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Resistance Rising

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P16
Finn OC (Own Character) Poe Dameron Rey
18.03.2020
23.01.2021
59
311.833
26
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90 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
18.03.2020 5.177
 
So, meine Lieben, es ist soweit: Herzlich Willkommen bei meiner neuen Geschichte.
An alle, die mich bereits kennen: Willkommen zurück, schön, dass ihr wieder mit dabei seid.
An alle, die neu hier sind: Mein Name ist Sidera, ich bin bei dieser Geschichte eure Autorin und begrüße euch genauso herzlich. Ich freue mich darauf, euch kennenzulernen.

Diese Geschichte, die ihr gleich lesen werdet, bedeutet mir sehr viel und ich habe über ein Jahr hinweg sehr viel Zeit, Energie und Herzblut in die Kapitel gesteckt, bis Resistance Rising schließlich fertig  geschrieben war. Nachdem ich damit kein Geld verdiene und auf die Veröffentlichung meines Werks im Internet beschränkt bin, hoffe ich, zumindest Freude und Spaß am Lesen bereiten zu können.
Die Herunterladen/Zitieren-Funktion ist hier erlaubt, damit ihr in Reviews zitieren und die Geschichte auf eReadern oder offline lesen könnt. Ich bitte euch aber, zu beachten, dass Resistance Rising meine Geschichte ist und durch viel Arbeit entstanden ist - also missbraucht diese Funktion bitte nicht.

Wie ihr dem bereits entnehmen könnt, ist RR ein abgeschlossenes Werk. Nachdem ich dennoch nicht alles auf einmal hochlade, sondern in einem regelmäßigen Update-Rhythmus, bedeutet das für euch zwei Dinge: Ihr könnt euch sicher darauf verlassen, dass ich pünktlich neue Kapitel hochlade. Wenn sich am Rhythmus etwas ändert oder es Ausnahmen gibt, erfahrt ihr davon.
Zweitens heißt das, dass die Geschichte komplett ist und dass daran nichts zu rütteln ist. Falls sich durch neue Star Wars Bücher, Comics etc. im Zeitraum dieser Veröffentlichung etwas im Canon ändern oder weiterentwickeln sollte, das nicht zu meiner Version hier passt, werde ich das nicht berücksichtigen. Das gilt ganz besonders für das Ende der Geschichte - meine Idee von dem, was nach Episode IX passiert ist - und Poes Vergangenheit bei den Spice Runners, aber das ist momentan noch in einiger Ferne.

Dann wünsche ich euch jetzt viel Spaß beim Lesen!
Eure Sidera


Nachtrag:  Seit Kurzem gibt es ein Bild von Adhara und Poe, das ich bei einer Künstlerin in Auftrag gegeben habe. Es ist wirklich sehr, sehr schön geworden zeigt mit Adhara auch zum ersten Mal eine meiner Protagonistinnen genau so, wie ich sie mir vorstelle. Wenn ihr das Bild sehen möchtet, schickt mir einfach eine kurze Mail und ich lasse euch gerne den Link zukommen.





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RESISTANCE RISING
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1
Ungewöhnlicher Besuch


Die Ankunft der Fremden blieb nicht unbemerkt. An einem Ort wie Zaniah, wo jeder neue Haarschnitt für Getuschel sorgte, konnten Neuankömmlinge auf keine andere Weise so viel Aufmerksamkeit erlangen, wie wenn sie direkt über das Dorf hinwegflogen und dann auch noch landeten. Und da die vier Raumschiffe definitiv nicht die Frachter waren, die in regelmäßigen Abständen kamen, um die Ernte abzuholen, konnten sie sich eines Empfangskomitees in Form von neugierigen Dorfbewohnern sicher sein.
    In ihrem Kräutergarten hob Adhara den Kopf, als sie die Geräusche der näherkommenden Schiffe hörte und beobachtete, wie die Jäger langsam tiefer sanken und schließlich auf dem ungenutzten Feld landeten, das normalerweise für die Frachter gedacht war. Sie hatte nicht viel Ahnung von Raumschiffen, aber sie erkannte einen Sternenjäger, wenn sie einen sah. Am liebsten wäre sie ebenfalls nachsehen gegangen, welche unerwarteten Besucher es nach Zaniah verschlagen hatte, aber sie wusste, dass die Neuigkeiten den Weg zu ihr finden würden. Wenn nicht sogar der Besuch selbst.
    Tatsächlich dauerte es nur wenige Minuten, ehe sie das Quietschen ihres Gartentors hörte und drei Kinder um die Ecke gestürmt kamen, angeführt von Tamaryn Anderon. Tamaryn war ein zwölfjähriges Mädchen mit langen, blonden Haaren, Stupsnase und wachen grünen Augen. Außerdem war sie die Tochter des Dorfvorstands, und damit eine ausgezeichnete Informationsquelle. Daher hatte Adhara sie und die restlichen Kinder angeheuert, ihr alle neuen Geschehnisse und Entwicklungen, von denen sie Wind bekamen, unverzüglich zu melden. Im Dorf brodelte die Gerüchteküche andauernd und Adhara hatte gemerkt, dass es nützlich sein konnte, stets auf dem neuesten Stand der Dinge zu sein.
    Manchmal auch nur, damit sie sich über die verdutzten Gesichter der Leute freuen konnte, wenn sie zu ihr kamen und feststellen mussten, dass sie schon Bescheid wusste.
    „Es sind X-Wing Sternenjäger!“, brachte Xander, Tamaryns ein Jahr älterer Cousin, aufgeregt hervor, bevor jemand anders auch nur zu Atem kommen konnte. „Echte T-70 X-Wing Sternenjäger! Aber unmarkiert.“
    „Ein paar Piloten sind ausgestiegen“, fuhr Emmeline, die Kleinste und trotzdem Ruhigste der Gruppe, fort. „Sie haben Droiden dabei. Zwei R4-Einheiten, eine R5-Einheit und eine BB-Einheit mit ungewöhnlicher Färbung, er ist orange-weiß. Mama meint, dass sie auf jeden Fall von einer größeren Organisation kommen, der Neuen Republik vermutlich.“
    „Oder vom Widerstand, in einer Geheimmission“, gab Xander zu bedenken und sah mich dann wieder mit funkelnden Augen an. „Echte X-Wings! Ich hätte nicht gedacht, dass ich mal einen zu Gesicht bekomme. Und dann gleich vier auf einmal!“
    „Das ist schon recht ungewöhnlich“, meinte Adhara. „Sonst noch irgendwas?“
    „Sie suchen jemanden“, erklärte Tamaryn. „Einer der Piloten hat mit Dad gesprochen, als wir losgelaufen sind. Sagt, er würde einer Spur folgen.“
    „Hm“, machte Adhara. Die Neue Republik würde wahrscheinlich keine Staffel von Piloten mitten ins Nirgenwo schicken, um eine einzelne Person aufzuspüren, also schien ihr Xanders Theorie vom Widerstand schon wahrscheinlicher. Fragte sich nur, wer so wichtig war, dass sie einer Spur sogar bis hierher folgten – und warum. „Gut, danke für die Infos. Holt euch eure Belohnung und geht dann die X-Wings angucken, solange sie noch hier sind. Halt, Tamaryn, zuerst will ich deinen Arm sehen.“
    Während Xander und Emmeline durch die Hintertür ins Haus gingen, um sich ihren Lohn in Form von Süßigkeiten abzuholen, betrachtete Adhara Tamaryns Unterarm. Die Brandwunde, die sie sich letzte Woche in der Schmiede zugezogen hatte, verheilte gut, auch wenn vermutlich eine kleine Narbe zurückbleiben würde. Aber vielleicht würde sie dadurch das nächste Mal etwas länger nachdenken, bevor sie Dummheiten anstellte.
    „Sieht besser aus. Trag weiter die Salbe auf, die ich deiner Mutter gegeben hab, und halt dich schön von glühendem Metall fern.“
    „Es wird nie wieder vorkommen“, erwiderte Tamaryn gehorsam. „Darf ich jetzt?“
    Adhara nickte und Tamaryn rannte zu den anderen beiden, die ihr etwas mitgebracht hatten, und  dann verschwanden sie auf dem gleichen Weg, den sie gekommen waren. Adhara klopfte sich die Erde von den Händen und ging dann ins Haus, um in der Küche einen Kessel Wasser aufzusetzen.
    Jetzt war sie sich ziemlich sicher, dass die Piloten innerhalb der nächsten halben Stunde bei ihr auftauchen würden. Der Dorfvorstand, der die Gemeinschaft bei offiziellen Anlässen vertrat, war ein freundlicher, großzügiger Mann, aber er hatte Zaniah nur wenige Male verlassen und blickte kaum über den Dorfrand hinaus. Wenn es darum ging, jemanden ausfindig zu machen, der nicht hier lebte – und davon ging sie aus, denn für den Widerstand waren sie hier allesamt nicht interessant genug -, war sie die geeignetste Person dafür.
    Während das Wasser zu kochen begann, schaffte Adhara ein wenig Ordnung in der Küche und holte Tassen aus dem Schrank. Als es von der Haustür leise zu Klingeln begann, zuckte sie ein wenig zusammen, obwohl es nicht überraschend kam. Das Klingeln kam von einer kleinen Glocke, die sich am andern Ende einer Schnur befand, die Adhara unauffällig hinter Büschen und Ranken versteckt vom Gartentor bis ins Haus verlegt hatte. Auf diese Weise hörte sie Besucher schon einige Momente früher kommen.
    Nun nahm ihre Neugier doch etwas überhand und ein wenig hastiger als nötig lief sie zur Haustür und öffnete, noch bevor es klopfte.
    Auf dem geschotterten Grund vor der Türschwelle, eine Hand erhoben, stand ein Mann. Er war ein Stück größer als Adhara, hatte dunkle Augen, dunkles Haar und trug eine Lederjacke über einem nachlässig zugeknöpften Hemd. Selbst wenn sie nicht gewusst hätte, dass er nur in einem der Sternenjäger gekommen sein konnte, hätte sie auf einen Piloten getippt. Er hatte so etwas an sich, einen Hauch von Abenteuer, Risikofreude und Ehrgefühl, das keine andere Vermutung zuließ. Hinter seinen Beinen lugte die orange-weiße BB-Einheit hervor, von der Emmeline erzählt hatte und dahinter hatten sich die anderen Neuankömmlinge aufgebaut.
    Ein weiterer Mann, ebenfalls lässiger gekleidet. Er schien etwas jünger, machte aber einen weniger verwegenen Eindruck und seine ungewöhnlich gefärbten Augen zeichneten ihn als Keshianer aus. Die anderen beiden waren Frauen, beide menschlich. Eine hatte dunkle Haut und dazu im Kontrast stehende blonde Haare, und sie war so langbeinig, dass sie sogar etwas größer war als der Mann direkt vor Adhara. Die andere befand sich etwa auf ihrer Augenhöhe, hatte dunkle Haare und einen frechen Zug um den Mund.
    Der Pilot mit der Lederjacke hatte sie ebenfalls gemustert und zog die Augenbrauen ein wenig in die Höhe. „Adhara Morgan?“
    Sie nickte und musste ein wenig schmunzeln. Den Blick, den ihr alle vier zuwarfen, hatte sie schon ein paar Mal gesehen und sie wusste genau, was in ihren Köpfen vor sich ging. „Sie haben jemand Älteren erwartet.“
    Der Ausdruck in den Augen des Pilots wurde eine Spur wachsamer, aber seine Miene veränderte sich kein Stück. „Wenn ich ehrlich sein soll: Ja.“
    „Für Hexerei gibt es kein Mindestalter“, erwiderte Adhara und trat einen Schritt zurück. „Kommen Sie rein, der Kaffee ist gleich fertig.“ Ohne darauf zu warten, dass sie ihrer Aufforderung nachkamen, ging sie zurück in die Küche und machte sich daran, die Tassen zu füllen. Die Teekräuter hatte sie gar nicht erst herausgeholt und ihrer ersten Einschätzung nach hatte sie damit richtig gelegen.
    Die Piloten waren ihr gefolgt und kamen der Reihe nach in die Küche, wo sie sich aufmerksam umsahen. Der, den Adhara für den Staffelführer hielt, nahm auf einem Stuhl am Tischende Platz, während sich die große Frau auf den daneben fallen ließ. Die anderen beiden blieben stehen, denn mehr als drei Stühle gab es nicht.
    Adhara stellte die Tassen auf den Tisch und dabei fiel ihr Blick auf den Blaster, den die dunkelhaarige Frau am Gürtel hatte. Die anderen waren wahrscheinlich ebenfalls bewaffnet, also rechneten sie damit, dass sie in eine Situation geraten könnten, wo sie sie einsetzen mussten. Das war interessant, denn diese Gegend war absolut ungefährlich. Wenn man von den Gefahren des Alltags einmal absah.
    „Also, wer ist so wichtig, dass der Widerstand gleich vier Leute auf einmal nach Zaniah schickt?“, fragte sie und setzte sich, während sie die Reaktion ihrer Gäste beobachtete. Der Keshianer und die beiden anderen sahen sich mit überraschten Mienen an, aber der Staffelführer hielt seinen Blick auf Adhara gerichtet.
    „Interessant, dass Sie darüber schon Bescheid wissen“, sagte er ruhig. „Woher?“
    „Vermuten Sie doch mal“, meinte Adhara.
    „Ich glaube jedenfalls nicht, dass Sie meine Gedanken lesen können“, erwiderte er.
    Adhara machte eine leichte Bewegung mit dem Kopf, dann begann sie zu grinsen. „Gut, damit liegen Sie richtig. Es war lediglich gezielt geraten. Und in dem Kaffee ist übrigens nur Kaffee drin, falls jemand Bedenken haben sollte.“ Sie streckte ihren Arm aus und bot ihrem Gegenüber die Hand an. „Adhara genügt.“
    Die Mundwinkel des Piloten zuckten für einen Augenblick nach oben. Sein Händedruck war kräftig und Adhara spürte an seinen Fingern einige kleinere Narben. „Poe. Poe Dameron. Das sind Karé Kun, Iolo Arana und Jess Pava.“ Er deutete nacheinander auf die Frau neben ihn, den Keshianer und die Pilotin mit dem Blaster. Dann nickte er zu dem Droiden, der sich auf dem Boden neben seinem Stuhl postiert hatte. „Und BB-8.“
    „Freut mich“, antwortete Adhara.
    BB-8 zwitscherte eine freundlich klingende Tonfolge, und die anderen drei entspannten sich ein wenig, nachdem ihr Boss offenbar beschlossen hatte, das Eis ein etwas zu brechen. Karé reichte zwei Tassen Kaffee an ihre Kameraden weiter und zog sich dann selbst eine heran. Nach einem Schluck zog sie die Augenbrauen hoch. „Gift ist vielleicht keins drin, aber man, ist der stark.“
    Ihre Kameraden grinsten alle für einen Moment, auch Adhara musste lachen. „Also Widerstand, ja?“, fragte sie dann.
    Mittlerweile häuften sich die Gerüchte, dass sich innerhalb der Neuen Republik eine Organisation mit diesem Namen gebildet hatte. Viele Leute wussten, dass Prinzessin Leia, nun General, die Meinung vertrat, dass die Erste Ordnung eine Bedrohung für den Frieden darstellte, und daher etwas gegen sie unternommen werden musste. Die Republik hingegen glaubte, dass erst irgendwelche Schritte in diese Richtung den Krieg auslösen würden, den sie unbedingt vermeiden wollte.
    Für den Senat war die Erste Ordnung nur eine Gruppe von Ärgermachern, die sich am Rand der Galaxis mit Gleichgesinnten zusammengerottet hatten, aber keine offenen Schritte gegen die Republik unternommen hatten. Für Gerüchte über Flotten von Schiffen, wie sie das Imperium einst hatte, organisierte Angriffe von Soldaten in Sturmtruppenrüstungen und das plötzliche Verschwinden einiger öffentlichen Personen wurden andere Erklärungen gefunden. Aber der Großteil der Bevölkerung hatte keine Ahnung, was überhaupt vor sich ging und wem man glauben sollte.
    Zwar hatte Adhara zu wenig Informationen, um sich ein Urteil bilden zu können, aber sie hatte so das Gefühl, dass es nicht schaden konnte, dem Widerstand zu helfen. Immerhin unterstanden diese Leute Leia Organa, der Heldin aus dem Galaktischen Bürgerkrieg.
    „Hm“, stimmte Poe zu. „Ich fürchte, wir sind nicht besonders unauffällig angekommen.“
    „Subtil könnte man es nicht nennen“, nickte Adhara. „Wir sind hier am langweiligsten Fleck von ganz Sineadh, da bemerken die Leute alles, was ansatzweise interessant ist. Allerdings sprechen sich Sachen hier auch nicht besonders weit herum, weil die meisten nie aus dem Dorf kommen.“
    „Nie?“, wiederholte Jess mit einem Anflug von Entsetzen. „Im ganzen Leben?“
    „Im Umkreis gibt es noch drei andere Dörfer, manchmal gibt es Verwandtenbesuche. Ab und an reißt jemand aus und geht in eine der Metropolen. Aber ja, der Rest sieht nicht viel mehr als das hier vom Planeten, ganz zu schweigen von der Galaxis.“
    Poe sah kurz auf den Kaffee zwischen seinen Händen hinab und schaute mich dann an. „Wir sind auf der Suche nach einem gewissen Lor San Tekka. Unseren Informationen nach hat er eine Weile hier bei einem Freund gelebt.“
    „Der Lor San Tekka?“, fragte Adhara überrascht und bekam ein Nicken als Antwort. Auch sie hatte die Geschichten über diesen Mann gehört und sie fragte sich unwillkürlich, weshalb der Widerstand nun nach ihm suchte. Sie klopfte leise mit den Fingern gegen den Holztisch. „In den letzten Jahren hat er definitiv nicht hier gelebt, das wüsste ich. Wie zuverlässig ist Ihre Quelle?“
    „Ziemlich“, erwiderte Poe grimmig.
    „Dann befragen wir mal den ausgelagerten Teil meines Gehirns.“ Sie stand auf und ging zu dem Regal am anderen Ende des Raums, wo sich ein Teil ihrer Büchersammlung stapelte. Die allermeisten hatte sie von ihrer Mutter, die von Anfang an darauf bedacht gewesen war, den Horizont ihrer Tochter so weit wie möglich werden zu lassen. In der Küche standen die am häufigsten genutzten Bücher und das sah man den in Leder gebundenen Bänden auch deutlich an. Viele waren von Amara Morgan oder anderen Verwandten geschrieben worden und enthielten mehr oder weniger leserlich geschriebene Rezepte und Ratschläge.
    Das, das Adhara aus dem Regal zog, hatte allerdings einen ganz anderen Inhalt und war dünner als die anderen Bücher, da niemand Seiten hinzugefügt oder Blätter und Blüten eingeklebt hatte. Stattdessen waren in der feinen Handschrift ihrer Mutter und später in ihrer weniger gleichmäßigen ganz banale Aufzeichnungen darin festgehalten. Soweit Adhara sich erinnern konnte, hatte ihre Mutter schon immer Buch über ihre Patienten geführt und Geburten und Todesfälle, sowie andere Veränderungen in der Dorfgemeinschaft notiert, damit sie nicht den Überblick über die jeweiligen Probleme der Einzelnen verlor und jederzeit nachschlagen konnte. Adhara hatte das fortgesetzt, als sie ihren Platz als Heilerin und Dorfhexe übernommen hatte, und es hatte sich schon öfters ausgezahlt.
    Mit dem dunkelgrünen, ausgebleichten Band kehrte sie zum Tisch zurück und schlug ihn in der Mitte auf. „Wenn er tatsächlich längere Zeit in der Gegend gewesen ist, muss er hier irgendwo erwähnt werden“, erklärte sie und blätterte weiter nach vorne, wo die letzten Einträge ihrer Mutter waren. „Und da ich mich nicht an ihn erinnern kann, muss Mom das aufgeschrieben haben. Also irgendwo ab hier...“
    Sie legte den Finger auf eine Seite, wo ihre Mutter das Jahr 25 ABY notiert hatte. Das war das Jahr, in dem sie 20 geworden war und angefangen hatte, sich allein um Patienten zu kümmern und ihre eigenen Einträge in das Buch zu machen.
    Poe schob den halb getrunkenen Kaffee beiseite und lehnte sich über den Tisch, um auch ins Buch sehen zu können. Wortlos beobachtete er, wie Adhara langsam immer weiter nach vorne blätterte und im Schnelldurchlauf die Namen überflog, die dort standen. Nach einigen Seiten, im Jahr 23 ABY, entdeckten fand sie, was sie suchte.
    Lor San Tekka, ~ 60 Jahre alt, TANAH – Mittelschweres Ciarda Fieber, übliche Behandlung schlägt gut an.
    Insgesamt tauchte der Name noch zwei weitere Male auf. Einmal gab es eine knappe Erwähnung, dass er zu Beginn desselben Jahres nach Tanah gezogen war, beim anderen Mal hatte Adharas Mutter notiert, dass er das Dorf gut eineinhalb Jahre später wieder verlassen hatte. Es wunderte sie, dass sie selbst ihm in der ganzen Zeit nie begegnet war, aber möglicherweise hatte er sich ganz bewusst zurückgezogen und ihre Mutter hatte das nicht nur verstanden, sondern auch unterstützt.
    Die Piloten ließen ein einstimmiges Seufzen verlauten. „Wäre auch zu schön, einmal an einem Ort anzukommen und festzustellen, dass er nicht schon wieder fort ist“, brummte Karé und angelte nach Poes Tasse. „Willst du den noch?“
    Mit einem winzigen Schmunzeln schob er ihr die Tasse zu und wandte sich dann wieder an Adhara. „Diesen Freund, bei dem er gewohnt hat, Laylo Surah, gibt es den noch?“
    „Oh ja. Anfang 80 und stur wie sonst was“, sagte Adhara und dachte an all die Diskussionen, die sie schon mit Laylo geführt hatte. „Er kann Ihnen möglicherweise sagen, wohin Tekka gegangen ist, wenn Sie ihn davon überzeugen können.“ Nachdenklich klappte sie das Buch zu und zupfte am Ärmel ihrer Tunika. „Was das angeht… hätte ich einen Vorschlag.“
    „Bin ganz Ohr“, sagte Poe.
    Adhara zögerte. Vielleicht hätte sie darüber genauer nachdenken sollen, bevor sie es laut ausgesprochen hatte, aber es war ihr in den Sinn gekommen und dann einfach über ihre Lippen gerutscht. „Ich wollte die Tage sowieso in Tanah nach dem Rechten sehen und jemanden besuchen. Wenn Sie sich anschließen, wäre das unauffälliger als wenn Sie fliegen, und Laylo wäre vermutlich weniger misstrauisch, wenn ich dabei bin.“
    „Wie weit ist es bis in dieses Dorf?“, wollte Poe wissen.
    „Ich brauche immer ein paar Stunden. Wenn ich nicht einplane, länger dort zu bleiben, schaffe ich es innerhalb eines Tages hin und wieder zurück.“
    Poe tauschte einen Blick mit Karé, dann sah er zu BB, der irgendetwas blubberte, das Adhara nicht verstand. Er runzelte die Stirn. „Der Dorfvorstand hat mir gesagt, Sie wären hier die ansässige Hexe. Könnten Sie nicht einfach herausfinden, wo sich Tekka jetzt befindet? Ich meine mit Magie, oder was auch immer das genau ist, was Sie können.“
    Sie schüttelte den Kopf. „So funktioniert es leider nicht. Meine Fähigkeiten sind begrenzt, und sowas liegt nicht im Bereich meiner Möglichkeiten.“
    Der Pilot hob eine Augenbraue. „Was würde denn im Bereich Ihrer Möglichkeiten liegen?“
    Adhara nahm sich einen Augenblick Zeit, um die Gesichter der vier zu mustern. Was erwarten sie? Eine Prophezeiung? Glühende Augen? Ein magisches Pendel? Wortlos stand sie auf und ging zu ihrem Wasserkessel, den sie zuvor wieder aufgefüllt hatte. Sie legte eine Hand auf den eisernen Bauch und konzentrierte sich.
    Ein sanftes Prickeln breitete sich in ihren Fingerspitzen aus, als sie Wärme hindurch schickte und die Temperatur in die Höhe trieb. Innerhalb von Sekunden begann der Kessel rot zu glühen und zu pfeifen, als das Wasser in seinem Inneren kochte und Dampf ausströmte. Sie zog die Hand zurück und sofort fiel die Temperatur wieder etwas.
    „Einiges geht in diese Richtung, anderes ist nützlich, wenn man kranke oder verletzte Menschen behandelt. Das meiste davon ist wenig spektakulär.“
    Zumindest, weil sie es nicht spektakulär machte. Bei manchen ihrer Fähigkeiten hatte Adhara den Verdacht, dass sie die Obergrenze der Möglichkeiten nicht erreicht hatte und bei einigen wusste sie, dass sie sich noch für andere Dinge eigneten. Das eben zum Beispiel, konnte man nicht nur nutzen, um schnell heißes Wasser für einen Tee zu bekommen.
     Aber in ihrem Alltag waren einfach keine eindrucksvollen Kunststücke nötig, sondern die, die bei der Arbeit halfen. Und sie hatte ihre Lektion gelernt, als sie im Alter von zwölf Jahren einen Schuppen abgefackelt hatte. Experimente machte man besser nicht in der Nähe von Leuten, Tieren oder brennbaren Dingen – was das gesamte Dorf mit Umgebung einschloss.
    „Ihr Dorfvorstand spricht von Ihnen, als könnten Sie Wunder bewirken“, hakte Poe nach.
    „Weil er stolz darauf ist, dass sein Dorf eine eigene Hexe hat. Und außerdem lässt er sich etwas leichter beeindrucken“, erwiderte Adhara und sah ihn vielsagend an.
    Diesmal bekam sie ein richtiges Grinsen von Poe. „Zeigen Sie mir etwas, das über Tee kochen hinausgeht, dann werde ich angemessen beeindruckt sein.“
    Unwillkürlich grinste sie zurück, denn sie hatte das Gefühl, dass sie ihn auf andere Art von sich überzeugt hatte. Zumindest hatte sich seine Körperhaltung etwas geöffnet und das Grinsen gab ihm einen jugendlichen Touch. Irgendwie konnte sie nicht anders, als ihn sympathisch zu finden.
    „Vielleicht bekommen Sie eine Gelegenheit dazu, wenn Sie mich begleiten“, sagte sie, ehe sie sich davon abhalten konnte.
    Poe lehnte sich etwas zurück und sah zu seinen Kameraden. Zwischen den vier Piloten schien eine stumme Konversation stattzufinden, deren Inhalt Adhara bestenfalls erraten konnte. Sie mussten sich alle gut kennen, wenn sowas ohne Worte möglich war.
    „Was meinst du, BB-8“, wandte sich Poe dann an seinen Droiden. „Lust auf einen Ausflug?“ BB-8 piepte etwas und wandte seinen Kopf dann in Adharas Richtung, ehe er noch zwei Töne anhängte, die für sie zumindest nicht so klangen, als hätte er Bedenken. Poe schmunzelte. „Ja, da hast du recht. Gut, ich bin dabei, und BB-8 kommt mit“, sagte er dann zu mir. „Wann geht‘s los?“
    „Morgen früh bei Sonnenaufgang“, erwiderte Adhara. Aus irgendeinem Grund fiel es ihr allerdings schwer, sich ein Lächeln zu verkneifen. „Über Nacht könnten Sie bei den Alistairs bleiben, die haben genügend Platz für mehrere Leute und Besucher kommen meistens bei ihnen unter. Das Haus mit den roten Fensterläden in der Dorfmitte, ist nicht zu übersehen. Außer natürlich, das Cockpit eines Sternenjägers ist so bequem, dass Sie darin übernachten wollen“, ergänzte sie dann unschuldig, weil sie so eine Ahnung hatte, dass er und seine Leute genau das vorhaben könnten, um weitere Aufmerksamkeit zu vermeiden.
    Einen Moment lang flackerte tatsächlich ein ertappter Ausdruck über sein Gesicht, ehe er sich wieder unter Kontrolle hatte. „Wir bekommen das schon hin.“
    „Das bezweifele ich nicht. Aber Ratschläge schaden ja nicht“, sagte Adhara und stand auf, um die leeren Tassen wegzustellen. „Übrigens ist es gut möglich, dass Sie später einem zwölfjährigen Jungen begegnen, der Ihre Schiffe ganz ehrfürchtig anstarrt. Ich glaube, Sie würden ihm eine große Freude machen, wenn Sie ihm vielleicht ein, zwei Dinge zeigen könnten.“
    „Etwa so groß, braune Haare, dunkelgrünes Shirt?“, erkundigte sich Iolo, der bisher ganz still gewesen war und nur beobachtet hatte. Adhara nickte und er schmunzelte. „Der ist uns aufgefallen.“
    Adhara erwiderte sein Lächeln und begleitete die Piloten und BB-8 dann bis zur Tür. „Dann sehen wir uns morgen.“
    „Bei Sonnenaufgang“, ergänzte Poe und blieb an der Türschwelle stehen. Vielleicht wollte sie das so sehen, aber ihr schien es, als wäre etwas von dem Misstrauen aus seinem Blick gewichen und von Interesse ersetzt worden. „Bis morgen.“
Auch BB-8 piepte im Vorbeirollen auch etwas, das Adhara als Abschiedsgruß interpretierte, dann waren alle draußen und sie schloss die Tür. Mit einem tiefen Atemzug lehnte sie sich von innen gegen das dicke Holz und ließ die vergangenen Minuten Revue passieren. Sie hatte sich doch tatsächlich dazu bereiterklärt, mit jemandem vom Widerstand eine kleine Reise zu unternehmen und bei der Suche nach dem Lor San Tekka helfen. Und das Interessante an der Sache war, dass sie eigentlich nicht mal wusste, wobei sie eigentlich half, denn Dameron hatte nicht gesagt, weshalb er Tekka finden sollte. Und trotzdem hatte sie, ohne das genauer zu überdenken, vorgeschlagen, dass er mit ihr kam.
    Abgesehen davon war sie sich ziemlich sicher, dass Poe und seine Truppe genau das waren, was ihr Dad als Ärgermagneten bezeichnet hätte. Solche, die häufig in heikle Situationen gerieten und dann nicht wegliefen, sondern stehen blieben und kämpften. Nur, dass er immer zu sagen pflegte, dass besonders die Leute, die sich gerade zufällig in der Nähe befanden, das größte Leid davontrugen.
    Aber wenn sie ganz ehrlich mit sich selbst war, dann war das irgendwo auch der Grund, weshalb sie es vorgeschlagen hatte. Der Alltag hatte sie schon seit Jahren fest im Griff und sie hatte angefangen, sich zu fragen, ob sie das den Rest ihres Lebens so halten wollte. Vielleicht… war ein bisschen Abenteuer genau das, was sie wollte.

Der Schotter knirschte unter Poes Stiefeln, als er das Haus hinter sich ließ. Er war sich nicht ganz sicher, was er sich vorgestellt hatte, als ihn der Dorfvorstand „zur Hexe“ geschickt hatte, aber diese Frau war es jedenfalls nicht gewesen. Er schätzte sie nur ein paar Jahre jünger als sich selbst, 28, 29 Jahre alt vielleicht, und allein das hatte ihn überrascht. So wie der Vorstand ihre Verdienste beschrieb, hatte er an jemanden mit mehr Erfahrung gedacht, auch wenn ihm klar war, dass man die auch dann haben konnte, wenn man noch keine grauen Haare hatte.
    Ihm war aufgefallen, dass sie ihn und die anderen die ganze Zeit beobachtet hatte, mal offensichtlicher, mal subtil und wie nebenbei. Ihre blauen Augen waren immer aufmerksam auf das gerichtet, was vor ihr war, und wann immer sie ihn direkt angesehen hatte, hatte er das Gefühl gehabt, dass sie ihn zu entschlüsseln versuchte. Es hatte etwas Beunruhigendes, und doch hatte er sich bei dem Gedanken ertappt, was sie wohl über das dachte, was sie sah.
    Aber wenn sie lachte, manchmal wenn er es überhaupt nicht erwartete, wirkte sie wieder ganz anderes. Jünger und irgendwie befreiter. Dieses Grinsen, nachdem er ihr gesagt hatte, dass er nicht glaubte, sie würde seine Gedanken lesen – als hätte er einen Test bestanden, bei dem andere regelmäßig durchfielen.
    „Interessante Entscheidung, Boss“, meinte Karé, die das Gartentor mit einem leisen Quietschen hinter BB-8 schloss. „Dass du allein mit ihr losziehen willst.“
    „Es wäre übertrieben, wenn wir alle bei diesem Surah auftauchen“, erwiderte Poe und schlug den Weg zurück zu ihrem Landeplatz ein. „Und wenn wir nur zu zweit sind, kommen wir schneller voran.“
    „Logisch, logisch.“ Karé hatte wieder dieses ganz spezielle Grinsen aufgesetzt, das immer dann zum Vorschein kam, wenn sie ihn aufziehen wollte. „Und weil sie ganz hübsch ist und nicht so alt, dass sie einen Gehstock braucht, kommt es sicher nicht zu unnötigen Verzögerungen.“
    „Außer natürlich, sie ist nicht interessiert und verwandelt ihn in ein Bantha“, ergänzte Jess auf Poes anderer Seite. „Einmal ist schließlich immer das erste Mal und auch ein Commander Dameron wird mal eine Abfuhr erhalten.“
    Poe verdrehte die Augen. „Ihr beide habt zu viel Fantasie und seid eindeutig nicht genug ausgelastet. Mal abgesehen vom mangelnden Respekt gegenüber jemandem mit einem höheren Rang.“
    „Entschuldigung, Commander, Sir“, sagte Karé in einem Tonfall, der alles andere als reuevoll war. „Wird nicht wieder vorkommen, Sir, Commander, Sir.“
    Er schüttelte den Kopf und versuchte erfolglos, ein Grinsen zurückzuhalten. „Das glaubst du doch wohl selbst nicht, oder?“
    „Lasst es doch mal gut sein, ihr beiden“, warf Iolo ein. „Am Ende nimmt er uns dann doch noch mit und uns entgeht ein ganzer Tag, an dem wir mal nichts tun müssen.“
    „Ja, ein Tag mitten im Nirgendwo ist genau die Art von Urlaub, die ich mir vorgestellt habe“, meinte Jess. „Aber immerhin kann ich dann mit R5 in Ruhe nach der Ursache für dieses kratzende Geräusch in meinem Antrieb suchen.“
    „Siehst du, kein Grund, meine Entscheidungen anzuzweifeln. Oder mir Hintergedanken zu unterstellen“, ergänzte Poe mit einem strengen Seitenblick auf Karé, die daraufhin ein Gesicht machte, als könnte sie kein Wässerchen trüben.
    Momente wie solche zeigten deutlich, dass seine Staffel besonders war, denn die meisten Piloten des Widerstands oder der Republik würden sich ihrem Commander gegenüber nicht so verhalten. Aber Poe wusste, dass sein Führungsstil schon immer etwas anders als im Lehrbuch gewesen war, und als er noch für die Republik geflogen war, hatte er die Rapier Squadron stets als Freunde betrachtet. Sie vertrauten einander blind und wenn es ernst wurde, stellte niemand Poes Befehle infrage, denn trotz all der Vertraulichkeit waren sie eine militärische Einheit und mussten auch so funktionieren.
    Als Leia ihn für den Widerstand angeworben hatte, waren Karé und Iolo mit Poe gekommen und zu Captains befördert worden, wodurch sie sich das Kommando über eine eigene Staffel verdient hatten. Aber da Iolos Dagger Squadron und Karés Stiletto Squadron bei größeren Einsätzen ihm unterstellt waren, waren die Neuerungen nicht sehr gravierend geworden. Daher hatte Poe auch zuerst an seine beiden langjährigen Freunde gedacht, als er Leias Erlaubnis bekommen hatte, sich für diese Mission eine Staffel zusammenzustellen.
    Jess hatte ebenfalls in der Flotte der Republik gedient, war aber aus den selben Gründen wie Poe, Iolo und Karé – Unzufriedenheit mit den Lügen und Ausreden der Republik für die Angriffe der Ersten Ordnung – zum Widerstand gegangen, allerdings einige Zeit früher. Sie war sehr eigen, aber eine talentierte Fliegerin und loyal bis zum Ende, wenn sie zu jemandem Vertrauen gefasst hatte, und er hatte sie zu schätzen gelernt.
    „Aber mal ernsthaft, hat noch jemand das Gefühl, dass sie ein bisschen sehr zurückhaltend war, was ihre ominösen Fähigkeiten angeht?“, fragte Jess in diesem Moment, es war sofort klar, über wen sie sprach. „Nicht sehr spektakulär kann man so oder so auslegen.“
    „Ich glaube nicht, dass sie lügt, wenn sie sagt, dass sie uns nicht anders helfen kann“, sagte Iolo. „Aber ja, mir kommt es vor, als wäre sie etwas zu bescheiden gewesen. Und das bewusst.“    
    „Hm“, machte Poe. An Iolos Beobachtung war etwas dran, daran war nichts zu rütteln. „Wir werden sehen, ob sich daran vielleicht noch etwas ändert.“
    „Ja“, machte Jess langgezogen. „Ich hoffe nur, dass es keine böse Überraschung für dich wird.“
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