Das Leben von Sheela de Saintclair

von Kingsman
GeschichteAbenteuer, Romanze / P16
Ares de SaintClaire David Lucrezia de SaintClaire OC (Own Character) Robert von Metz Shareef
15.03.2020
28.03.2020
4
4154
 
Alle Kapitel
noch keine Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
Es war ein grenzenlos blauer Himmel über dem Münchner Flughafen. Das lange Haar der blonden Frau, die gerade Ihren Koffer aus der großen Eingangshalle hinaus zu dem Taxistand zog strahlte leuchtend hell im Licht der Mittagssonne und lag perfekt. Die junge Frau lächelte unter Ihrer Sonnenbrille hervor und streckte Ihr Gesicht dem Licht entgegen. Viel zu lange hatte sie darauf verzichtet. Es war schön wieder in Deutschland zu sein und nicht mehr im verregneten England.

Während das Taxi die Landstraße an weiten Wiesen und beschaulichen Wäldern entlang fuhr freute sich Sheela de Saintclair nach fast 6 Monaten Ihre Familie wieder in die Arme schließen zu können. Und noch dazu hatte Ihre Mutter am Telefon angedeutet das ein weiteres Familienmitglied nach Hause gekommen sei. Und diese Andeutung war eigentlich eindeutig gewesen. Sie hatten Ihn gefunden. Ihren älteren Bruder David. Er war also wirklich sein ganzes Leben von den Templern gefangen gehalten worden! Genauso wie ihre Mutter es immer vermutet hatte. Sheela hatte ja immer gefürchtet das Onkel Ares recht hatte und David tot wäre. Ermordet von den Templern.

Als Sie endlich Ihr Zuhause erreichte, einer der Diener Sie begrüßt und Ihren Koffer abgenommen hatte, eilte Sie direkt in das Büro Ihrer Mutter und umarmte diese stürmisch. „Und wo ist er?“, fragte Sie als nächstes. Lucrezia lachte leicht. „Es ist schön das du dich auch so freust, dass er endlich bei uns ist. Er trainiert vermutlich gerade mit Ares. Komm wir gehen zu Ihnen.“
Zunächst viel David gar nicht auf das jemand hereingekommen war, so sehr vertieft war er in das Training. „Er ist sehr fleißig. Er will Metz persönlich töten.“ „Ja, ich wäre auch wütend an seiner Stelle. Es ist so bestialisch das Metz seinen Vater tötete. Wenigstens hat er jetzt uns.“ Lucretia nickte mild als sich Ares Ihnen zuwandte und somit auch David dazu brachte die Neuankömmlinge wahrzunehmen. „Hallo mein süßes Barbie-Girl, ich hoffe du hattest eine gute Anreise?“, ging er auf Sheela zu und küsste Sie auf Ihre Stirn. „Ach Ares, du sollst mich doch nicht so nennen…“ „Mach ich aber trotzdem meine liebe Lieblingsnichte. Du hast früher mit nichts anderem gespielt und wie ich bereits letztes Mal sagte, mittlerweile bist du auch schon eine junge hübsche Barbie geworden. Du siehst jedes Mal hinreisender aus, wenn ich dich sehe. Die Jungs in London tun mir fast leid. Du verdrehst Ihnen sicher reihenweise die Köpfe.“ Lucretia schüttelte den Kopf über ihren Bruder, er war eindeutig etwas verrückt.
Und Sheela war sich nicht so sicher ob das nun ein Kompliment war oder nicht. Eigentlich wäre sie ja gerne mal für Ihr gutes Abschlusszeugnis in Ihrem britischen Internat gelobt worden.
Doch jetzt gerade war ihr das egal. David, ihr Bruder stand immer noch mit dem Schwert 2 Meter abseits von Ihnen und betrachtete die Begrüßungsszene.
Sheela legte den Kopf schief und ging dann auf Ihn zu und schloss Ihn in die Arme: „Hi mein Bruderherz.“ Dann schob Sie Ihn wieder ein Stück von sich weg und betrachtete Ihn von oben bis unten. „Schön, dass du endlich bei uns bist. Hast du glaub ich auch nötig, du wirkst ein bisschen mager und, das muss ich jetzt leider sagen, wie ein Milchbubi… „Sie zwickte Ihm in den Bizeps und forderte Ihn dann zum Duell heraus.
Sie gewann, aber nur knapp. „Gut gekämpft. Ich sehe Ares hat dir schon einiges beigebracht. Bei Ihm bist du in besten Händen.“ „Den Eindruck hatte ich bei meiner Ankunft weniger.“, seufzte David lachend. Und Ares deutete an wie er Ihm in den Bauch getroffen hatte. Nun musste auch Sheela lachen. „Ich sag ja, du warst eine ganz schöne Mimose, gell?“ Sie hakte sich bei Lucretia ein und die beiden Frauen verließen den Fechtsaal. „Wir sehen uns nachher beim Essen.“