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The Big Bang Theory - A Nerd´s Lovestory

GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Bernadette Rostenkowski Leonard Hofstadter OC (Own Character) Penny Rajesh "Raj" Koothrappali Sheldon Cooper
06.03.2020
03.01.2021
30
32.131
8
Alle Kapitel
29 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
10.04.2020 1.204
 
Ich wünsche allen ein schönen Karfreitag!
Bleibt gesund und habt Spaß mit diesen Kapitel =)

Kapitel 10

Der nächste Tag kam schnell und es war ein regnerischer Montag.

Maya hasste regen und sie hasste Montage, zumindest regnerische Montage…

Dennoch stand sie überpünktlich vor Sheldons Tür und Klopfte.

„Sheldon!“ rief sie.

„Ja, ja gleich“ kam es von innen bevor sich schließlich die Tür öffnete.

„Guten Morgen“ entgegnete Sheldon ihr gut gelaunt.

„Morgen“ erwiderte die Schwarzhaarige nicht ganz so gut gelaunt.

„Können wir?“

„Nach dir“ sagte Sheldon und ging mit ihr die Stufen hinunter, schweigend.

Ebenso schweigend stiegen sie Auto und Maya fuhr los, natürlich zog sich die Fahrt hin wie Kaugummi und es kam wie es kommen musste, sie kamen in einen Stau.

„Na wunderbar“ kommentierte Maya und fügte hinzu: „Das kann hier noch dauern“.



Sheldon stützte den Kopf auf seinen, an der Autotür lehnenden Arm.



Maya beschloss Musik anzumachen damit wenigstens etwas zu hören war, natürlich wusste sie das Sheldon Radiomusik nicht leiden konnte. Es lief gerade ein ruhiges Lied, was Maya seufzen ließ, dabei bemerkte sie Sheldons Blick.

„Ich weiß dass du nicht der Fan von Radiomusik bist aber es ist immerhin besser als diese unerträgliche Stille“ beantwortete sie seinen Blick.



„Dein Handy klingelt“ sagte Sheldon nur.



Stirnrunzelnd sah Maya auf ihr Handy, welches in der Handyhalterung war, dort stand „Mum ruft an“.

Grummelnd nahm sie den Anruf an.
„Ja Mum was kann ich für dich tun“ begrüßte sie ihre Mutter.

„Du hast nicht auf meine Nachricht reagiert die ich dir gestern geschickt habe“ kam es zurück.

„Welche Nachricht? Ich habe keine bekommen außerdem war ich beschäftigt“

„Es war Sonntag. Was hast du denn gemacht?“

„Mrs. Koothrappali  ihre Tochter hat mit mir an einem Projekt gearbeitet“ funkte Sheldon dazwischen.

Er hatte den Satz gerade beendet als Maya ihn böse Blicke zuwarf.

„Sie heißt nicht Koothrappali“ zischte sie ihn an.

„Maya?! Wer war das und warum seid ihr zusammen?“ kam es seltsam klingend aus dem Telefon.

„Herzlichen Dank Sheldon“ dachte Maya wusste sie doch wie ihre Mutter auf sowas reagierte und antwortete ihrer Mutter.

„Das war Sheldon, ein Kollege und einer meiner Nachbarn. Wir sind gerade auf den Weg zur Arbeit.“ antwortete Maya wahrheitsgemäß.

„Und warum nennt er mich Koothrappali?“„Ganz einfach weil ich nicht jeden erzähle das wir unterschiedliche Namen haben. Erstens interessiert es keinen und zweitens hat es keinen zu interessieren“

„Um was für eine Nachricht geht es überhaupt?“

„Ich hatte dich per SMS gefragt ob du zum Holi nach Indien kommst“

„Das kann ich dir noch nicht sagen, ich habe momentan viel um die Ohren“

„Ich hoffe doch keine Männergeschichten. Maya wir waren uns einig das ich….“

„…das du mir keinen ich wiederhole keinen Mann aussuchen wirst. Das kann ich ganz gut alleine und jetzt entschuldige mich, ich muss weiter fahren“ mit diesen Worten legte Maya genervt auf und fuhr weiter. Und zu allem Überfluss schallte es aus dem Radio jetzt auch noch „it´s Raining Man, Halleluja…“. Entgeistert sah Maya nach vorn und gab ein grummeln vor sich.

Sheldon hingegen hatte sich mehr als einmal gefragt warum er nicht zu Fuß gegangen war, denn er hasste Streitereien.



Als sie endlich am CalTec ankamen ging schließlich jeder seiner Wege. Die Schwarzhaarige verschanze sich direkt in ihr Büro. Sie brauchte dringend Ablenkung, denn die Telefonate mit ihrer Mutter konnten ihr manchmal wirklich auf die Nerven gehen und die Gedanken an den gestrigen Tag schafften es auch nicht Maya aufzumuntern.

Kopfschütteln machte sich Maya an ihre Arbeit und ließ ihre Mutter Mutter sein.

Nach einigen Stunden sah die Schwarzhaarige auf die Uhr, stellte fest das Mittagszeit war und beschloss eine Pause zu machen und in die Kantine zu gehen.



Dort saßen Raj, Howard und Sheldon am Tisch und unterhielten sich. Bis Raj seine Schwester entdeckte die einen genervten Gesichtsausdruck hatte, natürlich dachte er sofort das Sheldon etwas damit zu tun hatte und sah ihn dementsprechend an.

„Du kannst deinen Blick wieder abwenden! Ich habe nichts damit zu tun.“ erwiderte Sheldon.

„Wer denn dann?“

„Meine Mutter! Du kannst die Krallen wieder einfahren“ sagte Maya und setzte sich dazu.

„Wenn man dich so ansieht könnte man denken du explodierst gleich“ kam es von Howard.

„Kommt hin, meine Mutter und ich haben nicht das aller beste Verhältnis.“

„Das gleiche wie immer?“ wollte Raj wissen.

„Fast. Sie wollte wissen ob ich zum Holifest nach Indien komme und du kannst dir vorstellen was dann auf mich zu kommt oder? Heiratskandidaten!“



Knall! Schepper!



Die Blicke aller lagen nun auf Sheldon der seine Gabel hat fallen lassen und entgeistert aussah.

„Beruhige dich Sheldon, ich glaube nicht das sich deine Freundin darauf einlässt“ sagte Howard.

„Sie ist nicht meine Freundin“ kam es entrüstet von Sheldon.

„Na dein Betthäschen aber auch nicht“ bemerkte Raj.

„Das habe ich auch gar nicht gesagt!“

„Was denn dann? Freundschaft mit Extras?“

„Raj nun beruhige dich“ seufzte Maya.

„Wir haben einmal miteinander geschlafen und sind noch nicht weiter gekommen, aber mein Gefühl sagt mir das da jemand ein wenig eifersüchtig ist wenn es um andere Männer geht“  die Schwarzhaarige sah Sheldon mit schiefgelegten Kopf an.



Der Angesprochene sah sie schweigend an.



„Er gibt es nur nicht zu“ grinste sie und aß ihr mittlerweile kaltes Essen.

„Falls du das gerade nicht deuten kannst, sie flirtet mit dir“ erklärte Howard ihn woraufhin Sheldon die Augen verdrehte.

„Fliegst du denn nach Indien?“ wechselte Raj das Thema.„Eigentlich wollte ich nicht, aber ich denke es kann nichts Schaden. Holi war schon immer mein Lieblingsfest“ zuckte Maya mit den Schultern.

„Wie auch immer. Ich habe noch viel zu tun“ sagte Maya nachdem sie mit essen fertig war und stand auf.

„Sheldon kannst du nachher kurz in mein Büro kommen?“

Sheldon sah sie mit hochgezogenen Augenbrauen an und nickte schließlich.

Nachdem Maya verschwunden war seufzte Howard und murmelte kaum hörbar: „Hauptsache er vermasselt es nicht und nimmt die Chance war….“.



Etwas später war Maya wieder in ihrem Büro und arbeitete an ihrem PC, als die Tür ohne Klopfen aufging. Sie hatte nämlich ein Schild an die Tür angebracht mit der Aufschrift „Bitte nicht Klopfen!“

Die Schwarzhaarige bemerkte dass jemand in ihrem Büro war und sah auf.

„Da bist du ja schon“

„Was genau wolltest du denn von mir?“ wollte Sheldon wissen, während ihn das Gefühl plagte gerade seine kostbare Zeit zu verschwendete.

„Dir das hier geben“  Maya erhob sich von ihren Stuhl und hielt ihn einen dicken Umschlag hin.„Was ist das?“

„Meine Aktuelle Abhandlung. Aus sicherer Quelle weiß ich dass du von meiner letzten begeistert warst“ sagte sie.

„Danke.“ Sheldon wollte gerade gehen und sich wieder seiner Arbeit widmen als Maya ihn aufhielt.„Sheldon warte mal“

Stirnrunzelnd sah Er sie an.„Ich weiß das hier ist nicht der richtige Ort um darüber zu reden, aber was ist das zwischen uns jetzt?“

„Was genau meinst du?“

Seufzend fuhr sich Maya mit ihrer Hand durch ihre Haare.

„Sind wir oder sind wir nicht zusammen? Ich mein wir haben miteinander geschlafen“ sagte Maya und wusste eigentlich schon die Antwort denn Sheldon war schon gestern Abend und heute Morgen so Distanziert von ihr, deswegen überraschte sie seine folgende Antwort auch nicht.

„Ich tendiere zu nein“ war seine kurze und knappe Antwort, ehe sich umdrehte und ging ohne sie noch mal an zu sehen.
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