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The Big Bang Theory - A Nerd´s Lovestory

GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Bernadette Rostenkowski Leonard Hofstadter OC (Own Character) Penny Rajesh "Raj" Koothrappali Sheldon Cooper
06.03.2020
03.01.2021
30
32.131
8
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Dieses Kapitel
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14.04.2020 1.575
 
Kapitel 12



Mittlerweile war Freitag und Maya trug ihre Koffer ins Erdgeschoss und bugsierte sie dann ins Auto.

„Hast du alles?“ fragte Raj.

„Jetzt ja, das war der letzte Koffer“ antwortete Maya und den Kofferraum… „Sheldon?“ gab sie erschrocken von sich.

Dieser sah sie Ausdruckslos an, endlich hatte er sie mal erwischt und sah dann wie sie Koffer in ein Auto wuchtete, er verstand die Welt nicht mehr.



„Wohin gehst du?“ wollte er wissen.

„Wir fliegen nach Indien“ antwortete Raj.

„Warum?“

Maya war sich nicht sicher auf was sich das „Warum?“ bezog, deswegen antwortete sie:„Nächste Woche ist das Holifest und wir wollten mal wieder in die Heimat…“ sie konnte seinen Blick nicht deuten, aber er löste in ihr Unbehagen aus und rief ihr schlechtes Gewissen auf den Plan.

Sie wollte an ihn vorbei gehen doch er stellte sich ihr in den Weg.

„Sheldon bitte, ich habe keine Zeit.“

„Ich will aber mit dir reden!“

„Über was?“

„Darüber das du mir die ganze Zeit aus den Weg gehst und ich nicht verstehe warum“

Maya wollte eigentlich antworten doch Raj räusperte sich erinnerte sie so daran dass die Zeit drängte.

„Es tut mir leid aber ich kann jetzt wirklich nicht“ mit diesen Worten quetschte Maya sich an ihm vorbei, setzte sich ins Auto und warf Raj einen für ihn eindeutigen Blick zu. Raj nickte und fuhr los.



Sheldon hingegen stand am Straßenrand und sah ihnen Fassungslos hinterher, ja, kaum zu glauben aber wahr, Sheldon war fassungslos und das wegen einer Frau. Und zum ersten Mal in seinem Leben gab er zu einen Fehler gemacht zu haben.  Der Physiker schluckte schwer, eher er mit mehr oder weniger hängenden Kopf ins Haus ging, was anderes konnte er schließlich nicht machen…



Einige Stunden später waren die Koothrappali Geschwister im Flugzeug und hatte Pasadena längst hinter sich gelassen. Während Raj durch das Flugzeugfenster sah, stöberte Maya ihrem Handy rum und las Nachrichten. Seufzend legte sie ihren Kopf in den Nacken, sie hatte Selbstzweifel und ein schlechtes Gewissen, da sie Sheldon ja aus den Weg gegangen war und ihn nie die Tür aufgemacht hatte und dann hatte sie ihn einfach stehen lassen, es brachte allerdings nichts sich jetzt darüber Gedanken zu machen und sich selbst zu zerfleischen.

Der junge Inder sah zu ihr rüber und  sah ihr das schlechte Gewissen an, sie tat ihm leid und er bemerkte nun auch dass Howard Recht hatte. Offensichtlich fühlte Maya für Sheldon mehr als diese zugeben wollte und anders rum war es offenbar auch der Fall.



Viele, viele Stunden vergingen als Maya und Raj endlich in Indien landeten, auch dauerte es etwas bis die Geschwister in ihrem Hotel ankamen.

Sie waren sich beide einige das sie nicht bei ihren Eltern wohnen wollten. Das hatten sie schon im Vorfeld geklärt bevor Maya gebucht hatte. Den ersten Gang den Maya antrat war ins Badezimmer, sie musste sich erstmal frisch machen und umziehen, während Raj seine Sachen soweit auspackte und seine  Laptop auf den kleinen Schreibtisch in ihren Zimmer stellte und die gemeinsamen Freunde anrief.


„Hallo Raj“ ertönte es aus dem Laptop.

„Seid ihr gut angekommen?“ wollte Penny wissen die gerade im Bild erschien.

„Ja sind wir. Der Flug war anstrengend und wir haben auch lange geschlafen, ansonsten war er gut.“ antwortete Raj.

„Wo hast du eigentlich deine Schwester gelassen?“

„Die ist gerade im Badezimmer“ antwortete Er und bemerkte das Sheldon gar nicht in der Nähe war.„Sheldon gar nicht da?“ wollte er wissen.„Der ist schon seid ihr weg gefahren seit in seinem Zimmer“ antwortete Leonard und seufzte.

„Wie geht es deiner Schwester?“

„Das kannst du sie selber fragen, sie kommt nämlich gerade aus dem Bad“ grinste Raj und drehte den Laptop ein wenig in Mayas Richtung.

„Guck mal Maya, Penny winkt dir zu“

„Hey“ begrüßte Maya eine ihrer besten Freundinnen, natürlich bemerkte sie den fehlenden Sheldon, beschloss aber nicht nachzuhaken.

„Wie geht es dir?“

„Soweit ganz gut, nur erschöpft vom langen Flug“ die Schwarzhaarige grinste schief.

„Was habt ihr heute noch vor?“ fragte Bernadette.

„Schlafen gehen, hier in Indien ist es schon recht spät. Wir wollten uns auch nur kurz melden das wir gut angekommen sind“

„Achja stimmt, Indien ist uns ja 11 Stunden voraus“

„12,5 stunden“ kam die Berichtigung von der Badezimmertür.

„Wie auch immer, wir melden uns wieder“ mit diesen Worten verabschiedeten sich Maya und Raj.

Seufzend warf sich Maya auf ihr Bett.

„Was ist los?“ wollte Raj von ihr wissen.

„Ich fühl mich schlecht weil ich Sheldon habe stehen lassen und weil ich ihm die ganze Zeit aus den Weg gegangen bin.“

„Du hattest doch allen Grund dazu“

„Ja, aber trotzdem. Wir kennen doch Sheldon, er ist sich der Schuld nie oder nur sehr selten Bewusst“

„Ja und du wusstest wie schwierig er ist“ bemerkte Raj.

„Touché“ erwiderte Maya und kuschelte sich nun richtig in ihre Kissen.



Am nächsten Morgen indischer Zeit, es war morgens schon sehr warm als Maya aufstand. Sie war lange nicht mehr hier in Indien deswegen war sie die Wärme auch nicht mehr gewöhnt. Das Klima in Pasadena war da deutlich angenehmer.

Der heutige Tag war schon verplant, Maya würde ihre Mutter besuchen und Raj seine Eltern, natürlich versuchte Raj öfter zwischen seinem Vater und seiner halb Schwester zu vermitteln, doch leider gelang ihm das einfach nicht. Beide wollten nichts miteinander zu tun haben. Und so gingen die Geschwister schließlich getrennte Wege.

Maya machte sich auf den Weg zum neuen Haus ihrer Mutter, wo diese mit ihren neuen Lebenspartner wohnte, bevor sie klopfte checkte sie noch mal ihr Handy doch sie hatte keine Nachrichten, von wem auch? Von Sheldon? Bestimmt nicht…Kopfschüttelnd klopfte sie schließlich und wartete bis ihr aufgemacht wurde.

„Maya! Ich habe dich so früh gar nicht erwartet“ sagte Nicole, die ihrer Tochter die Tür öffnete.

Die Schwarzhaarige sah ihre Mutter mit hochgezogenen Augenbrauen an

„Du weißt doch dass ich immer pünktlich bin“ gab sie zu bedenken und ließ sich schließlich in eine Umarmung ziehen.

„Tut mir leid, ich habe momentan den Kopf ziemlich voll“ erklärte Nicole und lies Maya ins Haus.

„Davon kann ich auch ein Lied singen“ murmelte Maya.

Nicole sah ihre Tochter stirnrunzelnd an. „Alles in Ordnung bei dir?“

„Das kann man so und so sehen“ antwortete Maya und bemerkte erst jetzt  das im Haus ihrer Mutter viel los war. Es liefen einige Frauen mit Blumengirlanden rum.

„Hier ist aber viel los. Gibt es etwas zu feiern?“ wollte sie nichtsahnend wissen.

„Hast du meine Email etwas nicht bekommen? Ich habe dir einen Anhang mitgeschickt“ sagte Nicole etwas enttäuscht.

Maya runzelte  ihre Stirn, nahm ihr Handy und durchsuchte ihre Emails und fand schließlich die E-Mail ihrer Mutter. Mit großen Augen sah  Maya auf ihr Handy wo gerade die Hochzeitseinladung zu sehen war.

„Hochzeitseinladung…ihr wollt heiraten?“

„Ja, ich habe sie dir per Mail geschickt sonst hättest du  sie gar nicht bekommen“ erklärte Nicole.

Raj ist im Übrigen auch eingeladen“ fügte sie hinzu.

„Er wird vermutlich auch meine Begleitung sein“ sagte Maya und seufzte innerlich.

Nicole nahm Maya am Arm und setzte sich mit ihr an einen freien Tisch.

„Maya, ich habe einen Wunsch“

Irritiert sah Maya ihre Mutter an.

„Der da wäre?“ wollte Maya wissen.

„Ich möchte dass du auf unserer Hochzeit auf Hindi singst“

Ungläubig starrte Maya ihre Mutter an.

„Ich soll singen…? Auf Hindi? Ich habe seit der High School nicht mehr gesungen und so gut wie kein Hindi gesprochen“ sagte Maya verzweifelt, gab aber nach als ihre Mutter sie bittend ansah und nahm die lange Liste mit den Wunschliedern ihrer Mutter.

„Dann habe ich aber auch eine Bitte. Ich möchte das du aufhörst mit mich irgendwelchen Männern verkuppelst oder versuchst zu verheiraten. Ich möchte mir meinen zukünftigen alleine aussuchen“  den letzten Satz murmelte Maya.

„Hör mal Maya, ich weiß dass wir in den letzten Jahren einige Meinungsverschiedenheiten hatten, das heißt aber nicht dass du mit deinen Problemen nicht mehr zu mir kommen kannst. Du bist schließlich meine Tochter“ lächelte Nicole.

Die Schwarzhaarige nickte.

„Weißt du, ich kann wissenschaftliche Probleme lösen, aber Probleme  die meine eigenen Gefühle  betreffen kann ich nicht so einfach lösen. Es ist irgendwie kompliziert“ murmelte die jüngere.

„Süße, vielleicht machst du es dir auch einfach nur kompliziert. Ich bin mir sicher das die Lösung ganz einfach ist“„Das könnte man denken Mum…wenn die Hauptperson nicht das Hauptproblem wäre“ seufzte Maya.

„Wer ist denn das Hauptproblem?“ wollte Nicole wissen.

„Das Hauptproblem heißt Sheldon, er ist mein Nachbar und Kollege. Ich habe ihn geküsst, wir sind dann einige Tage später im Bett gelandet und dann hat er mir den Laufpass gegeben. Ich bin ihn dann aus dem Weg gegangen und als er dann mit mir reden wollte, habe ich ihn am Straßenrand stehen lassen und nun bin ich hier in Indien.“ erzählte Maya das Dilemma.

„Maya ich muss dir sicher nicht sagen das du dir deinem Glück selber im Wege stehst oder?“ sagte Nicole.

Seufzend nickte Maya, ja das hatte sie mittlerweile auch eingesehen.

„Ich weiß, doch was soll ich machen? Wir waren uns so nahe und sind uns doch so fern“ Maya fuhr sich mit den Händen durchs Gesicht.

„Kommt Zeit kommt Rat mein Schatz“  lächelte Nicole, stand auf und reichte ihrer Tochter die Hand.

„Na komm. Ablenkung ist die beste Medizin gegen Kummer“ lächelte die Ältere und dekorierte zusammen mit ihrer Tochter das Haus.

Und Nicole durfte Recht behalten, die Ablenkung tat Maya mehr als gut und sie hatte sogar sehr viel Spaß.
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