Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

There is no Simple Plan for Life (Fortsetzung)

GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P16 Slash
11.03.2020
25.10.2020
7
41.630
2
Alle Kapitel
8 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
11.03.2020 3.065
 
Hallo meine lieben,
Endlich habe ich beschlossen mich wieder an das InuYasha Universum zu setzten und Quelle von Ideen für diese Fortsetzung über c:
Natürlich ist das nächste Kapitel für Always Return schon in Arbeit ich habe diese FF nicht vergessen!!
Aber da mir das Thema worüber ich in dieser Fortsetzung schreibe sehr am Herzen liegt wollte ich euch gerne mit etwas neuem überraschen hoffe ihr findet Gefallen an der FF.

Natürlich ist auch immer Raum für offene Kritik.
Ich weiß ich habe in letzter Zeit viel angefangen nicht weiter gemacht oder verworfen, doch an diesem Projekt bleibe ich ganz sicher dran!
Wünsche erstmal viel Spaß beim Lesen des ersten Kapitels.

Bis dann LG Muffin <3


There is no Simple Plan for Life


Chapter1. No option

Seit Stunden fixierte er das Ziffernblatt der Uhr schräg gegenüber an der matten, weißen Wand. Doch egal wie lange er die Zeiger mental anstupste, dadurch liefen sie keine Sekunde schneller. Ein lautes Seufzen entwich seinem Tischnachbar und für einen Moment glitten seine goldbraunen, honigfarbenen Augen zu seinem Seitenprofil hinüber. Er hatte seinen Kopf auf der Tischplatte abgelegt, die Augen geschlossen, den Mund leicht geöffnet und sabberte auf sein Blatt Papier welches unter ihm lag.
Hauro regte seinen Kopf, dabei viel ihm sein scheinbar endlos langes Silberhaar über die Schulter. Als er feststellte das der Junge neben ihm wirklich eingeschlafen war zierte ein schiefes Grinsen seine Lippen. Mit lautloser Eleganz hob er sein Bein und stieß es seinem Tischnachbarn direkt vors Schienbein.
Dieser hob ruckartig den Kopf wobei er ein leises, irritiertes Schnarchen von sich gab. Das Blatt auf welches er so friedlich gesabbert hatte klebte an seiner Wange fest, seine schwarzen kurzen Haare standen etwas wirr von seinem Kopf ab und seine grünen Augen blickten sich immer noch schlaftrunken um.
Die gesamte Klasse begann zu Lachen und die röte stieg Momiji ins Gesicht, sogar seine Sommersprossen verfärben sich. Als zu Hauro hinüber blickte und sah wie er amüsiert grinste wusste er genau wer ihm vors Schienbein getreten hatte. Der Lehrer, Mr. Mijogah welcher gerade dabei war etwas über das feudale Japan an die Tafel zu schreiben räusperte sich laut, zog streng eine Braue nach oben und musterte seinen Schüler ernst. Er war schon sehr alt und mochte es gar nicht wenn man den Unterricht störte. Hauro wusste nicht wie alt er war doch er wusste das schon seine Eltern bei ihm Unterricht hatten.
Noch bevor er etwas sagen konnte klingelte die Schulglocke erleichtert Atmete Momiji auf, doch das hielt Mr. Mijogah nicht davon ab ihm mit ernster Stimme zu belehren das dies hier eine Stätte der Bildung und nicht sein Schlafzimmer sei.
Letzen Endes verblieb es bei einer Verwarnung und einem Hinweis das Nachts genug Zeit zum schlafen ist.
„Du bist ein Arschloch“, sagte er als er den Klassenraum verließ wo sein sogenannter bester Freund auf ihn wartete. Hauro zuckte bloß mit den Schultern. „Ich bin der Sohn meines Vaters ich konnte nicht anders.“ Momiji und Hauro kannten sich seit frühester Kindheit, es gab so ziemlich nichts was sie nicht voneinander wussten. Sicher gab es da das eine oder andere Geheimnis was auch den besten Freund nichts anging aber nach 13 Jahren Freundschaft lernte man den anderen zu verstehen und zu lesen, oder etwas über ihn herauszufinden ohne dass er es laut aussprach.
Momiji war deutlich kleiner als sein bester Freund, doch trotzdem größer als der Durchschnitt, sprach fließend Sarkastisch und hatte ein besonderes Talent zum zeichnen. Was er nicht aussprechen konnte zeichnete und formte er mit seinen Händen, ein Talent welches erc schon seit frühester Kindheit besaß. Auf seinem Gesicht zeichneten sich, je nach Jahreszeit, einige wenige Sommersprossen ab. Welche er von seiner Mutter geerbt hatte, er mochte sie nicht besonders musste sich aber dennoch mit Ihnen anfreunden.
Immer noch etwas sauer ging Momijis Blick zu Hauro hinüber, er hatte sein schier endlos langes, silbernes Haar zu einem Zopf zusammen gebunden, trotz des Zopfs reichte es ihm immer noch den Rücken hinunter. „Was ist? Hör endlich auf beleidigt zu sein.“ Sagte Hauro und grinste ihn immer noch an. Dabei zuckte eines der weißen Hundeöhrchen auf seinem Kopf welche ihn eindeutig als InuHanyou identifizierten. Nicht nur seine Ohren, auch seine Klauen, die Reißzähne und seine unmenschlichen goldgelben Augen deuten darauf hin. Was ihn unverkennbar machte war der lila Halbmond auf seiner Stirn, der Hauro von dem Aussehen seines Vaters abhob. Ohne diesen Mond sah er aus wie das Ebenbild seines Vaters. Doch nicht nur das Aussehen, sondern auch das Talent Worte in Melodien wieder zugeben war etwas was er eindeutig von seinem Vater hatte. Stundenlang konnte Momiji ihm dabei zuhören wie er Liedtexte in Melodien verpackte.
Manchmal wenn sie sich trafen lief es so ab, dass Momiji malte und Hauro daneben saß und Texte schrieb oder Lieder sang. Momiji brachte auf diese Weise die schönsten Zeichnungen hervor doch sagen würde er ihm das niemals. Eines der Geheimnisse welches sie voneinander wussten doch niemals aussprachen.
Was Hauro jedoch von seinem Vater abhob war seine ruhige zurückhaltende Art, es gab nicht viele Menschen welche von seinem Talent wussten er hielt sich lieber im Hintergrund, während sein Vater hingegen großen Spaß daran hatte sich auf eine Bühne zu stellen und seinem Talent freien Lauf zu lassen. Hauro genoss die ruhigen Dinge des Lebens ganz so wie seine Mutter. Jedoch stand er auf der anderen Seite mit seiner Trockenheit und dem fehlendem Taktgefühl auch hier seinem Vater in nichts nach.
„Wenn du beleidigt bist erinnerst du mich an eine Frau, jetzt sei doch nicht so Stur Kami… wenn ich dich hätte schlafen lassen würdest du jetzt einem Aufsatz schreiben und nachsitzen.“
Momiji rollte mit den Augen, er behielt sein Kommentar für sich. „Was machst du jetzt? Deiner Frisur nach zu Urteilen würde ich sagen du gehst gleich zum Training.“
„Hai. Richtig und was hast du heute noch vor?“
„Kunstschule, ich muss meine Leinwand noch fertig machen ich denke heute sollte ich fertig werden. Welches Training hast du heute?“
„Beides“ antwortete Hauro und öffnete seine Tasche um ein Kakao Trinkbäckchen herauszuholen.
„Beides?“
„Hai, beides.“
„Welches zuerst?“ Momiji beobachtet Hauro dabei wie er mit einer Hand das Papier von dem Strohhalm trennte und es in die Trinkverpackung drückte. Seit seiner Kindheit trank er diesen Kakao aus der Verpackung, Momiji war sich sicher das Hauro über die Jahre hinweg eine Sucht nach diesen Zeug  entwickelt hatte.
„Zuerst Ballett.“ Antwortet Hauro und sog an seinem Strohhalm.
„Ballett?“
„Hai, Ballett, warum wiederholst du alles was ich sage?“
„Weil es mich wundert dass du nach der Schule noch die Ausdauer dafür hast zum Training zu gehen und dann auch noch zu beiden.“
Hauro sog den letzten Rest aus seinem Päckchen, blickte zu Momiji hinüber und hob die Brauen. „Pass mal auf Menschlein wir sind jetzt seit 13 Jahren befreundet und da hast du immer noch nicht verstanden das mein Körper wesentlich anders arbeitet als deiner.“
„Verzeiht dass ich mich für euer Wohl interessiere eure Hoheit.“ Gab Momiji trocken zurück, nahm Hauro die leere Verpackung aus der Hand und warf sie den Mülleimer vor dem Hauptausgang des Schulgebäudes. „Gehst du zu Fuß?“
„Hai, ich hab noch etwas Zeit, ich treffe mich um zehn vor 4 mit Nanami vor der Tanzschule.“ Nanami, war ein zierliches , quirliges Mädchen mit braunem schulterlangem Lockenhaar und einem unglaublichen Talent zum Tanzen. Obwohl sie eher unschuldig wirkte war sie alles andere als das, sie hatte ein extrem schlagfertiges und großes Mundwerk welches sie allerdings nur einsetzte wenn man sie reizte. Da Hauro es nicht lassen konnte die Menschen um sicher herum zu ärgern tat ihm ihre Stimme regelmäßig in den Ohren weh. Er kannte Nanami noch nicht so lange wie Momiji und sie wusste nicht viel über Hauro trotzdem hatten die beiden in den letzten 5 Jahren eine recht enge Freundschaft zueinander aufgebaut. Weiter ging Hauros Freundeskreis nicht, was an seiner ruhigen Art und seinem eher Einzelgänger Wesen lag. Er hatte Zuhause wahrlich genug Menschen die um ihn herum schwirrten.
„Vor der Tanzschule?“
Hauro rollte mit den Augen. „Geht das wieder los? Willst du mir vielleicht noch einen Vortrag über Konfitüren halten, oder können wir uns das sparen?“ (Wer an dieser Stelle Lacht hat die Anspielung auf die Neuverfilmung von Aladdin verstanden. )
„Willst du einen Vortrag hören?“ gab Momiji trocken zurück. „Ich glaube aber den können wir uns sparen, schau mal da.“ Er deutete auf die Straßenseite gegenüber der Schule wo ein Van stand, welchen Hauro sofort erkannte.
„Wer auch immer dich gerade abholt warum mit dem Band Van von deinem Vater?“
Hauro blickte etwas genauer hin. „Das ist mein Vater, ich habe keine Ahnung irgendeinen Grund scheint es dafür wohl zu geben, dann wird das wohl nichts mit dem Vortrag.“
„Schade ich hätte zu gerne mein Wissen über Konfitüren mit dir geteilt.“ Sagte Momiji hob seine Hand schlug mit Hauro ein und schnippte dann mit dann Fingern, ein Ritual womit sie sich immer voneinander verabschiedeten.
„Bis dann, ich denke wir hören später voneinander.“ Hauro lächelte kurz und ging dann über die Straße zu dem Van der da auf ihn wartete. Bevor er in das Auto stieg blickte er sich kurz um, dabei ging er auf Nummer sicher das niemand seiner Mitschüler sah dass er in das Gefährt stieg.
„Ging es nicht noch auffälliger? Warum kommst du das nächste mal nicht gleich direkt mit der gesamten Band und der Presse in die Klasse spaziert und holst mich da ab.“
Zwar konnte er das Gesicht seines Vaters nicht ganz erkennen da er eine Sonnenbrille trug, aber er wusste genau das er gerade streng gemustert wurde. „Dir ist schon klar mit wem Du gerade redest mein Freund.“
„Dir ist schon klar dass dir meine Anonymität mehr am Herzen liegt als mir, mein lieber Vater.“
„Natürlich weiß er das, aber dein Vater hat unser Familienauto was weitaus weniger auffällig ist heute morgen in unsere Einfahrt zu Schrott gefahren.“ Die deutlich entnervt Stimme seiner Mutter tat ihren Ärger auf dem Rücksitz kund ihr Rabenschwarzes Haar viel ihr über die Schulter während sie sich über die Sitzlehne hinweg nach vorne beugte.
„Wie oft noch?!“ blaffte InuYasha genervt und zog sich die Sonnenbrille von seinen goldgelben Augen. „Das war ein Unfall was hätte ich tun sollen? Die lebensmüde Katze die über die Einfahrt gelaufen ist plattfahren?!“
„Das nicht unbedingt, aber das Eingangstor hättest du dabei wenigstens stehen lassen können!“ Auf Kagomes Stirn formte sich eine Wutbeule, diese Diskussion schienen seine Eltern heute nicht das erste mal zu führen. Hauro seufzte und schnallte sich an während sie Lautstark weiter disskutierten. „Ihr seid ein Traumpaar wisst ihr das?“ sagte er schließlich und lehnte sich mit geschlossenen Augen an den Sitz.
„Es gibt viele Leute die das glauben, Miroku hat im Internet Fanfictions über mich und deine Mutter rausgesucht.“
„Der Fluch der Berühmtheit.“ Antwortet Hauro mit immer noch geschlossenen Augen. „Wärst du eventuell so gütig und setzt mich vor der Tanzschule ab?“
„Willst du nicht erstmal nach Hause deine Sachen holen?“
„Die habe ich schon dabei ich wusste ja nicht das ihr vor hattet mich abzuholen, oder soll ich auf die kleine Nervensäge aufpassen?“ Die kleine Nervensäge war Hauros dreieinhalb Jahre Jüngere Schwester Amaya seiner Meinung nach mit 15 Jahren alt genug um sich selbst aufzupassen. Vom Wesen her das krasse Gegenteil ihres Bruders und eine exakte Kopie ihrer Mutter.
Was nicht heißt er würde seine Schwester nicht lieben. Sicher tat er das doch wie es nun mal unter Geschwistern so ist, geht man sich gegenseitig gerne auf die Nerven.
„Nein sie ist bei einer Freundin, wir waren nur gerade auf den Rückweg von der Werkstatt.“ Antwortete Kagome und betonte das Wort Werkstatt noch einmal deutlich um ihrem Mann den Vorwurf über sein Handeln deutlich klar zu machen.
InuYasha jedoch überhörte den unterschwelligen Kommentar, startete den Motor und setzte seine Sonnenbrille wieder auf damit er nicht erkannt wurde. Hauro hatte es in all den Jahren geschafft anonym zu bleiben. Momiji war der einzige der wusste wer sein Vater war. InuYasha selber legte einen menge Wert darauf seine Kinder so anonym wie möglich zu halten um ihnen eine möglichst normale Kindheit zu ermöglichen. Bisher funktionierte das sehr gut, doch nicht immer war es Hauro möglich das Haus zu verlassen und zur Schule gehen oder um seine Freizeit zu genießen da regelmäßig die Presse vor ihrem Haus stand. Doch mit den Jahren wusste Hauro dass die Geier nur an der Vorderseite des Hauses stehen und so konnte er durch den zugebauten Garten über einen großen Kirschbaum klettern und aus der hinteren Seite des Hauses verschwinden. Oder aber er wurde mit seiner Schwester bei seiner Oma am Higurashischrein versteckt.
Da sein Vater das Auto heute morgen zu Schrott gefahren hatte wusste Hauro jetzt schon das er sich wieder über die Mauer und den Baum Zugang verschaffen musste.
„Melde dich bitte bevor du nach Hause kommst, dann können wir dir sagen ob es Möglich ist ins Haus zu kommen.“ Sagte InuYasha bevor er Hauro vor der Tanzschule raus ließ.
„Ja mache ich, versucht euch am Leben zu lassen. Bis dann.“ Hauro schloss die Tür, setzte seine riesigen Kopfhörer auf und setzte sich auf die Treppe vor dem Eingang während er auf Nanami wartete.
Kaum hatte sein Sohn das Auto verlassen wandte InuYasha sich zu Kagome um, „Irgendwas stimmt mit ihm nicht.“
„Nani? Wie kommst du darauf?“ Fragte Kagome während sie auf den Vordersitz kletterte und sich anschnallte.
„Na ja er… ist so anders.“
„Anders?“ wiederholte sie und hob ihre Brauen. „Das Wort Individualität sagt dir aber schon etwas oder?“
„Ie das meine ich nicht. Im Moment, ich weiß nicht… wenn ich über ihn nachdenke habe ich irgendwie das Gefühl er könnte eventuell… du weißt schon…“
„Was weiß ich?“
InuYasha würde sich niemals als prüde bezeichnen aber aus irgendeinem Grund viel es ihm gerade sehr schwer die nächsten Worte über seine Lippen zu bringen. Wahrscheinlich weil er sich sehr um seinen Sohn sorgte und wusste, dass wenn sein Verdacht wirklich stimmte auf keinen Fall ein einfaches Leben auf ihn wartete. Nicht in diesem prüden Land in welchem sie lebten.
„Hast du dich jemals gefragt ob Hauro eventuell Schwul oder Bi sein könnte…?“ brachte er schließlich heraus und blickte seiner Frau dabei ernst in die Augen. Eine kurze Stille trat ein bis Kagome plötzlich anfing zu lachen.
„Nani ga?! Was ist so lustig!? Ich mache mit ernsthaft Sorgen!“
„Darüber machst du dir jetzt erst Gedanken?“ lachte sie und musste sich zusammenreißen. Sie wusste das InuYasha sich gerade wirklich um ihren Sohn sorgte, nun das tat sie genauso wie er. Doch Kagome war schon lange aufgefallen was da möglicherweise sein könnte, doch noch hatte sie sich da nicht endgültig festgelegt.
„InuYasha ich bitte dich, er tanzt seiner Kindheit Ballett.“
„Na und? Viele Männer tun das ohne schwul zu sein er spielt ja auch Rugby.“
Kagome räusperte sich. „Ich will dich nicht nervös machen aber beim Rugby treffen viele ziemlich gut gebaute junge Männer im Vollkörpereinsatz aufeinander.“
„Aber das muss doch nicht heißen das er schwul ist.“ Antwortete InuYasha und blickte zwischen ihr und der Straße hin und her.
„Und wenn es so wäre?“
„Dann wäre es halt so was sollte das ändern?“
„Sehr weise Antwort, es ändert gar nichts und so wie ich Hauro kenne wird er sich sowieso niemals outen. Denn er weiß das seine Karten nicht besonders gut stehen sollte er das tun. Es gibt genug homophobe Menschen in diesem Land.“
InuYasha seufzte kurz, er wusste dass sein Sohn nicht dumm war doch er wusste was passierte wenn er, sollte irgendetwas daran stimmen dass er schwul, bi oder Pansexuell ist. Er würde früher oder später daran zerbrechen. Nichts und niemand war es ihm wert das mit anzusehen. „Ich mache mir sorgen…“ sagte er schließlich und griff nach Kagomes Hand.
„InuYasha, Hauro ist sensibel aber er ist stark, das hat er von dir, vertrau ihm einfach.“ InuYasha gab keine Antwort er lächelte nur kurz und schwieg für den Rest der Fahrt.

Hauro saß inzwischen in der Umkleidekabine neben seiner besten Freundin und hörte ihr mehr oder minder dabei zu wie sie aufgeregt erzählte dass sie irgendwer aus ihrer Klasse zu einem Date eingeladen hatte. Sein Kopf beschäftigte sich gerade mit anderen Dingen. Trotzdem schenkte er Nanami ein kurzes Lächeln und ein. „Freut mich.“ Zur Antwort.
„Du hast nicht zugehört oder?“ Fragte sie ihn.
„Gomene, aber das Wichigste habe ich rausfiltern können denke ich.“ Sagte er während er seine Schuhe anzog .
„Ja schon, was macht dein Kopf den für Dinge?“
„Das Übliche.“ Seufzte er und stand auf. „Los komm, sonst bekommt unsere Lehrerin wieder einen Tobsuchtsanfall.
„Das übliche heißt wir reden nicht drüber? “ Antwortete Nanami und erhob sich.
„Sehr richtig.“ Sagte Hauro und zwinkerte seiner Freundin zu, es gab etwas was nur sie alleine über ihn wusste, so wie Momiji der einzige war der um die Berühmtheit seines Vaters wusste. Teilte Nanami ein anderes Geheimnis mit ihm. Hauro wusste es war bei ihr gut aufgehoben und hatte sich, nachdem sie ihn drauf angesprochen hatte ihr anvertraut.
Nanami lächelte ihn einmal kurz aufmunternd an und tatschälte ihm kurz einer seiner wohldefinierten Schultern. „Wenn ich nicht wüsste was ich weiß wärst du verdammt heiß mein lieber. Falls es dich aufmuntert hier gibt es einige von denen ich weiß das du Boyfriend Material wärst und ich meine nicht nur die Frauen.“ Fügte sie hinzu und zwinkerte Hauro mit einem koketten Lächeln auf den Lippen zu.
Hauro blickte sich kurz in dem Studio um an der Ballettstange hinter ihm standen ein paar Mädchen die ihn schüchtern zulächelten, als er zurück lächelte fing der ganze Haufen an zu kichern. Ein Augenrollen konnte er sich dabei nicht verkneifen. Auf der anderen Seite des Raumes standen ein paar Jungs, sie würdigten ihn keines Blickes jeder war ganz mit sich selber beschäftigt. Nanami war die einzige mit der Hauro sprach, alle anderen waren ihm einfach zu arrogant oder zu kindisch.
„Sicher…“ gab er schließlich zurück und hob sein Bein in einer geraden Linie auf die Stange um sich zu dehnen. Andere Menschen interessierten ihn generell sehr wenig. Es gab nur einen einzigen Menschen der ihn mehr als nur interessierte doch die Wahrscheinlichkeit dass es erwidert werden würde war sehr gering, schier unmöglich und das zu wissen schmerzte. Doch es gab nichts was er gegen diesen Schmerz hätte unternehmen können. Auch reden brachte dabei nicht viel. Denn sein Herz an jemanden zu verlieren der vom gleichen Geschlecht wie er selber stammte war nichts was man in diesem Land laut aussprechen sollte.
Hauro verdrängte. Denn zulassen war keinen Option.
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast