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Flaming Emotions - Feuer im Herzen

von Nakami
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 Slash
Kelly Severide Matthew Casey
16.03.2020
21.08.2020
25
105.848
12
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11.05.2020 4.888
 
Kapitel 9 – durch Verlangen geleitet


Ungläubig starrte Kelly ihn an, er hatte damit gerechnet, dass Matt eine Schulter zum Anlehnen brauchte, dass er seiner Wut Luft machen wollte, doch ganz sicher nicht mit so etwas.
„Du willst das ich dich…“, der Lieutenant brach ab, als der Kloß in seinem Hals an Umfang gewann und ihm das Atem schwerer fiel.
Unsicher sah Matt ihn an und nickte schwerfällig, „nur wenn es für dich in Ordnung ist. Ich weiß das ich dich nicht um so etwas bitten sollte. Ich dachte nur… also ich…“
Auch Matt konnte den Satz nicht beenden, oder vielleicht hatte Kelly ihn auch einfach nicht mehr bis zum Ende verfolgen können.
Blut rauscht in seinen Ohren und ließ ihn seine Umgebung nur noch unscharf wahrnehmen. Matt kam tatsächlich auf ihn zu, er wollte tatsächlich von ihm berührt werden, hatte ihn tatsächlich um diesen speziellen Gefallen gebeten.
Kelly spürte wie sein Inneres begann zu kribbeln, allein bei der Vorstellung seinen Kollegen auf diese bestimmte Weise anfassen zu dürfen stellten sich seine Nackenhärchen auf.
Natürlich wollte er es, natürlich wollte er Matt berühren, erneut sein Stöhnen hören und das Wissen genießen, für die lustvollen Klänge verantwortlich zu sein. Eigentlich spielte es ihm in die Karten, es war genau das, was ihn nachts wachhielt, was seine Fantasie anregte und ihn wie beflügelt auf Wolken schweben ließ, doch war es richtig?

Gerade noch hatte sich der Feuerwehrmann mit seiner Frau gestritten, sie waren beinah intim geworden und Matt wollte sie um etwas bitten. Es konnte bei dieser Bitte unmöglich um eine einfache Befriedigung gehen, schließlich war Gabby sowieso drauf und dran gewesen, diese zu leisten. Bei Matts Wunsch musste es sich um etwas so Pikantes handeln, dass er sich nicht traute, seine eigene Frau darum zu bitten.
Sie hatten sich gestritten, der Captain war wütend geworden, hatte sie quasi rausgeworfen. Resultierte seine Bitte an Kelly nur aus Wut über das Verhalten seiner Ehefrau? Aber was spielte das für eine Rolle, so gesehen brachte es ihn selbst einen großen Schritt weiter in der Vorstellung einmal bei vollem Bewusstsein mit seinem Freund intim zu werden.
Andererseits hatte Matt am Morgen, als er neben Kelly aufgewacht war, nicht sehr positiv reagiert. Wenn er jetzt einwilligen würde und Matt diese Bitte nur aus dem Affekt ausgesprochen hatte, könnte die Möglichkeit bestehen, dass er ihm sein Handeln übelnahm, sobald sich die Wut legte und er wieder bei klarem Verstand war.
Diese Unsicherheit brachte den erfahrenen Rüstgruppenführer beinah um den Verstand. Er wollte es, wollte Matt auf diese bestimmte Weise nahe sein und ihm diesen Gefallen tun, doch er wollte auch nicht riskieren, das sich etwas zwischen ihnen änderte, dass die Stimmung komisch oder angespannt werden würde, dass Matt es im Nachhinein bereuen könnte.

„Bist du dir wirklich sicher?“, Kellys Stimme klang leise und er hasste das unsichere Zittern in ihr. Es passte nicht zu ihm, außerdem war er sich sicher, Matt würde auf ein Gespräch dieser Art gerade keinen Wert legen.
Fest entschlossen nickte der Captain ihm jedoch entgegen und zwang sich ein Lächeln auf, „ja ich bin mir sicher.“
„Warum?“, er sollte nicht fragen, sollte einfach tun um was Matt ihn bat, doch Kelly fühlte sich wie blockiert. Bevor er nicht hundert prozentige Gewissheit hatte, würde er Matt unmöglich, bei vollem Bewusstsein, so nah kommen können.
Verlegen wandte Matt den Blick ab, „wenn du es nicht tun möchtest, ist das vollkommen in Ordnung. Ich dachte nur… keine Ahnung… irgendwie hat es mich plötzlich gepackt und mit Gabby geht es im Moment nicht. Sie denkt nur ans Schwanger werden, sie würde nur mit diesem Ziel mit mir schlafen wollen. Das ist aber nicht das was ich will und mit diesem Hintergrund weiß ich genau, dass ich dabei zu kurz kommen würde. Durch diese bescheuerte Einschränkung“, dabei hob er seine Hände, ließ sie jedoch sofort wieder sinken, „bin ich nicht in der Lage es allein so zu machen wie ich es mag. Das was du in der Badewanne gemacht hast, hat sich gut angefühlt, aber da stand ich irgendwie neben mir und würde mich einfach endlich mal wieder richtig ausgeglichen fühlen.“
Unschlüssig sah Kelly seinen Freund an, dessen Worte ergaben Sinn, doch etwas in ihm schrie, dass das nicht alles war, was Matt hatte loswerden wollen, das er noch immer etwas verheimlichte.
„Wenn du es wirklich willst und nicht nur aus Wut oder Frust, bezogen auf den Egoismus deiner Frau…, Also wenn du es im Nachhinein nicht bereust… Naja ich habe es dir angeboten und ich stehe zu meinem Wort“, seufzte Kelly schließlich und musste sich bemühen, die Vorfreude in seiner Stimme nicht offensichtlich klingen zu lassen.
Hoffnungsvoll hob Matt den Blick und nickte, „werde ich ganz sicher nicht. Du hast es selbst gesagt: Es ist nur eine Hilfe und wird nichts zwischen uns ändern, richtig?“
„Richtig“, bestätigte Severide und spürte, wie sich ein kleiner Stein auf sein Herz legte.

„Also gut, dann mach es dir bequem“, nickte Kelly ihm zu und richtete sich auf. Er trug noch immer kein Shirt und fühlte sich plötzlich unglaublich nackt. Auch wenn er es in Gedanken schon einige Male durchgespielt hatte, wusste er nicht, wie er beginnen sollte. Er hatte Matt bereits in der Badewanne befriedigt und auch auf dem Sofa, wobei dieser sich allerdings im Delirium befunden hatte, wieso fiel es ihm jetzt so schwer?
Langsam ließ der Feuerwehrmann seinen Blick über den Körper seines Kollegen schweifen, während Matt umständlich über die Matratze krabbelte und sich mit dem Nacken gegen das Kopfteil des Bettes lehnte, um seine Glieder geordnet auf dem weichen Untergrund zu platzieren.
Vorhin war Kelly nicht aufgefallen, das Matt sein T-Shirt trug, doch jetzt wo er ihn darin betrachtete, legte sich ein flaues Glücksgefühl in seinen Magen. In dem zu großen Shirt wirkte Matt schmaler, auch wenn er sowieso nicht wie Kelly gebaut war. Er wirkte zierlicher, vielleicht sogar ein bisschen feminin, oder versuchte er sich dieses Bild einzureden, weil Matt einen weiblichen Part in seiner Vorstellung einnahm?

Angestrengt blickte Kelly auf seinen Kollegen hinab, als er sich neben dessen Hüften, auf der Matratze niederließ und mit zittrigen Fingern über Matts Oberschenkel streichelte. Er spürte das der Captain ihn aus dem Augenwinkel musterte und Kelly hatte sich noch nie so unsicher, wie in diesem Moment gefühlt. Normalerweise ging ihm das Verwöhnen einer Partnerin leicht von der Hand, doch bei Matt war es anderes. Er wollte nichts falsch machen, wenn dieser ihm schon ein so enormes Vertrauen entgegenbrachte, wollte er ihn nicht enttäuschen und die Tatsache, dass Matt ihm zusah und jede seiner Bewegungen musterte, ließ die Unsicherheit in ihm ins Unermessliche steigen.
Was sollte das, er wusste doch mittlerweile was dem Feuerwehrmann gefiel, hatte sich beim letzten Mal sogar gewünscht, Matt würde ihn ansehen. Er musste sich zusammenreißen, wenn er es nicht vollkommen versauen wollte.
Es war seine Chance, eine vermutlich einmalige Gelegenheit. Wer weiß, wenn Kelly diesen Job gut machen würde, könnte es passieren, das Matt auf sein Angebot öfter zurückkäme.  

Fest entschloss beugte er sich über den Körper seines Freundes, schob das T-Shirt in die Höhe und legte damit Matts Brust frei, bevor er mit einer Hand feinfühlig über dessen helle Haut strich und seine Fingerspitzen auf Matts Brustwarze platzierte.
Dieser zog scharf die Luft ein, während seine Lider sich automatisch senkten und als Kelly mit seiner freien Hand zum Bund der Jogginghose griff, konnte er fühlen, wie sich ein Teil der Spannung in Matts Muskeln löste.
Einen Moment strich Kelly über die empfindliche Haut an Matts Unterbauch, doch als dieser willig die Hüften hob, so dass der Lieutenant ihm problemlos die Jogginghose, samt der Shorts vom Hintern schieben konnte, spürte Kelly wie sein Selbstbewusstsein allmählich zurückkehrte.
Er wusste was zutun war, wusste was Matt mochte und er war weder Scheu noch schüchtern. Endlich war es an ihm zu glänzen und sich die Erfahrung, welche er sich in den letzten Jahren angeeignet hatte, zu Nutze zu machen.

Ein Blick in Matts Gesicht trieb ihm ein flüchtiges Lächeln auf die Lippen, auch wenn es die Idee des Captains gewesen war, schien die Situation ihm unangenehm oder peinlich zu sein. Ein roter Film hatte sich auf seine Nase und die Wangen gezogen und noch immer hielt er die Lider fest geschlossen.
Kelly konnte nicht anders, als den Anblick einen Moment zu genießen, bevor sein Blick tiefer glitt und an seinen Fingern hängen blieb. Sie hatten begonnen Matts Brustwarzen zu umkreisen, dagegen zu stupsen und er konnte spüren, wie die feinfühligen Körperteile an Härte gewannen. Der Brustkorb des Captains hob und senkte sich schneller und auch seine Nasenflügel blähten sich in einem angehobenen Rhythmus auf.
Kellys Blick glitt tiefer, Matt hatte Bauchmuskeln, doch sie waren lang nicht so definiert wie seine eigenen, er wusste das der Captain Kraft besaß, doch schienen sich Matts Muskeln unterirdisch abzuzeichnen. Augenblicklich musste der Rüstgruppenführer sich vorstellen, wie er mit der Zungenspitze in Matts Bauchnabel eintauchte, als sein Blick darüber glitt. Wie er ihn dadurch aufstöhnen lassen könnte, seine Erregung steigern würde, so wusste er schließlich, dass dieser bestimmte Punkt bei vielen Menschen zur Erogenen Zone gehörte.
Unter seinem Bauchnabel zeichnete sich ein dünner haariger Strich ab, welcher über den flachen Bauch, bis hinab zu seinem Unterleib reichte, was den Lieutenant zwang seine Augen hinab gleiten zu lassen. Das Matt nicht rasiert war, hatte er sowohl in der Badewanne, als auch auf dem Sofa bereits gefühlt, doch seine Scharmbehaarung war nicht besonders ausgeprägt und Kelly konnte den Gedanken, das Matt auch eine Rasur stehen würde, nicht ignorieren.
Das Glied des Captains wirkte schlaff und doch konnte Kelly bei genauem Hinsehen das feine Zucken erkennen und war sich, auch ohne es anzufassen, sicher, dass sich bereits eine feine Erregung in Matt abzeichnete.

Noch einmal nahm Kelly einen tiefen Atemzug, bevor er mit den Fingerspitzen ganz sanft über Matts Länge strich, das Zucken unter ihnen fühlen konnte und ein wohliges Seufzend an sein Ohr drang. Ein kurzer Blick in das Gesicht seines Freundes zeigte ihm, dass Matt die Behandlung genoss. Seine Züge wirkten entspannter und jetzt glitt auch die restliche Anspannung aus seinen Muskeln.
Immer wieder ließ Kelly seine Finger über Matts Länge fahren, konnte zusehen, wie dieser an Umfang gewann und musste sich zusammenreißen dem Drang, sich selbst zu berühren, zu wiederstehen. Hätte er sich am Morgen in der Dusche nicht Befriedung verschafft, würde ihm die Kontrolle über seinen eigenen Körper deutlich schwerer fallen.
Noch einmal ließ er seine Finger sanft über Matt gleiten, bevor er dessen halb steifes Glied umschloss und in langsamen Bewegungen auf und ab führte.
Seine Hand hatte die Arbeit an den Brustwarzen seines Kollegen eingestellt, als diese ausgehärtet waren und war ebenfalls in Matts Intimbereich gewandert.
Einen Moment überlegte Kelly, bevor er die Jogginghose an den Oberschenkeln seines Freundes packte und sie ihm vollständig von den Beinen zog, so dass er diese auseinanderschieben konnte, sein Gewicht verlagerte und sich zwischen die Kniee des Captains setzte.

Dieser Moment füllte sich völlig surreal an, Kelly fühlte sich wie in einem Traum. Matt war bei Bewusstsein, wusste wer ihn berührte, wer ihn erregte und genau das war sein Wunsch gewesen. Er wollte nicht durch Gabbys Hände stimuliert werden, er wollte Kelly.
Eine Portion Stolz legte sich auf sein Gemüt, als er seine Finger an Matts Hoden legte und diesen sanft zu massieren begann.
Sofort keuchte der Feuerwehrmann unter ihm auf, schob die Lippen auseinander und Kelly war sich sicher, zwischen dem hitzigen Atem leises Stöhnen zu vernehmen. Automatisch stellte Matt beide Knie auf, spreizte die Beine und drückte seine Versen in die Matratze. Sein Glied war beinah ausgehärtet und das Pochen um Kellys Hand beschleunigte sich, genau wie Matts Puls.
Wie gern würde er dessen Stimme jetzt hören, wünschte sich, Matt würde seinen Namen stöhnen und seine Handlungen damit realer machen und kaum hatte sich der Gedanke in sein Bewusstsein geschlichen, öffnete Matt den Mund.
„Kelly“, flüsterte Matt leise, „weiter… das ist… perfekt.“ Die Erregung stand ihm ins Gesicht geschrieben und wurde mit jedem Atemzug intensiver. Kelly genoss den Anblick, registrierte nur beiläufig wie Matts Hüften sich wandten, sich ihm entgegenstreckten und seine Knie sich immer weiter auseinanderschoben.
Der Feuerwehrmann war von dem Anblick welcher sich ihm bot so überwältigt, dass er das Gleichgewicht verlor, als er sich vorlehnte um besser sehen zu können und um nicht zu fallen seine Finger von Matts Hoden löste und sich an seinem Hintern auf der Matratze abstützte.
Sein Daumen streifte Matts Pobacken, was diesem ein Lächeln auf die Lippen trieb und augenblicklich drückte der Drehleiterführer seinen Hintern fester gegen die fremde Hand.
„Weiter… bitte… mehr“, keuchte Matt atemlos, worauf Kelly verwundert den Blick hob.
Wollte Matt etwa… sollte Kelly wirklich… konnte er tatsächlich so weit gehen?

Schwer schluckend nickte sich der Rüstgruppenführer selbst zu, trieb sich dabei erneut eine Portion Mut in die Knochen und schloss für einen Moment die Augen, als er zwei Finger zwischen Matts Pobacken schob, bis diese an seinem Ausgang stoppten und er sachte dagegen stieß.
Diese unscheinbare Berührung reichte aus, um den Feuerwehrmann unter ihm kraftvoll aufstöhnen zu lassen. Fest presste er den Hintern in die Matratze, schob sich dabei gleichzeitig Kellys Hand entgegen und drückte damit selbst seine Pobacken ein stück auseinander.
Der Kloß in Kellys Hals wurde immer größer, der Zweifel, ob Matt das was ihm im Sinn schwebte wirklich wollte immer kleiner und ehe sich erneute Zweifel in ihm ausbreiten konnte, drückte er seine Fingerspitzen erneut gegen den Eingang seines Kollegen, was diesem ein weiteres lautes Stöhnen entlockte.
Ja, Matt wollte das, vermutlich war es bei seiner Bitte bei Gabby genau darum gegangen. Es passte zu Matt einen solchen Wunsch nicht offen aussprechen zu können, vermutlich wäre es Kelly genau so schwergefallen.

Entschlossen fuhr Kelly mit dem Zeigefinger über die rosige Erhebung, streichelte mehrmals über die Wölbung, bevor er mit dem Daumen dagegen drückte und sie sanft zu reiben begann.
In Matt lösten diese Berührungen eine unbeschreibliche Lust aus, sein Penis war bis zum Zerreiße gespannt, sein Becken wandte sich immer schneller und seine Knie spreizten sich einladend zu beiden Seiten.
Kelly hatte etwas dergleichen noch nie getan und selbst war er auch nie in die Versuchung dieser Behandlung gekommen, doch sein logischer Menschenverstand warnte ihn, Matt keinen Schaden oder Schmerz zuzuführen. Er musste vorsichtig sein und konnte sich entfernt vorstellen, was ein nacktes Eindringen in Matt auslösen würde.
Den Gedanken nicht lang zerkauend löste er seine Hand vom Hintern seines Freundes, spuckte sich selbst auf die Finger, bevor er sie erneut an Matts Eingang schob. Großzügig verteilte er dort seinen Speichel, bevor er einen letzten Blick in das Gesicht seines Freundes warf, das an Erregung kaum noch zu übertreffen war.
Matt wollte es, da war sich Kelly mittlerweile zu hundert Prozent sicher und so strich er noch einmal über dessen Eingang, bevor er die Kuppel seines Zeigefingers zeitlupenartig in seinen Freund einführte, Matts Gesichtsausdruck dabei genau studierend.

Kellys Verdacht bestätigte sich, als Matt sich ihm mit einem kurzen Aufschrei entgegenstreckte, sein Becken begann rhythmisch gegen die fremde Hand zu kreisen und als der Lieutenant den Finger ein stück tiefer in seinen Freund führte, nur um ihn kurz darauf zurück zu ziehen und wieder voran zu schieben, drang ein derart lustvollen Keuchen an sein Ohr, das sich die Härchen in dem Nacken des Feuerwehrmannes senkrecht stellten.
Je öfter er seine Finger aus und einführte, desto intensiver wandte Matt sich unter ihm, desto gehaltvoller wurde sein Stöhnen und desto feuchter der schwitzige Film auf seiner Haut.
Zwar hatte Kellys Hand um Matts Penis ihre Arbeit nicht eingestellt, doch er registrierte sie kaum noch, all seine Aufmerksamkeit ruhte auf dem Hintern seines Freundes, als er auch einen zweiten Finger ansetzte und ihn unter lustvollem Stöhnen in Matt schob, stehts darauf bedacht, seinem Freund nicht weh zu tun.
Die Enge um seine Finger war überwältigend, was Kelly den Gedanken aufzwang, wie es sich anfühlen würde, dieses berauschende Gefühl an seinem eigenen Penis zu spüren. Wie Matts Hintern sich seinem Becken entgegenstrecken würde und das feste Pochen sich um ihn schloss und zum Höhepunkt trieb. Wie gern würde er sich an dem jungen Kollegen reiben, in ihn eindringen, sich in ihm ergießen und das Gefühl der Verbundenheit in unerreichte Höhen treiben.

Länger konnte der Lieutenant nicht an sich halten, so sehr er auch versuchte die Kontrolle zu behalten, es ging nicht. Schnell löste er die Hand um Matts Penis und schob sie sich unter den Bund seiner Shorts.
Matts Laute und sein Anblick hatten genügt um ihn Hart werden zu lassen, er konnte den Druck und das feste Pochen in seinen Lenden nicht länger ertragen und ehe er es sich versah, hatte sich sein Becken aufgerichtet und seine Finger hatten sich um seinen steifen Penis geschlungen, um diesen kraftvoll zu pumpen.
Das Keuchen, welches ihm dabei über die Lippen dran war leise und der dünne Speichelfaden, welcher Kelly aus dem Mundwinkel lief registrierte er nicht.
Sein Blick war fest auf Matts Gesicht gerichtet, fixierte jede Regung, nahm jedes Stöhnen und Keuchen in sich auf und als sich die Lider des Feuerwehrmann hoben, sich ihre Blicke trafen und Kelly die Lust und Ekstase in Matts Augen sehen konnte, war er wie gefesselt.
Je härter er sein eigenes Glied bearbeitete, desto schneller versenkte er beide Finger in Matts Eingang, zog sie zurück und schob sie wieder voran, so als würde er eine Frau mit der Hand zum Orgasmus treiben.

Der Druck in seinen eigenen Lenden wurde immer gewaltiger, bis Kelly stockend den Atem anhielt, seine Hand sich fest um seinen Penis schlang, er sein Becken dagegenstemmte und sich selbst in seiner Shorts ergoss.
Auch seine Finger in Matt hatten sich in neue Gefilde gewagt, er hatte sie seinem Kollegen so tief es ging eingeführt und begonnen die Fingerspitzen in ihm zu bewegen. Ohne es zu wissen traf er dabei einen Punkt in Matt, welchen diesen beinah um den Verstand brachte. Auch der Captain konnte seinen Blick nicht von Kellys lösen, sie sahen sich so tief in die Augen, das alles um sie herum aufhörte zu existieren.
Erst als Matt sein Becken kippte, sich noch einmal Kellys Fingern entgegenstreckte und mit einem Aufschrei den Blickkontakt brach, indem er die Lider fest zusammen petzte, realisierte Kelly, dass der Feuerwehrmann sich gerade ohne weitere Berührungen an seinem Glied selbst quer über den Bauch, bis auf die Brust ergossen hatte.

Keuchend hielt Kelly einen Moment Inne, sein gesamter Körper bebte, das Zittern seiner angespannten Muskeln setzte ihm zu und er musste all sein Können aufbringen um sich nicht vollkommen gehen zu lassen.
Angestrengt versuchte er seinen Atem zu kontrollieren, bevor er seine Finger vorsichtig aus Matt entfernte, ihm dabei jedoch weiterhin ins Gesicht sah.
Auch der Drehleiterführer keuchte angehalten, doch im Gegensatz zu Kelly hielt er die Augen fest geschlossen.

Es war ein unglaublicher Moment gewesen, doch ehe Kelly sich den Glücksgefühlen in seinem Innern hingeben konnte, beschlich ihn eine erschreckende Ahnung. Entgegen seines eigenen Willens hatte er sich angefasst, er hatte sich aufgebaut und unter den Bund seiner Shorts gegriffen, hatte Matt dies mitbekommen? Wie sollte er seinem Kollegen diese Reaktion erklären, wo er doch wusste, dass es ihn nicht erregen durfte. Kellys einzige Hoffnung bestand darin, dass Matt so neben sich gestanden hatte, dass er Kellys Handlungen nicht wahrgenommen hatte. Die Erregung in ihm war gewaltig gewesen, der Lieutenant hätte niemals zu träumen gewagt, dass sein Kollege so aus sich rauskommen würde, dass Matt durch diese unscheinbaren kleinen Handlungen so die Fassung verlieren könnte.
Er konnte mit sich selbst zufrieden sein, Matts Wunsch war er auf jeden Fall ausgiebig nachgekommen und doch irritierte ihn das Verhalten seines Freundes.
Wieso hatte ihn diese spezielle Behandlung so dermaßen mitgenommen, niemals zuvor hatte er einen Menschen so in Ekstase erlebt!

Der Rotschimmer auf den Wangen des Feuerwehrmanns wurde dunkler, als er seine Lider einen Spalt öffnete und Kelly in die Augen sah. Dieser konnte sowohl die Scharm, als auch die Unsicherheit so deutlich erkennen, dass sie jede andere Emotion in den Schatten stellte.
Schnell schüttelte der Lieutenant den Kopf, er musste sich zusammenreißen, schließlich hatte er Matt versichert, das sich zwischen ihnen nicht ändern würde, dass er seinen Freund ganz normal behandeln würde und diese Erfahrung in Zukunft nicht zwischen ihnen stehen würde.
Mit einem Kloß im Hals beugte Kelly sich vor und langte nach den Feuchttüchern in seiner Nachttischschublade um die Hinterlassenschaften auf Matts Brust und seinem Bauch zu beseitigen, ganz beiläufig wischte er sich damit auch über die eigene Hand, in der Hoffnung sein Freund würde es nicht mitbekommen.
Das dieser neben sich stand war nicht zu verkennen und Kelly musste kein Genie sein, um hinter der hohen Stirn Matts Gedanken rasen sehen zu können.

Diese Erfahrung war für sie beide etwas völlig Neues gewesen und wie unwohl sich der Feuerwehrmann gerade fühlte musste er nicht aussprechen. Kelly war auch so klar, wie schwer es Matt fallen müsse ihm wie zuvor in die Augen zu sehen. Auch wenn er sich daran hielt und benahm, als würde sich nichts zwischen ihnen ändern, war es nun an Matt, es ihm gleich zu tun.
„Soll ich uns was zu Essen machen? Du hast bestimmt Hunger?“, brachte Kelly vorsichtig seine Stimme in Gang und musste sich zusammen reißen um ihr nicht das Zittern zuzusprechen, welches in seinem Hals kribbelte.
Wortlos nickte Matt ihm zu, wandte den Blick ab und suchte desorientiert nach einem Punkt, welcher ihn davon abhielt Kelly weiter anzusehen.
Dieser seufzte tief, schnappte sich Matts Hose und Shorts vom Boden, bevor er sie ihm über die Beine zog und seinem Freund einen Klapps auf die Oberschenkel gab. Kurz erntete er dafür einen fragenden Ausdruck seitens Matt, doch dieser schien Kellys Vorhaben schnell zu begreifen und hob die Hüften gerade soweit, das der Rüstgruppenführer ihm die Kleidung über den Hinter ziehen konnte, so das Matt nicht länger gezwungen war, sich den eigenen Blößen hinzugeben. Auch beim Anziehen des T-Shirts war er ihm behilflich, tat dabei aber so, als hätte er nicht bemerkt das er Matt das Shirt von vorhin, also sein eigenes, über den Kopf zog.
Er schenkte dem Captain noch ein schnelles, schräges Lächeln, bevor er aufstand und den Raum verließ. Sicher brauchte der Kollege einen Moment für sich, was die beiden gerade getan hatten, war gedanklich nicht einfach beiseite zu schieben und Kelly hoffte inständig das Matt Wort hielt und ihr Handeln nicht bereute.

Während er am Herd stand und ungeduldig auf das Kochen des Wassers wartete, um eine schnelle Tütensuppe darin aufzulösen, schweiften seine Gedanken erneut ab.
Es hatte Matt eindeutig gefallen, doch wieso? Hatte der Captain eine Neigung die ihm selbst noch nicht bewusst war? Würde er Kelly noch einmal um diesen Gefallen bitten?
Sie hatten eindeutig beide ihren Vorteil daraus gezogen und auch wenn Matts Vorteil anders aussah als Kellys, konnte er mit dem Ergebnis überaus zufrieden sein. Trotzdem irritierte den Rüstgruppenführer die Reaktion seines Freundes, doch verstand er auch, wieso Matt es nicht geschafft hatte, seiner Frau diesen speziellen Wunsch entgegen zu bringen.
Bei dem Gedanken an Gabby stahl sich ein Grinsen auf Kellys Lippen. Wenn die junge Frau wüste, was gerade im Gästezimmer passiert war, würde sie ausflippen, doch sie war selbst schuld. Sie hätte ja auch für ihren Mann da sein und ihm diesen Wunsch erfüllen können. Allein die Reaktion welche diese in seinen Gedanken von sich gab, ließ ihn leise auflachen und Kelly konnte nicht umhin sich das Bild einer Anzeigetafel, auf welcher er gegen die Sanitäterin antrat und im Kampf um Matt stand, vorzustellen. Auf dieser leuchtete unter seinem Namen eine dicke eins, während unter Gabbys Anzeige nach wie vor eine Null in hellem Glanz strahlte.
Doch wenn es wirklich ein Duell war, was würde passieren, wenn er es gewann?
Wie würde seine Zukunft aussehen, konnte er sich diese mit Matt an seiner Seite vorstellen? Er, der Frauenschwarm, der ewige Aufreißer, seine Kollegen würden es nicht glauben können, doch der verpeilte Ausdruck auf Cruz Gesicht in dem Moment in welchem er ihnen von Matt und sich erzählte, brachte ihn erneut zum Grinsen.
Allerdings wusste Kelly auch, dass er sich die ganze Sache einfacher vorstellte, als sie werden würde. Doch wieso beschäftigte er sich überhaupt mit diesem Gedanken? Es war unwahrscheinlich, nein es war unmöglich. Niemals würde es so weit kommen. Niemals würde Matt sich von seiner Frau abwenden und über eine Zukunft mit ihm nachdenken. Hier handelte es sich lediglich um Spinnereien und wenn Kelly nicht aufpasste, würde er so tief in ihnen versinken, dass es unmöglich war allein wieder heraus zu kommen.

Nein! Er durfte sich nicht länger darin verlieren. Es würde niemals so weit kommen und auch wenn die Vorstellung von ihm und Matt gemeinsam berauschend war, so würde ein tieferes Versinken in diese Gefühle nur zu unnötigem Kummer führen.
Er war schon mit vielen Frauen zusammen gewesen, hatte sein Herz unzählige Male verschenkt, doch Kelly konnte sich nicht daran erinnern, ein einziges Mal so tiefe und echte Emotionen gespürt zu haben.
Er musste sie ignorieren, sie beiseiteschieben und wegdenken. Jeder weitere Gedanke an eine gemeinsame Zukunft würde nur schmerzen, wo er doch wusste, wie unrealistisch allein die Vorstellung daran war.
Sie waren Kollegen, Freunde, ein Team, er durfte das nicht zerstören und auch wenn es ihm schwerfiel, für ihre Freundschaft musste er sich mit dem Gedanken auseinander setzen lediglich den Moment zu genießen, anstatt sich seinen Gefühlen hinzugeben. Seine Fantasien wurden zu real, er musste sich besser kontrollieren!

Es dauerte eine ganze Weile bis Matt aus dem Gästezimmer gekommen war und Kelly sah ihm an, wie schwer es dem jungen Mann fiel, den Schein der Normalität zu waren. Doch er versuchte dem Lieutenant angestrengt so gegenüber zu treten, wie er sich normalerweise verhielt. Matt versuchte also tatsächlich Wort zu halten, also würde auch Kelly sich zusammenreißen, egal wie schwer es ihm fiel.
Eine ganze Weile schwiegen sie sich an, hingen ihren eigenen Gedanken nach und registrierten kaum, wie mechanisch ihre Bewegungen waren. Nach dem Essen, welches Matt lediglich durch einen Strohhalm genießen konnte, hatte er sich einem Buch gewidmet, immerhin konnte er die Seiten mit Hilfe seiner Daumen eigenständig umblättern, während Kelly alte Akten durchgesehen hatte und einige Vorbereitung für den kommen Tag traf.
Morgen würde er wieder zum Dienst müssen und wenn er ehrlich war, stimmte ihn das nicht gerade traurig. Der Abstand würde ihnen guttun, denn auch wenn sie sich beide bemühten ein normales Verhalten an den Tag zu legen, hing eine drückende Stimmung zwischen ihnen.

„Ich hab ein bisschen was zu Essen im Kühlschrank vorberietet. Ist alles mit Folie abgedeckt. Die ziehst du morgen einfach ab, schiebst es in die Mikrowelle und kannst essen. Alles klar?“, sprach Kelly Matt am Abend völlig unerwartet an, woraufhin dieser fragen den Blick hob.
„Hab morgen Dienst, doch meine Handynummer ist auf dem Telefon auf Schnellwahltaste Eins hinterlegt und Bodens Nummer auf der zwei. Sollte irgendwas sein, rufst du an und ich komme sofort nachhause, in Ordnung?“, erklärte der Rüstgruppenführer und zwang sich ein unehrliches Lächeln auf, woraufhin Matt schwach nickte. Das plötzliche Gespräch, nachdem sie sich den gesamten Tag angeschwiegen hatten schien ihn aus der Bahn zu werfen und auch wenn der Anblick des überforderten Captains Kelly amüsierte, wollte er ihn nicht länger quälen, „ich werde gleich ins Bett gehen. Brauchst du noch etwas? Willst du noch duschen, oder sollen wir noch mal nach den Verbänden schauen?“
Mit einem Kloß im Hals schüttelte Matt den Kopf, „nein alles in Ordnung, ich komm zurecht. Geh ruhig schlafen, du musst morgen ja früh aufstehen. Ich lese noch ein paar Seiten und leg mich dann auch hin.“

Es war nicht die Antwort, auf welche Kelly gehofft hatte und auch wenn er sich noch vor wenigen Stunden dafür entschieden hatte, dass es so das beste war, stimmte ihn Matts Ablehnung traurig.
Beim Versuch den Gedanken, das es so besser war, festzuhalten nickte Kelly seinem Kollegen kurz zu, bevor er mit schnellen Schritten in seinem Schlafzimmer verschwand.
Nach einer eiligen Wäsche und mit frischen Shorts schlüpfte der Rüstgruppenführer unter die Bettdecke. Er hatte es gewusst, auch wenn diese Erfahrung etwas Besonderes gewesen war und all seine Sinne betäubt hatte, war es ein Fehler gewesen. Zwischen ihm und Matt baute sich eine unsichtbare Mauer auf. Diese Sache stand nun zwischen ihnen und Kelly war sich sicher, dass es keinen vernünftigen Weg gab, sich rational über das Geschehene zu unterhalten.
Er spürte wie der kleine Stein auf seinem Herzen immer schwerer wurde und eine Welle der Trauer sich auf seinem Inneren ausbreitete.
Doch auch wenn es jetzt vorbei war, wenigstens hatte er dieses intensive Gefühl ein einziges Mal spüren dürfen. Er hatte es ausgekostet und tief in sich aufgesogen und auch wenn Matt nie wieder in seinem Arm liegen oder ihn mit diesem bestimmten Blick ansehen würde, konnte er den Gedanken nicht länger verdrängen, dass sich die Aktion gelohnt hatte.

Ein leises räuspern ließ den Lieutenant erschrocken hochfahren. Im schwach beleuchteten Schlafzimmer konnte er lediglich die Konturen der Person, welche vor sein Bett getreten war ausmachen, doch nachdem sich sein logisches Denken zurückmeldete und ihm klar wurde, dass es nur Matt sein konnte, setzt er sich mit fragendem Blick auf, „hey, ist alles in Ordnung? Brauchst du etwas?“
Einen Moment starrte der Drehleiterführer ihn wortlos an, Kelly konnte das leuchtende Blau seiner Augen, trotz der Dunkelheit, erkennen und spürte, wie der Blick seines Kollegen sich tief in seine Seele bohrte um sich dort in die wärme seines Herzen zu betten, bevor Matt leise räuspernd die Augen schloss, „wäre es in Ordnung, wenn ich bei dir schlafen würde?“
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