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Metanoia

MitmachgeschichteDrama, Humor / P18 Slash
Bangtan Boys Mamamoo Red Velvet
10.03.2020
23.08.2020
3
7.844
7
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Dieses Kapitel
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14.06.2020 2.944
 
Guten Abend <3

Ich habe es endlich geschafft, dass erste Vorstellungskapitel unserer Jungs zu schreiben!
Hiermit gebe ich auch gleich mal die Deadline bekannt. Einsendeschluss wird der 31. August sein!
Ah und ich werde diese Woche auch endlich dazu kommen Feedback zu den schon angekommenen Steckbriefen zu schreiben. Danke schon einmal für eure Geduld und viel Spaß beim lesen <3

Applaus bitte für unsere drei süßen *hust* Jungs:
Yoongi - Namjoon - Jimin


❀❀❀❀❀❀


Min Yoongi

Er wusste nicht mehr genau wie lange er sich schon im Musikraum aufhielt. Es müssten mittlerweile 20 oder 30 Minuten vergangen sein und er hatte wohl noch mindestens 45 Minuten Zeit bis die nächste Stunde mit einem Lehrer statt fand. Nachdem sich in der Freistunde Jimin und Myunghee verzogen hatten, um Essen zu holen, ging er einfach in den Musikraum um etwas Klavier zu spielen. Er hatte einfach kein Bock auf die meisten seiner Klassenkameraden gehabt, weswegen er sich hier hin verzogen hatte. Hier hatte er wenigstens die meiste Zeit seine Ruhe.
Ganz automatisch fanden seine Finger jede einzelne Taste des Klavieres und er spielte flüssig zwischen mehreren Liedern hin und her, stoppte jedoch bei einem immer wieder. Egal wie oft er es auch versuchte. Schlagartig lösten sich seine Finger bei der Hälfte der Melodie immer wieder abrupt vom Klavier. Scheinbar war er doch noch nicht bereit…
» Hör nicht auf, Yoongi. Lass es hinter dir. Das war doch immer dein schönstes und liebstes Stück. «
Die sanfte Stimme seiner besten Freundin veranlasste ihn dazu, zur Seite direkt in ihr warmes Gesicht zu blicken. Er zuckte nur mit den Schultern.
» Ich kann nicht, das weißt du. «, meinte er mit einem leichten Frust in seiner Stimme, während er auf das Objekte blickte, welches der Grund für jeden Abbruch von seiner Seite aus war. Myunghees rechter Arm.
» Ach Yoongi. Immer noch deswegen? Das ist doch Schnee von gestern!  Wie lange ist das schon her? Zwei Jahre? Hör auf dir ständig die Schuld dafür zu geben, du Idiot. «
» Wieso versteckst du es dann hinter all dem Make-Up oder der Kleidung? «, entgegnete Yoongi ihr und sah sie mit einem intensiven Blick an, während sie nur unbeholfen lächelte und letztendlich meinte: » Weil ich, wenn ich das so offen präsentieren würde, den Leuten sagen müsste, dass ich deswegen ein Twice Konzert verpasst habe und dann muss ich weinen. Weinen, weil man mich dann daran erinnert, dass ich – ich – ein Twice Konzert verpasst habe. «
» Wenn du jetzt anfängst zu weinen, dann lass ich dich hier stehen. «
» Hättest du mich halt nicht daran erinnert. Egal, komm jetzt. Wir haben gutes Essen gekauft. «
Yoongi nickte nur, während er wortlos aufstand. Mit ihr über die Geschehnisse von damals zu diskutieren, würde sowieso zu nichts führen, da sie beide unterschiedliche Meinungen darüber hatten. Außerdem hatte er tatsächlich auf einmal Hunger bekommen. Für Jimins Wohlergehen hoffte er sehr, dass dieser mal was Richtiges zu essen geholt hatte. Denn immer wenn Jimin essen holte waren es entweder Salate oder nur süßes Zeug. Darauf konnte Yoongi definitiv verzichten. Er brauchte um 13 Uhr was Normales zu essen!

~♥~

Nachdem er sich den gebratenen Reis genüsslich in seinen Magen befördert hatte, wollte er eigentlich nur ganz gemütlich auf die Toilette. Sowas tat man gelegentlich. Doch kurz vor der Männertoilette stellte sich ihm eine junge Frau in seinem Alter in den Weg. Sie war zwar hübsch, aber nichts Besonderes und dementsprechend auch uninteressant für ihn. Außerdem musste er ganz dringend pinkeln.
» Was ist? Ich muss pinkeln. «, fuhr er sie schroff an.
Als die Dame vor ihm nur Gestotter heraus brachte, schob er sie grob zur Seite und ging in die Männertoilette rein. Gott wie er Menschen doch hasste. Nie hatte er seine Ruhe und das ging ihm zurzeit wahnsinnig auf die Nerven. Als er fertig war, sich die Hände gewaschen hatte und danach wieder heraus trat, stand das Mädchen immer noch. Eigentlich wollte er wieder wortlos an ihr vorbei laufen, doch erneut stellte sie sich ihm in den Weg. Gelangweilt blickte er sie an und holte tief Luft. Jetzt bloß nicht ausrasten.
» Ein letztes Mal: Was willst du?! Oder geh mir gefälligst aus dem Weg. «
» Ich also..I..ich…naja wie soll ich sagen. Ich…ehm…liebe dich. Willst du mal mit mir ausgehen? «
» Tze. Nein. Lass mich gefälligst in Ruhe und nerve mich nicht mit dem Scheiß. « Seine Worte waren schneidend und eiskalt. Als ob er sich jemals dazu herablassen würde mit solchen einfältigen Personen was anzufangen. So tief würde er definitiv nicht sinken. Als das Mädchen vor ihm anfing zu weinen, schob er sie erneut zur Seite und lief wortlos weiter. Die  nächste Person – egal ob Mann oder Frau –, die meinte ihm ein „Liebesgeständnis“ zu machen, würde von ihm gnadenlos ignoriert werden. Er wollte keine weiteren Worte mehr an irgendwelche unnötigen  Personen verschwenden.
» Yoongi! Mach mal langsam! Ich komme ja gar nicht mit. «, meinte Hoseok nur als er schlitternd neben Yoongi zum Stehen kam. Er hatte ihn auf der Toilette stehen lassen ohne auf ihn zu warten. Da hatte er ihn glatt vergessen und es tat ihm sogar leid.
» Sorry, hab dich vergessen. «
» Was? Hab ich ja gar nicht bemerkt. «, meinte Hoseok nur gespielt sauer. Selbst wenn Yoongi ihn in einem tiefen Wald aussetzen würde, wäre er niemals sauer auf ihn und das wusste Yoongi genau. » Ich gebe dir später einen Lolli damit du mir verzeihst. «
» Yoongi man! «



Kim Namjoon

Während seine anderen Freunde sich in verschiedene Richtungen verteilt hatten, beschlossen Irene und er in den nächsten Bücherladen, der nur zehn Minuten entfernt von hier lag, zu gehen. Irene sah zwar nicht so aus, aber sie las wahnsinnig gerne und Namjoon liebte es mit ihr über all die verschiedenen Bücher zu reden.
» Was beschäftigt dich, Joohyun? «
Gelangweilt blickte Irene ihm entgegen. Die Überraschung über die Frage sah man ihr nicht an, doch Namjoon kannte seine beste Freundin gut genug um zu wissen, dass sie irgendwas bedrückte. Er konnte Menschen schon immer sofort lesen und auch wenn es bei ihr immer sehr schwer war – für viele unmöglich –, wusste Namjoon immer irgendwie wie es ihr geht.
» Was soll denn sein? «
» Das weiß ich nicht, deswegen frage ich ja. « Ein sanftes, aber unbeholfenes Lächeln schlich sich in Namjoons Gesicht. Er würde es noch nicht einmal logisch begründen können, warum er das dachte. Es war einfach seine Intuition. Sein Bauchgefühl. Er müsste sich also geschlagen geben, wenn sie mit einem „Warum“ antworten  würde.
Als Irene jedoch genervt ausatmete und tief Luft holte, fing er nun an breit zu grinsen. Es war doch was! Sein Bauchgefühl hatte ihn ein weiteres Mal nicht enttäuscht.
» Ich frage mich wie man zeitgleich so intelligent aber auch so dumm sein kann wie du. «
Überrascht hob Namjoon eine Augenbraue an und sah sie mit einem fragenden Blick an. Er war so damit beschäftigt verwirrt  zu sein und mit fragenden Augen Irene anzustarren, anstatt auf die Straße zu achten. So hätte er beinahe die Laterne vor ihm geküsst, wäre Irene nicht gewesen, die ihn etwas zu sich gezogen hatte.
» Genau das meine ich. «
» Womit habe ich das jetzt bitte verdient? So schlecht kann mein Karma gar nicht sein. «
» Was soll ich sagen. Du bist einfach viel zu nett. Auch zu den falschen Personen. Gott du lässt dich sogar ohrfeigen ohne diesen Weibern mal zu sagen, dass sie das unterlassen sollen. Ein Machtwort und Ruhe wäre. Das frustriert mich. «
Namjoon legte seine rechte Hand auf ihren Kopf, bewegte sie hin und her und brachte damit Irenes ganze Haare durcheinander. » Namjoon! «, empört „schlug“ sie Namjoons Hand weg und sah ihn aus kalten Augen an.
» Hör auf dir immer so Sorgen zu machen, okay? «
» Tze. «, meinte sie nur, während Namjoon schulterzuckend in den Laden all seiner Begierden eintrat. Wie sehr er Bücher doch liebte.

~♥~

Irgendwann war leider die Zeit gekommen, dass die beiden wieder zurückkehren mussten. Beziehungsweise hatten sie eine sehr passiv aggressive Nachricht von Jimin erhalten, dass das Essen da war und sie jetzt sofort auf der Stelle kommen müssten. Da sowohl Irene als auch er genau wussten, wie sehr Jimin sie terrorisieren würde, wenn sie nicht kamen, gingen sie einfach beide wortlos wieder zurück zur Schule.
Auf dem Schulflur in Richtung ihres Klassenzimmers bekam Namjoon wieder eine Situation zu Gesicht, die leider nichts Neues für ihn war. Der selbsternannte „Schulkönig“ Kim Seokjin stand erneut vor seiner Mitschülerin Yeji und machte sie wie so oft fertig. Neben ihm niemand geringeres als Sooyoung, die alles nur mit einem gelangweilten Blick betrachtete und es nicht für nötig hielt ihn von irgendwas abzuhalten. Normalerweise war Yeji niemals alleine. Immer hatte sie ihre Freunde neben sich, die mit ihr gegen Jins Truppe kämpften, doch aus irgendeinem Grund war sie vollkommen alleine. Irene bemerkte sofort, dass Namjoon mit sich selbst haderte und jede einzelne Faser seines Körpers ihn eigentlich dazu drängte dort hin zu laufen, um diesem armen Mädchen zu helfen.
» Lass gut sein, Joon. Sie ist es nicht wert. Du musst dir nicht die Hände wegen so jemanden dreckig machen. «, meinte Irene mit einer Gleichgültigkeit, die ihn schon lange nicht mehr erschreckte. So war sie nun mal und er liebte sie auch so wie sie war, aber genau das was ihr an Emotionen fehlte, hatte er im Überschuss vorhanden. Er konnte es nicht mit ansehen wie Jin zu seinem vernichtenden „Schlag“ ausholte und ihr den Rest geben würde. Schon jetzt sah er dem sonst so starken Mädchen an, wie sensibel sie doch war. Die winzig kleine Flüssigkeit, die sich langsam in ihren Augen bildete, verrieten sie.
» Nein. Ich kann es nicht einfach gut sein lassen. Sieh sie dir doch an. «
» Das ist nicht unser Problem, Joon. «
Namjoon ignorierte einfach das was seine beste Freundin ihm da gesagt hatte und überbrückte die letzten Meter zu Yeji, um sich schützend vor sie zu stellen. Jin stoppte in seiner niederschmetternden Rede und sah Namjoon erst mit einem verwirrten Blick an, der sich keine Sekunde später ihn Ekel und Wut änderte. Wut darüber, dass es jemand wagte sich ihm in den Weg zu stellen.
» Geh mir aus dem Weg. « Den arroganten Klang in Jins Stimme, der einem klar machte bloß keine Widerworte zu geben, ignorierte Namjoon gekonnt. Mit einem kleinen Schritt nach rechts verdeckte sein Körper nun Yeji komplett und schütze sie dadurch vor Jins intensiven Blicken. Blicke, die Yeji wohl irgendwann für immer zerstören würden, wenn der Schulkönig nicht bald damit aufhören würde.
» Ich denke es reicht jetzt, Seokjin. «
» Und ich denke nicht, dass dich das hier überhaupt was angeht. Zieh Leine Namjoon. «
Eigentlich wollte Jin mit seiner dominanten Stimme Namjoon zum Gehen animieren, doch der sanfte Riese rührte sich keinen Zentimeter von Yeji weg. Vollkommene Stille herrschte nun im ganzen Schulflur. Die beiden starrten sich an und Jin kam bedrohlich einen Schritt auf Namjoon zu. In der Hoffnung dieser würde dann die Fliege machen, doch er rührte sich weiterhin keinen Zentimeter. Namjoon bemerkte wie seine innerliche Wut langsam in ihm hochkroch. Die Adern an seinen Händen traten stark hinaus und man konnte sie ganz klar pulsieren sehen.
» Ich sage es dir jetzt ein letztes Mal, Jin. Ich denke es reicht jetzt. Verschwinde oder wir zwei bekommen ein großes Problem miteinander. « Die unterdrückte Wut in Namjoons Stimme konnte man klar und deutlich hören. Er spürte wie sein ganzer Körper anfing zu zittern und die Wut langsam anfing ihn vollkommen einzunehmen. Einzig alleine Irenes sanfte Hand auf seinen Schulter und ihr warmes Lächeln ihm gegenüber brachte ihn wieder ins hier und jetzt.
» Komm, sonst bringt uns Jimin noch um. «

Ein Blick auf Namjoons Körper reichte Jin vollkommen. Sofort brachte er eine gewisse Distanz zwischen sich und Namjoon und Irene. Er war zwar der Schulkönig schlechthin, doch er hing schon noch an seinem Leben. Auch wenn es ihm nicht sonderlich passte, gab er sich mit einem einfachen „Tze, von mir aus“ geschlagen und lief weg. Er hatte Namjoon einmal anders erlebt. Ein einziges Mal. Nur durch Zufall und bis heute konnte er es einfach nicht vergessen. Er hatte das Monster in Namjoon einmal erlebt und er konnte auf ein zweites Mal definitiv verzichten. Denn wenn er jetzt nicht aufgehört hätte, dann hätte es ihn diesmal persönlich erwischt.



Park Jimin

» Geh mit mir aus, Joohyun. «, meinte Jimin aus heiteren Himmel nachdem die Schulglocke die Freiheit der Schüler offenbarte.
» So tief werde ich nicht sinken. «, meinte diese nur während sie ihre Sachen zusammen packte und langsam Richtung Ausgang lief. So tief würde sie wirklich nicht sinken.
» Autsch. Mein armes Herz. Das verletzt mich zu tiefst «, meinte er nur spielend traurig während er sein Gesicht wehleidig verzog. Irene rollte daraufhin nur mit den Augen und ließ ihren langjährigen Freund einfach stehen. Namjoon klopfte ihm nur aufbauend auf die Schulter. » Wie wäre es, wenn du es endlich mal aufgibst, Jimin? «
Er wäre jedoch nicht Jimin, wenn er es nicht wenigstens versuchen würde. Okay genau genommen hatte er es schon gefühlt tausend Mal versucht und bis jetzt jedesmal eine Abfuhr bekommen. Doch bekanntlich starb die Hoffnung zu letzt.
» Aber Jimin! Du hast doch eine Freundin. Sie ist auch gerade ganz traurig hier raus gelaufen. « kam es von Hoseok, der sich Namjoon und Jimin angeschlossen hatte. Die drei hatten fast den gleichen Nachhauseweg, weswegen sie diesen fast jeden Tag zusammen gingen.
» Ach da war was. Und weiter? «
» Wie und weiter?! Ich dache du liebst sie. «
» Auf was für einem Planeten lebst du Hobi? Ich dachte ich habe ein bisschen Spaß mit ihr bevor ich was mit ihrer Schwester angefangen habe. Ihr bester Freund war im Übrigen auch sehr interessant. «
Plötzlich und ohne Vorwarnung stellte sich Hoseok direkt vor ihn hin und legt beide Hände energisch an Jimins Brust. Der Schock saß Hoseok tief ins Gesicht geschrieben. Ein Blick nach rechts verriet ihm, dass auch Namjoon nicht sonderlich begeistert von seiner Erzählung war. Wie sehr Jimin sich schon auf dessen Moralpredigt freute.
» Jimin! Das ist jetzt aber nicht dein Ernst, oder?! «
» Hoseok hat Recht, Jimin. Vielleicht solltest du dir mal überlegen was du damit anrichtest. Das Mädchen dachte wirklich du liebst sie. Wenn du Spaß haben willst, dann gehe keine Beziehung ein.  « Jimin rollte daraufhin nur mit den Augen. Wie oft ihm Namjoon schon so etwas Ähnliches gesagt hatte. Dabei ging dieser selbst immer aussichtslose Beziehungen ein – auch wenn Namjoons Absichten nie von böser Natur waren. Im Gegensatz zu seinen eigenen Absichten. Er liebte es Macht über andere zu haben und seine nutzlose Freundin hatte schon so viel für ihn getan.
» Yo, ich hatte eh vor mit ihr Schluss zu machen. Sie ist mir einfach zu langweilig. «
» Das kann nicht dein Ernst sein, Jimin! Ich erinnere mich noch ganz genau an den Tag, wie du damals vor Myunghees Krankenbett saßt und dir die Seele aus dem Leib geweint hast. Ich erinnere mich wie freundlich und sanft du zu uns bist. WIESO zur Hölle behandelst du aber andere so schlecht?! «
Hoseok schüttelte einfach nur den Kopf, leichte Tränen in den Augen und stampfe wütend davon. Jimin rollte daraufhin nur mit den Augen. Der wird sich wieder einkriegen.

~♥~

Lässig lag er nach dem Duschen nur bekleidet mit einer Boxershort auf seiner mehr als nur gemütlichen Couch herum und überlegte welche Serie er wohl als nächstes schauen würde. Es stand relativ viel zur Auswahl und darunter war tatsächlich auch der ein oder andere Anime. Hoseok hatte ihm einen Anime mit dem Namen „Shingeki no Kyojin“ empfohlen und dabei noch tausendmal erwähnt wie oft er doch hat wegschauen müssen, weil es ihm zu brutal wurde. Dennoch gefiel es ihm und wenn Jimin so daran dachte, entschied er sich letztendlich dafür genau diesen Anime anzufangen. Wird schon schief gehen.
Nach der Hälfte der Folge klingelte es jedoch an seiner Wohnungstür. Kurz überlegte er, ob er es wohl einfach ignorieren sollte, doch schnell verwarf er diesen Gedanken. Wenn das seine Oma wäre und die erfahren würde, dass er daheim war, dann würde sie ihn sowas von verprügeln. Deswegen machte er dann doch lieber die Tür auf. Leider war sein Gast nicht seine geliebte Oma sondern seine nutzlose Freundin, die ihm wohl wieder auf die Nerven gehen wollte. Eigentlich wollte er später per SMS Schluss machen, doch jetzt da sie hier war, konnte er es auch gleich hier machen.
» Wir müssen reden, Jimin «, meinte das nutzlose Etwas vor ihm und drückte sich eiskalt an ihm vorbei, um in seine Wohnung zu gelangen. Was sich dieses Weib einfach einbildete. Jimin konnte noch nicht einmal ansetzen, denn seine Freundin war wesentlich schneller als er.
» Erst willst du mit Joohyun ausgehen und jetzt habe ich erfahren, dass du mich mit meiner Schwester betrogen hast. Mit meiner EIGENEN Schwester. Wie kannst du nur?! « Da war es. Das Geschreie, das er eigentlich vermeiden wollte, weil es ihm dermaßen auf die Nerven ging. Das manche Mädchen immer so übertreiben mussten. Jungs waren in dem Bezug einfach so viel angenehmer, auch wenn diese eher dazu neigten ihm eine reinzuschlagen – auch wenn 99% sich das schon allein wegen Myunghee nicht trauten.
» Mit deinem besten Freund übrigens auch. Stell dich nicht so an, babe. Du bist nicht die Erste, die ich betrogen habe und wirst auch nicht die Letzte sein. Schau mich doch nur an. Ich bin heiß. Mir kann man einfach nicht widerstehen. «
» Du bist einfach das Letzte. « und zack. Diesem Satz folgten eine fette Ohrfeige und eine weinende Ex-Freundin, die vor lauter Enttäuschung seine Wohnung schnellen Schrittens verließ. Vielleicht sollte er Namjoons Rat folgen und keine Beziehungen eingehen, denn so langsam wurden diese immer anstrengender und das nervte ihn. Auf der anderen Seite konnte man Menschen mit denen man in einer Beziehung war, deutlich einfach manipulieren. Wie anstrengend.
» Scheiße. Ich höre mich schon an wie Yoongi. «, meinte er nur während er sich die schmerzende Wange rieb und die SnK-Folge wieder auf play stellte.
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