Und auf einmal ist alles anders

von Lucilia
GeschichteRomanze, Fantasy / P16
OC (Own Character) Severus Snape
06.03.2020
02.04.2020
80
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Nun gut, ich habe mich dazu entschlossen, Beide Varianten euch hoch zu laden.
Daher wird hier weiterhin es mehr nach den Regeln des Buches gehen.
Die Variante die mehr... Paradox handelt, also den Eisphönix mehr einbezieht, wird nochmal extra von mir hochgeladen.


O-o ich hoffe jeder kann damit zufrieden sein.


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Zusammen mit Severus brachte Elisabeth ihren Bruder in den Krankenflügel. Außer Madam Pomfrey und Ronald war niemand mehr im Krankenflügel.
Selbst Mr. Crouch scheint nicht hier geblieben zu sein.
Severus legte den noch immer Toten Harry auf ein Bett ab und schickte seinen Patronus los um Dumbledore, McGonaggall und Lupin bescheid zu geben.
Elisabeth saß auf der Bettkante und betrachtete ihren Bruder.
„Du darfst doch nicht einfach sterben Harry!“ Benommen bemerkte Elisabeth kaum wie Ron entsetzt aufsprang und zum Bett dazu gerannt kam, auch von Madam Pomfrey gab es ein entsetzliches zusammen zucken, wobei sie ihre Papiere die sie trug fallen ließ.
„Elis sag mir nicht das Harry tot ist! Wieso!“
Ron war außer sich, er sah auf seinen besten Freund und wollte es nicht war haben.
Vom Flur her hörte man schon die Schritte heran eilen, alle drei Professoren kamen so schnell sie nur konnten angerannt.
Elisabeth stand nun wieder auf und trat vom Bett weg, sodass Dumbledore und McGonaggall näher heran treten konnten.
„Unmöglich… Harry Potter… wie kann das sein. Severus, was ist passiert?“ Dumbledore sah erschrocken zu dem Mann der sich in einen der Schatten verkrochen hatte.
„Der dunkle Lord… er hat nach seiner Wiederauferstehung seine Todesser zu sich gerufen… nachdem er jeden einzelnen von uns gefoltert hatte… hatte er Potter zu einem Duell herausgefordert. Alles kam unerwartet, viel zu schnell kam der Todesfluch. Ich sollte Potter her bringen, der Dunkle Lord erwartet mich auch wieder... Ich kann nicht länger bleiben.“
Severus presste gequält diese Worte hervor und kam wieder aus den Schatten herausgetreten, nur um aus dem Krankenflügel zu verschwinden.
Elisabeth beobachtete ihn wie er hinter der Tür verschwand und rannte ihm nach.
„Severus.“ Sprach sie leise aber deutlich ihm hinterher, was ihn inne halten ließ. Bedrückt drehte er sich um und sah sie verzweifelt an, er schien etwas sagen zu wollen.
Doch Elisabeth wollte jetzt keine Worte hören mit denen er sich von ihr abschirmen wollte.
Sie lief weiterhin zügig auf ihn zu und nahm ihn in den Arm, sie merkte jetzt erst selber wie stark sie zitterte.
„Pass bitte auf dich auf Severus!“
Steif stand er da und konnte sich im ersten Moment nicht bewegen, doch ihre Zuneigung überrollte ihn zu sehr, um das er möglich dazu wäre sie von sich weg zu stoßen.
Also schloss auch er sie nun kurz fest ihn den Arm, er würde niemals sagen das auch er nun Angst hatte.
Er hatte keine Ahnung wie der dunkle Lord nun gleich wirklich auf ihn reagieren wird. Ob er weiterhin ihn als seinen Diener betrachtet oder ob er vorhin nur jemanden brauchte um Potter her zu verschaffen. Severus ließ Elisabeth nun wieder los und lief nun wieder nach Hogsmeade und Apparierte davon.
Währenddessen stand Elisabeth noch immer dort im Flur, alles um sie herum zerriss und sie fühlte sich nun hilflos.
Was hatte sie da nur angerichtet? Mit unguten Gefühl betrat sie abermals den Krankenflügel.
Harry der noch immer tot war, wurde von einer kräftigen Diskussion Gruppe umzingelt. Bestürzt ließ sie ihren Kopf auf seine Brust fallen.
„Du Dummkopf, wieso bist du nur diesem Falschen Ron gefolgt. Mit was bitte hat er dich heraus locken können.“
Wie betäubt fühlte sie sich, während sie zu Harry hinauf sah und ihr tonlos die Tränen wie Wasserfälle hinab liefen. Wieso kam das hier so plötzlich und wieso wacht Harry nicht auf?
Sie spürte wie Remus sie ermutigen wollte wieder aufzustehen doch sie schüttelte nur den Kopf, sie wollte nicht weg.
Harry wird doch jeden Moment wieder wach, oder nicht? War das nicht so? Er wacht wieder auf…
Wieso wacht er nicht auf.
Nach einer Weile war sie dann ganz alleine, auch Ron war nicht mehr im Krankenflügel.
Nur sie, die halb auf Harry lag und sich ausheulte und Madam Pomfrey, die sich jedoch zurück gezogen hatte.
„Du bist so ein Idiot.“ Krächzte sie nun mehr hervor, da ihr die Stimme vom vielen Weinen ganz belegt war.
„Na wenigstens bin ich nur ein Idiot und nicht mehr!“ Elisabeth sprang erschrocken auf und konnte ein aufschreien nicht unterdrücken.
„HARRY?! Aber wie? Du…! Du warst doch tot.“ Unsicher darüber was gerade passiert, versuchte Elisabeth sicherzustellen nicht irgendwie eingeschlafen zu sein und das hier gerade nur ein schrecklicher Traum wäre.
„Elis, ich bin nicht mehr tot… du träumst nicht, hör auf dich selbst zu kneifen!“
Tränen liefen ihr abermals an den Wangen hinab.
„Ja aber wie? Wie hast du das überleben können?“ Elisabeth umarmte ihren Bruder. „Du hast mir eine Heiden Angst eingejagt…“
Elisabeth kam dabei ein Gedanke. „Harry jeder wird glauben… das du tot bist, Voldemort wird das so glauben. Willst du, dass das so bleibt?“ Stirnrunzeln sah Harry sie verzweifelt an. „Ich bin gerade erst wieder zurück und es gibt etwas das ich dir erzählen muss.“
Seine Schwester sah ihn todernst an. „Harry denk nach, wenn Voldemort denkt du wärst Tod, dann hast du einen Vorteil… ah.“
Stimmt er weiß davon ja noch gar nichts.
„Es gibt da etwas das du wissen musst und danach kannst du mir alles erzählen okay, nur fürs erste sollten wir uns um diese eigenartige Entwicklung kümmern.“
Elisabeth rief ihren Tiger und ließ diesen los laufen zu Remus. Harry sah sie mit großen Augen an.
„Dieser Tiger!“ sie zwinkerte ihrem Bruder zu. „Ja wunderschön nicht wahr.“ Harry nickte nur da er verstand, dass niemand davon wissen sollte, wenn bekannt kommen würde, dass seine Schwester Sirius gerettet hatte und ihn... Das würde ihr einigen Ärger einbringen.
Kurz darauf kam Remus auch schon an.
„Elisabeth was ist los? Gab es von Severus schlechte Neuigkeiten? Hat du-weißt…“ Remus hielt inne, als er sah wie Harry dort aufrecht saß und ihn frech angrinste.
„Guten Morgen Professor Lupin.“ Entsetzt sah er zwischen den Zwillingen hin und her. „Wie? Aber? Harry war doch…“ Elisabeth sah ihn mürrisch an und legte ein Finger auf den Mund.
„Sei nicht so laut. Es muss doch nicht gleich jeder davon erfahren.“
Remus sah sie verwirrt an. „Wieso denn das?“
Elisabeth sah ihren Bruder nun wieder ernst an, sprach jedoch Remus.
„Kennst du die Prophezeiung Remus? Die von Harry und dem Dunklen Lord? Wenn ja dann weißt du, dass das klügste nun wäre, alle glauben zu lassen, Harry wäre tot.“
Beide sahen sie etwas überrascht an, vor allem Harry schien nun etwas verwirrt. Doch Remus verstand sofort.
„Remus wir brauchen eine Leiche die Aussicht wie Harry, ich würde mich eben darum kümmern. Würdest du solange ein Augen auf meinen Bruder haben, niemand sollte hier von weiter Kenntnis bekommen... außer Eingeweihte.“
Nachdem Remus ihr zugestimmt hatte blieb dieser bei Harry und Elisabeth wollte  sich nun auf den Weg machen, um alles besorgen zu können. Für einen Moment hielt Harry sie jedoch am Arm zurück. „Elis ich soll dir etwas von Mum und Dad ausrichten.“ überrascht sah sie ihren Bruder an, der nicht ganz wusste wie ihr selbst diese Worte nun verstehen sollte.„Mum sagte, sie hat dich beobachtet und weiß wer du bist... Sie... Mum sagte 'Danke und pass bitte auf meinen Sohn auf'...“ Harry sah seine Schwester verwirrt fragend an.
„Elis ich verstehe nicht ganz was unsere Mum damit sagen wollte.“ Elisabeth musste nun schmunzeln und sah Harry beruhigend an. „Aber ich weiß es, danke Harry.“
Sie sah noch einmal zu ihrem Patenonkel der ihr zustimmend zunickte und verschwand dann aus dem Krankenflügel und lief hinunter in die Kerker.

Severus kam so eben wieder in seiner Wohnung an.
Er hatte nochmal Glück gehabt, der Dunkle Lord war gnädig und sah ihn nun weiterhin als seinen treuen Diener, auch wenn Severus noch einige weitere Male Schmerzen ertragen musste und sich nun in sein Bett erschöpft schmiss.
Auf Unterrichten konnte der Professor für Zaubertränke gut verzichten und verzog schmerzhaft das Gesicht, als er versuchte sich eine bessere Liegeposition zu verschaffen.
Der Cruciatus Fluch war wahrlich unerträglich gewesen, seine Knochen, sein Fleisch, einfach alles fühlte sich an als wäre es gekocht, zerrissen und verbrannt worden.
Die einzige angenehme Sache die ihn das durchstehen ließ, war der Gedanke daran wie Elisabeth sich um ihn sorgte.
Gerade als er am einschlafen war, hörte Severus ein Klopfen, miesgelaunt wie er war ignorierte er im ersten Moment das Geräusch.
Doch ihm wurde nichts erspart, seine Schutzzauber wurden einfach niedergeschlagen und jemand trat ein.
Erschrocken riss er die Augen auf und wollte schon nach seinem Zauberstab greifen, da erklang ihre Stimme wodurch er wieder sich zurück in sein Kissen sinken ließ.
„Severus!...“ Elisabeth stürmte aufgebracht in sein Schlafzimmer.
Mit großen besorgten Augen sah sie ihn an, als sie ihn so erschöpft dort liegen sah.
„War es so schlimm?“ Mit ruhiger aber besorgter Stimme setzte sie sich neben ihn hin.
Von ihm kam nur ein schmerzhaftes Stöhnen zu hören, als er versucht sich wenigstens für sie aufzurichten. „Bleib liegen, du musst mir nichts beweisen, ich habe gesehen unter welchen Schmerzen ihr beide wart… ich bin nur hier weil ich etwas holen wollte…“
Überrascht und erwartungsvoll sah er zu ihr auf.
Elisabeth strich mit einer Hand über seinen Rücken, etwas das erstaunlicherweise sehr angenehm sich anfühlte.
„Harry ist wieder am Leben, frag mich nicht wie… Jedoch kam ich auf die Idee alle Welt glauben zu lassen, er wäre weiterhin tot… du kennst die Prophezeiung… Damit wird der Dunkle Lord nicht rechnen…“
„Klingt plausibel. Was brauchst du?“ Mit seinen Schwarzen Augen sah er sie erwartungsvoll an, was sie unweigerlich zum Kichern brachte.
„Schau mich nicht so an, während du dort so liegst, sonst kann ich mich nicht zurückhalten…“
Elisabeth räusperte sich und sah zur Seite.
„Wir brauchen eine Leiche und einen Vielsafttrank, außer dir fällt etwas ein das schneller als Lösung zu finden ist.“ Severus runzelte die Stirn.
„Eine Leiche und Vielsafttrank? Wenn du vorhast Harry als Tod damit durchgehen zu lassen… dann brauchst du vorher jemand lebendes…“
Erschrocken riss Severus die Augen wieder auf.
„Wehe du sagst mir, dass du vor hast was ich gerade denke!“
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