen. „Das ein oder andere könnte ich dir schon beibringen.“
„Sehr cool“, freute Naizen sich. „Warum bist du eigentlich nach Japan gekommen? War das nicht schwer die Sprache und Schrift und alles zu lernen?“ Lächelnd kam Elena zu ihm herüber und fuhr ihm sanft durch die grünen Haare. „Das klingt ja fast so, als würdest du mich besser kennenlernen wollen“, meinte sie und auf sein unbedarftes Nicken hin ergänzte sie: „Das ist keine so gute Idee, amor mío. Lass uns nicht über so etwas reden.“ Und bevor er ihr noch eine weitere Frage stellen konnte, drückte sie ihre Lippen gegen seine. Mit dem Wohnzimmer war sie fertig, aber es würde trotzdem eine laute Nacht werden.


Ein lautes ‘Pling!‘ riss Aisha überraschend aus dem Schlaf und verdrießlich vergrub sie das Gesicht in ihrem Kopfkissen. Sie hasste den frühen Morgen mit seinem grellen Sonnenlicht und den vielen Leuten, die sich schon um sie herum unterhielten.
Bei einer Stimme wurde sie jedoch plötzlich hellwach, einfach weil sie sich sicher gewesen war, diese nie wieder zu hören. Irritiert blinzelte die junge Frau und tatsächlich – neben ihr saß Jin im Bett und wandte sich ihr jetzt mit einem freundlichen Lächeln zu. „Guten Morgen, Ai.“
„Aisha“, erwiderte sie wie automatisch. Wie kam Jin hierher? In ihrer letzten Erinnerung war er doch von der Insel geflogen. Sie musste sofort nachlesen, was Ai ihr geschrieben hatte. Erst dann fiel ihr wieder das Pling ein, das sie überhaupt geweckt hatte und das offenbar eine Nachricht der Bären bedeutete.
Guten Morgen, liebe Inselbärwohner!
Wir haben uns wieder etwas ganz tolles für euch ausgedacht!
Macht euch bäreit für ein Autorennen heute Mittag! Ein sexy Autorennen!
Jedes Pärchen kriegt einen Wagen mit dem ihr unsere tolle Strecke über die Insel befahren müsst. Aber nicht langsam wie eine Horde dicker Touristen sondern schnell wie Sexybär, wenn neue Lippenstifte im Angebot sind! Und passt gut auf die Ablenkungen auf, die wir noch eingebaut haben, upupu.
Es geht ganz einfach: einer von euch fährt, der andere schießt die Konkurrenz ab! Natürlich nur mit Paintballkugeln, also nässt euch nicht gleich ein. Und damit ihr eure Kleidung nicht vollsaut, solltet ihr natürlich am besten in Badesachen fahren.
Wer als erstes ins Ziel kommt wird gefeiert!
Wer als letztes ins Ziel kommt fliegt von der Insel!
Wer einen Unfall hat hat halt Pech!




Die Fragen nach diesem Kapitelchen teile ich mal in zwei Blöcke ein:

1.
Wollt ihr bei dem sexy Autorennen lieber fahren oder schießen?

Das teilt ihr mir bitte bis zum 15.04. mit!
(Ich schicke euch danach eine Mail, ob ihr euch mit eurem Partner einigen konntet, oder nicht.)

2.
1.Was habt ihr vor dem sexy Autorennen noch vor?
2.Was haltet ihr von dem sexy Autorennen?
3.Wie geht ihr bei dem sexy Autorennen vor?
4.Sonstiges?

Die Antworten dafür dann bitte bis zum 18.04.!
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