13. März: 'Ohana für immer [by Mega07ghost]

OneshotFreundschaft, Schmerz/Trost / P12
Orville "Rick" Wilbur Wright III. Theodore "T.C." Calvin Thomas Sullivan Magnum IV
13.03.2020
13.03.2020
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Tag der Veröffentlichung: 13. März
Zitat: "Auch wenn ich jetzt sterbe, bin ich glücklich, denn unsere Freundschaft währt ewig!" (One Piece)
Titel der Geschichte: 'Ohana für immer
Autor: Mega07ghost
Hauptcharaktere: Magnum, Rick, TC
Nebencharaktere: -
Pairings: -
Kommentar des Autors: Eine kleine Übersetzung einer meiner Storys, die ursprünglich für das englische Fanfiktion gedacht war. Die Geschichte ist geschrieben in der Welt des Reboots der Serie. Disclaimer-technisch gehören sowohl das Zitat als auch die Serie "Magnum" mit ihren Charakteren nicht mir. Ich leihe sie mir nur für dieses Drabble aus. Viel Spaß beim Lesen!

'Ohana für immer

"Auch wenn ich jetzt sterbe, bin ich glücklich, denn unsere Freundschaft währt ewig!" (One Piece)

Es passierte alles viel zu schnell.
Im einen Moment fürchtete Magnum, dass eine Kugel seinen Körper treffen und ihn töten würde, im nächsten fiel ein anderer Schuss.
Sein Gegenüber fiel zu Boden, ein blutendes Loch in der Brust.
Thomas drehte sich um und sah ein Auto, welches an Ort und Stelle stoppte. Darin-
"Rick, TC."
Es war nicht mehr als ein leises, erleichtertes Murmeln.
Magnum drehte sich wieder zurück, um einen Blick auf den Mann zu werfen, der versucht hatte ihn umzubringen. So einen Schuss konnte nur Rick fertig bringen.
Er ließ einen dankbaren Seufzer heraus, die Anspannung verließ seinen Körper.
"Thomas!"
Er hörte Ricks Rufen hinter sich und drehte sich um, um zu sehen wie sein Freund zu ihm rannte, während TC gerade aus dem Auto stieg.
Ein Lächeln breitete sich auf Magnums Gesicht aus. Seine Freunde waren immer da, um ihn zu retten, wenn er sie brauchte.
"Gerade rechtzeitig, Leute", sagte er laut und Rick hörte auf zu rennen und wurde langsamer. Magnum ging es gut, er musste sich nicht beeilen.
Plötzlich erweckte etwas anderes Thomas' Aufmerksamkeit. In einiger Entfernung bemerkte er den Umriss eines Mannes, auf einem Hügel stehend. Er brauchte einen Moment um zu realisieren, dass der Tote hinter ihm vielleicht einen Partner gehabt hatte, der den Austausch beobachten sollte. Den Austausch von Geld gegen gefährliche Informationen, die seinen Klienten töten könnten.
Ja ... der Mann dort war definitiv einer von den Bösen.
Ein paar Sekunden später erblickte er noch einen silbernen, glänzenden Gegenstand in der Hand des Mannes.
'Eine Waffe!'
Magnum blickte zurück zu Rick, der noch immer mitten auf der Straße stand. Er wollte noch ein 'Auf den Boden!' rufen, doch es war schon zu spät. Das Geräusch eines Schusses ertönte in der Ferne.
"Nein!"
Thomas konnte nur schockiert dabei zusehen wie ein dunkelroter Fleck sich langsam auf Ricks Shirt ausbreitete. Er fiel auf die Knie, sein Lächeln schwindend, als er bemerkte, was gerade geschehen war. So schnell er konnte rannte Magnum zu ihm und fing ihn gerade noch auf, bevor Rick vollständig zu Boden fallen konnte.
"Rick."
"T-Thomas."
Magnum hörte weitere Schüsse und sah, dass TC versuchte den Mann in der Entfernung zu treffen. Aber ein Blick in Richtung Hügel zeigte ihm, dass der Schütze bereits verschwunden war. Er fühlte ein sanftes Ziehen an seinem Hemd und konzentrierte sich wieder auf Rick, der in seinen Armen lag.
"Ist okay, Kumpel. Ich bin hier."
Er hoffte, dass seine sanfte Stimme seinen Freund beruhigen würde, dessen Atem hektisch und unregelmäßig war. Er blickte zu TC, der ein Handy in der Hand hielt, offensichtlich sprechend.
"TC kümmert sich schon um Hilfe. Alles wird gut werden."
Er versuchte diese Worte selbst zu glauben, aber er blickte auf die Menge Blut, die Rick bereits verloren hatte. Die Kugel musste eine Arterie getroffen haben. Doch Rick schüttelte nur mit dem Kopf und zeigte auf Magnum.
"D-du ... okay?" Angst erfüllte diese Worte und Thomas schluckte schwer. Dann zwang er sich ein Lächeln aufs Gesicht.
"Was, ich? Ja, na klar. Mir geht's gut, Mann. Du hast mein Leben gerettet. Und das Leben meines Klienten."
Rick nickte, zeigte, dass er Magnums Worte verstand.
"Danke dafür."
Ein sanftes Lächeln huschte über Ricks Gesicht, während er versuchte die Augen offen zu halten. Er schüttelte den Kopf, wie um zu sagen, dass es keinen Grund gab ihm zu danken. Dann öffnete er den Mund und formte ein 'O'. Thomas wusste genau was er sagen würde und er konnte spüren wie Tränen seine Augen füllten.
"'Ohana."
Manche Menschen hätten gesagt, dass es nur ein Wort sei. Aber für sie war es mehr als das. Es war ihr Leben! Sie waren 'Ohana! TC, Rick, er ... und Nuzo. Magnum schüttelte den Kopf. Er konnte nicht noch einen Freund verlieren. Nicht nochmal! Der Schmerz war schon einmal unerträglich gewesen, aber ein zweites Mal würde er ihn nicht überleben. Seine 'Ohana konnte nicht noch einen Teil verlieren.
"Ja, genau, Mann. Wir sind 'Ohana."
Thomas blickte auf und sah TC neben ihnen stehen. Er hatte ihn bis jetzt nicht einmal bemerkt.
"Das sind wir ... für immer. Richtig?" Ein Husten unterbrach Ricks Frage, Blut lief aus seinem Mund.
Thomas war sich nicht sicher, ob ihr Freund sie ansah oder ins Nichts starrte. Da war kein Licht in seinen Augen. Vorsichtig strich er über Ricks Haar.
"Für immer", antwortete er und TC wiederholte das Wort.
Rick nickte lächelnd und dann schlossen sich seine Augen. Sein Brustkorb hörte auf sich zu bewegen, das Lächeln verschwand. Er lag einfach in Magnums Armen, rührte sich nicht.
"Rick?"
Die angsterfüllte Frage verließ TCs Mund, aber er bekam keine Antwort. Er kniete sich neben seine Freunde und legte eine Hand auf Ricks Wange.
"Mach die Augen auf, Mann."
Thomas konnte die Tränen nicht länger zurückhalten. Sie strömten sein Gesicht hinab und er konnte sie nicht kontrollieren. Bilder von Rick blitzten vor seinen Augen auf.
Rick, der über einen Witz lachte, den er gemacht hatte.
Rick, der einen Scherz über TC machte.
Rick, der ihn rettete, wenn er ihn brauchte.
Rick, der ihn umarmte und ihm so Trost spendete.
Es konnte nicht ... zu Ende sein. Er konnte nicht tot sein. Er erlaubte es ihm nicht! Sie waren 'Ohana. Für immer! Er konnte sie doch nicht einfach zurücklassen.
"Orville!"
TC schrie den Namen. Nichts geschah.
"Er ... er hasst diesen Namen. Also ... warum wacht er nicht auf? Er ... er sollte aufwachen. Er sollte mich böse anschauen, weil ich ihn so nenne."
Magnum wusste, dass TC recht hatte. Aber nicht dieses mal. Nichts würde ihren Freund aufwecken ... nicht einmal dieser Name. In einiger Entfernung hörte er die Sirenen des Krankenwagens.
'Zu spät.'
Der traurige Gedanke erfüllte seinen Verstand.
"Er ... er ist weg, TC."
Auch wenn sein Freund es nicht zugeben wollte ... Rick war tot. Er war nicht mehr bei ihnen.
"Nein ..."
TC schüttelte ungläubig den Kopf, doch als er die Tränen auf Magnums Gesicht erblickte, konnte er die Wahrheit nicht länger bestreiten und auch seine Augen füllten sich mit Tränen.
Dann tat er das Einzige, an das er gerade denken konnte. Er umarmte Thomas, hielt ihn fest.
Ja, das waren sie. Alle zusammen, verbunden durch eine brüderliche Umarmung. Und obwohl nur Zwei von ihnen atmeten, obwohl nur zwei Herzen schlugen ... waren sie doch noch immer eine Familie.
'Ohana für immer.





~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ Lulas Nachwort ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Mal wieder ein Fandom, das ich nicht kenne. Dieser Oneshot hat mir dennoch gefallen. Das Zitat wurde wirklich gut eingebaut. Sehr gelungen.

Eure lula-chan
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