Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

The Big Bang Theory - A Nerd´s Lovestory

GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Bernadette Rostenkowski Leonard Hofstadter OC (Own Character) Penny Rajesh "Raj" Koothrappali Sheldon Cooper
06.03.2020
03.01.2021
30
32.131
8
Alle Kapitel
29 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
16.04.2020 1.794
 
Endlich ist es soweit, mein persönliches Lieblingskapitel!
Es hat mich einiges an "Nerven" und Stunden gekostet, ich hoffe es hat sich gelohnt.

In diesem Kapitel gibt es einige Rückblicke, diese sind kursiv geschrieben.

Und nun wünsche ich euch viel Spaß  =)

Währenddessen in Pasadena (05:30).



Im Appartement 4A war es noch ruhig und dunkel, doch in Sheldons Zimmer war nichts mehr mit Schlafen. Der theoretische Physiker lag wach in seinem Bett und starrte die Decke an.



Er hatte sich am Abend hingelegt und seitdem starrte er nur die Decke an. So sehr er auch versuchte einzuschlafen, es wollte ihn einfach nicht gelingen. Zu viele Gedanken schwirrten ihn durch den Kopf.

Er konnte damit kaum bis gar nicht umgehen, er war ja schließlich noch nie in so einer Situation..., er war schlicht und einfach überfordert. Jedesmal wenn er die Augen schloss sah er Mayas enttäuschten Blick und dieser verfolgte ihn schon die ganzen letzten Tage.



Warum dachte er gerade jetzt an sowas? Er war doch überhaupt nicht der Typ dafür, wollte er doch den Nobelpreis gewinnen. Doch was würde ihn der Nobelpreis bringen wenn er sich nicht darüber nicht freuen konnte?



Hatte Rajs kleine Schwester tatsächlich schon so einen Einfluss auf seine Gefühlswelt gehabt? Scheinbar ja...sonst würde er sich nicht den Kopf zerbrechen was er falsch gemacht haben könnte und wie er das wieder gut machen konnte.

Konnte er das überhaupt?



Seufzend sah er zu seiner linken Seite, wo Maya gelegen  hatte, als sie sich sehr nahe waren, warum hatte es ihm nichts ausgemacht? Wieso hatte es ihn nicht gestört dass sie beide sich so nahe waren? Aus irgendeinen Grund schlich sich ein Lächeln auf Sheldons Lippen. Auch wenn er es ungerne zu gab, es gefiel ihm. Sie war auch die erste Frau die er SO nahe war, es war zwar mehr oder weniger in Eifer des Gefechts aber dennoch hatte es seine Wirkung nicht verfehlt.



Sheldon hatte noch immer das Gefühl Mayas Haut unter seinen Fingern zu spüren, ihre Haut war weich und sie roch nach Honigmelone... Natürlich hinterfragte er sein Handeln, wieso war er so über sie hergefallen...? Aus Spaß an der Freude? Sicher nicht... Raj hatte schon recht das Maya nicht sein Betthäschen war...aber war es mit Maya eine einmalige Sache?



Nein! Das war das einzige was er ganz klar sagen konnte, tief in seinen Inneren wollte Sheldon nämlich mehr als er je zu geben konnte und genau DA lag das Problem. Er konnte sich diesbezüglich einfach nicht öffnen und deswegen verletzte er die Gefühle anderer.



Er gab zu das er anfangs alles andere als begeistert war als Maya in die Gruppe kam.



Es war der 30.08.2018, an dem er Maya das erste mal sah. Er saß mit Howard und Leonard am Tisch und unterhielt sich mehr oder weniger mit ihnen, als die Aufmerksamkeit aller auf Raj und seine weibliche Begleitung lag. Sheldon selber interessierte es nicht, nein er wagte es sogar sich mit

der Neuen anzulegen, hatte aber nicht mit starken Gegenwind gerechnet. Es hatte ihn die Sprache verschlagen, deswegen ergriff er direkt die Flucht.  Zu allem Überfluss sollte er sich auch noch bei ihr entschuldigen, dies tat er allerdings nur widerwillig und lies es sich nicht nehmen sich darüber zu beschweren das Maya ein neues Büro mit angrenzenden Labor bekam. Er hatte natürlich gehofft dass er sie nur bei der Arbeit sehen musste, doch da hatte er falsch gehofft.

Am Abend war sie natürlich auch von der Partie. Was sollte er auch anderes tun als es zu akzeptieren? Sie war schließlich Rajs Schwester und hatte sich sofort mit Penny und Bernadette angefreundet.



Sheldon seufzte auf als er den Anfang Revue passieren ließ...



In dem darauf folgenden halben Jahr zog Maya in die Wohnung über ihnen und hatte in Penny und Bernadette beste Freundinnen gefunden, auch zu Leonard und Howard hatte sie eine enge Freundschaft aufgebaut. Zu ihn selber allerdings nicht, sie sprachen nicht viel miteinander und wenn nur wissenschaftliche Themen, doch auch da gerieten sie immer aneinander. Sie konnten sich einfach nicht einig werden, nicht in ihren Theorien und auch nicht in ihren Berechnungen...



......



Nur durch Zufall bekam er mit, dass Maya mit seinen einstigen Erzfeind Barry Kripke ausging.

Nach ihrem ersten Date mit Kripke lief Maya ihm am Abend in die Arme, eigentlich konnte er sowas überhaupt nicht leiden, doch aus irgendeinen, zu diesen Zeitpunkt noch unbekannten, Grund blieb er still. Er sah sie an und hatte das Gefühl das sie ziemlich fertig war, nicht nur wegen des Sprintes den sie hinter sich hatte, nein auch, so dachte er, wegen des Dates. Ihre dunklen Augen funkelten in der Abendsonne, dennoch schien sie etwas unsicher zu sein, immerhin hatte sie ihn gerade umgerannt....

Er bemerkte ihre Unsicherheit und schenkte ihr eines seiner Comicbücher, welches sich für ihn als Fehlkauf herausstellte. Die Schwarzhaarige nahm es an sich und nickte, ehe sie nachhause lief.



Es fühlte sich an als würde er es erneut erleben, vermutlich hatte er zu diesen Zeitpunkt schon etwas mehr als nur Freundschaft für sie empfunden? Er wusste es nicht, aber eins wusste er genau! Maya und Kripke war für ihn ein Dorn im Auge.



04.03.2019

Diesen Tag rief Sheldon sich gerne in Erinnerung, denn es war der Tag als Maya Kripke endlich die Meinung geigte, dieser prahlte nämlich schon die ganze Zeit damit rum das er Maya fast ins Bett gekriegt hätte. Er selber hatte es gehört, kurz bevor er in die Kantine kam.



......



Vermutlich hätte er sie nicht belehren sollen, dass sie etwas "vergessen" hatte bei ihrer Berechnung. Dem war natürlich nicht so, er wusste nur nicht wie er ein Gespräch mit ihr anfangen sollte, streiten wollte er allerdings auch nicht....



....



Zumindest endete dieser Abend nicht ganz so schlimm...nun gut er hatte sich beschwert das Maya, Penny und Bernadette laut waren und man sie im ganzen Haus hören konnte. Er klopfte und konnte den Wein schon fast riechen und als Maya ihn die Tür öffnete seufzte er innerlich.

Natürlich war er schockiert als Sie ihn am Kragen packte und ihn ihre Lippen auf seine drückte. Er wollte sie von sich stoßen, doch er konnte nicht...er genoss den Kuss und erwiderte ihn, mit mehr Druck von seiner Seite aus. Er ignorierte in diesen Moment die Tatsache das Maya eigentlich betrunken war.

Er war es schließlich der den Kuss beendete, er konnte aber in Mayas Augen sehen das ihr der Kuss gefallen hatte, ihm ging es natürlich nicht anders, dennoch wusste er nicht wie er sich verhalten sollte. Er war der Ansicht das es das Beste war sie einfach stehen zu lassen...dennoch hatte der Kuss etwas in ihm verändert....



Seufzend schlug er die Bettdecke zur Seite und setzte sich auf die Bettkante. Er konnte noch Stunden rumliegen und über die Vergangenheit nachdenken, doch was war mit der Gegenwart und mit der Zukunft? Er konnte von den anderen auch keine Hilfe erwarten, diese waren Sauer auf ihn, dass hatten sie ihn deutlich gemacht und mittlerweile konnte er auch verstehen wieso....

Denn von außen sah es wirklich so aus als hätte er die Schwarzhaarige nur ausgenutzt, doch wie sollte er beweisen das dem nicht so war?



Sheldon fuhr sich mit den Händen durch sein Gesicht, was würde er wohl machen wenn Maya mit einen anderen zusammen sein würde, wenn ihm Kripke schon ein Dorn im Auge war. Nein...er könnte den Gedanken nicht ertragen, sie in den Armen eines anderen Mannes zu wissen.



Kopfschüttelnd verwarf er diesen Gedanken gleich wieder, darüber wollte er einfach nicht nachdenken, er musste sich was einfallen lassen um diesen Schlamassel wieder gerade zu biegen...aber wie?



Er war sich jetzt auch ziemlich sicher das Maya nicht nur wegen eines Festes nach Indien gereist war, es steckte noch etwas anderes dahinter...vermutlich war es seine Schuld.



Konnte er es ihr verübeln? Nein konnte er nicht. Auch wenn er nicht viel Menschenkenntnis besaß, so konnte er sich zumindest in dieses Szenario hineinversetzen.



Sheldon beschloss aufzustehen und schlurfte ins Wohnzimmer, er war alleine in der Wohnung. Leonard schlief bei Penny, so konnte der theoretische Physiker in Ruhe über seine Fehler nachdenken.

Er sah sich im Wohnzimmer um und hatte immer wieder Bilder vor Augen wie die ganze Gruppe zusammen saß und sich über dies und das unterhielt, Maya saß dank Penny immer neben ihn. Er hatte zu dem Zeitpunkt an keine „Hintergedanken“ gedacht doch nun ging ihm ein Licht auf…Penny wollte das sie beide sich näher kamen und wenn er darüber nachdachte versuchten es auch die anderen immer wieder.



Was dann natürlich auch der Fall war, bis er es dann vermasselte…



„Sind wir oder sind wir nicht zusammen? DAS war ihre Frage. Und er? Er tendierte zu Nein, aber  war es wirklich so schwer gewesen, „Ja“ zu sagen? Wieso konnte er nicht einfach sagen „Ja, wir sind zusammen“? Warum nicht?

Ganz einfach, weil er Sheldon war und sich auf der Emotionalen schiene nicht auskannte.

War das wirklich der Grund? Nein, es war eher das Problem….

Er setzte sich an seinen Schreibtisch und schloss die Augen….



Er war gerade zurück vom Comicbuchladen als er Rajs Auto vor dem Wohnhaus sah, Moment wieso stand es da?

Sheldon beschloss der Sache auf den Grund zu gehen und hörte wie Maya Koffer in den Kofferraum wuchtete. Entgeistert sah er das mit an, natürlich hatte Raj ihn bemerkt, doch Sheldon deutete ihn an still zu sein.

Er blieb stumm stehen als Maya den Kofferraum schloss und ihn entdeckte, er sah sie ausdruckslos an.

„Sheldon?“ kam es erschrocken von ihr.







Man sollte meinen, dass man ihm ansah dass er die Welt nicht mehr verstand.

Er dachte er fiel aus allen Wolken als Maya ihn sagte das sie nach Indien fliegen würde.

Er wollte mit ihr reden doch sie ließ ihn einfach am Straßenrand stehen.

Fassungslos sah er dem Auto hinterher und war unfähig irgendwas zu tun. Als er sich dann aus seiner Starre löste, waren Maya und Raj über alle Berge.



Das war dann wohl die Strafe für sein dämliches Verhalten,

ja er hatte eingesehen das es dämlich war und unüberlegt.

Doch wie sollte er es ändern?

Ihm kam ein Gedanke, doch war es wirklich das was er tun sollte?

Sollte er es wagen nach Indien zu fliegen und zu versuchen die Sache wieder ins reine zu bringen?



Er war hin und hergerissen und startete seinen Laptop. Skype öffnete sich gleich mit und er sah das Raj online war, er überlegte ob er Raj um Rat bitten sollte und klickte schließlich auf anrufen.



Allerdings sollte er gleich eine Überraschung erleben….
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast