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The Big Bang Theory - A Nerd´s Lovestory

GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Bernadette Rostenkowski Leonard Hofstadter OC (Own Character) Penny Rajesh "Raj" Koothrappali Sheldon Cooper
06.03.2020
03.01.2021
30
32.131
8
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Dieses Kapitel
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18.04.2020 1.784
 
Kapitel 14

Es klingelte und als Sheldon gerade wieder auflegen wollte wurde der Anruf gerade angenommen. Es dauerte einen Moment bis das Bild klar wurde und es nicht Raj der vor der Kamera saß. Nein es war Maya…mit ihr hatte er nun nicht gerechnet.

„Hi Sheldon“ sagte Maya.

„Maya…“ kam es zurück.

„Falls du Raj sprechen wolltest, er ist noch nicht da“ erklärte Sie.

„Das wollte ich auch…eigentlich. Aber ich glaube du bist die bessere Ansprechpartnerin“ antwortete Sheldon und machte eine Pause.

„Warum müssen solche Dinge eigentlich immer so kompliziert sein?“ fragte er und erntete verständnislose Blicke.

„Ich kann dir nicht folgen“ erwiderte Maya und verschränkte die Arme vor der Brust.

„Sheldon wenn es um die Arbeit geht kann ich dir nicht helfen“

„Es geht nicht um die Arbeit, es geht um etwas anderes“ sagte der theoretische Physiker.

„Und um was?“ wollte die Schwarzhaarige Stirnrunzelnd wissen.

„Ich habe über viele Dinge nachgedacht und habe versucht eine Lösung für ein Problem zu finden und musste feststellen dass ich es selber bin“ er machte eine Pause bevor er weiter sprach.

„Du bist meinetwegen nach Indien geflogen und ich kann mittlerweile verstehen wieso….“

„Ach kannst du das? Dann lass mal hören“ unterbrach ihn Maya.

„Ich habe einen Fehler gemacht.“

„Oh sieh an der große Sheldon Cooper sieht ein einen Fehler gemacht zu haben. Das hätte dir etwas früher einfallen sollen“ zischte Maya und biss sich auf die Lippen, so böse wie das klang war es nicht gemeint, immerhin versuchte er sich gerade irgendwie zu entschuldigen.

„Tut mir leid, rede weiter….“

„Ich wollte dich nicht verletzen. Du bist mir wichtig…..“ es war gar nicht so leicht diese Worte auszusprechen.

Maya sah überrascht aus, hatte er das wirklich gesagt? Ja hatte er, denn er sah sie abwartend an.

„Weißt du Sheldon…es ist zwar schön diese Worte zu hören, doch über Skype kommt es nicht so rüber wie es rüber kommen soll“ Maya seufzte und sprach weiter.

„Wie dem auch sei, ich muss schlussmachen. Morgen stehen noch einige Vorbereitungen für die Hochzeit an und ich brauche noch ein Kleid. Machst gut Sheldon“ mit diesen Worten legte Maya auf.

Geschockt sah Sheldon seinen Laptop an.

„Hochzeit?“ spukte es ihn durch den Kopf, er überlegte nicht lange und stand auf, er ging ins Schlafzimmer, schnappte sich eine Tasche und packte dort alles rein was er benötigte und fuhr mit einem Taxi zum Flughafen.



Zur gleichen Zeit in Indien.

Maya lag auf ihrem Bett und studierte die Texte für die Hochzeit und sah auf als Raj das Hotelzimmer betrat.

„Nanu, hast du telefoniert?“ fragte er und deutete auf seinen Laptop.

„Ja, Sheldon hatte angerufen und wollte dich sprechen. Hat sich dann aber mit mir zufrieden gegeben“ sagte Maya auf Hindi.

„Du hast mit Sheldon gesprochen? Um was ging es denn?“ antworte er zurück.

„Er wollte sich entschuldigen, ich habe ihn aber gesagt dass man sowas über Skype nicht richtig rüber bringen kann. Habe mich dann verabschiedet wegen Hochzeitsvorbereitungen und dann aufgelegt“

Raj sah sie zweifelnd an.

„Meinst du nicht dass du ihn hättest sagen sollen dass es die Hochzeit deiner Mutter ist?“

„Vielleicht, aber vielleicht ist es auch eine gute Lektion“

„Eine Lektion für was?“ Raj konnte seiner Schwester nicht folgen.

„Eine Lektion dafür, dass sein Verhalten einfach daneben war, aber auch weil ich ihn nicht wirklich glauben kann.“ seufzte Maya.



Am nächsten Tag.

Maya half ihrer Mutter weiterhin bei den Vorbereitungen.

„Du bist heute ja besser gelaunt als gestern“ bemerkte Nicole und musterte ihre Tochter.„Besser würde ich jetzt nicht unbedingt sagen. Sheldon hat sich über Skype gemeldet und wollte eigentlich Raj sprechen. Es hat sich dann rausgestellt das es wohl um mich gegangen wäre. Lange rede kurzer Sinn er hat sich versucht bei mir zu entschuldigen“ erklärte Maya.

„Das klingt doch gut.“

„Möchte man meinen, ich habe sie abgewiesen. Über Skype kommt es einfach nicht ernstgemeint rüber“ erwiderte die Jüngere.

„Ich kann mir über Sheldon kein Urteil bilden, außer das was Raj mir über ihn erzählt hat. Ich kann mir gut vorstellen dass er sich vermutlich richtig schwer getan hat diese Worte rauszubringen“ gab Nicole zu bedenken.

„Ja, das mag sein. Aber über Skype kommt es halt nicht so rüber wie es soll. Wie auch immer ich hab dann gesagt das ich noch Hochzeitsvorbereitungen vor mir habe und dann aufgelegt“

„Oh Maya…“ Nicole seufzte, ihre Tochter war wirklich manchmal schwierig was solche Dinge anging.

„Was denn?“ die Schwarzhaarige sah ihre Mutter fragend an.

„Ach nichts schon gut“ winkte Nicole ab, sie selber war nicht so begeistert von dem Handeln ihres Kindes, doch was sollte sie machen? Maya war schließlich erwachsen.

Etwas später war Maya dabei im Festsaal alles her zu richten und bekam Gesellschaft, männliche Gesellschaft.

„Kann ich dir behilflich sein?“ wurde sie gefragt.

Stirnrunzelnd sah Maya ihn an.  

„Ich bräuchte aus der Kammer 4 Kisten Servietten“  sagte Maya und sah dem Unbekannten hinterher, es dauerte nicht lange da kam er wieder.

„Hier bitte“ sagte Er und stellte die Kisten auf einen Stuhl.

„Vielen Dank“ antwortete Maya und öffnete einen der Kartons um nur um kurz darauf die Servietten zu falten.

„Ich bin Dev Sahani“ stellte er sich vor.

„Maya“ kam es kurz und knapp zurück.

„Bist du die Braut?“ wollte er wissen.

„Nein, ich bin die Tochter der Braut“

„Oh, dann gehören wir ja bald mehr oder weniger zu Familie. Der Bräutigam ist nämlich mein Vater“

„Glückwunsch“ kam es von Maya, diese seufzte innerlich womit hatte sie das nur verdient.„Was machst du so beruflich?“ wollte Dev wissen.

„Ich bin Kernphysikern und arbeite an einer Uni“  antwortete Maya und faltete weiter, ihr war der verwirrte Blick natürlich nicht entgangen.

„Was ist das denn? Sieht man da Kernen zu die vom Baum fallen?“ wollte Dev wissen.

Maya wusste nicht ob sie lachen oder weinen sollte als sie die Frage hörte.

„Natürlich, ich sitze den ganzen lieben langen Tag in meinem Büro am Fenster und sehe Kernen beim hinunterfallen zu“ erwiderte sie sarkastisch und fügte leise hinzu.

„Dafür habe ich studiert“

Die Schwarzhaarige verteilte die gefalteten Servietten auf den Tischen, dicht gefolgt von Dev der sie weiter hin ausfragte, als er sie allerdings fragte ob sie Interesse an ein Date mit ihm hätte, wäre sie am liebsten in die Luft gegangen. Aber nein sie war ja höflich…

„Nein tut mir leid. Ich habe kein Interesse, weder an einen Date noch sonst was“ antwortete sie und war froh als Dev schließlich verschwand.

Vermutlich war das Ranbeers Idee gewesen sie mit seinen Sohn zu verkuppeln, sie und Ranbeer hatten schon seit jeher ihre Differenzen.

Die Schwarzhaarige hatte noch einige Tische vor sich da kam schon der nächste.

„Hallo, kann ich dir bei etwas helfen?“

„Ich brauche Sekt und Weingläser“ antwortete Maya und deutete auf die Kammer, schon war auch dieser junge Mann verschwunden und kam kurze Zeit mit den Kartons wieder.

„Danke“ nickte sie und verteilte die Gläser auf den Tischen.

„Ich bin in übrigen Rahul Malhotra und der Neffe von Ranbeer“ stellte er sich vor.

„Bald übernehme ich das Geschäft meines Vater und suche eine Frau“ sprach er weiter.

„Oh man bitte nicht noch einer“  dachte sich Maya.

„Tut mir leid aber ich habe kein Interesse“ sagte sie und schickte ihn weg.

„Nanu? Probleme?“ wollte Raj wissen der sich seiner Schwester näherte.

„Hast du das nicht mitbekommen? Ich fühle mich wie auf einen Basar“ seufzte Maya und richtete die Gläser.

„Da kommt Nummer 3“ bemerkte der junge Inder und hatte Mitleid mit seiner Schwester.

„Bevor du mich fragst ob du mir helfen kannst, nein kannst du nicht. Bin mit den Gläsern noch gut beschäftigt“ seufzte Maya und war froh als der junge Mann namens Aman Patel wieder verschwand.

„Mir fehlt Sheldon…“ murmelte Maya leise.

„Das hättest du ihn gestern sagen sollen“ sprach Raj ihr ins Gewissen.

„Du kennst meinen Stolz“ hielt die Schwarzhaarige dagegen.

„Ja Maya den kennen wir alle. Das wird dir aber irgendwann alles verderben“

„Du hörst dich ganz nach Mum an“

„Sie hatte mich gefragt was ich von der ganzen Sache halte. Ich habe ihr gesagt das ich eigentlich ziemlich skeptisch bin was das mit euch beiden angeht. Ich kenne ja Sheldon schon etwas länger, aber bin dennoch der Überzeugung das du ihn veränderst, natürlich zum guten“

„Naja offensichtlich verändere ich ihn nicht, sonst wäre ich jetzt in Pasadena mit ihn zusammen und nicht hier allein mit dir in Indien“ seufzte Maya horchte auf als ihre Mutter rief.

„Anprobe der Gewänder“ murmelte Sie und verschwand.

Raj sah seiner kleinen Schwester hinterher und war etwas besorgt.

„Bist du ihr Bruder?“ wollte Dev wissen, der wieder aufgetaucht war.

„Ja und du bist?“ wollte Raj stirnrunzelnd wissen.

„Dev Sahani, Ranbeers Sohn. Sag mal weißt du ob sie noch zu haben ist?“ wollte Er wissen.

„Hatte Maya dir nicht eigentlich zu verstehen gegeben das sie keinerlei Interesse an dir hat?“ stellte Raj die Gegenfrage.

„Indische Frauen sind meistens so. Aber in unserem Land gibt es ja viele arrangierte Ehen“ sagte Dev.

„Arrangierte Ehe? Wer redet denn davon?“

„Mein Vater. Er wollte mit Nicole darüber reden.“

„Nur schade dass deine Angebetete davon nichts hält“ erwiderte der junge Inder.

„Das wird sie schon noch.“

Augenverdrehend ließ Er Dev stehen, er konnte dem ganzen keine Sekunde länger zu hören.



Im Ankleideraum seufzte Maya vor sich hin.

„Alles in Ordnung?“ wollte Nicole von ihrer Tochter wissen.

„Bis auf die Tatsache dass mich heute schon 3 nervige junge Männer vollgequatscht haben oder besser gesagt angebaggert haben. Was hat Ranbeer wieder vor? Will er mich verheiraten obwohl ich klipp und klar gesagt habe das ich das nicht will?“

„Ich habe mit ihm gesprochen, dass er das Unterlassen soll. Er hat mir zwar versichert dass er es sein lässt aber du kennst ihn ja“ antwortete Nicole.

„Na ganz toll“ seufzte Maya und verschwand hinter einen Vorhang um sich um zu ziehen.

„Und passt es?“

„Ja, es sitzt sehr gut“ antwortete die Schwarzhaarige und trat hervor, sie trug eine wunderschöne lilane Lehenga Choli silberner Stickerei. Maya sah sich im Spiegel an.

„Du siehst wunderschön aus“ lächelte Nicole und legte ihren Arm um sie.

„Danke Mum, aber das ist dein großer Tag. Du musst viel schöner aussehen“ lächelte Maya und verschwand wieder hinter dem Vorhang und zog sich ihren lilanen Sari an. Als sie wieder hinter dem  Vorhang hervor kam, war ihre Mutter schon fast fertig.

„Du siehst toll aus Mum“ lächelte Maya und zupfte hier und da noch was zurecht.

„Danke mein Kind, ist nur sehr ungewohnt mit so viel Stoff“ lachte Nicole.

„Das glaube ich dir. Ich glaube wenn ich einmal heirate belass ich es bei einem normalen Brautkleid“

„Nun schau nicht so niedergeschlagen. Du wirst auch irgendwann heiraten! Das versichere ich dir“

„Ich hoffe keinen Inder“ murmelte sie leise.

„Bestimmt nicht“
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