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Flaming Emotions - Feuer im Herzen

von Nakami
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 Slash
Kelly Severide Matthew Casey
16.03.2020
21.08.2020
25
105.848
13
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29.03.2020 5.160
 
Kapitel 3 – durch Emotionen verleitet


Eine Woche war es nun schon her, dass sie Casey gerettet hatten und langsam schien sich das Leben auf der 51. wieder normalisieren.
Natürlich würde der Captain noch Wochen ausfallen, doch Chief Boden hatte einen fähigen Vertreter für diese Zeit gefunden. Auch wenn der neue Feuerwehrmann wusste was er tat, fiel es Severide schwer sich mit der Situation anzufreunden. Der Mann schien von sich selbst viel zu überzeugt und er behandelte selbst Kelly wie einen Untergebenen. Das Arbeitsverhältnis zu Matt beruhte auf gegenseitigem Respekt und Vertrauen, nur selten hatte der Drehleiterführer seine Position genutzt um Kelly Befehle zu erteilen und wenn es doch dazu kam, dann musste dieser im Nachhinein zugeben, wenn auch nur sich selbst gegenüber, dass Casey recht gehabt hatte.
Kelly handelte oft überstürzt und waghalsig und es war Matt, der ihn in Situationen bremste, in welchen er sich zu sehr auf sein Bauchgefühl verlies. Sie agierten als harmonisches Team, doch mit dieser Vertretung wurde Kelly nicht warm.

Seufzend sah Severide von seiner Zeitung auf, als der Rettungswagen mit lautem Piepen in der Halle parkte und eine gut gelaunte Gabby auf der Beifahrerseite ausstieg. Täglich erkundigte der Feuerwehrmann sich über den Zustand seines Kollegen, doch mit jedem Tag wurden Gabbys Antworten dürftiger. Heute Morgen hatte sie ihn angeblafft, er solle sich um seinen Kram kümmern und sie nicht mehr damit nerven.
Konnte sie nicht nachvollziehen, dass er sich Sorgen um seinen Freund machte?
Natürlich hatte Kelly in der vergangenen Woche selbst einige Male mit Matt telefoniert, doch dieser hatte einen Besuch bisher strikt abgelehnt. Zuerst dachte sich Kelly nicht viel dabei, vermutlich wollte er sich selbst einfach nicht die Blöße geben, vor seinem Freund hilfsbedürftig zu wirken. Doch langsam beschlich den Feuerwehrmann der Verdacht, dass etwas nicht stimmte.
Auch auf die Gefahr hin das Dawson ihn erneut anblaffen würde erhob sich der Rüstgruppenführer und ging auf die junge Frau zu, welche sich scherzend mit ihrer Kollegin unterhielt.

„Hey Dawson, ich wollte Matt nach der Schicht einen Besuch abstatten, wollen wir zusammen fahren?“, Kelly legte all die Freundlichkeit, welche er aufbringen konnte in die Frage.
Genervt sah Gabby ihn an, „ich hab es dir doch schon hundert Mal gesagt Severide, Matt möchte keinen Besuch und erst recht nicht von dir! Das hat er mir deutlich zu verstehen gegeben!“
Das hatte gesessen, Kelly konnte das Ziehen, welches sich durch seine Brust zog nicht in Worte fassen. Tatsächlich hatte die Sanitäterin ihm einige Male gesagt das ihr Freund keinen Besuch wollte, doch die Tatsache das er keinen Besuch, speziell von Kelly wünschte, war ihm neu.
Angestrengt sah er sie an und hatte Mühe ihr seinen Gefühlsumschwung nicht zu präsentieren, „ein bisschen Ablenkung wird ihm sicher guttun!“
„Verflucht Severide, lass es gut sein!“, fauchte Gabby ungehalten, schnappte Brett am Handgelenk und zog sie schäumend mit sich.
Sie reagierte oft gereizt und ihre Laune in den ersten Tagen, nach Matts Heimkehr war kaum auszuhalten gewesen, doch je mehr Zeit verging, desto unbeschwerter wirkte die Sanitäterin. Zuerst hatte Kelly angenommen, dass sie sich an die neue Situation gewöhnen musste und dass die Pflege des eigenen Freundes hart werden würde, doch mittlerweile war er sich nicht mehr sicher, ob es wirklich das war, was die Sanitäterin immer wieder aus der Haut fahren ließ.

Als Matt nach wenigen Tagen aus dem Krankenhaus entlassen wurde, konnte er zwar wieder sehen, doch das machte die Sache nicht weniger Kompliziert. Die Verbrennungen an seinen Händen waren enorm, so das Dr. Halstead ihm die gesamte Hand großflächig verbunden hatte. Lediglich Matts Daumen hatten nicht ganz soviel abbekommen, doch seine übrigen Finger würde er lange Zeit nicht benutzen können.
Seufzend ließ sich Kelly zurück auf seinen Sessel am Rüstgruppentisch sinken und erntete einen mitleidigen Blick von Cruz. Auch seine Kollegen hatten versucht der Sanitäterin Informationen über Matts Zustand zu entlocken, doch auch hier schwieg die junge Frau eisig.
Kelly konnte ihre Reaktion nicht nachvollziehen, wenn es ihr zu viel wurde, wieso bat sie dann nicht einen von ihnen um Hilfe. Niemand würde ablehnen und auch wenn es Casey unangenehm wäre, er würde darüber hinwegkommen und bei gründlichem Nachdenken einsehen, dass die Aufgabe für eine Person allein kaum zu bewältigen war.

„Du solltest ihn trotzdem besuchen Lieutenant. Matt wird sich über etwas Gesellschaft sicher freuen, schließlich ist er ja quasi gezwungen sich den ganzen Tag mit Lesen und Harz-Vier abzulenken“, Cruz lächelte mitfühlend und Kelly spürte einen Anflug von Zorn. Er konnte auf das Mitleid seines Untergebenen verzichten, wenn Matt ihn nicht sehen wollte, dann würde er sich auch nicht aufdrängen.
Er hatte Dawson und auch wenn Kelly nicht umhin konnte sich zu fragen, wieso sich die Sanitäterin nicht freistellen ließ, würde er sich nicht einmischen. Etwas Abstand zu Matt würde ihm vielleicht sogar gut tun. Viel zu oft hatte er in den letzten Tagen auf unpassende Weise an seinen Kollegen denken müssen. Viel zu oft hatte er sich in den letzten Wochen dabei erwischt, wie er den Captain anstarrte und viel zu oft spürte Kelly dieses ganz bestimmte Gefühl in seiner Brust, wenn er an seinen Kollegen dachte.
Es waren unpassende Gefühle, Emotionen die er nicht zulassen wollte und durfte. Er wusste nicht wann er angefangen hatte Matt mit anderen Augen zu sehen, doch für dieses Verhalten musste es eine Erklärung geben. Kelly redete sich seit Tagen ein, das es sich auf die vielen Verluste, welche er in den vergangenen Jahren erleben musste, zurückführen ließ. An Sheys Tot, an Renées Lügen und auch an dem vielen Leid, das sie tagtäglich in ihrem Job erlebten. Vermutlich wünschte sich sein Unterbewusstsein Nähe, doch wieso dieses den Wunsch ausgerechnet auf Casey projizierte konnte Kelly sich nicht erklären.
Er hatte sich geschworen diesen Gefühlen keine Substanz zu geben, seinen Kumpel nicht mehr auf diese Weiße anzusehen und die Freundschaftlichen Emotionen, welche sie verbanden, freundschaftlich zu lassen.
Kelly hatte versucht sich mit Frauen abzulenken, hatte sich sogar versucht in eine Beziehung zu flüchten, doch sie konnten ihm nicht das geben, was sein Inneres zur Ruhe brachte. Eventuell hätte ihn Stella von den wirren Gedanken befreien können, doch diese hatte sich mit ihrem Mann versöhnt und niemals würde der Feuerwehrmann so weit gehen und das Glück einer Freundin aus Eigennutz sabotieren.

„Er will seine Ruhe Cruz, das müssen wir akzeptieren und Dawson kümmert sich um ihn. Bei ihr ist er in guten Händen!“, versuchte Kelly seinem Kollegen so ruhig wie möglich entgegen zu bringen.
Cruz sah wenig überzeugt aus, „meinst du wirklich? Hey es geht mich zwar nichts an, aber ich habe gehört wie Dawson und Brett sich heute Morgen unterhalten haben. Scheinbar waren sie gestern Abend in einem Club feiern und wenn ich es richtig verstanden habe, dann war das in den letzten Tagen nicht der einzige Abend, an dem sie etwas miteinander unternommen haben.“
Augenblicklich legte Kelly die Zeitung beiseite, „was?“ Die Empörung stand ihm deutlich ins Gesicht geschrieben, als er aufsprang und abrupt stoppte.
Was sollte er tun? Dawson auf ihr Privatleben ansprechen? Ihr vorhalten sich nicht gut um seinen Freund zu kümmern, ihr befehlen eine bessere Ehefrau zu sein?
Was wusste er denn schon über ihre Ehe?
~Du würdest es besser machen~ allein der Gedanke genügte um ihn schnell den Kopf schütteln zu lassen. Was dachte er schon wieder? Das er sich besser um Matt kümmern würde? Das er ihm eine bessere Stütze wäre? Das war doch Schwachsinn, sie war seine Frau, niemand würde sich besser um Matt kümmern können, als Gabby!

„Kelly, alles in Ordnung?“, Bretts helle Stimme ließ ihn aufschrecken, wie war er in die Umkleide gekommen? Er musste sich unbedingt besser konzentrieren, das ständig abschleifen seiner Gedanken würde ihn früher oder später in Schwierigkeiten bringen.
„Ja ich… es ist nur“, was wollte er eigentlich sagen? Gabby benahm sich wie ein Eisklotz, doch würde ihn die gutherzige Sylvie auch abblitzen lassen?
„Was ist zwischen Dawson und Casey los, geht sie Abends wirklich lieber aus, als sich um ihren Mann zu kümmern?“, Kelly wunderte sich selbst über seine Wortwahl und auch über den Klang seiner Stimme. Wüsste er es nicht besser, würde er sie als neidisch, vielleicht sogar eifersüchtig bezeichnen. Ein solches Verhalten passte nicht zu ihm.
Seufzend setzt sich Sylvie auf eine der Holzbänke, „es wird sich gut um ihn gekümmert Kelly, du brauchst dir keine Sorgen zu machen. Die Pflegeagentur hat hervorragende Bewertungen und einige unserer älteren Patienten schwärmen in höchsten Tönen über das freundliche und führsorgliche Personal.“
Wie gebannt starrte der Feuerwehrmann sie an, „Pflegeagentur?“
Interpretierte er ihre Worte richtig? Nicht Gabby pflegte Matt, sondern irgendjemand fremdes von einer Pflegeagentur? Sie überließ ihren stolzen, dickköpfigen Ehemann fremden Leuten und ging Feiern?
„Ja, golden Hearts ist wirklich toll Kelly. Matt bekommt die Hilfe die er braucht und wir müssen ihm den Abstand geben, den er sich gerade wünscht“, sie klang wahnsinnig mitfühlend, so als würde sie den Schwachsinn der ihre Lippen verließ tatsächlich glauben.

„Verarschst du mich? Was meinst du mit Pflegeagentur? Wieso kümmert sich Dawson nicht um ihn?“, seine Stimme wurde mit jedem Satz lauter und Kelly spürte, dass er allmählich die Geduld verlor.
Sylvies Worte brachten ihn auf die Palme, er musste an sich halten um sie nicht an den Schultern zu packen und kräftig zu schütteln.
„Weil sie bei mir wohnt, Matt wollte das sie geht. Sie hatten einen furchtbaren Streit und er hat sie angeschrien, das sie verschwinden soll. Kannst du dir vorstellen wie hart das für Gabby gewesen sein musste? Sie wollte ihm nur helfen und er behandelt sie wie einen Feind. Sie hat alles getan was sie konnte, sie hat ihm sogar noch die Nummer der Agentur gegeben, damit er nicht völlig auf sich allein gestellt ist“, auch Sylvies Stimme wurde lauter. Das auch die Blondine ihr Herz auf der Zunge trug war bekannt und auch das sie sich für all die einsetzte, welche ihrer Meinung nach unfair behandelt wurden, doch Severide kannte Matt, er konnte sich nicht vorstellen das es so abgelaufen war, „hast du ihn gesehen? Warst du dabei als er sie angeblich vor die Tür gesetzt hat?“
„Natürlich nicht“, verteidigte sich Brett, „Gabby ist tränenüberströmt zu mir gekommen und hat mir alles erzählt. Kelly, sie ist am Ende, sie denkt sogar über eine Scheidung nach.“
Das durfte nicht wahr sein, Kelly würde dieses Märchens nicht glauben, bis er sich nicht Matts Seite der Geschichte angehört hatte und doch konnte er den kleinen Teil in sich spüren, der bei dem Wort ~Scheidung~ begeistert aufgejubelt hatte.

Es würde nichts bringen sich Gabby zum jetzigen Zeitpunkt vorzunehmen, nicht bevor er mit Matt gesprochen hatte. Sicher würde ihm die Sanitäterin die selbe Geschichte erzählen, die sie auch Brett eingeredet hatte, doch er war nicht so naive und leichtgläubig wie das Landei.
Die restliche Schicht hatte Kelly wiederholt versucht Matt telefonisch zu erreichen und seine Sorge wurde mit jedem unbeantworteten Anruf größer. Seine Konzentration blieb auf der Strecke und er konnte von Glück reden, das sie heute nur kleine Einsätze bekommen hatten.
Die Uhr hatte kaum zum Schichtwechsel geschlagen, da hatte Kelly sich auch schon in Privatklamotten in seinen Wagen geworfen und war mit viel zu hohem Tempo direkt zu Caseys Wohnung gefahren.
Doch als er dort ankam, hielt er einen Moment inne. Matt hatte ihm wiederholt gesagt, dass er ihn nicht sehen wollte. Was wenn er ihm nicht aufmachte, sollte er die Tür eintreten? Aufgrund welcher Vermutung?
Angestrengt rieb der Feuerwehrmann sich die Schläfen, er würde sich nicht abwimmeln lassen. Sein Bauchgefühl irrte sich selten und gerade riet es ihm beharrlich zu bleiben, bis der Captain ihm eine vernünftige Erklärung für dieses ganze Chaos gegeben hatte.

Fest entschlossen betrat Kelly den Hausflur und klopfte fest gegen die Wohnungstür, erst einmal, dann ein zweites Mal, doch bevor er zum dritten Mal kam, verlor er die Kontrolle. Unbeherrscht hämmerte er mit der Faust gegen das stabile Holz, „verflucht Casey, ich weiß das du da bist. Mach die verdammte Tür auf, oder ich trete sie ein!“
Wieder geschah nichts und Kelly stellte sich innerlich bereits auf eine gewaltsame Öffnung ein, als bereits die ersten Nachbarn ihre Köpfe auf den Flur streckten.

Bevor der Feuerwehrmann Position einnehmen konnte, öffnete sich die Tür jedoch und Kelly konnte nicht umhin seinen Gegenüber mit aufgeklapptem Kiefer an zu starren.
Er hatte viel erwartet, doch nicht einen solchen Anblick!
Matt stand in der offenen Tür, er trug weder Schuhe noch Socken und die Jogginghose an seinen Beinen war übersäht mit Flecken und Essensresten. Sein T-Shirt sah nicht besser aus, dunkle Fettspritzer, rote Tomatenflecken, eine Dunkle Verfärbung, die nach einem Saftfleck aussah und ein paar Chips Krümel. Weder die Jogginghose noch das Shirt besaß noch einen Hauch von Stärke, was signalisierte, wie lang er die Klamotten bereits am Leib trug.
Die Hämatome an seinen Armen wechselten mittlerweile in ein dunkles Grün, manche hatten bereits einen gelben Rand und die Verbände an seinen Händen waren ausgefranzt und nicht minder appetitlich als seine Klamotten.
Matts Gesicht war unrasiert, sein Haar fettig, wild zu allen Seiten abstehend und unter seinen Augen zogen sich dunkle Ringe bis zu den Wangenknochen.
Sein Blick wirkte trüb und endlich stieg Kelly auch der muffige Gestank von viel zu lang getragener Wäsche und Schweiß in die Nase.
Der Feuerwahrmann musste all sein Können aufbringen um der Übelkeit in seinem Hals nicht die Kontrolle zu überlassen.
„Man siehst du scheiße aus“, entfuhr es ihm leise, den geschockten Ausdruck auf seinem Gesicht konnte er noch immer nicht verbergen.
„Was willst du Severide?“, Matts Stimme klang beschlagen, gedrückt und rau.
Kelly seufzte und schob Matt kurzerhand zurück in die Wohnung um nicht länger auf dem Flur seinem Schock nachzuhängen, „nach dir sehen. Hab erfahren das Dawson ausgezogen ist und mir schon gedacht, dass du zu stolz warst um einen Pflegedienst zu kontaktieren.“

Die Wohnung war in einem ähnlich verwahrlosten Zustand wie der Feuerwehrmann, überall stapelten sich Pizzakartons, Teller mit Essensresten, schmutziges Besteck und Scherben türmten sich in der Küche. Leere Bierfalschen, Saftkartons und Wasserpfützen waren auf der Kücheninsel und dem Esstisch verteilt, vom Wohnzimmertisch, welchen man nur erahnen konnte mal abgesehen.
Im Flur sammelten sich Berge von Schmutzwäsche und der Müll um den Eimer in der Küche war gigantisch. Kelly konnte nicht umhin den Mund spitz zu ziehen und sich angewidert über das Gesicht zu streichen.
„Verflucht Matt, was ist hier passiert?“, ungläubig sah er sich in der verwahrlosten Wohnung um, bevor er sich einmal um die eigene Achse drehte und seinen Freund dann wieder anstarrte.
„Was willst du hören? Ich dachte ich bekomme es alleine hin, dem ist wohl nicht so“, gereizt zuckte Matt die Schultern, woraufhin Kelly sich durch die kurzen Haare fuhr, „wieso hast du Dawson rausgeworfen?“
Ungläubig starrte der verletzte ihn an, „rausgeworfen? Das sagt sie? Ich hätte sie rausgeworfen? Nein, so war das nicht. Sie hat ihren Willen nicht bekommen und ist beleidigt gegangen.“
So etwas in der Richtung hatte Kelly sich gedacht, Matt war nicht der Typ der jemanden vor die Tür setzte oder sich einer Konfrontation verweigerte. Doch das Gabby ihm so etwas antat, ihrem eigenen Ehemann, wollte Kelly nicht in den Kopf.
„Willst du mir erzählen was wirklich passiert ist?“, Kelly war nicht der Typ, welcher gern über Gefühle sprach oder andere bat ihr Herz auszuschütten, doch es fühlte sich an wie eine Chance. Er spürte das erdrückende verlangen Matt zu helfen, ihm nah zu sein und diese Situation fühlte sich an wie eine Gelegenheit, seinem Ziel ein bisschen näher zu kommen.
Doch hatte er sich nicht selbst geschworen, diesen irrwitzigen Emotionen keinen Raum zu geben, sie zu ignorieren und sich selbst klar zu machen, das sein Gehirn ihm einen Streich spielte.

Seufzend ließ sich Matt auf einen Stuhl am Esstisch sinken und zog mit dem Unterarm ein halbvolles Bier über den Tisch, der Strohhalm darin ließ Kelly für einen winzigen Moment grinsen, „es ging schon wieder um dieses leidige Thema. Vor dem Angriff haben wir darüber gestritten und ich dachte, ich hätte meinen Standpunkt klar gemacht. Ich möchte irgendwann Kinder, aber nicht jetzt und nicht wenn sie dadurch ihr Leben in Gefahr bringt. Gabby ist das allerdings vollkommen egal. Es ist egal was ich denke, es ist egal was ich sage und meine Meinung dazu ist sowieso egal. Sie will es und deshalb muss es so gemacht werden.
Im Krankenhaus sagte sie, wir hätten jetzt genügend Zeit um uns aufs Eltern sein vorzubereiten. Sie würde mir bei allem Helfen und da wir soviel Zeit miteinander verbringen, würde sie bestimmt auch schnell schwanger werden. Ich hab erst mal nichts dazu gesagt und gedacht, das sie schon merken würde, das ich momentan keinen Kopf für Sex und Kinderkriegen habe.
Das Ganze ging gerade mal 2 Tage gut, nachdem ich sie jedoch erneut abblitzen ließ ist sie völlig ausgerastet, hat mich angeschrien und mir unterstellt, sie zu sabotieren. Ich hab ihr nochmal versucht meinen Standpunkt zu erklären, doch sie wollte überhaupt nicht zuhören. Irgendwann sagte sie, das alles hätte keinen Sinn, ich wäre sowieso nicht potent genug um ihr ein Kind zu machen, daraufhin bin ich ausgerastet und hab sie angeschrien, wenn ihr einziger Grund bei mir zu sein ist, ein Kind zu bekommen ist, dann soll sie verschwinden. Keine fünf Minuten später ist die Haustür ins schloss gefallen.
Sie muss vor ein paar Tagen noch mal hier gewesen sein, als ich Morgens aufgestanden bin waren ein paar ihrer Klamotten weg und neben dem Telefon lag der Flyer dieser Pflegeagentur.“

Geduldig hörte Kelly ihm zu, nickte ab und an und nippte an einem Bier, welches er sich aus Matty Kühlschrank geholt hatte, „das ist echt… krass.“ Er war kein Mann großer Worte und auch wenn er das Gefühl hatte, er müsse noch etwas zum Sachverhalt ergänzen, wusste er nicht, was er sagen sollte um Casey aufzubauen oder ihm gar Trost zu spenden. Das Gabbys Verhalten den Drehleiterführer mitnahm war deutlich zu sehen, er litt, seelisch und ganz offensichtlich auch körperlich.
„Wieso hast du uns nicht angerufen, deine Freunde, deine Familie, mich?“, entfuhr es ihm plötzlich. Die ganze Zeit hatte er darüber nachgedacht, Matt die Frage wirklich zu stellen, dabei kannte er die Antwort bereits.
„Kannst du dir das nicht denken?“, regierte Matt sofort, wie Kelly es erwartete, „glaubst du es ist toll das du mich so siehst? Glaubst du ich will das einer von euch mir etwas zu essen macht, mir beim umziehen oder Baden hilft? Verflucht ich kann mich nicht mal allein rasieren!“
„Und da steckst du lieber den Kopf in den Sand und wartest bis die Kakerlaken an deinen Fußzehen knabbern?“, Kelly konnte die Überraschung und vielleicht sogar ein wenig Unverständnis in Matts Augen erkennen, „verdammt Matt, deine Klamotten stehen vor Dreck und du stinkst!“
Sie waren Männer, sich diese deutlichen Worte entgegen zu schleudern sollte in Ordnung sein, trotzdem spürte Kelly den Anflug eines schlechten Gewissens, als Matt den Blick senkte und seine Schultern absackten.

Seufzend ging er einen Schritt auf den niedergeschlagenen Feuerwehrmann zu und legte ihm eine Hand auf die Schulter, „ob es dir passt oder nicht, ich werde dich nicht diesem Dreck überlassen!“
Fragend sah Matt ihn an, „wie meinst du das?“ Er wirkte unsicher, als wäre ihm sein Selbstbewusstsein abhandengekommen.
„Na erstmal wirst du jetzt ein Bad nehmen, dann machen wir diese Verbände neu, wer weiß ob der ganze Dreck die Wunden nicht bereits entzündet hat und anschließend packen wir ein paar deiner Klamotten zusammen“, entschied Kelly und packte den überrumpelten Matt unter den Armen um ihn auf die Beine zu ziehen, „was zum… nein Kelly ich… hey!“
Der Lieutenant ließ sich nicht beirren, selbstsicher schleifte er Matt ins Bad, wo er ihn auf dem Toilettendecken absetzt und ihm kurzerhand das klebrige T-Shirt über den Kopf zog, anschließend kniete er sich neben ihn und schnappte sich Matts rechte Hand, um vorsichtig den Verband zu lösen.

Das dieser bereits fest an den Wunden klebte hatte Kelly befürchtet und hätte Will Halstead gewusst, dass die Verbände nicht regelmäßig gewechselt wurden, dann hätte er ihn sicher nicht gehen lassen. Allein Gabbys Wort war es zu verdanken gewesen, das Matt das Krankenhaus so schnell verlassen durfte, sie hatte dem Arzt versprochen sich gut um ihn zu kümmern und er hatte ihr, auf Grund ihres Könnens, geglaubt.
„Das wird sicher weh tun, sag mir bescheid bevor du kotzen musst oder das Bewusstsein verlierst!“, befahl Kelly in strengem, aber mitfühlendem Ton, bevor er sein Werk fortsetzte und die Verbände komplett löste.
Wie erwartet sah die offene Fleischwunde schlimm aus, es hatte sich Wundwasser gebildet und an einigen Stellen kleine Eiterblasen. Kelly musste mit sich selbst kämpfen um sich der Übelkeit nicht hinzugeben, als er die Blasen öffnete um den Eiter zu entfernen.
Anschließend reinigte er die Wunden, was Matt immer wieder aufheulen ließ. Der Feuerwehrmann war kein Weichei und wusste mit Schmerz umzugehen, doch das war scheinbar selbst für Matt zu viel.
Erst als eine dicke Schicht Brandsalbe aufgetragen war und neue Verbände seine Hände schmückten, beruhigte der Captain sich etwas.
„Der erste Schritt wäre geschafft, jetzt verfrachten wir dich in die Wanne, der Geruch ist kaum auszuhalten“, verkündete Kelly stolz ebenfalls durchgehalten zu haben. Er konnte es Matt nicht sagen, doch selbst der Auslöser für den Schmerz des Captains zu sein, ließ ihn ebenfalls unsagbare Qualen durchleiden.

Matt war die Situation deutlich unangenehm, vor allem als Kelly ihn erneut auf die Beine zwang und ihn in einem Rutsch von den muffigen Jogginghosen und der bereits viel zu lang getragenen Shorts befreite. Anschließend ließ der Lieutenant Badewasser ein und hielt Matt am Arm, als dieser umständlich in die Wanne stieg und zuckte, als das warme Wasser seine Haut berührte.
Kelly hatte für ordentlich Schaum gesorgt, weshalb Matt schon bald von einer duftenden weißen Wolke umgeben war und sich seufzend zurücklehnte. Seine Arme hatte Kelly fürsorglich auf dem Rand der Wanne abgelegt, so dass die frischen Verbände nicht nass wurden, bevor er sich einen Schwamm schnappte und sich auf den Boden vor die Wanne kniete.
Für einen Moment hielt er inne, Matt hatte die Augen geschlossen, weshalb er von dem inneren Kampf, welchen der Feuerwehrmann führte, nichts mitbekam.
Erste Zweifel stiegen in Kelly auf, was würde passieren, wenn er mit dem Schwamm über Matts Körper fuhr, ihn säuberte und peinlich genau darauf achtete, keine Stelle auszulassen. Vor wenigen Stunden hatte er sich noch den Kopf darüber zerbrochen wie er zu Matt stand, wie er die neuen Emotionen, welche im Bezug auf den Kollegen in ihm Achterbahn fuhren, deuten sollte und er war seitdem keinen Schritt weiter gekommen.
Zwar hatte er versucht sich einzureden, dass diese nichts zu bedeuten hatten, doch jetzt wo er in dieser prekären Lage war, geriet sein Plan ins Wanken.
Ein Teil von ihm freute sich darauf, Matt so nah kommen zu dürfen, ihn auf diese intime Weise berühren zu dürfen, doch ein anderer Teil von ihm schrie das er im Begriff war einen alles zerstörenden Fehler zu begehen.
Diese Unsicherheit passte nicht zu ihm, er war Kelly Severide und hier ging es lediglich um eine Wäsche, es ging darum einem Freund zu helfen, daran war nichts romantisch oder erotisch. Er würde Matt mit einem Schwamm abwaschen, ihn säubern und von dem alles erstickenden Gestank befreien, wieso brachte allein der Gedanke ihn an den Rand der Verzweiflung?!

Selbstsicher schüttelte der Feuerwehrmann den Kopf und tauchte den Schwamm in das wärmende Wasser. Erst als er diesen vorsichtig über Matts Brust streichen ließ, zog der Drehleiterführer erschrocken die Luft ein, „Kelly was…“, es dauerte einen Moment bis Matt realisierte, was Kelly im Begriff war zu tun, „du brauchst das nicht machen, ich schaff das allein“, doch der Lieutenant schüttelte bereits den Kopf, „sei nicht albern. Bis auf deine Daumen kannst du keinen deiner Finger gebrauchen, lass mich dir helfen.“
Langsam fuhr er mit dem Schwamm über Matts Schultern, die Oberarme entlang, bis zu seinen Handgelenken, nur um direkt im Anschluss die Prozedur ein weiteres Mal zu wiederholen. Erst der Linke, dann der rechte Arm, die Achseln, den Hals und das Gesicht. Als er bei Matts Brust ankam stockte Kelly einen Moment, bevor er vorsichtig über die rosigen Erhebungen fuhr, diese Zeitlupenartig umkreiste und dabei Matts Gesicht keinen Moment aus den Augen ließ.
Der Captain hielt die Lider noch immer geschlossen, seine Lippen waren einen Spalt breit geöffnet und es dauerte nicht lang, bis Kelly feststellte, das sich Matts Brustkorb schneller hob und senkte und ihm der Atem stoßweise über die Lippen drang.
Mit einem harten Kloß im Hals lies Kelly von Matts Brustwarzen ab und schob den Schwamm tiefer in das warme Wasser. Er wischte über seine Rippen, seinen Bauch und umfuhr den Nabel einige Male, bevor er sich ein weiteres Stück weiter in die Tiefe traute.
Erst als Kellys Hand an Matts Unterleib ankam, stockte dieser. Hätte der Lieutenant nur einen Moment langsamer reagiert, hätte er nicht verhindern können, das Matt die verbunden Hände ins Wasser tauchte.

„Hey, Vorsicht“, warnte Kelly, woraufhin Matt ihn erschrocken ansah, „was tust du da?“ Seine Stimme klang heller als üblich, seine Atmung war beschleunigt und Kelly musste kein Genie sein um den Grund dafür zu erkennen, „bleib cool, wie gesagt: Ich helfe dir!“
Er konnte deutlich den Rotschimmer, welcher sich um Matts Nase gezogen hatte erkennen, „aber doch nicht… dort.“
„Stell dich nicht so an, Matt. Es ist alles in Ordnung“, versuchte er ihn erneut zu beruhigen. Kelly wusste nicht, woher er den Mut für sein Handeln nahm, immerhin war auch sein Puls beschleunigt und er war sich sicher, dass auch sein Gesicht mittlerweile eine andere Farbe angenommen hatte, doch es war seine Chance. Nur ein einziges Mal wollte er es genießen, nur ein einziges Mal wollte er den Anblick auskosten, ein Anblick, welcher ihn bestimmt zur Besinnung bringen würde. Auch wenn es sich falsch anfühlte, die Situation scharmlos auszunutzen, es war seine Chance dem Spuk ein Ende zu machen.
Noch immer wirkte Matt unsicher, noch immer sah er Kelly direkt in die Augen, doch dieser hielt nicht länger inne. Langsam führte er den Schwamm an Matts Unterleib herab, bis zu dessen Männlichkeit und kaum war er dort angekommen, entfloh dem Badenden ein ersticktes keuchen.
Matt war nicht gerade unschuldig, eine solch schnelle Reaktion hatte Kelly nicht erwartet, auch wenn der Anblick ihm kleine Schmetterlinge in den Magen trieb.
Einen kurzen Moment glitt er mit dem Stofftuch über Matts Glied, doch als er ein feines Zucken bemerkte, ließ er den Lappen schließlich los, welcher sich umgehend einen Weg an die Oberfläche suchte.
Wie als wäre Matt aus Glas, strich Kelly sachte mit den Fingerspitzen über die gereizte Haut seines Kollegen und wieder spürte er ein Zucken unter der Berührung.

Angestrengt bis sich der Lieutenant auf die Lippen, als Matts erstickte Stimme erneut an sein Ohr drang, „Kelly ich…“, doch weiter kam er nicht, denn das wohlige seufzen, welches sich aus seiner Kehle schob, drückte jedes weitere Wort beiseite.
Matts Lippen schoben sich weiter auseinander, langsam lies er den Kopf gegen den Rand der Badewanne gleiten und schloss Zeitlupenartig die Lider.
Kelly hatte sein Ziel erreicht, Matts Wiederstand war gebrochen. Er konnte mit dem Captain anstellen, was immer er wollte und dieser würde es genießen!
Erneut lies er seine Fingerspitzen über die sensible Haut fahren, fühlte wie diese sich mit jeder Bewegung straffte und das Fleisch darunter Pochend anschwoll.
Er wollte seinen Freund nicht länger als nötig leiden lassen, auch wenn er dessen Anblick genoss und die Situation sich nicht halb so schlecht anfühlte, wie Kelly befürchtet hatte, war dies nicht der Zeitpunkt für Spielchen.
Entschlossen schlang er seine Finger um das immer härter werdende Glied des Feuerwehrmannes, streichelte es einen Moment, fuhr mit dem Daumen über Matts Eichel und spürte selbst durch das Wasser den losen Tropfen, welcher aus der Spitze quoll.
Für einen Rückzieher war es sowieso zu spät, ob er wollte oder nicht, jetzt musste er dadurch.
Kelly nahm noch einen tiefen Atemzug, bevor er seine Finger erneut positionierte und sie in pumpenden Bewegungen vorsichtig auf und ab schob. Er hatte niemals zuvor einen anderen Mann auf diese Weise berührt und doch fühlte es sich an, als wüsste er genau was zutun war. Der Rhythmus seiner Bewegungen war langsam, wenig fordernd und erst als er spürte wie das Glied in seiner Hand bei jedem Atemzug an Härte gewann, beschleunigte er das Tempo, stehts darauf bedacht Matt nicht weh zu tun.
Noch immer starrte er den Captain an, konnte seinen Blick nicht von den rosigen Lippen abwenden, welche sich bei jedem Keuchen auseinanderschoben. Matts Nasenflügel beließen sich auf, als ein leises Stöhnen seine Kehle verließ und er sich eilig über die Lippen leckte.
Das feuchte Glänzen auf Matts Lippen, die geschlossenen Lider, der entspannte Ausdruck seiner Züge und das immer schnellere Aufstöhnen, gepaart mit erregtem Keuchen, ging auch an Kelly nicht spurlos vorüber. Der Lieutenant spürte, wie sich der Druck in seinem Schritt sammelte, wie die Schmetterlinge in seinem Magen sich in wilde Hummeln verwandelten, welche ihm in die Lenden stachen und sich die Härchen in seinem Nacken aufstellte. Erst durch das zaghafte Pochen seines Glieds wurde Kelly zurück in die Wirklichkeit befördert. Hart biss der Feuerwehrmann sich auf die Lippe, auch wenn sich seine Finger unter der fremden haut elektrisch anfühlten und er das Kribbeln in seinem Körper genoss, durfte er den Grund für sein Handeln nicht aus den Augen verlieren. Hier ging es nicht um ihn, es ging um Matt!

Mit dem Anstieg seiner eigenen Erregung hatte sich auch seine Hand verselbständigte und das Tempo der pumpenden Bewegungen angehoben. Er konnte fühlen das Matt kurz vor dem Höhepunkt stand, davon abgesehen das sein Keuchen immer lauter und schneller wurde.
Kelly spürte wie der junge Mann ihm seinen Unterleib entgegen drückte, er fühlte die Stoßenden Bewegungen der Hüften seines Freundes und steigerte den Druck um seine Finger. Er war selbst schon unzählige Male unter der Dusche, oder in der Wanne gekommen, doch einem anderen Mann dabei zuzusehen hatte einen Reiz, der ihn beinah den Verstand verlieren ließ.
Die Feinen Schweißperlen auf Matts Stirn hatten sich in dicke Tropfen verwandelt, der Schimmer um seine Nase war mittlerweile bis zu seinen Ohren gekrochen und als er zum wiederholten Male seine Zunge über die Lippen gleiten ließ schob Kelly seine Finger an Matts Glied hinauf, bis er dessen Eichel besser packen und mit der Handfläche umschließen konnte.
Es war genau der richtige Moment gewesen, noch einmal drückte sich ein erregtes, lautes Stöhnen über Matts Lippen, noch einmal presste er Kelly seine Lenden entgegen und noch ein letztes Mal drückte er den Kopf in den Nacken, als er sich schließlich heisa keuchend in der Hand des Lieutenants ergoss.

Kelly war der Meinung es seien alles nur Hirngespinste? Das er für Matt nur Freundschaft empfand und diese wirren Gedanken und Gefühle einen völlig anderen Ursprung hatten?
Nein, es waren keine Hirngespinste, es waren keine freundschaftlichen Gefühle und es war absolut nichts harmloses an seinen Gedanken.
Matts Anblick, die Reaktion seines eigenen Körpers und das Glücksgefühl welches ihn gerade durchströmte konnte er nicht länger ignorieren. Er konnte sich nicht länger einreden keine Romantischen Gefühle für seinen Freund zu empfinden.
Auch wenn Kelly nicht wusste wann oder wodurch diese Gefühle entstanden waren, sie waren da und gerade jetzt, in diesem Moment, waren sie präsenter als jemals zuvor.
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