Donnawetter

GeschichteDrama / P12
Donna Paulsen Harvey Specter OC (Own Character)
08.03.2020
28.03.2020
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08.03.2020 494
 
„Jessica, ich frage dich noch einmal: Wo ist Donna? Du weißt, dass ich Kontakte habe, die ihren Aufenthaltsort auch ohne deine Hilfe ausfindig machen können!“, brauste Harvey auf.
Seit Jessica nach Chicago gegangen war hatte sie vergessen wie hartnäckig Harvey Specter sein konnte.
„Lieber Harvey“, begann sie ihre Antwort darum leicht ironisch „ich weiß nicht, was da vor zwei Jahren zwischen Donna und dir vorgefallen ist, aber Donna bat mich dir auszurichten, dass du sie in Ruhe lassen sollst und ich musste ihr versprechen dir nicht zu erzählen wo sie sich gerade befindet. Darum würde ich dich bitten das Thema zu wechseln oder mein Büro zu verlassen. “  
Harvey machte auf dem Absatz kehrt und verließ donnerndem Schrittes Jessicas Büro.

„Du musst mir einen Gefallen tun.“, bat Donna.
Jessica betrachtete ruhig das kleine rothaarige Häuflein Elend auf ihrem Sofa. Jahrelang hat sie sich die Spielchen zwischen Donna und Harvey angeschaut, dabei hatte sie immer gewusst, dass es am Ende einem von beidem das Herz brechen würde und sich seit jeher vor dem Moment gefürchtet. „Was immer du brauchst.“ , war ihre Antwort gegenüber Donna darum gewesen.


Während Jessica jemanden in London anrief um ihn über ihr Gespräch mit Harvey zu informieren und sich wunderte warum er ausgerechnet jetzt nach Donna suchte, engagierte dieser seinen besten Privatdetektiv. Es dauerte nicht lange bis sein Handy klingelte und John B. sich meldete:
„Hallo Mr. Specter, die von ihnen angefragte Person müsste sich in London befinden. Sie hat ein Apartment in der Nähe vom Hyde Park gemietet. Ich lasse ihnen nähere Informationen und den Kontakt von einem empfehlenswertem Londoner Kollegen via E-Mail zu kommen.“
Die Antwort von Harvey fiel kurz aus: „Danke Mr. B , ich lasse ihnen die Bezahlung auf den üblichen Weg zukommen.“

In seinem Chicagoer Hotelzimmer angekommen, öffnete Harvey seine E-Mails und begann zu lesen. Auf dem Weg ins Hotel hatte er seine Sekretärin in New York angerufen, um sie zu bitten ihm den nächsten freien Flug von Chicago nach London zu buchen.

Paula betrachtete den schlafenden Harvey. Er sprach, wenn er träumte. Als er heute Nacht erneut nach Donna gerufen hatte war ihr klar geworden, wie egoistisch es von ihr war, all die Zeit bei ihm zu bleiben. Sie hatte einen Entschluss gefasst. Wenn sie Harvey wirklich liebte musste sie ihn gehen lassen, auch wenn er das vielleicht nicht wusste. Sie war sich sicher, dass er auch ihr gegenüber empfand oder empfunden hatte, wusste aber nicht wie viel seiner Liebe nur eine Projektion war. Sie war vielleicht sein Mutterersatz oder seine Therapeutin aber die Lücke von einer Donna Paulsen konnte sie nie füllen, eigentlich war ihr das schon bei ihrem ersten Treffen mit Donna klar geworden. Trotzdem hatte sie Harvey vor die Wahl gestellt-sie oder Donna. Auch wenn ihr die Entscheidung die sie Harvey heute mitteilen würde weh tat spürte sie während sie beobachtete, wie sich seine breite Brust hob und senkte, eine Klarheit die sie schon viele Monate vermisst hatte.
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