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Let's Play - Jagd nach dem Arkenstein

von Calmacil
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
06.03.2020
18.03.2021
20
60.665
6
Alle Kapitel
16 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
17.03.2021 2.667
 
Es war ruhig. Friedlich. Ein kleiner Bach plätscherte vor sich hin, Vögel setzten sich tirilierend auf die Bäume und das Licht der aufgehenden Sonne kroch schnell durch die Laubdächer. Auf der kleinen Lichtung verschwanden die Körper einiger Orks und zurück blieb eine Elbin, die tief seufzte. Das hatte gutgetan. Eigentlich hatte sie nur in ihren Avatar schlüpfen wollen, um als Raven ein wenig durch die Wälder zu streifen. Die Gruppe Orks hatte sie nicht mit eingeplant, aber sie hatte sich an ihnen ein wenig abreagiert. Sie tat niemanden damit weh und ihr konnte auch niemand wehtun. Wieso konnte die Welt nicht auch so friedlich sein? Seit beinahe drei Stunden wanderte sie nun durch die wunderschöne virtuelle Welt, sammelte Kräuter und bekam den Kopf frei. Ein trügerischer, gefährlicher Frieden. Sie musste aufhören. Bevor sie in alte Muster verfiel. Es war ein Spiel und eine Chance zu entspannen. Aber sie durfte es nicht zu oft als Rückzugsort nutzen. Sonst könnte sie sich darin verlieren.

Zum Glück achtete sie nicht nur allein darauf und es klopfte an der Tür. Das war dann wohl ihr Stichwort. Mit pinken Schühchen an den Füßen tapste sie an die Tür. „Ja bitte?“ „Vin, mach die Tür auf, ich stehe hier wie der letzte Depp.“ Ganz der charmante Sascha kurz nach dem Aufstehen. Das war auch so eine richtige Nachteule. „Wie heißen die magischen Worte?“ „Ich habe Pizza mit extra Käse.“ Und schon öffnete sie ihm die Tür. Der leicht grummelige Gesichtsausdruck wurde sofort sanfter und er hielt den Karton nur mit einer Hand fest, um sie umarmen zu können. „Ach Vin…“ Sah sie so schlimm aus? Miki hatte am Morgen nichts gesagt, hatte der sie aus ihrem Bett geklingelt. Sie wusste ja selber, dass sie nicht ganz richtig lief. Sie verschlief so gut wie nie. Sasha wusste allerdings genau was ihr durch den Kopf ging. „Nein du siehst nicht schlimm aus. Aber ich sehe es in deinen Augen. Du bist fertig, oder?“ Und wie sie das war. Es kostete sie immens viel Willenskraft nicht den Kopf in den Sand zu stecken- „Also. Wieso reden wir nicht ein bisschen. Die halbe Pizza nur. Und den Rest der Zeit kannst du mir in den virtuellen Hintern treten.“ Ihre Freunde mussten Engel sein. Eine andere Erklärung gab es nicht.

Ein aufwühlendes Gespräch und doch die ganze Pizza später saßen Beide vor ihrem Fernseher. Vin auf dem Teppich, zwischen Sashas Beinen, einen Controller in der Hand. Während sie durch eine andere virtuelle Welt lief war Sasha dabei ihr die Haare zu machen. Neben ihm lagen Haarbürsten, Bänder und Haarnadeln in Massen. Dabei redeten sie über alles Mögliche, nur nicht mehr über den Vorfall. Unter anderem Arbeit. „Ich denke die Ablenkung tut dir auch wieder gut. Du hast was zu tun und denkst nicht mehr daran.“ Ein wenig brummte sie, war sie sich da nicht ganz so sicher. „Ich hab die nächsten Wochen auch ohne Arbeit genug zu tun. Aber vermutlich hast du recht. Nur weiß ich nicht wie ich mit Dad reden soll.“ Sasha verzog ein wenig das Gesicht, wusste er was sie bedrückte. Das Problem war nicht neu. „Du weißt er will, dass du glücklich bist.“ Sie seufzte und hämmerte auf den Knöpfen herum, um einen Teil des Frustes abzubauen. „Ich weiß. Aber ich weiß auch, dass es ihn enttäuschen wird. Und ganz sicher bin ich mir auch nicht.“ Sie leget den Kopf leicht in den Nacken, um ihn ansehen zu können. „Wieso sind unsere Leben so kompliziert?“ Das gequälte Lächeln war schon Antwort genug. Sasha wusste es ebenso wenig wie sie.

„Glaub mir, ich habe mir auch oft gewünscht, dass es einfacher wäre. Aber ich hatte jemanden, der mir beistand. In guten wie in schlechten Dingen. Und dieser jemand ist auch nicht allein, hm?“ Er konnte so lieb sein, wenn er wollte. Sie lächelte dankbar, als er ein breites schadenfrohes Grinsen im Gesicht hatte. „Übrigens beißt dich gleich ein Zombie.“ „Shit!“ Während ihre Figur gerade gefressen wurde saßen Beide nun lachend in ihrem Wohnzimmer. Das war doch echt zu schräg. Sie liebte solch Dinge. Albernheiten, die sie zum Lachen brachten. „Du bist weder zu alt, um neu anzufangen, noch fehlen dir die Möglichkeiten Vin. Ich kenne niemanden, dem mehr Türen offenstehen.“ Doch vielleicht war genau das ihr Problem. Die Qual der Wahl. Und die Angst vor dem was kommen könnte. „Und zur Not stellt dich Miki sicher als Kellnerin ein. Das Trinkgeld wäre bestimmt riesig.“ Dafür biss sie ihn beinahe ins Bein, entschied sich aber lieber für einen leichten Klaps dagegen. „Eins nach dem anderen. Im Moment bin ich nicht in der Verfassung, um wichtige Entscheidungen zu treffen. Es gibt einen Unterschied zwischen aus dem Bauch heraus und völlig hirnverbrannt.“ Und nach dem Stress der letzten Nacht sollte sie lieber gut darüber nachdenken, bevor sie etwas an ihrem Leben änderte. Nicht, dass sie es nachher bereute. „Ist gut.

Die nächste Zeit kämpfte Sasha mit ihren Haaren und sie mit Zombies. Die Waffe der Wahl Haarnadeln und Schrotflinten. „Hast du schon was zum Anziehen für in drei Wochen?“ Sie musste lachen und warf ihm nur einen amüsierten Blick über die Schulter zu, pausierte das Spiel aber dieses Mal. „Stell dir mal vor, ja. Ein begnadeter, aber leicht von sich eingenommener Künstler hat sich meiner erbarmt und mir ein wunderschönes Kleid geschenkt.“ Breit und selbstgefällig grinsend knuffte er sie in die Seite. Sie alle überstanden solche Events nur, weil sie einander hatten. Aber leider gehörte das bei vielen von ihnen zu den schlechten Seiten des Jobs. „Ich habe im Moment zwar keine Nerven dafür, aber das wird schon. Wehe du kommst nicht.“ Hinter ihr brummte es nur leicht und sie merkte, dass er Haarnadeln an ihren Kopf schob. „Ich kann mir zwar auch netteres vorstellen, aber ich lasse euch nicht hängen. Geht’s mit den Nadeln?“ Sie nickte erst und schüttelte dann vorsichtig den Kopf, um zu gucken, ob auch alles saß, wo es hingehörte. „Perfekt. Wie immer.“ „Awww. Was war in deinem Kaffee?“ Er äffte sie nach, bevor beide wieder anfingen zu lachen.

Ein Bellen ließ Beide Aufsehen. „Oh, haben wir dich geweckt Kumpel? Tut mir leid. Deine Mum ist eben sehr laut.“ Das sagte der richtige, doch wenn Romeo noch müde wäre, dann wäre er weiterhin im Körbchen geblieben. Stattdessen schienen seine inneren Batterien vollständig geladen zu sein. „Gehst du noch mit ihm?“ Vin nickte und fing an den flauschigen Corgi hinter den Ohren zu kraulen. „Thorin hat angeboten uns ab jetzt abends zu begleiten.“ Den anzüglichen Pfiff hätte er aber auch stecken lassen können. „Wir gehen nur Gassi, nicht ins Bett.“ Sofort prustete Sasha los und augenrollend krault sie Romeo weiter. Der war wenigstens lieb. „Ach komm schon. So war das nicht gemeint. Er ist nur der erste, mit dem du wirklich ausgehst.“ Schnaubend drehte sie ihm langsam das Gesicht zu, ein sanftes und geradezu liebesvolles Lächeln im Gesicht. „Weiß ich doch.“ Würde sie etwas wirklich stören, dann hätte sie auch keine Hemmungen es einen von ihnen zu sagen.

„Ich hoffe nur für ihn, dass er dich auch gut behandelt. Sonst lernt der uns besser und schneller kennen, als ihm lieb ist.“ Es war für Vin herzerwärmend, dass die Jungs sie auch wie eine kleine Schwester ansahen, die sie beschützen wollten. Von ihrer Familie war nur ihr Vater über, umso mehr bedeutete es ihr, dass sie so gute, ehrliche Freunde hatte. Natürlich hoffte sie, dass sie irgendwann eine normale, gesunde Beziehung führen konnte. Und vielleicht war ihr das jetzt bald vergönnt. Doch wenn nicht, dann war sie zufrieden damit ihre Freunde um sich zu haben. „Ich hab dich lieb. Das weißt du, oder?“ Die braunen Augen wurden erneut um einiges sanfter und er nickte. „Und du weißt, dass wir dich alle lieb haben. Und beschützen.“ Er rutschte von der Couch und nahm sie vorsichtig in den Arm. Aber er wollte sie nicht zerquetschen oder ihr wehtun. Sie konnte vieles einstecken. Körperlich und verbal. Aber auch Vin war keineswegs unzerstörbar.  



Es war ihnen allein ein Rätsel. Wieso ausgerechnet sie? Vin war ihr kleiner Glücksvogel. Beinahe wie ein kleines Licht in der Dunkelheit, dass einem den richtigen Weg aufzeigte. Egal wie tief verborgen und steinig der Ausweg auch war, sie suchte so lange, bis sie ihn gefunden hatte. Und blieb bei jedem Schritt an der Seite ihrer Freunde. Sie hatte schon damals keine Angst gehabt klar ihre Meinung zu sagen oder das richtige zu tun, auch wenn es schwierig war. Doch nie hatte sie absichtlich jemanden verletzt. Es machte es nur umso entsetzlicher, dass jemand ihr absichtlich Schaden zufügen wollte. Aus Neid, Gier oder anderen furchtbaren Gründen. Einmal hatten sie Vin deswegen beinahe für immer verloren. Und es hatte Jahre gedauert, um sie vollständig zurückzubekommen. Nochmal würde es niemand so weit kommen lassen. Und aus dem Grund würden sie es Thorin auch nicht leicht machen. Dem stand eine Prüfung auf Herz und Nieren bevor.

„Müssen wir uns das eigentlich abgewöhnen, wenn du eine Beziehung hast?“ Sie zuckte in der sicheren Umarmung nur mit den Schultern. „Ich wüsste nicht wieso. Wer nicht damit klarkommt, dass ich euch umarme, der kann mir gestohlen bleiben.“ Sie saß ja nicht einmal auf seinem Schoß und selbst das musste nicht zwingend etwas bedeuten. „Allerdings muss Lucien sich dann angewöhnen auf der Couch zu schlafen, wenn er hierbleibt. Das er Klamotten hier lagert kann ich noch erklären, aber ich glaube den Rest fände ich andersherum dann auch bedenklich.“ Wer fände es schon witzig, wenn jemand der nur ein Freund ist, im gleichen Bett wie der eigene Partner schläft? Zwar würde Lucien nie etwas in die Richtung versuchen, aber das jemanden zu erklären war wohl unmöglich. Aber sie würde nicht aufhören zu sein, wie sie war, nur weil das jemanden vielleicht nicht gefiel.

„Wo wir gerade beim Thema sind. Willst du heute Nacht allein sein?“ Einen Moment überlegte sie, schüttelte dann aber den Kopf. Wenn sie ehrlich zu sich selbst war, dann wollte sie im Moment gar nicht allein sein. „Gut. Dann bleibe ich und arbeite einfach hier. Das heißt wann immer du nach Hause kommst, ich warte auf dich. Wann kommt der überhaupt?“ Sie fummelte in ihrer Jogginghose herum und fischte ihr Handy heraus. „Ähm…so in einer halben Stunde. Upsi.“ Sie hatte vollkommen die Zeit vergessen und antwortete ihm lieber schnell, nicht das er dachte sie würde ihn versetzen wollen. „Dreißig Minuten? Und du sitzt hier rum? Ich brauche mindestens zehn Minuten, um alle Haarnadeln von deinem Kopf zu bekommen, ohne dir die Hälfte deiner Haare auszureißen.“ Also hielt sie geduldig still, machte sich aber nicht allzu verrückt. Stress machte nur Ärger, Hunger und irgendwann ganz sicher auch Falten. „So, fertig. Geh ins Bad, ich suche dir was aus dem Schrank. Aber so gehst du nicht!“ Das hatte sie zwar nicht vorgehabt, aber seine Hilfe schlug sie nichts aus. Die Sachen legte er ihr nebeneinander aus Bett und verzog sich dann aus dem Schlafzimmer, damit sie ihre Ruhe hatte.

Vin hatte vor es schon in deutlich weniger Zeit geschafft sich vorzeigbar zu machen, also war das an diesem Abend auch kein Problem. Schon ein paar Minuten später rutschte sie auf den Socken im Wohnzimmer an Sasha vorbei, der sich mit seinen Sachen auf ihrem Tisch ausgebreitet hatte und dem kleinen Wirbelsturm zusah, mit dem Hintern an ihre Couch gelehnt. „Fall nicht hin!“ „Jahaaa!“ Als ob das helfen würde. Immerhin wusste Romeo was das zu bedeuten hatte und saß schon mit Leine im Maul vor der Tür. Braver Junge. „Bis nachher Sasha. Bediene dich ruhig am Kühlschrank, du weißt ja wo alles ist. Aber wehe dir du rennst oben ohne rum, wenn ich zurückkomme.“ Lachen fiel er rückwärts über die Lehne der Couch und sie sah nur seine Beine in der Luft zappeln. Der sollte zusehen, dass er an seinem Lachen nicht erstickte. Oder sich bei solchen Aktionen das Genick brach. Seine Leiche wollte sie definit nicht vorfinden.




Thorins Eifersucht war im Laufe des Tages ein wenig verdampft. Er kam sich sogar ein bisschen dämlich vor. Auf die vorsichtige Frage, was sie heute so gemacht hatte, fing sie direkt von dem unerwarteten Besuch samt Frühstückslieferung an. Das Café war schließlich in der Nähe und sie konnte wohl zu dem Gebäck dort selbst bei schlechtester Laune nicht nein sagen. Er hatte mit ihr geredet und sie gezwungen mit ihm und Romeo rauszugehen. Damit sie gar nicht erst anfing sich aus Angst zu verkriechen. Er musste zugeben, dass ihre Freunde sie sicher um einiges besser kannten und wohl einfach nur das Beste für sie wollten. Das Geschlecht war dabei völlig egal. „Sasha hat mir dann noch Pizza vorbeigebracht. Also gesund war der Tag sicher nicht, aber was solls.“ Dabei grinste sie ihn leicht an und es war irgendwie ein herzzerreißender Anblick. Das Grinsen war süß und ehrlich, aber sie sah so müde und erschöpft aus. „Und wie läuft es im Hühnerstall?“ Sie gab sich alle Mühe. Und wollte von ihm nicht behandelt werden wie ein rohes Ei. Also bemühte er sich seine Sorge nicht zu sehr zu zeigen.

Während er also von der Arbeit erzählte, soweit er durfte, tapste ein kleines Energiebündel vor ihnen her. Es war angenehm mit ihr darüber zu reden. Sie verstand, worüber er sich aufregen konnte, oder auch wieso er nicht alles erzählen durfte. Andere fingen dann sofort an beleidigt zu sein, er würde ihnen nicht vertrauen oder ähnliches. Ein Anwalt durfte auch nicht Details seiner Arbeit einfach so preisgeben. Das hier war nichts anderes. „Und mein kleiner Bruder hat mich den ganzen Tag in den Wahnsinn getrieben. Wir beide hassen diese steifen Events, in denen es eigentlich nur darum geht, unseren Kunden in den…“ Er räusperte sich und neben ihm fing Corvinna an ein wenig böse zu kichern. „Ja? Sprich dich ruhig aus. Wo sollt ihr mit aufgesetztem Grinsen reinkriechen?“ Eigentlich hatte er das Ganze noch nicht einmal ansprechen wollen, aber jetzt war es raus. Und er könnte zumindest schon mal vorsichtig fragen, was sie von solchen Veranstaltungen hielt. Allerdings ahnte er nach dieser Antwort schon, dass sie seine Aversionen teilte.

„Frerin ist bisher allein da und er liegt mir in den Ohren, dass ich ihm helfen soll.“ Sie sah ihn ein wenig mitleidig an. „Willst du ihm das denn allein zumuten? Ich weiß ja nicht, wo genau ihr hinmüsst, aber ich habe eine gewisse Hassliebe bei allem was in die Richtung geht. Meistens steht und fällt es vor allem damit, wer sonst noch eingeladen ist.“ Schon wieder lachte sie leicht böse. „Das war letztes Mal aber die dummen Blicke wert, als ich auch im Hosenanzug aufgetaucht bin. Hat die Frauen mehr schockiert als die Männer.“ Das konnte er sich lebhaft vorstellen. „Der kann das schon allein ab. Ohne triftigen Grund tue ich mir das nicht an. Zumal er nicht einmal verrät, wohin wir überhaupt gehen sollen. Das klingt schon nicht gut.“ Sie fing neben ihm an auch nur eilig zu nicken. „Vielleicht wenn er ein Kleid anzieht. Dann gucken sicher auch die Männer.“ Sie fing an zu Lachen und hielt sich die Hand vor dem Mund, obwohl ein paar Autos sicher lauter wären als sie. „DAS wäre den Rest des Jahres das Gesprächsthema Nummer Eins.“ Und wie. Und ihr Vater würde ihm die Hölle heiß machen. Nicht zu knapp.

„Also falls er dich weichkocht.“ Aus dem nichts war sie dichter neben ihm aufgetaucht und hielt vorsichtig seine Hand fest. Er hätte es ja gern gemacht, wollte ihr aber nicht zu nahetreten. „Und vorausgesetzt ich habe an dem Tag noch keinen Termin, dann melde ich mich zur moralischen Unterstützung. Falls du die brauchst und willst?“ „Die wäre mir in dem Fall wärmsten willkommen.“ Sie grinste ihn an, bevor sie nun Hand in Hand weiter mit ihm durch die Straßen lief. Er wollte keine voreiligen Schlüsse ziehen, aber wenn er sich nicht gewaltig täuschte, dann hatte er neben sich eine Frau, wie es sie so schnell kein zweites Mal geben würde. Und er hoffte inständig, dass es keine bösen Überraschungen gab. Denn er mochte sie. Und sie wieder aus seinem Leben gehen lassen zu müssen wäre bereits jetzt schmerzhaft.
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