Midoriya Lya - Izukus kleine Schwester

von Soulkaze
GeschichteAllgemein / P12
Izuku Midoriya OC (Own Charakter)
08.03.2020
26.03.2020
6
10011
3
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Stille herrschte zwischen uns beiden, keiner sagte ein Wort bis sein raschelndes Luftholen mich zu ihm sehen ließ „Du bist wirklich ein äußerst merkwürdiges Kind“, na, danke das wusste ich auch schon selber. Ein Bein anwinkeln stützte ich meinen rechten Arm drauf ab „Das wusste ich auch schon vorher. Fragen Sie mich nicht wieso ich keine Angst vor Ihnen habe oder nicht schon längst einen Helden gerufen habe…“, kurz lachte er auf „Das ist in der Tat eine sehr gute Frage“, sah mich mit seinen roten Augen intensive an ich sah zurück, wich dessen Blick nicht aus.

Nach einer Weile stand ich auf da ich sowieso schon viel zu spät dran war, er hatte meine Frage bezüglich seiner Sichtweise auf die heutige Heldengesellschaft beantwortet, klopfte mir den Staub von der Hose, Ja ich trug statt der Mädchen Uniform die der Jungen da diese um einiges bequemer saßen und auch praktischer waren anstatt die der Mädchen, und ging aus der Gasse und rannte jetzt wieder zur Schule.





In der großen Pause




Die Stunden waren wirklich langweilig und ich hatte eigentlich nur aus dem Fenster gestarrt aber geantwortet wenn ich dran genommen wurde, obwohl ich mich nicht gemeldet hatte. Auch wenn meine Antwort richtig gewesen war so hatte der Lehrer sie als falsch genommen wozu ich nur den Kopf schütteln konnte da die gesamte Lehrergemeinschaft es wohl darauf auslegten dass ich nur schlechte Noten bekommen sollte.

Ich verstand einfach nicht wie ein einfacher Quirk das Wesen aller um einen herum so bescheuert werden lassen konnte, als es zur großen 20 Minuten Pause klingelte stand ich auf, nahm alles mit da ich es schon des Öfteren erlebt hatte wie einige Spaßvögel aus meiner Klasse es witzig meinen mussten meine Sachen in den Mülleimer zu werfen so dass ich diese dann daraus wieder fischen durfte und mir dann auch noch saudumme Kommentare anhören durfte.

Mir meine Tasche umhängen verließ ich den Raum nicht merken wie zwei von Haiguns Kumpanen ebenfalls das Klassenzimmer hinter mir verließen und mir unauffällig folgten, bogen aber dann woanders ab während ich zur Mädchentoilette unterwegs war, nicht ahnen das mich dort eine böse Überraschung zu erwarten hatte.

Bevor ich die Toilettentür aufschließen wollte kamen welche in die Toilette, laut den Stimmen handelte es sich dabei um 3 – 4 Mädchen, darunter war auch Jumei, angespannt lauschte ich „Willst du es dem Freak sagen?“, wollte eine der Stimmen wissen „Ach ich wo, Sasa, unser Schulinterner Freak kann gerne noch eine Weile die unwissende bleiben“, kicherte meine Freundin… ich dachte jedenfalls das sie meine Freundin wäre aber jetzt so wie ich hörte wie sie über mich sprach ließ mich einfach nur fassungslos sein. Was war nur passiert dass sie so über mich sprach? Das es sich hierbei um mich handelte stand außer Frage da keiner sonst außer mir als Freak bezeichnet wurde.



Die beiden anderen Mädchen kicherten nur und nachdem die vier sich erleichtert hatten gingen sie auch wieder aus dem Raum und ich öffnete die Toilettentür und wusch mir die Hände und verließ dann auch den Toilettenraum um zurück in den Unterricht zu gehen, wo ich jetzt etwas aufpasste aber kein einziges Mal dieses Mal dran genommen wurde.  Unauffällig gähnte ich hinter vorgehaltener Handfläche, was aber dennoch entdeckt wurde „Midoriya, langweile ich dich“, kam es von meiner Biolehrerin, ich antwortete etwas lapidar „Nein, ganz und gar nicht, ist ja nicht so als wenn wir diesen Stoff nicht schon letztes Semester gehabt hätten“, „… Raus, sofort“, zeigte sie einfach nur auf die Tür. Na toll… da macht man nur mal einen Spaß und ich werde natürlich sofort rausgeschmissen, mir meine Sachen schnappen verkrümelte ich mich in die Bibliothek wo ich bis zum Ende der letzten Stunde saß und meine Aufgaben vorarbeitete. Das war der einzig gute Aspekt des rausgeschmissen werden, man konnte schon vorarbeiten ohne dass die Lehrer irgendetwas dagegen sagen konnten.





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Erzähler Pov



Aufgeregt stürzte Lyas Mutter durch eine Tür auf die Krankenhaus Etage wo ihre Tochter lag in einem Einzelzimmer mit vergitterten Fenstern. Sie hatte auf der Arbeit nur einen Anruf erhalten in dem ihr mitgeteilt wurde das Lya im Krankenhaus sich befand, sofort hatte sie alles stehen und liegen gelassen um so schnell wie möglich zu ihrer Tochter zu gelangen.

Vor dem Zimmer in dem Lya sich bestand stand Blood King und drinnen auf einem Stuhl, mit der Rückenlehne gegen die Wand gelehnt, bewachte Eraserhead sie.

Während er sie bewachte spielte sie im Schneidersitz und in Krankenhausklamotten, einer weißen Hose und einem weißen Oberteil, alleine gegen sich selber Shogi.







Rückblende


Lya wartete an einer Ecke der Schule und packte Jumei am Arm als diese bei ihr vorbei kam, sie drehte ihren Kopf zu ihr um stand dort mit gesenktem Kopf und hob ihn dann als die blauhaarige sie ansah.


„Ist es wahr“


„Was soll wahr sein?“, spielte Jumei die verwirrte, etwas was sie in den letzten Jahren gelernt hatte gut rüber zu bekommen. Tja, ihre Mutter war auch eine gute Lehrerin gewesen.


„Das Du mich jetzt auch als Freak bezeichnest. Was ist passiert?“, Jumei runzelte ihre Stirn, „Hat dir das Haigun eingeredet? Und ich dachte du gibst nichts auf diesen Vollidioten“, bekam sie ihren Arm frei und wollte sich schon umwenden als Haigun samt seiner Kumpanen aus dem Gebäude und direkt auf Lya und Jumei zu.


„Na wenn das nicht der Freak ist. Hey, Suitan, hast es ihr endlich gesteckt dass du sie in Wahrheit die letzten 2 Jahre angefangen hast zu hassen und hinter ihrem Rücken die anderen Schüler gegen die aufgewiegelt hast“, mit jedem Wort nahm das Gesicht der blauhaarigen einen immer ruhigeren Ausdruck an, trat schließ einige Schritte gelassen zurück bis sie an Haigun anlehnte und einen Arm seine Schulter legte.


„Ju-Jumei?“, von ruhig zu ignorant/arrogant wechselte deren Gesichtsausdruck.


„Es stimmt, ich meine.. du bist einfach nur nervig geworden“, lachte sie jetzt „Und nicht nur nervig geworden sondern dein Quirk ist doch so nutzlos für die Gesellschaft“, Haigun legte ebenfalls einen Arm um ihre Schulter „Das stimmt, du Freak bist absolut nutzlos für die heutige Gesellschaft. Selbst wenn du kein Schurke werden solltest, Wer würde dich später bitte einstellen“, lachte er herablassend.


Lya`s Schultern sanken herab.


Also waren wirklich alle an dieser Schule gegen sie und keiner konnte sie im geringsten leiden, ein harter Wasserstrahl landete in ihrer Magengegend und schleuderte sie weit über den Hof, hart krachte sie gegen einen Baum und landete auf dem Boden. Luftschnappen rang sie nach Luft langsam und völlig gelassen kamen Jumei, Haigun sowie dessen Anhängsel auf sie zu, blieben etwas von ihr stehen.


„Das wird ein Spaß“, ließ Jumei grinsend einen kräftigen Strahl Wasser aus ihren Hände wieder gegen Lya schießen und drückte sie so gegen den dicken Baumstamm.


Haigun wollte selber nicht daneben stehen und nur zuschauen so befahl er seinen Kumpanen deren Quirks zu verwenden und ihr Opfer regelrecht fertig zu machen so dass sie am Ende vor der kleinen Gruppe voll Wasser, über und über mit Dreck und Lehm und Erde sowie mit zerstörtem Schuluniform da lag.




Jumeis Quiek bestand darin Wasser zu kontrollieren und es in geringerem Maß aus ihren Handflächen schießen zu lassen, Haiguns Quirk hatte viel mit dem Untergrund, sprich Erde/Dreck und noch vielen anderen Allerlei zutun.


Die des Restes war eine Mischung aus allerlei, Lya stützte sich kniend auf ihren Armen ab man konnte sehen wie ihr einer Arm zitterte, stützte sich auf einem Bein auf dessen Fuß sie sich stellte und kam dann auf die Beine. Sie war im tiefsten Inneren mit einem mal so leer.


Eine weitere Quirkladung wurde auf sie losgelassen dass ihre Kleidung noch mehr in Mitleidenschaft gezogen wurde, beim nächsten festen Stand zeigte sich dass die Gruppe ihr einige ernsthafte Verletzungen zugefügt hatten so auch das an ihrem rechten Arm Blut hinunter lief und von ihren Fingerspitzen zu Boden tropfte.


Haigun setzte noch eine Schippe obendrauf und formte mithilfe seines Quirk einen Speer aus Stahlähnlicher Festigkeit, seine Kumpanen hatten diesen mit ihren Quirks verstärkt und dann wurde er direkt auf sie geschleudert…




Er traf sie schwerwiegend in der Magengegend was sie nach hinten taumelnd ließ, Blut spritzte beim Eintreffen im Ziel ein gerade so konnte Lya sich irgendwo festhalten.


Unaufhörlich floss Blut aus der Verletzung „Mist dabei wollte ich sie doch ganz woanders treffen“. Schnipste Haigun mit seinen Fingern.


Schwerfällig fasste Lya an den Speer und zog ihn aus der Wunde dass mehr Blut austrat und mit einem Schwall zu Boden sich ergoss, „Ihr wollt mich wirklich töten.. hasst Ihr mich so sehr dass ihr euch wirklich wie die Schurken benehmen wollt“, raunte sie tonlos mit immer noch gesenktem Kopf. Doch die nächsten Worte ließen etwas in ihr umschalten.


„Wieso denn das? Wir sind eher Heros, denn wir schalten Schurken aus und da du nun nichts anderes als Ungeziefer in Form eines unnützen Schurken bist wird man uns keinen Ärger geben“, Der Blutschwall versiegte und die schwerwiegende Wunde schloss sich „Ihr wollt mich also wirklich umbringen… dann müsst ihr schon früher aufstehen denn ich… BIN UNSTERBLICH!!“, ging ein Ruck durch ihren Körper, warf diesen zurück ersten waren ihre Pupillen ganz groß und wurden dann ganz klein und Hass trat darin ein.


Stellte sich normal hin und zog ihre Jacke aus, darunter hatte sie nur ein schwarzes Unterhemd und man konnte ihre tief bläuliche fast schon schwarze Haut sehr gut erkennen.


Ihre Handschuhe zog sie aus und warf diese beiseite, es schien als wenn ihre Haut mit einem Mal stark zu leuchten anfangen würde.




Unter ihren Füßen schien es als ob die Erde schwarz gefrieren würde „Ihr wollt also einen Schurken… schön dann gebe ich euch eben einen Schurken“, war ihre Stimme plötzlich kalt, Tod und dunkel so auch ihre Augen die wie ein dunkles Nichts wirkten.


Jumeis Wasser hatte keine Chance gegen Lyas anzukommen denn keine 3 Meter gefror es vollständig ein und wurde zu einem Teil ihres Eises.


Es schien als ob sich das Eis selbstständig bewegen würde und beschützte sie, je mehr Haigun Sachen zu ihr sagte desto saurer wurde sie und mit ihrer ausbrechenden Mordlust brach das Eis so aus dass es das gesamte  Schulgebäude einfror, sogar fast den gesamten Schulhof bis aus eine geringe Fläche wo sie sich befand samt der kleinen Gruppe. Mit einer Handbewegung jagte Eistentakel auf ebenjene zu und schneller als diese gucken konnten waren sie auch schon bewegungsunfähig gemacht worden.


Lya trat emotionslos an ihnen vorbei zum Schulgebäude hin, „Ice Reaper“, in ihrer Hand manifestierte sich eine schwarze Eis Sense welche mit der Klinge voran über den Boden schleifte, mit mehreren kräftigen Klingenstrichen zerstörte sie die Eingangstür und betrat das Gebäude, alles was sie jetzt bloß noch wollte, war Rache.








Rache für die ganzen Jahre an Hänseleien, Ungerechtfertigten Äußerungen und noch so vieles mehr!


Wer hatte der Schule das Recht eingeräumt eine Schülerin über die Jahre auf so viele Art und Weisen fertig zu machen? Niemand! Und genau das würde hier jeder heute zu spüren bekommen.


Alle merkten schnell dass Lya Amok lief und versuchten zu entkommen doch dabei bekamen mehr als die Hälfte der Schüler und auch einige Lehrkräfte den Gefrierbrand Lyas zu spüren, manche würden einen Arm oder ein Bein verlieren, was noch Glück war.


Anders als die die sie festgefroren hatte… mit denen hatte Lya noch etwas ganz Besonderes vor, während sie in der Schule Amok lief stand etwas entfernt von der Schule ein schattenartiger Mann und beobachtete es genau, verschwand dann wieder.


Einige der Lehrer hatten es geschafft Pro Hero zu rufen die jedoch dann vor einer sehr dicken Eiswand standen und Geschrei aus dem Schulgebäude vernahmen, zwar überwanden sie diese Eiswand recht schnell standen dann jedoch Lya und ihren Opfern gegenüber, sie ließ ihr Eis auf die Helden los während sie sich selber erstmal ganz in Ruhe um Haigun kümmerte.


Mit einer Hand packte sie seinen Hals und drückte seine Kopf nach hinten und näherte sich dann ganz langsam mit ihrer anderen Hand seinem Gesicht, er wollte etwas sagen, wahrscheinlich anflehen ihn gehen zu lassen, betteln dass es ihm leid tat was er ihr die letzten Jahre alles angetan hatte aber das war es nicht was er dann sagte.


„Du bist echt genau der Freak den wir anderen all die Jahre in dir gesehen haben“, dies brachte bei ihr das Fass zum überlaufen und sie drückte mit aller Kraft ihren Handrücken auf seine Gesichtshälfte. Qualvoll schrie er dumpf auf als ihr Quirk seine Arbeit tat, die gesamte Gesichtshälfte lief schwärzlich an und ließ das Gewebe in dessen Körper absterben.


Erst als wirklich seine gesamte Gesichtshälfte schwärzlich geworden war ließ sie von ihm ab und wandte sich mit einem Gesichtsausdruck zu Jumei um dass ihr das kalte Grauen kam.


Es war zu unbeschreiblich um es zu beschreiben was Sie ihr antat, am Ende war Jumei an mehreren Stellen geschwärzt und aus etlichen kleinen Öffnungen strömte das schon geronnene Blut aus ihrem Körper. Die Wunden waren durch viele, viele kleine Eisstacheln geschehen, diese hatte Lya in Jumeis Körper fahren lassen.


Lachend stand sie so vor ihrer einstigen Freundin und war an mehreren Stellen Blutbefleckt, erst jetzt konnten die Pro Heros sie zu Erde drücken was Lya zuließ. Zwar trugen diese Handschuhe und konnten so keinen Schaden davontragen aber Lya hatte dennoch gesiegt, sie hatte ihre Rache erhalten und sich an all denjenigen gerächt die ihr in den letzten Jahren solch ein Leid angetan hatten.






Rückblende Ende








Irgendwo anders, weit entfernt




In einer kleinen Bar die als Unterschlupf genutzt wurde saß ein Kerl mit Händen an dessen Körper und unordentliches bläuliches Haar an der Bar als ein schattenhaftes Portal erschien aus dem ein Mann mit komischer Maske heraustrat. „Wo warst du Kurogiri“, ranzte der Handann ihn an „Ich habe einen weiteren Verbündeten erkannt, Shigaraki“, Shigaraki sah ihn einfach nur an und so erzählte dieser ihm von Lya und dem Vorfall an der Schule.

„Ein Kind, ich werde garantiert kein Balg aufnehmen“, meinte dieser verächtlich. „Ihr Quirk ist sehr stark und könnte uns einen nützlichen Dienst erweisen“, meinte Kurogiri, was Shigaraki jetzt doch ein kleines bisschen zum umlenken brachte. Im Hintergrund war eine männliche, tiefe Stimme zu vernehmen „Kurogiri hat recht Shigaraki. So ein Quirk ist mir bisher noch nicht untergekommen, Sie wird eine Bereicherung sein“, was sein Mentor sagte stimmte für Shigaraki und so würde er sie bei der nächsten Gelegenheit aus dem Krankenhaus holen, dass hatte Kurogiri noch heraus gefunden in welchem und auf welcher Etage sie war.

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