Nie Wieder

KurzgeschichteRomanze / P12 Slash
Derek Morgan Dr. Spencer Reid
08.03.2020
08.03.2020
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Hallo ihr lieben Leser,

dies ist mine erste CM Kurzgeschichte.
Die Gedanken kamen mir immer wieder, als ich die Serie gesehen haben.
Spencer und Derek sind beide bei mir "OCC" denn ich kann weder Spencer gut Imitieren, geschweige denn Derek *lach*

Hoffe euch gefällt die Geschichte dennoch und vielleicht schreibe ich ja an ihr weiter :)

Lg Lea

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**Spencer**

Stirnrunzeln schaute Penelope zu ihren Kollegen. Seid  mehr als einer halben Stunde stand er hier in der Küche des BAU und schaute in das Großraumbüro. Es war nicht selten das sie den Blick von ihrem Kollegen bemerkte und sie hatte wirklich lange gebraucht und zu bemerken, wem dieser Blick galt. Wenn sie so darüber nachdachte, hätte sie es wissen müssen. Die beiden kamen von Anfang an, wenn auch mit vielen Neckereien und Sticheleien, sehr gut miteinander aus und erst vor einer Woche waren die beiden im Kino. Seitdem sahen sie sich mit diesen Blicken an und dennoch waren sie beiden vollkommen blind.
„Sag ihm was du fühlst, Spencer.“ Reid zuckte zusammen und drehte sich um. Er hatte seine Kollegin, ihre technische Assistentin, nicht bemerkt und eigentlich merkte er sofort, wenn sich jemand in seiner Nähe befand, aber in letzter Zeit fiel es ihm schwer sich zu konzentrieren. Genaugenommen ging es ihm seid einer Woche so, seit er seinen Kollegen geküsst hatte.
Müde rieb Reid sich mit einer Hand über das Gesicht und schüttelte sacht den Kopf. „Ich kann nicht Garcia, ich kann es einfach nicht.“ Er ließ seine Hand sinken und senkte seinen Blick, vor ihm seine Reisetasche, die er sonst immer für ihre Außeneinsätze nutze. Heute würde er sie aber nicht für einen Außeneinsatz nutzen, sondern für einen Einsatz, den er allein führte.
Das FBI in San Franzisco hat ihn angefordert, einer Einheit von Spezial Agents in die Analyse von Statistiken einzuführen und obwohl er überhaupt nicht wegwollte, musste er dennoch Quantico für vier Wochen verlassen.
„Ich habe ihm einen Brief geschrieben.“ Murmelte er, schulterte seine Tasche und drücke Garcia an sich. „Bis bald.“ Er lächelte, jedoch erreichte sein Lächeln nicht seine Augen, was auch Garcia bemerkte. „Ich will dich pünktlich am 1. Mai wieder hier im Büro sehen.“ Schniefte sie und winkte, als Reid in den Fahrstuhl stieg.
Reid nickte, sah ins Büro und blickte direkt zu Morgan, der aus Hotchs Büro kam. Ihre Blicke trafen sich, aber Morgan senkte den Blick und Reid brach es das Herz. Er hatte es gewusst, gespürt das Morgan nicht das gleiche empfinden konnte. Reid schloss die Augen und atmete tief ein und aus. Vielleicht war es gut, dass sie sich nicht mehr sahen – jeden Falls fürs vier Wochen.

**Derek**

Er geht!
Mehr konnte er nicht verstehen und mehr wollte er auch nicht verstehen. Warum denn ausgerechnet jetzt? Warum genau heute, wo er mit Reid reden wollte. Ihr Kuss, er konnte ihn nicht vergessen. Es war nur kurz, aber er hatte das Gefühl seine Lippen immer noch zu spüren, jedes Mal, wenn er ihn sah.
„Er ist in 4 Wochen wieder da. Klärt das, Morgan.“ Hotchs stimme holte ihn aus seinen Gedanken und Morgan nickte. Ja, das sollte er wirklich tun.
Er wandte sich ab, öffnete die Tür und trat raus. Er suchte nach Reid und als er ihn sah, wusste er, dass er zu spät kam. Reid hatte seine Reisetasche und Morgan wusste, er hatte es vergeigt.
Seufzend senkte er den Blick und lief langsam die Treppen nach unten und lief zu seinem Büro. Er sah sofort das etwas auf seinen Tisch lag und er eilte auf diesen zu und erkannte jetzt den Brief. Er wusste genau, dass dieser nur von Reid sein konnte.

Du kennst mich, neben J.J am besten und du weißt, dass ich dir Statistiken und Zahlen hoch und runter rezensieren kann. Das ich dich geküsst habe, kann ich nicht erklären. Weder mit Zahlen noch mit einer Statistik. Gefühle aufzuschreiben, für mich schlimmer, als sie dir zu erklären.
Aber ich kann mich dafür entschuldigen und hoffen, dass du mir diesen Fehler verzeihen wirst.

Ich werde am 30. April wieder zurück sein.
Es liegt an dir wie es weiter gehen wird.
Ich verspreche dir, dass du vor mir nichts zu befürchten hast.
Weder werde ich dir sagen, dass ich dich Liebe, noch dir in einer anderen Form zu nahekommen.
Und dennoch muss ich es wenigstens einmal schreiben:

Ich liebe dich Derek Morgan.

Reid

Traurig ließ Derek den Brief sinken. Reid hatte sich für ihren Kuss – wenn auch nur sehr kurzen Kuss – entschuldigt. Dabei wollte Derek, wenn er tief in sein inneres hörte, gar nicht diese Entschuldigung.
Er wollte mit Reid reden, über den Kuss und über das was sie für einander empfinden.
Liebte Derek ihn? Konnte er Reid die gleiche Liebe wiedergeben, die dieser für Ihn empfand?
Derek war sich nicht sicher. Er mochte seinen Kollegen, sie waren die besten Freunde und er hatte ihn auch wirklich furchtbar lieb. Jedoch war Derek sich nicht sicher ob es Liebe war.

Müde fuhr er sich mit seinen Händen übers Gesicht, knipste die kleine Lampe an seinem Schreibtisch aus und verließ mit Reids Brief in der Hand sein Büro. Er würde nach Hause fahren und über alles Nachdenken. Vier Wochen war eine lange Zeit und in dieser Zeit war er sich sicher, seine Gefühle für Reid klar zu werden.

***Vier Wochen später***

Müde ließ Spencer seine Tasche im Flur fallen und lehnte sich mit geschlossenen Augen an die Tür. Es waren interessante, aber auch harte vier Wochen. Seine Gedanken immer wieder bei Morgan, egal ob beim Aufwachen, beim Duschen, beim Essen, bei den Seminaren oder beim Einschlafen. Immer wieder musste er an Morgan denken und je näher der April sich dem Ende neigte, umso mehr Angst hatte er wieder nach Hause zu kommen.
Langsam öffnete er wieder die Augen und stieß sich von der Tür ab. Er betrat sein Wohnzimmer und sah sich in diesem um. Alles war so wie er es verlassen hatte, nichts war verschoben worden oder stand an einem anderen Platz.
Nur eine Sache fiel ihm sofort auf und das war der Zettel auf dem Tisch.
Langsam schlich er durch den Raum und nahm den Zettel vom Schreibtisch. Er erkannte beim Aufmachen sofort Morgans Schrift und er spürte wie sein Herz schneller anfing zu schlagen.

Was hättest du gesagt, wenn ich dir verraten würde, dass mir der Kuss gefallen hat?
Was würdest du tun, wenn ich jetzt bei dir wäre?

Spencer strich vorsichtig über die Buchstaben und lächelte leicht.
„Ich würde dich küssen.“ flüsterte Reid leise und zuckte im gleichen Moment zusammen, als sich starke Arme um seine Taille legten.
„Dann küss mich.“ Flüsterte die Stimme in sein Ohr und mit einem Ruck drehte Reid sich um, sah ihn strahlend dunkle Augen und schluckte. Morgan war hier, bei ihm in der Wohnung. Es war für Morgan nicht schwer in seine Wohnung zukommen. Er besaß neben J.J einen Ersatzschlüssel.

Reids Herz schlug noch schneller und ganz langsam schob er seine Hand auf Morgans Wange. Die Angst das er sich diesen nur einbildete war groß, aber Morgan war echt und Reid konnte nicht anders.
Seine Hand in den Nacken schieben, zog er Morgan an sich und presste seine Lippen auf die seine.

Das war es was er sich gewünscht hatte.
Noch einmal die Chance zuhaben diese Lippen zu küssen, die Haut unter seinen Finger zu spüren und sich der Erregung, die sich in seinem Körper breit machte zu ergeben.
„Ich liebe dich Spencer Reid und versprich mir, nie wieder einfach so zu verschwinden.“ Morgan hatte den Kuss gelöst und küsste sich einen Weg zu Spencers Hals, an dem er sacht knabberte, hauchte ihm die Worte ins Ohr und presste seine Lippen dieses Mal auf Spencers.

Nie wieder dachte Spencer und ließ sich endlich in Morgans armen fallen.
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