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The Big Bang Theory - A Nerd´s Lovestory

GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Bernadette Rostenkowski Leonard Hofstadter OC (Own Character) Penny Rajesh "Raj" Koothrappali Sheldon Cooper
06.03.2020
03.01.2021
30
32.131
8
Alle Kapitel
29 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
27.04.2020 1.137
 
Großes Sorry, das das Kapitel erst heute kommt aber nun ist es ja hier :)
Viel Spaß damit ^^


Kapitel 18

Währenddessen brachte Maya Sheldon in eines der großen Badezimmer.

Auf den Weg dorthin schwiegen sie sich allerdings eher an was Maya aber nicht daran hinderte Sheldon immer mal wieder anzusehen.

„So!“ sagte sie und öffnete eine Tür die zu einem Badezimmer führte, sanft schob sie Sheldon hinein und ging hinterher.

„Und nun erzähl mir bitte wie das passieren konnte?“ Maya deutete auf die dreckige und kaputte Kleidung und den fehlenden Schuh.

„Muss das unbedingt jetzt sein?“ kam es jammernd von Sheldon, seufzend sah Maya ein das er Recht hatte.„Okay, geh erst mal duschen. Soll ich dir helfen?“

„Also das Duschen bekomme ich gerade so alleine hin“ erwiderte er mit hochgezogenen Augenbrauen.
„Ich meinte eigentlich das Ausziehen“ rettete sich die Schwarzhaarige und zog sich ihre Dupatta (langer Schal der Lehenga) ins Gesicht damit man ihre roten Wangen nicht sah. Kaum zu glauben das es ihr peinlich war was sie gesagt hatte.
„Meinetwegen, die Sachen kleben sowieso an mir“ erwiderte Sheldon.
„Du, das hat Schlamm so an sich und Federn und regen“ ein bisschen amüsierte sich Maya über Sheldons Anblick und musste auch ein wenig grinsen, was Sheldon natürlich nicht verborgen blieb. Bevor er allerdings was sagen konnte zog ihn Maya vorsichtig das T-Shirt über seinen Kopf.

„Also das T-Shirt kannst du dann wegwerfen, so zerrissen wie das ist“ stellte Maya fest und bemerkte Sheldons entsetzten Blick.

„Aber das ist mein Lieblings Shirt“

„Ich weiß Sheldon, aber wenn man es flicken würde, würde es dir auch nicht gefallen.“

Da hatte Maya natürlich Recht was er auch einsah, seufzen ließ er sich auch noch die dreckige und kaputte Hose von den Beinen streifen.
„Den Rest darfst du selber machen“ sagte Maya schließlich, was Sheldon nun grinsen ließ.„Was?“
„Du weißt das du mich schon nackt gesehen hast?“ bemerkte er amüsiert.

„Das war was anderes“ hielt sie dagegen und hörte ihn nun lachen, was sie bei ihm eigentlich noch nie gehört hatte.

Sheldon schüttelte nur grinsend den Kopf, drehte sich um und ging unter die Dusche, natürlich ohne Unterwäsche…logisch.

„Hast du Kleidung dabei?“ wollte die Schwarzhaarige wissen.„In der Tasche“ antwortete Sheldon während er sich den Dreck abspülte.

Maya ging in die Hocke und kramte seine Sachen aus der Tasche und musste feststellen, dass alles, bis auf die Comicbücher und der Laptop, total durchnässt war.„Schlechte Nachricht. Deine ganzen Klamotten sind total durchnässt. Ich gucke mal ob ich dir was anderes besorgen kann. Handtuch liegt neben der Dusche“ schon war sie verschwunden und ließ Sheldon erstmal alleine.

Dieser sah ihr hinterher und konnte gegen ein Lächeln nicht ankämpfen, der Trip hier her hatte sich wirklich gelohnt, auch wenn es ihm im Nachhinein wirklich unangenehm war in so eine Feierlichkeit hineinzustürmen. Er hatte auch damit gerechnet, dass man die Polizei rufen würde aber dem war nicht so, nein Raj hatte ihn schon erwartet, das konnte er ihn zumindest ansehen, Raj schien Maya jedenfalls nichts gesagt zu haben denn als sie auftauchte, war sie total überrascht und hätte nie und nimmer damit gerechnet das er auftauchen würde. Die „Überraschung“ war wohl gelungen. Auch wenn es halt nicht ihre Hochzeit war, er war immerhin hier, bei ihr.

Davon mal abgesehen dass der Umgang noch verkrampft war, konnte er es doch positiv sehen. Er war mal wieder so in Gedanken dass er gar nicht bemerkte das Maya wieder im Badezimmer war. Erst als sie seinen Namen etwas energischer nannte sah er zu ihr.

„Ja?“ kam es von ihm.

„Ich weiß dass du eher Anzüge trägst, aber ich habe hier keinen einzigen Anzug im Haus gefunden. Du musst dich also mit indischer Kleidung zufrieden geben“  

Das hatte Sheldon schon befürchtet, aber er konnte ja schlecht nackt durch die Gegend laufen.„Solange es nicht Pink ist, gebe ich mich damit zufrieden“ seufzte er, stellte das Wasser ab, nahm sich das Handtuch und stieg aus der Dusche.

Maya reichte ihn die Sachen und biss sich auf die Lippen als sie seinen Blick sah, sie versuchte krampfhaft ein Lachen zu unterdrücken und da Sheldon nichts verborgen blieb sah er sie dementsprechend an.
„Dein Blick ist einfach Göttlich“ erwiderte sie nun lachend auf seinen Blick.
„Und du bist unmöglich“ seufzte Er.
„Vielen Dank“ lachte sie und fügte hinzu.
„Nun zieh dich an, die Anderen warten sicher.“
Sheldon seufzte erneut und zog sich die Hose an, doch bei dem Oberteil bekam er Probleme und sah Maya hilflos an.
„Du bist genauso unbeholfen wie Raj“ kicherte Maya und nahm sich einen Hocker wo Sie sich draufstellte.
„Was soll das denn werden?“ fragte Sheldon skeptisch.
„Ganz einfach, ich bin kleiner als du und wenn du deine Arme in die Höhe streckst kann ich dir nicht beim Anziehen helfen.“ erklärte Maya.
„Hoch die Arme“ befahl sie und Sheldon streckte widerwillig die Arme nach oben. Vorsichtig nahm Maya die Tunika und streifte diese über seine Arme. Sie stieg wieder vom Hocker und zupfte sie zurecht.
„So, das wäre geschafft. Etwas fehlt aber noch“ Maya hielt die Dupatta in der Hand.
„Muss das sein?“

„Ja sonst sieht es nicht richtig aus. Komm schon es tut dir nicht weh“ munterte sie ihn auf und legte ihn die Dupatta um als er nachgab.

Der theoretische Physiker sah sie an wie sie vor ihn stand in ihrem indischen Gewand, er hatte sie so noch nie gesehen, was vermutlich auch daran lag das sie in Pasadena nie so rum lief. Lächelnd legte er seine Hände an ihre Hüfte und musterte sie, wie sie an ihm rumzupfte das es auch ja gut aussah.
„Maya die Perfektionistin“ kam es ungehalten von ihm.Stirn runzelnd sah Maya ihn an, natürlich hatte sie seine Hände an ihrer Hüfte gemerkt und sah ihn nun ins Gesicht.

„Ich bin eine Perfektionistin?“ wollte sie mit hochgezogener Augenbraue wissen.
„Ja, immerhin zupfst du schon seit fünf Minuten an mir rum“ erwiderte er. Maya streckte ihn daraufhin nur die Zunge raus und schlug ihn sanft auf die Brust.

Die Atmosphäre zwischen den Beiden konnte nicht angenehmer sein, auch wenn sie in einem Badezimmer waren. Sheldon zog die Schwarzhaarige ein Stück näher zu sich und wollte sie gerade küssen als Raj die Tür öffnete.
„Perfektes Timing“ erwiderte Sheldon grummelnd.
„Tut mir leid. Aber ihr seid auch verdächtig lange im Bad.“ bemerkte Raj.

„Wir kommen gleich“ sagte Maya, die genauso wenig begeistert über die Störung war wie Sheldon.Raj nickte und verschwand wieder.

Natürlich war die Stimmung nun dahin, doch Maya lächelte Sheldon an.
„Na komm“ sie hielt ihn ihre Hand hin, die er mit etwas zögern auch ergriff, er konnte sich allerdings einen Satz nicht verkneifen.
„Schwarz lässt dich dünner aussehen“
„Wie bitte?“ empört sah Maya ihn an und bemerkte sein grinsen was er versuchte zu unterdrücken.

„Bazinga!“  kam es nur von diesen.
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