Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

06. März: In Aurorenhand [by Ginada]

DrabbleFreundschaft, Tragödie / P16 / Gen
Evan Rosier
06.03.2020
06.03.2020
1
476
3
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 
 
06.03.2020 476
 
Tag der Veröffentlichung: 6. März
Zitat: "Ich glaube er verzeiht uns nochmal, Faquarl. Guck, er lächelt." "Wir stehen auf dem Kopf, Bartimäus." "Ach so." (Bartimäus)
Titel der Geschichte: In Aurorenhand
Autor: Ginada
Hauptcharaktere: Willibrord Wilkes, Evan Rosier
Nebencharaktere: Alastor "Mad Eye" Moody
Pairings: -
Kommentar des Autors: Das Drabble bildet sozusagen den Übergang von meinen Jahreskalenderbeiträgen, die sich mit den Rosiers befassen, zu denen, die sich mit den Todessern beschäftigen. Mit Snapes Fluch ist natürlich Levicorpus gemeint, falls das nicht klar sein sollte.



Es sah nicht gut aus, das musste Wilkes langsam einsehen. Mit jeder Minute, die er und Rosier hier waren, schwand seine Hoffnung lebend davonzukommen. Anfangs hatte er noch gehofft ihre Kameraden würden kommen und sie retten, aber es sah nicht danach aus. Und jetzt hatte es dieser durchgedrehte Auror mit dem komischen Auge auch noch gewagt Snapes Fluch gegen sie anzuwenden. Wieso kannte er den überhaupt? Er war viel zu alt dafür, der war doch während ihrer Schulzeit aufgekommen.

Jedenfalls hing er jetzt neben Rosier in einer höchst unangenehmen Lage in der Luft und spürte nicht nur, wie das Blut in seinen Kopf lief und ihn höchstwahrscheinlich hässlich rot anlaufen ließ, sondern auch wie es aus dem Schnitt in seiner Wange in seine Haare lief und ab und zu auf den Boden tropfte. Platsch. Platsch. Platsch. Sein Blut markierte den Fortschritt der Zeit wie eine schlecht gestellt Uhr. Eine Uhr, die seine Lebenszeit abmaß.

„Will“, krächzte Rosier. Die Angst in seiner Stimme brach Wilkes das Herz.

„Ich glaube, er verzeiht uns nochmal, Evan“, versuchte er seinen besten Freund aufzuheitern. Er warf einen Blick zu dem verrückten Auroren, der sich in der Ecke mit seinen Kollegen beriet. „Guck, er lächelt.“

„Wir stehen auf dem Kopf, Will“, sagte Rosier. Er klang nicht aufgemuntert.

„Ach so. Nicht gut der Witz?“

„Jetzt ist wohl kaum der Zeitpunkt für Witze“, meinte Rosier mit schmerzverzerrtem Gesicht.

Langsam wurde es schwierig, zu atmen. Sie hatten vielleicht nicht mehr viel Zeit. Ob die Auroren sie hier einfach hängen lassen würden bis sie verreckt waren? Die Leute sagten doch immer, das Ministerium sei humaner. Wilkes hätte einen sauberen Todesfluch diesem langsamen Sterben vorgezogen.

„Wenn nicht jetzt, wann dann?“, fragte er. Er dachte an seine Frau, die er nie wieder sehen würde. Er wollte nicht sterben. Nicht jetzt, nicht so.





~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ Lulas Nachwort ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Dieses Kapitel hat mir sehr gefallen. Ginada hat das echt gut rübergebracht. Statt den Rosiers hört man nun mal von den Todessern, und ja ich weiß, dass die Rosiers zu einem guten Teil auch Todesser sind und ein Rosier sogar in dieser Geschichte vorkommt. Ich hoffe einfach mal, dass ihr verstanden habt, worauf ich bei dieser Aussage hinauswollte.

Eure lula-chan
Review schreiben
 
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast