Der Kinderfresser von Wenatchee

OneshotDrama / P16
Jennifer "JJ" Jareau Penelope Garcia
08.03.2020
08.03.2020
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08.03.2020 2.454
 
Titel: - - Der Kinderfresser von Wenatchee
Ranking: - - P16 [Vorgabe]
Genre: - - Drama [Vorgabe]
Art: - - Oneshort

Charakter: - - Jennifer „JJ“ Jareau & Penelope Garcia [Vorgabe]
Timeline: - - Staffel 1

Vorgaben: - - Spence-Love
Wörter: - - Scheune |  Mantel |  Kind

Kurzbeschreibung

Herbst 2005 – Die BAU wird zu einem Fall in die
Kleinstadt Wenatchee in Washington gerufen, um dort einen
Täter aufzuspüren, der Kinder foltert und anschließend
zerstückelt. Zudem hat JJ ihren ersten Außeneinsatz, aber als
von ihr erwartet wird den Täter zu erschießen, passiert alles
anders als es eigentlich sollte … [Beitrag zur 3-Wörter Challenge]





~ Der 2. Akt ~


»Ich denke, du solltest dich erst einmal ausruhen, JJ«, hatte Hotch ihr gesagt und sie mit dem Blick angesehen, der ihr vermittelte, das es sich nicht um einen Vorschlag handelte, sondern um einen Befehl.
Er dachte nicht, dass es besser wäre sie würde sich von nun an aus dem Fall heraushalten und nur noch ihre Arbeit machen, eine Arbeit die nichts mit den Hinterbliebenen, den Opfern und dem Täter zu tun hatte, sondern das sie es zu tun hatte.
Wenn Hotch ihr so direkt vermittelte, was er wollte und so verblümt sagte, das er von ihr Enttäuscht war, dann blieb JJ nichts anderes übrig, als seinen Worten nachzukommen.
Nun saß sie hier auf den niedrigen Stufen der Terrasse der kleinen Blockholzhütte ihres bisher einzigen Verdächtigen, um sie herum stürmte es so heftig, dass das Knarzen der Bäume beängstigend wirkte und das einzige Licht kam aus den schmierigen Fenstern hinter ihr.
Die Glühbirne über ihrem Kopf war augenscheinlich durchgebrannt, sie konnte kaum weiter als wenige Meter blicken, wo sich der Weg zwischen den dunklen Feldern verlor und die großen Schatten der Bäume ringsherum trugen zu dieser Tageszeit ebenfalls zu keiner angenehmen Atmosphäre bei.

Große Regentropfen fielen auf ihre Schultern und Beine, aber JJ brachte es nicht über sich aufzustehen und die wenigen Stufen hochzugehen und sich unter dem Vordach auf die Hollywoodschaukel zu setzen.
Müde stützte sie ihre Arme auf den Knien ab, das Gesicht in den Händen vergraben.
»Ich mag es nicht dich so traurig zu sehen, JJ. Ich sehe genügend traurige Bilder auf meinem Bildschirm, da darfst du nicht auch traurig sein«, sagte eine Stimme hinter ihr und die hohen Pumps klackten eigentümlich dumpf auf den knarzenden Holzbrettern der Veranda.
Kurz musste JJ auflachen, diese Formulierung war einfach so typisch für Garcia; sie hatte ihre ganz eigene Art zu denken und ihre ganz eigene bestechende Form der Logik, der JJ gelegentlich kaum folgen konnte.
Garcia liebte ihren Beruf, obwohl sie die brutalen Bilder verabscheute; sie schmückte ihr Büro mit buntem, glitzerndem und leuchtenden, obwohl sie die Dunkelheit für ihre grellen Computerbildschirme bevorzugte und sie trug helle, auffallende Sachen die ihrer Persönlichkeit entsprachen, obwohl sie immer noch dunkle Farben lieber mochte.
JJ verstand sie einfach nicht, aber sie verstand auch sich selbst nicht.

Jeden Tag lehnte sie gefühlte dutzend Anfragen auf Hotchs Team ab, sagte, sie fühle sich wohl mit der Entscheidung welcher Fall ihre Unterstützung am dringender brauchte und trotzdem wollte sie mehr tun als sich mit den Medien zu verständigen und als Vermittler zwischen den Polizisten und ihren Freunden zu agieren.
Als sie ihren Wunsch geäußert hatte, einmal im Außendienst zu arbeiten und einen Verdächtigen festzunehmen, einen Verdächtigen, der wegen Kindesmisshandlung, Folter und Mord gesucht wurde, war Hotch skeptisch gewesen und sie konnte es ihm nicht verdenken, denn sie war nicht die beste Schützin und hatte keinerlei Erfahrung, aber er hatte ihr die Chance gegeben und sie hatte ihn mehr als nur enttäuscht.
Garcia hatte lange gebraucht um den Aufenthaltsort ihres bisher einzigen Verdächtigen, ein Kindertherapeut namens Paxton Lucius, ausfindig zu machen, nachdem sie ihn wegen seiner Verbindung zu den Kinderheimen überprüften.
Und JJ hatte darum gebeten, Elle bei seiner Verhaftung unterstützen zu dürfen, sie wollte dabei sein und etwas bewirken.
Und nun war Lucius nur ihretwegen entwischt, ihretwegen würden sie am nächsten Morgen die Leiche eines Kindes irgendwo auffinden, zerstückelt und vielleicht sogar noch schlimmer gefoltert als die anderen und nur wegen ihr.

Elle hatte ihr nun eingeschärft ruhig zu bleiben und aufmerksam zu sein, wenn sie gleich in die Wohnung eindringen würden und JJ hatte nicht auf sie gehört.
Der Gedanke, ein Kind könnte sich in seiner Gefangenschaft befinden und nun fürchterlich leiden, hatte sie dazu gebracht vorschnell zu handeln und was hatte es gebracht?
Lucius hatte Elle mit einem Baseballschläger niedergeschlagen, so dass sie nun mit einer Platzwunde an der Stirn im Central Washington Hospital & Clinics behandelt werden musste und war einfach an ihr vorbeispaziert.
Sie hätte ihm zumindest hinterherrennen müssen, ihn verfolgen müssen als er durchs Fenster kletterte und die Feuerleiter nutzte, als es ihr schon nicht gelang den Abzug ihrer Waffe zu drücken.
Hunderte Male hatte sie auf dem Schießstand gestanden und die Ziele mit Blei vollgepumpt, ein Treffer besser als der andere und als es zum ersten Mal darauf ankam, als es wirklich an ihr lag, da hatte sie so viel Angst das ihre Finger zitterte und sie nicht zielen konnte.
»Es ist nicht deine Schuld«, sagte Garcia und JJ fühlte einen warmen Stoff, der sich um ihre Schultern legte.
Sie schaute von der grünen Wolldecke zu Garcia, die, in ihren bestickten Mantel gehüllt, sich einen der versifften Gartenstühle zurechtgerückt hatte und nun naserümpfend auf der Kante saß.
»Ist es doch«, sagte JJ, »ich habe Elle keine Rückendeckung geben, ich habe Lucius entwichen lassen und meinetwegen wird morgen ein weiteres Kind tot sein!«

Sie hörte, wie sich ihre Stimme überschlug und immer lauter wurde und sie spürte salzige Tränen über ihre Wangen fließen.
»Sie werden ihn aufhalten«, versicherte Garcia zuversichtlich und dieser Optimismus stimmte JJ noch eine Spur wütender, eine Spur verzweifelter.
»Aber wir hätten ihn haben können! Er könnte schon in einem Verhörraum sitzen! Er …«
»Könnte schon tot sein«, beendete Garcia und um ihren Mund herum entstand ein ernster Zug, den JJ noch nie zuvor bei ihr gesehen hatte.
Wieso auch?
Garcia war ein Sonnenschein, immer gutgelaunt und fröhlich, warum sollte sie plötzlich ernst werden?
»Hättest du ihn erschossen, dann wüssten wir nicht, wo das Kind ist.«
»Wissen wir es denn jetzt?«, gab JJ kraftlos zurück.
Ihre Schultern sanken ein und sie fühlte sich nicht länger zornig, sondern ausgelaugt und erschöpft.
Ihr einziger Wunsch war es, in dem Bett in dem eintönigen Motel aufzuwachen und festzustellen, das sie bloß einen fürchterlich realen Albtraum gehabt hatte.

Aber sie wusste, das die Welt so nicht funktionierte.
»Nein«, antwortete Garcia wahrheitsgemäß, »aber sie werden ihn finden! Sie werden ihn finden, JJ!«
JJ glaubte nicht daran und ein Blick in Garcias Richtung sagte ihr, das auch Garcia ihren Worten nicht wirklich Glauben schenkte, sondern nur versuchte sie irgendwie aufzuheitern und dafür war JJ ihr dankbar, wenn auch es nicht besonders viel brachte.
Garcia deutete auf einen weiteren Stuhl mit gestreiftem Sitzkissen, aus welchem bereits die Füllung quoll und mit einem leisen Seufzen richtete sie sich auf, um Garcias unausgesprochener Aufforderung nachzukommen. Regentropfen liefen ihre Haare herab, ihre Bluse war vollkommen durchnässt und klebte an ihrem Körper, aber JJ versuchte das unangenehme Gefühl zu ignorieren.
Etwas anderes hatte ihre Aufmerksamkeit auf sich gezogen und sie beugte sich so weit vor, das sie die hölzerne Kiste erreichte, die unter der Fensterbank stand.
Werkzeug und Baumaterial.
Als sie am Mittag hierhergefahren waren, hatte JJ geglaubt es müsse schön sein einen Rückzugsort inmitten von Wald und Feldern zu haben, weit abgeschieden von den Nachbarn und der Zivilisation.
Dann hatte sie das Haus gesehen und sich geschüttelt, denn es hatte ausgeschaut wie eine Bruchbude, um die sich seit Jahren niemand mehr kümmerte und die nach und nach von der Natur vereinnahmt wurde.

Löcher in der Fassade waren notdürftig mit kleineren Holzstücken vernagelt worden, auf dem Dach flatterte eine Plane, die die Schäden mehr schlecht als recht abdeckte und Spencer vermutete, das sich Termiten durch die Balken nagten, die das Vordach hielten.
In Inneren war es noch schlimmer, tote Tierschädel an der Wald um die herum Fliegen kreisten, der Teppichboden war ausgetreten wodurch man den hölzernen Boden sah und ansonsten hatte man einen abgestandenen und modrigen Geruch in der Nase.
Trotzdem war der Vorratsschrank voll, das dreckige Geschirr war frisch und Wohnzimmer wirkte wie wenn jemand erst kürzlich darin geschlafen hätte.
Nun dachte JJ, dass das Haus so aussah, als würde jemand ohne technisches Geschickt versuchen es zu renovieren.
»Warum sollte Lucius das Haus renovieren?«, fragte JJ in die Stille hinein, den Blick auf die Umgebung geheftet, die nun, nach der langen Zeit, die sie schon in der Dunkelheit verbracht hatte, klarere Konturen annahm.
Sie konnte die Baumspitzen auseinanderhalten, einzelne Äste sehen, die sich unabhängig voneinander bewegten und sie konnte erkennen, dass das Feld mit Korn bewachsen war, sowie sie nun auch den einzigen Strommasten im Umkreis von fünfzig Kilometern erkennen konnte.
Garcia runzelte die Stirn.

»Vielleicht steht er drauf. Mich würde nicht einmal mein Schokomuffin dazu bringen können hier zu wohnen; ich würde das Haus sofort verkaufen. Hier gibt’s kein Einkaufszentrum und man kann froh sein, wenn das Wasser funktioniert, von dem Handyempfang mal ganz zu schweigen!«, meckerte Garcia, von der JJ wusste, das ihr der Aufenthalt in der Blockhütte überhaupt nicht zusagte.
»Genau das meine ich!«
Sie sprang auf, warf die Decke auf den angerosteten Gartenstuhl zurück und deutete mit beiden Armen auf die Fassade des Hauses, von der bereits die Farbe blätterte.
»Wo seine Mutter tot ist, warum zieht er nicht in ihre Wohnung? Sie liegt nur rund fünf Kilometer von seiner Arbeitsstelle entfernt und der nächste Supermarkt ist gleich an der Ecke. Warum sollte er hier wohnen bleiben, soweit abgeschieden von allem?«
Man konnte Garcia ansehen, wie die kleine Glühbirne des Verstehens aufleuchtete.
Dieses Haus war abgeschieden von allem, von der Hauptstraße führte ein unebener, mit Schlaglöchern ausgestatteter, matschiger Feldweg hierher und die nächsten Nachbarn wohnten so weit entfernt, dass das Haus auf die Grundmauern niederbrennen könnte, ohne das jemand das Feuer bemerkte.
»Weil der Ort abgeschieden genug ist um Kinder zu … Nein, ich will mir das überhaupt nicht vorstellen!«

Demonstrativ hielt Garcia sich die Hände auf die Ohren und kniff die Augen zu, doch JJ riss ihre Arme herunter und zwang Garcia dazu sie anzusehen.
»Hier geht um das Leben eines Kindes, Garcia! Welche anderen Gebäude gehören zu diesem Grundstück? Denk' nach!«
Garcia fühlte sich unter dem stechenden Blick merklich unwohl, wie sie begann auf dem Stuhl hin und her zu rutschen, aber darauf konnte JJ keine Rücksicht nehmen.
Sie fühlte die Chance ihren vergangenen Fehler wieder gutzumachen.
Hotch wäre nicht mehr enttäuscht, wenn sie den Täter schnappen würde und Elle würde ihre Entschuldigung bestimmt annehmen, wenn sie den Lucius in Handschellen vorfand.
»E-ein Sturmkeller und … und eine Scheune. Meinst du, dass …?«
JJ hörte nicht, welche Frage Garcia ihr stellte, sie hörte auch nicht das diese sie aufforderte zurückzukommen oder das ihr bis hinters Haus die Schritte ihrer Kollegin folgten.
Als sie den unauffälligen Trampelpfad entlang hastete, dem sie heute Mittag mit Spencer bis zum Waldrand gefolgt war, und sich anschließend durch Sträucher und Büsche schlug, während sie über Wurzeln und Äste stolperte, war alles um sie herum verstummt, selbst der Regen, der ihr einige Meter lang ins Gesicht klatschte.

Ihre Füße lenkten sie, ohne das sie überhaupt wusste, wohin sie rannte.
Der einzige Hinweis auf eine Scheune war ein Bild an der Wand im Wohnzimmer, wo man einen großen, roten Schuppen sehen konnte, aus dem das Holz quoll und vor dem ein Mann in Jagdausrüstung stand, der womöglich Lucius Großvater gewesen war.
Trotzdem hatte JJ das Gefühl richtig zu sein und sie blieb einen Moment stehen, als sie die letzten Zweige beiseite schlug und auf dem kleinen Acker ein hohes Gebäude sehen konnte.
Durch die kleinen Fenster unterhalb des Dachbodens fielen Lichtstrahlen und durch einen schmalen Spalt konnte sie ins Innere der Scheune blicken.
Je näher JJ der Scheune kam, desto lauter konnte sie eine Stimme hören, die laut redete und jemanden, der schrecklich weinte und um Hilfe schrie.
Ein eisiger Schauer rann ihren Rücken hinunter und sie umklammerte den Griff ihrer Waffe noch eine Spur fester.
Eine Glock 26, Kaliber 9 Millimeter.
Hotch hatte ihr seine Ersatzwaffe vor ihrem ersten Außeneinsatz ausgehändigt damit sie Elle Rückendeckung geben konnte und JJ versuchte sich mit dem Gedanken zu beruhigen, dass er das wohl kaum getan hätte, wenn er ihren Schießkünsten nicht vertrauen würden.
Sie war eine gute Schützin, oder zumindest war sie eine durchschnittlich gute Schützin sofern es darauf ankam einen aufgemalten Menschen auf einem Blatt Papier zu treffen, nicht, wenn sie einen wirklichen Menschen aus Fleisch und Blut vor sich stehen hatte.

In der Ausbildung lernte man schießen, aber nicht auf lebendige menschliche Ziele.
Sie drückte sich mit dem Rücken an der Holzfassade entlang, bemühte sich nicht ins Licht zu treten und lauschte den Stimmen von innen.
»Hände hoch und keine Bewegung!« JJ war überrascht, das ihre Stimme fest und sicher klang und Lucius war sichtlich überrascht sie zu sehen, denn im ersten Moment regte er sich überhaupt nicht.
Einen Moment den JJ nutzte um sich über die Situation bewusst zu werden, in die sie hineingeplatzt war.
Der kleine Junge war an seinen Armen an einem der Stützbalken aufgehangen worden und auch jetzt, wo Lucius sich von ihm abgewendet hatte, strampelte er wild mit den Beinen und schrie sich die Kehle wund, was JJ eine unangenehme Gänsehaut bescherte.
Seine Stirn war verschwitzt, seine Haut verdreckt als wäre er über den Boden gerutscht und auf dem nackten Oberkörper konnte JJ Hämatome und Striemen sehen, an die sich der kleine Junge noch erinnern würde, wenn sie eines Tages verheilten.
Lucius wirkte ruhiger als JJ, wie er einfach dastand, die Hände ihrer Aufforderung folgend leicht erhoben und das Beil lässig baumeln lassend.
Auf seinem Hemd waren Blutflecken, die nicht dem kleinen Jungen, Timothy, gehören konnten und der Ausdruck in seinen Augen war als wahnsinnig zu beschreiben.
»Legen Sie das Messer weg, Lucius, das Spiel ist vorbei!«, sagte JJ und zählte die Sekunden ab, bis sie Lucius noch einmal aufforderte, aber dieser hegte keine Anstalten ihrem Befehl nachzukommen.

Und dann machte er einen Schritt auf JJ zu.
Der Knall folgte als Lucius längst zu Boden gegangen war und trotzdem realisierte JJ erst spät, das ihre Finger den Abzug betätigt hatten.
Sie konnte ihr Herz kräftig gegen ihren Brustkorb schlagen hören, als sie, die Waffe unentwegt auf Lucius richtend, auf diesen zuging und mit einer kräftigen Bewegung das Beil wegkickte, bevor sie sich hinhockte und versuchte nach einem Puls zu fühlen.
Erst als sie sich sicher war, das Lucius tot war, traute JJ sich die Glock wegzustecken und sich zu dem Kind zu drehen, das sich weinend an ihre Brust warf, als es JJ gelang die Fesseln zu lösen.
Das Adrenalin sorgte dafür, das ihre Finger beim Wählen von Garcias Nummer zitterten.
»Garcia? Er ist tot! Hörst du mich? Ich habe das Kind!«
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