You are the reason

von RomyFee
GeschichteAbenteuer, Romanze / P18
Draco Malfoy Hermine Granger
19.03.2020
23.05.2020
24
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23.05.2020 2.918
 
"Sehr interessant. Es scheint mir, als hätte unsere liebe Narzissa eine Schwäche für unseren liebreizenden Minister. Welch ungebührliches Verhalten. Sag mir Lucius, wie schmeckt dir diese Erkenntnis?", säuselte Pyrites amüsiert, während er eben diesen blonden Mann umrundete.

Sein Ausdruck lag ungläubig und wutentbrannt auf ihrem geschwächten Körper, der nach Luft ringend auf der Seite lag. Die Fesseln waren gelöst, denn eine Gefahr stellte sie schon lang nicht mehr da.

Pyrites ließ ihn und Theseus, an ihren Gedanken teilhaben und die Bilder, die sich vor ihren inneren Augen zusammengefügt hatten, ließen die beiden Brüder verstummen.

"Sie haben sich lieber mit einem Kochduell beschäftigt, als einen Plan zu entwickeln, um dich hier rauszuholen. Das muss doch ungemein an deinem Ego kratzen", spottete er mit Genugtuung weiter und beobachtete jede Regung von Lucius.
Blinder Hass stand dem Blonden ins Gesicht geschrieben und er knirschte lautstark mit seinen Zähnen.

"Ich hoffe für dich, dass dein Plan mit Yaxley funktioniert - Lucius - und dass Draco sich uns selbst stellen wird. Denn ich erkenne in dir den Drang, deine Loyalität dem dunklen Lord gegenüber, erneut zu beweisen", raunte er nahe seinem Ohr und Lucius nickte leicht.

"Er wird kommen... Das steht außer Frage", knurrte er und Pyrites erkannte zufrieden, dass er dabei war Lucius erneut auf der Seite der Todesser zu wissen.

"Wenn Yaxley es nicht wieder vermasselt", sprach Travers dazwischen, dessen Nase bereits aufgehört hatte zu bluten.

Pyrites ließ es unkommentiert und trat auf Narzissa's - von der Legilimentik - geschwächten Körper zu. "Nun denn. Da du deine Sünden jetzt gebeichtet hast, sind wir bereit deine Reue zu empfangen. Was sagst du dazu, mein Täubchen?", sprach er und ging leicht in die Hocke, um ihr zärtlich eine Strähne aus dem Gesicht zu wischen.

Ihre Worte waren so leise und geschwächt, dass er sie nicht verstand und sich weiter zu ihr herunter beugte.
"Was sagst du da?", verhöhnte er sie und packte sie sanft im Nacken, nur um sie dann grob in eine aufrechte Position zu reißen. "Zwitscher gefälligst ein bisschen deutlicher", knurrte er und hielt ihr Gesicht, nahe vor das seinem.

Trotz ihrer geschwächten Verfassung, sah sie ihm fest in die Augen und büßte nichts von ihrem Stolz ein. "Fahr zur Hölle und kriech dem dunklen Lord vor Ort in seine verfaulten Gedärme", zischte sie heiser und sein Grinsen wurde diebisch.

"Ich schätze diesen Dämon namens 'falscher Stolz' müssen wir dir noch austreiben, nicht wahr?", seine Stimme lechzte nur so vor widerwärtiger Vorfreude, doch sie lenkte kein Stück ein.

Sie würde durchhalten und ihren Willen nicht brechen lassen... Bis zum bitteren Ende.

Eher würde sie sterben...
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Zusammen mit Ron, Harry und einem Team aus ausgewählten Auroren - die sich zuvor einem Test mit Veritaserum unterziehen mussten - trafen sie im Ministerium die letzten Vorbereitungen.

"Es war ganz klar ein Ablenkungsmanöver. Simmons hat den Brief gefälscht, damit ich nicht in Spinner's End anwesend bin und er freie Bahn hat... aber einer der Todesser hat sich gestellt. Er will mit dem Ministerium kooperieren und fordert Strafmilderung.
Er hat uns den Standort des Hauses zukommen lassen und ebenso die Warnung, dass Hermione in eine Falle tappen wird. So wie es aus dem Schreiben hervorgeht, wird es Corban Yaxley sein, der sich ihrer annimmt", weihte er seine Männer ein, während Ron sich an den Moment zurück erinnerte, als wegen Yaxley sein linker Arm zersplinttert war.

Er griff mit seiner rechten Hand an diesen und knurrte den Namen des Todessers verächtlich vor sich hin.

Harry bemerkte dies nebenbei und sah dann wieder zu Kingsley. "Welcher Todesser ist der Spitzel?"

"Travers. Wenn er die Wahrheit gesagt hat, werden wir weiter sehen, aber Strafmilderung kann und werde ich ihm nicht vollends gewährleisten. Das einzige was dieser Mistkerl bekommt, ist ein Verteidiger. Aber das klären wir später. Erstmal werden wir sehen, ob diese Fährte rechtens ist oder wir in einen Hinterhalt gelockt werden. Ihr wisst wie wir vorgehen?", erwiderte Kingsley und sah nochmals fragend in die Runde, um sich nochmal die Bestätigung aller zuzusichern.

"Gut. Dann los", meinte er und ließ seine flache Hand ein letztes mal nachhallend auf den Tisch knallen.
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Selwyn packte sie und drückte ihren kämpfenden Körper auf den verdreckten Tisch, während Lucius einfach nur zusah.
Es schien ihm nicht sonderlich nahe zu gehen, dass seine Frau gerade wie ein Stück Dreck behandelt wurde.

Pyrites Augen funkelten, als würde er gerade die Schatzkammer in Gringotts betreten und griff dem jüngeren Malfoy Bruder beherzt in die Schultern.
"Sieh zu, Lucius. Das ist mein Geschenk an dich. Wir werden dein beflecktes Ansehen rächen und ihren Körper dafür entehren. Ist das nicht ein wahnsinnig großzügige Geste, nach allem was geschehen ist? Im Grunde ist sie doch daran Schuld, dass unser Lord und Führer gefallen ist und du in den Zwiespalt geraten bist. Jetzt wird alles wieder gut. Du wirst sehen", hauchte er erregt in Lucius' Ohr, der das Treiben der beiden Todesser mit kühler Miene verfolgte.

Selwyn riss den Schlitz ihres Kleides so weit in die Höhe auf, dass er erst unter ihrem BH halt machte, während Travers ihre Arme neben ihren Kopf drückte.

"Nehmt eure dreckigen Hände von mir", zischte sie mit letzter Kraft und trat um sich, doch dieses mal ohne Erfolg.

Selwyn leckte sich genüsslich über seine Lippen, während er sie auf die widerwärtigste Weise betrachtete und sein Grinsen sie zum würgen brachte.

"Wir wissen doch alle, dass du es ebenso willst. Wer seinen Mann betrügt, will es doch nicht anders", raunte Travers neben ihrem Ohr und leckte anschließend mit seiner Zunge über ihre Wange hinweg.

Sie kniff angewidert ihre Augen zusammen und spürte wie sie sich fast übergeben musste.

Sie wusste nicht mal mehr welche Hände es waren, die gerade über ihren Körper fuhren und ihre Brüste schmerzhaft ergriffen, aber sie würde ihr Versprechen an sich selbst nicht aufgeben und niemals um erbarmen flehen.

Sie würde sich nicht brechen lassen...

Selwyn schmiegte sich an sie und sie spürte seine Erregung - durch den Stoff ihres Slips - gegen ihre Mitte pressen, während er weiterhin grob ihre Brüste knetete.

"Sie riecht so gut...", stöhnte er keuchend an ihr Ohr und sie wagte es nicht, ihre Augen zu öffnen. Sie wollte seine glasigen Augen und seine feuchten Lippen nicht sehen, denn dieses Bild würde sich auf ewig in ihr Gedächtnis brennen. Sie gab keinen Laut mehr von sich und hörte nur noch im Hintergrund, wie Pyrites weiterhin auf Lucius einredete.

Unberührt und mit verschränkten Armen lehnte Theseus währenddessen, an einem alten modrigen Kleiderschrank und sah ebenfalls zu, wie sich die beiden Todesser abwechselnd an Narzissa rieben.

Doch auch er konnte den Worten Pyrites lauschen, da er nicht weit von seinem Bruder entfernt stand.
"... ist das nicht bezaubernd? Sieh dir an, wie wir ihren Willen, wie die Schale einer Walnuss brechen. KNACK"

Das hysterische Lachen des Todessers hallte durch den Raum und trotzdem war er in diesem Moment der einzige, der seine Freude auf diese Weise kundtat.

Wieder und wieder rieb sich Selwyn an ihrer Mitte, bis er plötzlich inne hielt und kräftig ihre Wangen packte, so dass sie ihren Mund öffnen musste.

Grob schob er zwei Finger in diesen und bedachte nicht, dass sie noch ein letztes bisschen Kraft sammelte und so fest zubiss, dass er laut aufheulte.

Er taumelte zurück, als sie ihn freigab und er bedachte ungläubig seine Finger, was Pyrites nur noch mehr freute.
"So ein zähes Biest", lachte er amüsiert und die Wut Selwyn's stand ihm nun ins Gesicht geschrieben.

Travers presste sie noch immer fest auf den Tisch und machte seinem Kollegen so viel Platz, damit er freies Geleit in ihr Gesicht hatte.

Er stürmte auf sie zu und ließ seine flache Hand mit einem festen lauten Knall über ihre Wange klatschen, dass selbst Pyrites scharf die Luft einsog.
"Der hat gesessen", kommentierte er weiterhin amüsiert und sie sahen zu, wie ein Rinnsal Blut aus ihrem Mundwinkel lief.

Und trotzdem sah sie selbstbewusst zu ihm hinauf und erkannte mit Genugtuung, dass seine Finger ebenfalls bluteten.

"Genug gespielt. Mal sehen wie dir das hier schmeckt", zischte er und zeriss ihren Slip mit einem einzigen Handgriff, um dann hektisch an seinem Gürtel zu zerren.

Ein Knall.

So laut, dass sich einige Holzdielen von der Decke lösten und allesamt schützend ihre Arme vors Gesicht zogen.

Aus der riesigen Staubwolke schoßen die ersten Blitze und die Todesser reagierten sofort darauf.

Narzissa rollte sich vom Tisch und suchte Schutz hinter einem umgekippten Sofa, während sie nur noch Schreie, springendes Glas und Erschütterungen vernahm.

Sie presste ihre Hände an die Ohren und hoffte wirklich, dass es nicht Draco war, der diesen Angriff anführte.

"PARLEY", donnerte Pyrites Stimme durch den Raum und tatsächlich war der Waffenstillstand gegeben.

Narzissa wagte es nicht, sich auch nur einen Millimeter zu rühren, doch dafür war ihr Hörsinn plötzlich um einiges schärfer.

"Kingsley Shaklebolt. Der Minister persönlich macht sich auf, um eine hilflose Dame in Nöten zu retten. Ganz schön viel Aufwand, den sie da betreiben, für die Frau eines Todessers", schillerte seine Stimme ganz in Dandy-Manier, während er selbstsicher - mit leicht erhobenen Händen - auf ihn zuschritt. Er war der einzige, der seinen Zauberstab nicht gezogen hatte.

"Wo ist sie?", knurrte seine tiefe Stimme und Narzissa spürte, wie ihr Herz einen Satz machte.

"Immer langsam mit den jungen Pferden. Eine Frage, für eine Frage. Wenn Sie wissen wollen, wo Ihre Spielgefährtin ist, sollten wir uns doch gegenseitig auf die Sprünge helfen, meinen Sie nicht", versuchte er zu verhandeln.

Kingsley war fast gewillt auf dieses Angebot einzugehen, nur um zu erfahren, ob es ihr gutginge. Doch eine rasche Bewegung in seinem linken Augenwinkel ließ ihn begreifen, ohne hinzusehen.

"Und was wenn sie sich ihren Vorschlag sonst wohin stecken können?", zischte Ron zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor, während er - wie die anderen auch - seinen Zauberstab abwechselnd auf die Todesser gerichtet hielt.

Kingsley löste eine Hand, von seinem Zauberstab und deutete Ron sich etwas zurückzuhalten.

Kingsley beäugte die fünf Todesser, während die anderen Auroren versuchten noch weitere von ihnen auszumachen, aber es schienen tatsächlich nur sie hier zu sein.

Sein Blick glitt von Pyrites zu Theseus, dessen Zauberstab gegen einer seiner Auroren gerichtet war. Dann zu Lucius, der ihn hasserfüllt musterte und seinen Zauberstab direkt auf Kingsley selbst gerichtet hielt.

Wie er es bereits geahnt hatte.
Er war einer von ihnen...

Doch seine Aufmerksamkeit wurde auf Selwyn gelenkt, der große Mühe hatte seinen Zauberstab kampfbereit zu halten, da ihm seine offene Hose immer wieder von den Hüften rutschte.

Er ahnte was hier geschehen sein musste und schoss Geistesgegenwärtig einen Fluch auf ihn ab, so dass er mit seinem Hinterkopf hart gegen den Vorsprung eines Balkons schlug.

Er blieb bewusstlos liegen und Pyrites senkte verärgert seine Hände, um sie bedeutungsvoll gegen seine Hüften klatschen zu lassen. "Ich sagte doch schon 'Parley'. Die Bedeutung sollte uns allen wohl ein Begriff sein", meinte er, als würde er mit einer wild gewordenen Kindergartengruppe sprechen.

"Was habt ihr mit ihr gemacht?", fauchte Kingsley außer sich und hielt seinen Zauberstab nun genau auf Pyrites gerichtet, der seine Hände wieder in die Höhe hob.

"Nichts, was sie nicht verdient hätte. Wir wollten sie lediglich von ihren Sünden rein waschen", sprach er selbstgefällig und grinste aussagekräftig. Kingsley war drauf und dran, ihm seine Zähne aus dem Gesicht zu schlagen. Doch er hielt inne, als Travers plötzlich das Wort ergriff.

"Die Schlampe hat es doch nicht anders verdient", zischte er und Kingsley legte seinen Kopf leicht schräg.
'Und dieser Kerl will begnadigt werden?', fragte er sich und beschloß in diesem Moment, ihn aufliegen zu lassen.

"Was denken sie, Pyrites? Wie haben wir sie gefunden?", fragte Kingsley und ließ Travers dabei nicht eine Sekunde aus den Augen.

"Sie sind vermutlich so nett und werden es mir gleich erzählen", erwiderte er und Kingsley hielt ihm - ohne ein weiteres Wort - einen kurz verfassten Brief unter die Nase, aus welchem Travers' Verrat eindeutig hervorging.

Pyrites wollte ihn an sich nehmen, doch Kingsley zog seine Hand leicht zurück, um ihm zu deuten, dass er es so lesen sollte.

Der Todesser lehnte sich vor und laß dir kurz verfassten Zeilen.
Er schnaufte leicht und wandte sich ab, während er Daumen und Zeigefinger dazu nutzte, um seinen Nasenrücken zusammen zu drücken.
Er musste nachdenken.

Er ging ein paar Schritte, in einem kleinen Kreis umher, während alle anderen unverändert ihre Zauberstäbe in die Höhe hielten.

Aus dem nichts riss er seinen Zauberstab hervor und feuerte einen 'Avada' auf Travers, der sofort leblos zu Boden fiel.

Dies war für die Auroren Grund genug, um das Feuer erneut zu eröffnen, doch Pyrites, Lucius und Theseus, verschwanden in einem Nebel aus schwarzen Rauchschwaden, als das Fenster hinter ihnen lautstark in Millionen von kleinster Teilchen zersprang.

Die Auroren hielten inne und eine gespenstische Stille machte sich im Raum breit.

Kingsley sah zu Travers' Leiche und wusste, dass sein Tod durch seinen Verrat verschuldet war, aber er wusste genau, dass Pyrites ihn nur geopfert hat, um zu verschwinden.

Er hätte eh einen von ihnen getötet und somit nutzte er Travers' Verrat und den Überraschungsmoment, um zu verschwinden.

Doch für den Moment, war es ihm gleich...

Er wandte sich herum und sah zu dem Sofa, welches mit der Rückenlehne auf dem Boden lag und verlor keine Sekunde mehr.

Die Auroren kümmerten sich jeweils um die Leiche und den bewusstlosen Selwyn, während Kingsley hinter das Sofa trat.

Mit den Händen an ihre Ohren gepresst, saß sie zusammengekauert in ihrem zerrissenem Kleid da und schien noch nicht bemerkt zu haben, dass es endlich vorbei war.

Erst als Kingsley seine Hand behutsam auf ihre nackte Schulter legte, zuckte sie heftig zusammen und sah endlich auf.

Die Erleichterung stand ihr förmlich in ihr geschändetes Gesicht geschrieben und sie fiel ihm - ohne zu zögern - um den Hals. "Bei Merlin...", keuchte sie herzzereißend und ihre Stimme ging ihm durch Mark und Bein.

Geschützt vor den Blicken der anderen - da sie noch immer hinter dem Sofa hockten - erwiderte Kingsley die Umarmung und legte seine riesigen Arme, um die zierliche Frau.

Er spürte ihren weichen Körper zittern und hatte nur noch das Bedürfnis, sie hier rauszubringen.

Er streichte ihr sanft durchs Haar und blickte über ihre schmale Schulter, als er ihren zerrissenen Slip erkannte, welcher ihr bereits bis zur Taille hochgerutscht war.

Er löste ihre Umarmung zärtlich und zog sich sofort seinen schwarzen großen Umhang von den Schultern, um ihn ihr umzulegen.

Wie eine übergroße Decke, wurde sie von dem riesigen Stück Stoff ummantelt und sie blickte ihn schief lächelnd an.

"Kannst du laufen?", fragte er leise und sie nickte zaghaft, als seine Hand ihren Weg zu ihrer erröteten Wange fand.

Er strich zärtlich über die geschändete Stelle und fühlte sich plötzlich eine Spur besser, als er an den Tod von Travers dachte.

Gepeinigt sah sie zur Seite und er legte seinen Zauberstab an ihre Wange.
Sofort schwillte ihre Verletzung ab und auch das Blut verschwand.

Auch über ihre Kleidung sprach er einen schnellen Zauber, der sie sofort ordentlich zusammenflickte.

Sie blickte auf und er lächelte sanft, um ihr ein wenig Mut zu machen. "Elegant wie immer. Als wäre nie etwas geschehen...", sprach er leise, doch er wusste dass das Erlebte schwerer wog, als solche Blessuren.

Er hielt ihr seine Hand hin und sie ergriff sie, um sich vorsichtig auf die Beine ziehen zu lassen. Die Legilimentik hatte ihren Tribut gefordert und auch das kräftezerrende wehren, gegen die beiden anderen, blieben ihrem Körper nicht verschont.

Mit ihrer Hand in seiner gestützt - während seine andere Hand auf ihrem Rücken lag - humpelte sie hinter dem Sofa hervor und löste sich sofort von ihm, als sie die vielen Auroren erblickte.

"Herr Minister? Der hier lebt noch...", sprach einer der Auroren und Kingsley nickte stumm. "Gut. Packt ihn ein. Wenn er wach wird, wird er sich wünschen gestorben zu sein", bellte seine Stimme hallend durch den Raum und just in dem Moment, rührte sich besagter Todesser.

Sein schmerzerfülltes Stöhnen reichte bis zu Kingsley und er sah gebannt zu ihm herüber.

Drei Auroren hielten ihm ihre Zauberstäbe an den Hals, als er sich aufrichtete und sein Blick auf Narzissa's Gestalt fiel.

Sein Grinsen wog schwer auf ihr und sofort hatte sich Kingsley's breiter Rücken vor sie geschoben.

"Was ist passiert?", fragte Selwyn und hielt sich seinen Hinterkopf, welcher anscheinend stark zu bluten schien, als Harry ihm antwortete.
"Deine Kollegen haben dich hier zurückgelassen. Genauso wie diesen Verräter hier. Er hat euch an uns verraten"

Selwyn's Blick ruhte für einen kurzen Moment desorientiert auf der Leiche von Travers, als er wie verrückt zu kichern begann.

"Sehr schön. Dann sind wir ja jetzt quitt...", meinte er zufrieden und wurde im nächsten Moment brutal auf die Füße gerissen.

"Was faselst du da für ein Zeug?", zischte ihm einer der Auroren nahe ins Gesicht, als Selwyn durch den Blutverlust schwankend zu Ron sah.

Er zeigte mit dem Finger auf ihn.
"Der Rotschopf da hat uns nämlich verraten, dass wir den Malfoy Jungen im Grimmauld Place finden. Also haben wir wohl auf beiden Seiten Verräter", kicherte er, als plötzlich alle Blicke auf Ron gerichtet waren.