Revange

von E and E
GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P16
Caroline Forbes Elena Gilbert Elijah Mikaelson Niklaus "Klaus" Mikaelson Rebekah Mikaelson
17.03.2020
26.03.2020
2
2915
1
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
1 Review
 
 Datenschutzinfo
 
 
Kapitel 1: „Angst haben wir alle. Der Unterschied liegt in der Frage wovor. (Frank Thiess)







„Ich erreiche Elena nicht.“, langsam begann die Hexe sich Sorgen, um ihre Freundin zu machen.

„Wahrscheinlich hat Jenna sie erwischt, wie sie gestern Nacht rein geschlichen ist.“, versuchte Caroline Bonnie zu beruhigen, doch auch sie begann sich zu sorgen. Die Brünette hatte seit heute Nacht auf keine SMS und auf keinen Anruf reagiert. „Wahrscheinlich bleibt uns nichts anderes übrig, als es Jenna zu erklären.“, Bonnie schluckte und auch Caroline war nicht scharf darauf. Ihre Mutter wusste zwar, dass sie ein Vampir war und im Großen und Ganzen konnte die Blondine tun und lassen, was sie wollte, doch sie würde wütend darüber sein, dass sie den Barkeeper manipuliert hat.

„Mein Vater wird mir Hausarrest geben bis ich 18 Jahre alt bin. Du kennst ihn, Care.“, der Hexe graute es vor der Auseinandersetzung mit ihrem Vater. Er war furchtbar streng seitdem ihre Großmutter gestorben ist.

„So schlimm wird es schon nicht werden und vielleicht erzählt Jenna es ja keinem. Sie war früher auch so und müsste uns verstehen.“, die Blondine hielt zwei verschiedene Sommerkleider in die Höhe.

„Das linke.“, entschied Bonnie kopfschüttelnd. Caroline musste immer perfekt angezogen sein, ansonsten ging sie nicht vor die Tür. „Wir sollten zu Elena fahren.“.

„Was glaubst du, warum ich mich anziehen?“, fragte die Vampirin und erneut schüttelte Bonnie den Kopf. „Es wird schon nichts passiert sein, Bon. Elena wird gestern nur tot müde ins Bett gefallen sein und jetzt darf sie sich von Jenna eine Strafpredigt anhören. Mach dir keine Sorgen.“, versuchte Caroline die junge Hexe zu besänftigen.

„Wahrscheinlich hast du recht.“, lenkte Bonnie ein und biss noch einmal in ihr Marmeladenbrötchen.



„Elena?“, Jenna klopfte schon zum dritten Mal gegen die Zimmertür ihrer Nichte. Obwohl klopfen war nicht der richtige Ausdruck inzwischen hämmerte sie dagegen. „Wenn du jetzt nicht gleich aus deinem Zimmer kommst, dann komm ich rein.“, drohte sie und massierte sich die Schläfen. Jetzt hatte die Blondine schon Kopfschmerzen zum frühen Morgen. Jenna klopfte erneut. „Ich komme jetzt rein.“, sie drückte die Klinke herunter und die Tür öffnete sich. „Elena?“, rief sei noch einmal nach ihrer Nichte. „Nein, verdammt.“, entfuhr es Jenna, den Elenas Bett war leer und unberührt. „Jeremy!“, rief die Blondine und kurze Zeit später erschien hinter ihr Elenas sechzehnjähriger Bruder. „Wo ist deine Schwester?“, Jenna war wütend. Sie hatte gedacht, dass sie ihrer Nichte vertrauen könnte, was das angeht.

„Ich weiß es nicht.“, Jeremy sah ehrlich überrascht aus, dass Elenas Bett leer war. „Vielleicht ist sie ja doch mit Bonnie und Caroline ausgegangen.“, schlug der Junge das naheliegende vor.

„Ich...Argh.“, Jenna brach ab und zog ihr Handy aus ihrer Jackentasche. Elena kann etwas erleben, dachte sie sich. Jetzt kam sie nicht nur zu spät zu den Vorbereitungen des Gründerfest, jetzt musste sie sich wahrscheinlich auch noch mit einer betrunken Siebzehnjährigen herumschlagen. Sie wird in einem Monat achtzehn, dann kannst du ihr eh nichts mehr verbieten. „Ich hasse es.“, fluchte Jenna. Warum nur hat ihre Schwester sie als Vormund ausgewählt? Sie war gerade einmal siebenundzwanzig, nur zehn Jahre älter als ihre Nichte. Jenna hatte keine Ahnung, wie man mit Kindern oder besser Teenagern umging, die ihre Eltern verloren hatten. Die Blondine schloss einen Moment die Augen und atmete tief durch, dann wählte sie Carolines Nummer.

„Guten Morgen, Jenna.“, Carolines Stimme klang überrascht.

„Wo ist Elena?“, fiel Jenna mit der Tür ins Haus.

„Sie ist nicht zu Hause?“, Caroline klang überrascht und besorgt zugleich.

„Nein, ich hatte gehofft, sie wäre bei dir.“, Jenna schloss die Augen. Das kann doch alles nicht wahr sein, dachte sie panisch.

„Vielleicht ist sie schon vorgefahren.“, schlug Caroline vor. Natürlich, daran hatte Jenna gar nicht gedacht.

„Ich mache mich gleich auf den Weg.“, damit beendete Jenna das Gespräch. „Wenn deine Schwester hier auftaucht, dann sag ihr sie soll sich melden.“, die Blondine war schon auf halben Weg die Treppe hinunter.



„Sie ist nicht zu Hause.“, Caroline biss sich auf ihre Unterlippe.

„Ich habe es noch einmal versucht, ich erreiche Elena nicht. Das Handy ist aus.“, Bonnie sah die Vampirin fragend an.

„Was machen wir jetzt?“, fragte die Blondine und die Hexe zuckte mit den Schultern.

„Ich habe keine Ahnung.“, gab die Dunkelhaarige zu.

„Vielleicht ist sie wirklich vorgefahren und ihr Akku ist alle.“, schlug Caroline erneut vor.

„Wahrscheinlich.“, Bonnie sah zwar nicht überzeugt aus, doch etwas anderes fiel ihr auch nicht ein.

„Dann sollten wir uns auch mal auf den Weg machen.“, Caroline kramte nach ihrem Autoschlüssel.



„Jenna.“, die Bürgermeisterin kam auf sie zu. „Wo ist Elena? Sie wollte schon vor einer Stunde da sein.“. Das kann doch alles nicht wahr sein, dachte Jenna und Panik stieg in ihr auf.

„Sie ist ganz sicher nicht hier?“, fragte die Blondine nach.

„Nein.“, antwortete Mrs. Lockwood.

„Verdammt.“, entfuhr es Bonnie die mit Caroline hinter Jenna aufgetaucht war.

„Wo wart ihr gestern?“, verlangte Elenas Tante zu wissen.

„Im Grill. Wir haben nur etwas getrunken und uns kurz nach eins auf den Nachhauseweg gemacht.“, schwor Caroline.

„Ich hatte es Elena verboten.“, Jenna klang enttäuscht. Bonnie und Caroline sahen zu Boden.

„Es tut uns leid.“, sagte Bonnie.

„Ich werde dann mal deine Mutter holen, Caroline.“, Mrs. Lockwood drehte sich auf ihren hohen Absätzen um und ging davon.



Elenas Kopf schmerzte und ihr Nacken tat weh. So viel hatte sie doch gestern gar nicht getrunken, dachte die Brünette und versuchte sich krampfhaft daran zu erinnern, wie sie nach Hause gekommen war. Jenna wird mich umbringen, dachte Elena. Sie hätten das niemals tun dürfen. Die Brünette hätte es einfach lassen sollen, als ihre Tante nein sagte, doch sie musste ja immer ihren Kopf durchsetzen. „Das Gründerfest.“, entfuhr es Elena und sie setzte sich kerzengerade auf und öffnete die Augen. Panik ergriff die Brünette, als sie erkannte, dass das nicht ihr Zimmer war. „Wo bin ich?“, fragte sie sich selbst und blickte sich um. Sie lag in einem großen Bett, dass mit weißer Bettwäsche bezogen war. An der gegenüberliegenden Wand hing ein Fernseher und daneben stand ein Schreibtisch. Ein Hotel, dachte Elena und ihr Herz begann, wie wild zu schlagen. Dieser Mann, der sie nach dem Weg gefragt hatte. Die Brünette riss die Decke weg und atmete erleichtert aus.

„Du bist wach.“, Elena wandte sich zur Tür, die gerade geöffnet wurde und ihr Herz begann, wie wild zu schlagen. Was tat sie hier bei ihm? Elijah trat ein und seine Miene war unbestimmt.

„Was...“, die Brünette atmete tief durch und bevor sie ihre Frage zu ende formulierte hatte, fiel es ihr ein. Er hatte sie entführt. Ihre braunen Augen weiteten sich und starrten in entsetzt an.

„Du brauchst keine Angst zu haben.“, seine Stimme war hart und kalt. Elena schluckte. Elijah blitze auf sie zu und die Brünette brachte so viel Abstand, wie möglich zwischen sich und den Ur-Vampir. „Solange ich dich brauche, hast du vor mir nichts zu befürchten, kleiner Doppelgänger. Du solltest nur nicht versuchen zu fliehen, ansonsten könnte das Konsequenzen für deine Freunde und deine Familie haben. Wir verstehen uns doch?“, fragte er und die Brünette nickte schwach. „Gut.“. Warum war sie zu ihm ins Auto gestiegen? Elena könnte sich gerade selbst für diese Dummheit ohrfeigen.

„Was haben Sie vor?“, ihre Stimme zitterte, was Elijah ein weiteres Grinsen entlockte.

„Das werde ich dir früh genug erklären, außerdem waren wir heute Nacht schon beim Du.“, der Ur-Vampir zog sich sein Jackett über und sah das Mädchen vor ihm auffordernd an. Sie war zu einem Fremden ins Auto gestiegen, das hatte sie nun davon. Ihre Eltern hatten sie immer gewarnt. „Wenn du versuchst Hilfe zu holen, oder zu fliehen, dann ergeht es deiner Familie, wie Katherinas.“, drohte er erneut und Elena zog scharf Luft ein. Damon hatte doch gesagt, die Ur-Familie wäre nur ein Mythos. „Was hat dir diese Schlange erzählt?“, fragte Elijah. Die Brünette saß, wie angewurzelt in dem Bett und versuchte ihr viel zu schnell schlagendes Herz unter Kontrolle zu bekommen. „Ich habe dich etwas gefragt.“, herrschte der Ur-Vampir sie an.

„Sie...ähm. Katherine erzählte etwas von 1000 Jahre alten Vampiren, die nicht getötet werden können und von einem Fluch, der auf einem von ihnen liegt,...“, Elena brach ab. „Du brauchst mich, um den Fluch zu brechen.“, er würde sie töten. Ihr Atem ging stoßweise und Elena wurde schlecht. Sie hatte Katherine überlebt und jetzt fiel sie einem wahnsinnigen Ur-Vampir zum Opfer, der einen tausend Jahre alten Fluch brechen wollte. „Aber es ist besser, wie wenn er deine gesamte Familie auslöscht!“, sagte eine Stimme in ihrem Kopf. „Wenn ich mit dir komme und nicht wie Katherine fliehe, dann sind meine Freunde und meine Familie in Sicherheit?“, fragte die Brünette, was Elijah etwas aus dem Konzept brachte, denn ihr Herzschlag normalisierte sich.

„Ich werde ihnen nichts tun, solange du nicht fliehst.“, versprach er und die Doppelgängerin nickte.

„Dann komme ich mit dir.“, einen kurzen Moment entgleisten Elijah seine Gesichtszüge. Was war das den für ein Spiel? Sie zog zwar die falschen Schlüsse, doch trotzdem wollte sie mit ihm gehen. Freiwillig? „Wegen mir soll keiner sterben.“, erklärte sich Elena.

„Das soll ich dir jetzt glauben? Ihr Doppelgänger seid alle gleich. Man kann keiner von euch trauen.“, ein Knurren entfuhr ihm und die Brünette schreckte erneut zurück
Review schreiben