The 100 - Dark Angels

GeschichteSchmerz/Trost, Sci-Fi / P18 Slash
Clarke Griffin Lexa OC (Own Character) Octavia Blake Raven Reyes
05.03.2020
20.05.2020
12
43.284
15
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Dieses Kapitel
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05.03.2020 2.899
 
So, da wäre ich wieder mit einer neuen Geschichte. Dark Angels ist eine Idee von DCMarvel-Fan welche ich in Zusammenarbeit mit ihm schreiben durfte. Sie ist bedeutend kürzer als meine letzte Geschichte und wird nur fünfzehn Kapitel haben, diese werden es aber in sich haben. Ich hoffe das ihr mit dieser Geschichte genauso zufrieden seit wie mit meiner letzten. Ich werde dieses Mal wahrscheinlich nur wöchentlich veröffentlichen können, da ich auch bereits an der nächsten Geschichte arbeite und auch noch ein privates Projekt am Laufen hab. Bei dieser Geschichte gibt es natürlich wieder Clexa doch der Schwerpunkt liegt auf der Story weshalb Clexa nicht immer im Mittelpunkt steht.

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Es war still und es wehte kein Lüftchen als sich die schwer bewaffnete Gruppe der Anlage vor sich näherte. Die Gruppe bestand aus fünfundzwanzig Personen, sie alle trugen dieselbe schwarze Kampfmontur. Langsam näherten sie sich, durch das felsige Terrain, dem Gelände. Sie befanden sich hier weit entfernt von jeder Siedlung mitten im nirgendwo. Als die Gruppe hinter einigen Felsen in Deckung ging, um einem Suchscheinwerfer zu entgehen, nahm sich eine der Gestallten die Zeit sich etwas, um zu sehen.

Die Gegend, in der sie sich befanden, konnte man nur als Einöde bezeichnen. Im Grunde konnte man inzwischen denn Großteil der Welt als Einöde bezeichnen. Der Klimawandel hatte die Welt fest in seinem Griff. Lange Zeit hatten die Regierungen das Problem ignoriert, bis es zu spät war. Die meisten Küstenstädte waren heute überschwemmt und hatten sich in eine Art von Venedig verwandelt. Nur noch die Spitzen der höchsten Gebäude ragten aus dem Wasser und waren bewohnt, darum herum hatten sich schwimmende Gebäude versammelt. Der Rest der Landmassen war durch die höheren Temperaturen langsam ausgetrocknet. Dazu kam die steigende Ressourcenknappheit, welche schließlich die kleineren Regierungen in die Knie zwang. Staatenbünde wurden gegründet, um die verbliebenen Ressourcen effektiver zu nutzen. Vor dreißig Jahren begann General Charles Pike damit die Macht zu ergreifen und das Regime zu gründen. Heute im Jahr 2287 gehörte ihm die ganze Welt. Pike entpuppte sich schnell als grausamer Diktator. Zu Beginn erklärte er noch das er all das tat, um die Welt zu einen und die Menschheit zu schützen, doch das änderte sich schnell. Er verfolgte jeden der nicht auf seiner Seite war, diese wurden entweder weggesperrt oder hingerichtet, der Öffentlichkeit blieb das weitestgehend verborgen.

Der Anführer der Gruppe machte ein Handzeichen, dass ihnen ankündigte, dass es weiter ging. Sie fassten ihre Gewehre fester und setzten sich wieder in Bewegung. Nach einigen weiteren Metern hatten sie den Zaun erreicht, welcher die ganze Anlage einschloss. Sie gingen in die Hocke und warteten bis ihr Techniker sich in die Zaunsteuerung gehackt hatte. Diese Zäune waren nicht nur mit Sensorensystemen verbunden, sondern standen auch unter Strom, zwanzigtausend Volt schossen hindurch.

Der Techniker war über sein kleines Terminal gebeugt, das er am Unterarm trug und tippte Zahlenkolonnen ein. Sein Gesicht konnte man unter der Maske mit dem Nachtsichtgerät nicht erkennen, doch sie konnte sich vorstellen wie er nervös auf seiner Unterlippe kaute. Nach einigen Minuten, welche allen Anwesenden wie eine Ewigkeit vorkam, nickte er schließlich. Ein anderer Mann benutzte eine Spraydose und sprühte einen Kreis auf den Zaun, nach einigen Sekunden trennte er das Zaunstück einfach mit bloßen Händen heraus nachdem das korrosive Mittel seine Wirkung getan hatte. Einer nach dem anderen schlüpften sie durch das entstandene Loch und bewegten sich weiter. Dabei sondierten sie immer wieder das Gebiet, um nicht irgendwelchen Wachen in die Arme zu laufen. Zwar hatten sie ihre Wachpläne, doch es konnten immer wieder Abweichungen auftreten, die keiner auf dem Plan hatte.

Als sie um die nächste Ecke kamen stand plötzlich eine verdatterte Wache vor ihnen, sie reagierte blitzschnell und nahm den Wächter in den Schwitzkasten bevor dieser auch nur reagieren konnte. Sie drückte ihm die Luft ab bis er in ihren Armen zusammensackte. Vorsichtig lehnte sie ihn an die Wand und überprüfte seinen Puls. Zum Glück war dieser stark und regelmäßig. Es war nicht so dass sie Skrupel hatte jemanden zu töten, doch die Kampfanzüge der Wächter waren so konzipiert das, wenn die Lebenszeichen erloschen ein Alarm ausgelöst wurde und sie wollten so lange wie möglich unentdeckt bleiben. Sie schoben den bewusstlosen Körper in einen Lagerraum und setzten ihren Weg dann fort.

Sie bewegten sich immer tiefer in die Anlage. Schließlich mussten sie sich aufteilen. Zehn Mann würden zum Reaktor gehen und ihn verminen, um ihnen den Rückzug zu erleichtern. Ein anderer Zehnertrupp würde die Sicherheitszentrale erobern und die Sicherheitssysteme abschalten, so dass die übrigen fünf in die gesicherten Zentrallabore eindringen konnten. Das war ihr Hauptziel bei dieser Operation. Pike plante etwas Großes und sie mussten herausfinden was das war. Sie folgte dem Anführer weiter und sicherte nach hinten ab. Diese ganze Aktion war ein gewaltiges Risiko, doch sie hatten keine andere Alternative.

Sie gingen neben einer Tür in Stellung und warteten. Das Schloss leuchtete rot und sie hatten nicht die nötige Zugangskarte. Der Anführer griff zu seinem Funkgerät.

„Team zwei, wie ist ihr Status?“ Fragte er.

Zunächst kam keine Antwort was alle ziemlich nervös machte, doch dann kam die Antwort und alle entließen die angehaltene Luft.

„Team zwei hier, haben die Sicherheitszentrale gesichert.“

„Ok, dann öffnet Tür Alpha-fünf-acht-eins.“ Wies er das andere Team an.

Nach einigen Sekunden wechselte die Farbe des Sicherheitsschlosses von Rot zu Grün und die Tür ging mit einem Klicken auf. Der Anführer drückte die Tür weiter auf und rückte mit erhobener Waffe weiter in die Anlage vor. Sie folgten einem langen Tunnel, als sie sich umblickte konnte sie erkennen, dass die Überwachungskameras inzwischen abgeschaltet waren. Sie erreichten schließlich eine weitere Tür.

„Tür Alpha-fünf-acht-zwei öffnen.“ Befahl er wieder.

Nach wenigen Sekunden öffnete sich auch diese Tür mit einem Klicken und ließ sie passieren.

„Alle Sicherheitssysteme sind runter gefahren.“ Kam es jetzt durch das Funkgerät.

Das hieß das tödliche Gewalt nun erlaubt war. Sie entsicherte ihr Gewehr und nahm es in Anschlag. Sie bewegten sich gerade durch ein riesiges Labor, das mit unzähligen Maschinen vollgestellt war, welche ihr gänzlich unbekannt waren. Dank ihrer Kampfanzüge waren sie in der Lage sich absolut lautlos zu bewegen. Nach einer Weile kamen sie zu einem Aufzug.

„hier geht es ins Zentrallabor.“ Erklärte der Anführer.

Gemeinsam betraten sie den Aufzug und nahmen eine Verteidigungsposition ein.

„Alles klar Lexa?“ Kam es vom Anführer.

„Was soll sein?“ Fragte sie zurück.

„Keine Ahnung, du wirkst angespannt.“ Fragte der brummige Mann.

„Ich weis auch nicht Gustus, ich habe einfach ein schlechtes Gefühl bei der Sache.“ Erklärte sie ehrlich, es brachte nichts Gustus an zu lügen, er durchschaute es immer.

„Keine Angst, wir kriegen das hin, wir haben schon schlimmere Einsätze hinter uns.“ Erklärte der Anführer.

Gustus und sie kannten sich schon so lange sie denken konnte. Er hatte sie und ihre Schwester aufgezogen nachdem das Regime ihre Eltern ermordet hatte. Sie verdankte ihm viel und würde stets loyal an seiner Seite stehen. Nach einer gefühlten Ewigkeit kam der Aufzug im Tiefgeschoss an und vorsichtig verließen sie ihn. Sie kamen in ein gewaltiges Labor in dem offensichtlich technische Komponenten getestet wurden. Lexa hatte jedoch keine Ahnung wozu sie gut waren.

„Seht euch um, sucht nach allem das uns Aufschluss darüber gibt was Projekt Damokles ist.“ Wies Gustus sie an.

Lexa nickte und machte sich gleich an die Arbeit. Sie überprüfte die Arbeitsflächen und die Schreibtische doch das meiste war für sie einfach zu hoch. Sie packte alles ein was nützlich oder wichtig wirkte. Schließlich kam sie an einem Büro vorbei das irgendwie aussah als sei der Besitzer höhergestellt. Vorsichtig ging sie hinein und durchwühlte die Unterlagen auf dem Tisch. Alles das nützlich wirkte wurde mit genommen. Sie fuhr das Computerterminal hoch und blickte verwundert auf einen Schwung von technischen Daten und Spezifikationen. Sofort steckte sie einen Datenstick in das Terminal und begann damit die Informationen herunter zu laden. Der Download dauerte eine ganze Weile. Gustus betrat mürrisch den Raum.

„Was dauert den so lange.“ Brummte er.

„Ich hab eine riesige Menge von Daten gefunden und lade sie gerade herunter.“ Erklärte sie.

„Dann beeil dich etwas bevor den Wachen klar wird das etwas nicht stimmt.“ Erklärte er.

Lexa nickte und richtete ihr Augenmerk wieder auf den Monitor. Der Download lag bei siebenundachtzig Prozent. Und näherte sich langsam dem Ende. Plötzlich sprangen die Türen des Labors auf und eine Gruppe von Wachen drang ein und eröffneten das Feuer. Sofort gingen Gustus Leute in Deckung und erwiderten. Lexa lud ihr Gewehr durch und versteckte sich hinter dem Schreibtisch. Eine Regimewache kam in Sicht, sie war gepanzert und trug einen Vollhelm dessen Front an eine alte Gasmaske erinnerte aus der zwei rot Okulare hervor leuchteten. Das waren keine einfachen Wachen, das war die Regimegarde. Ein Piepen signalisierte ihr das der Download beendet war. Sie zog den Stick ab und beteiligte sich am Feuergefecht. Den Soldaten vor dem Büro erledigte sie mit einem gezielten Feuerstoß bevor sie nach draußen trat und sich ihren Kameraden anschloss. Sie tötete mit gezielten Schüssen drei weitere Gardisten während sie sich in Richtung des Ausgangs bewegten. Plötzlich gingen die Lichter an worauf Lexa geblendet zusammenzuckte und das Nachtsichtgerät vom Kopf zog. Sie kniff ein paar Mal die Augen zusammen bis sie wieder was erkennen konnte. Ein Gardist stand plötzlich genau über ihr und richtete seine Waffe auf sie. Mit einer schnellen Bewegung zog sie ihm die Beine weg und war im nächsten Moment über ihm, um ihr Feldmesser in seinen Hals zu rammen. Im nächsten Moment war sie wieder neben Gustus und unterstützte ihn. Einer ihrer Männer war getroffen worden.

„Verschwindet, ich geb euch Deckung.“ Krächzte er.

Gustus nickte und öffnete die Tür, um seinen Leuten den Weg frei zu machen. Der Mann am Boden feuerte nach wie vor. Als sich die Tür schloss konnte Lexa noch sehen wie er die Stifte von den Granaten entfernte, welche an seinem Gurtwerk hingen. Als die Tür ins Schloss gefallen war bebte der Boden als die Granaten detonierten. Eilig zogen sie sich zum Aufzug zurück. Lexa hatte die Tasche des zurückgelassenen an sich genommen um keine Informationen zurück zu lassen. Im Fahrstuhl betätigte Gustus den Knopf welcher sie nach oben fahren ließ.

„Kommandant an Trupp zwei und Trupp drei, Bericht.“ Rief er in sein Funkgerät.

Keine Antwort, er versuchte es noch zwei weitere Male, doch das Ergebnis war das selbe. Schließlich gab er es auf und schaltete das rauschende Gerät ab. Da war niemand mehr der sie hören konnte. Mit einem grimmigen Blick wechselte Lexa das Magazin und lud ihre Waffe durch. Sie waren auf sich allein gestellt und mussten die Beweise unbedingt zur Zentrale bringen. Als der Aufzug die oberste Etage erreichte rückten sie wieder vor. Als sie nach draußen traten wurden sie sofort von duzenden Gewehrsalven begrüßt. Ein weiterer ihrer Kammeraden ging zu Boden. Der andere drückte Gustus seine Tasche in die Hand und nickte ihm zu. Danach stürmte er mit einem wilden Kriegsschrei in die Richtung des Feindes. Er wurde dutzende Male getroffen, doch er blieb auf den Beinen und rannte einfach weiter. Als er die feindliche Stellung erreicht hatte zündete er seine Granaten und verwandelte die Stellung in einen Krater.

Lexa und Gustus stürmten quer über das Gelände. An einem gepanzerten Transporter hielt Lexa an. Der Feind war ihnen dicht auf den Fersen.

„Lexa wir müssen weiter.“ Brüllte Gustus.

„Zu Fuß entkommen wir ihnen nie.“ Erwiderte sie während sie sich hinter das Steuer klemmte und das Fahrzeug kurzschloss.

Mit einem röhren sprang der Motor an und Lexa setzte ihn in Bewegung. Gustus hatte auf dem Beifahrersitz das Fenster geöffnet und feuerte auf ihre Verfolger. Sie steuerte das Fahrzeug in Richtung des Tores und trat das Gaspedal voll durch als sie es erreichten. Die Wachen brachten sich mit Hechtsprüngen in Sicherheit als sie durch das Tor brachen. Das Fahrzeug geriet kurz ins Schlingern, doch Lexa hatte es sofort wieder im Griff. Als sie in den Rückspiegel blickte erkannte sie das ihr drei Fahrzeuge auf den Fersen waren. Sie hatten ein schweres MG auf dem Dach, mit dem sie jetzt ihren Transporter beharkten. Lexa schlug mit dem schweren Fahrzeug haken so gut es ihr möglich war. Gustus gab sein Bestes, um ihre Verfolger auf Abstand zu halten.

„Das is ja echt scheiße gelaufen.“ Schimpfte Gustus. „Diese lausigen Informationen sind ihr Geld echt nicht wert gewesen. Darin stand nie etwas von Gardetruppen.“

„Uns hätte klar sein müssen das die Infos nicht hundertprozentig korrekt sind.“ Erwiderte Lexa nüchtern.

„Erinnere mich daran, dass ich diesem Informanten den Schädel einschlage, wenn er mir je wieder in die Quere kommen sollte.“ Brummte er während er wieder das Feuer eröffnete.

Lexa konzentrierte sich weiter auf die Strecke, schließlich riss sie das Steuer herum und verließ die staubige Straße.

„Was tust du?“ Polterte Gustus.

„Vertrau mir.“ Raunte sie.

Der Transporter strebte nun direkt auf einen Abgrund zu.

„Scheiße.“ Entfuhr es dem Anführer als das Fahrzeug über die Klippe schoss.

Die Verfolger gaben jedoch nicht auf. Mit einem schlimmen knirschen setzten sie auf der anderen Seite der Schlucht wieder auf. Lexa hatte echt zu tun, um die Kontrolle zu behalten. Einer der Verfolger hatte weniger glücke und kollidierte mit der Felswand die anderen beiden schafften den Sprung auch. Fluchend fuhr sie weiter während Gustus schoss.

„Trigeda im Anflug, haltet euch bereit.“ Kam es aus dem Funkgerät.

Lexa wartete darauf das Gustus den Funkspruch erwiderte doch von ihm kam nichts. Erst jetzt wurde ihr bewusst das sie schon eine Weile nichts mehr von ihm gehört hatte. Sie blickte sich um und konnte sehen wie er aus dem Fenster hing. Sie griff hinüber und packte sein Gurtzeug, um ihn in den Wagen zurück zu ziehen. Auf seinem Gesicht stand der kalte Schweiß, seine Augen waren geschlossen und seine Atmung war nur noch schwach.

„Mist.“ Fluchte sie als sie den dunklen Blutfleck auf seiner Brust sah.

„Trigeda, hier ist Lexa, Gustus wurde getroffen, brauchen sofortige Extraktion.“ Befahl sie.

„Bereithalten.“ Kam die Antwort.

Im nächsten Moment hörte sie Explosionen als die Verfolger von den schweren Waffen des Hoverships unter Feuer genommen wurden. Nach wenigen Augenblicken wurde das erste von den Granatengeschossen zerfetzt und kurz darauf auch das letzte. Das Hovership sank jetzt vor ihrem Transporter herab und öffnete die Frachtrampe am Heck. Sie brauchten etwas bis der Transporter und das Hovership dieselbe Geschwindigkeit hatten, doch dann polterte Lexa mit ihrem Fahrzeug die Rampe rauf.

Sofort wurde die Beifahrertür aufgerissen. Nyko der Sanitäter zog den Anführer aus dem Fahrzeug während Lincoln sich unter den Transporter warf, um den Notfallsender zu deaktivieren. Lexa stieg aus dem Fahrzeug und übergab ihrer Schwester Anya die geborgenen Unterlagen.

„Analysieren.“ Blaffte sie nur als sie um das Fahrzeug herum lief.

Nyko war gerade dabei den alten Anführer wieder zu beleben. Lexa war unfähig sich zu bewegen, ihr Blick war nur auf den leblosen Körper ihres Ziehvaters gerichtet.

„Was ist passiert?“ Fragte Anya welche neben sie getreten war, ihr Gesicht zeigte das gleiche Entsetzen, das auch auf Lexas zusehen war.

„Was wohl, die Infos, auf die wir uns gestützt hatten, waren scheiße.“ Blaffte sie verärgert.

Nyko hatte inzwischen aufgegeben und blickte auf, als er Lexa anblickte schüttelte er nur mit dem Kopf. Mit einem wilden Aufschrei schlug sie mit der Faust gegen die Panzerung des Transporters und verließ fluchtartig das Frachtdeck.

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Charles Pike saß auf seinem thronartigen Sessel hinter seinem protzigen Schreibtisch und studierte die Berichte. Zufrieden nahm er zur Kenntnis das es überall in seinem Reich gut lief, die Menschen fürchteten ihn und seine Pläne gingen ihren Lauf. Wenn nicht der Wiederstand wäre könnte man sagen das er ein perfektes Leben hätte. Die Tür seines Büros flog auf und Emerson kam hereingelaufen, er war der Chef seiner Geheimpolizei. Sein Gesicht war düster und das konnte nichts Gutes heißen. Der Mann in der schwarz roten Uniform blieb vor dem Schreibtisch stehen und salutierte.

„Was ist passiert und reden sie nicht um den heißen Brei herum.“ Meinte der Kanzler.

„Tut mir leid, aber es gab einen Einbruch in die Damokleseinrichtung.“ Erklärte er betreten.

Pikes Faust knallte auf den Tisch was Emerson zusammenzucken ließ.

„WAS!“ Schrie der Kanzler wütend.

„Wie sie angeordnet haben hatten wir die Sicherheit in der Anlage erhöht, dennoch konnten zwei der Eindringlinge entkommen, es ist nicht auszuschließen das sie einiges an belastenden Informationen mitgenommen haben.“ Erklärte der nervöse Man.

Der dunkelhäutige Kanzler war aufgesprungen und schlug wie ein Irrer auf seinen Schreibtisch ein. Schließlich hämmerte er auf einen Knopf und ein Bediensteter kam herein.

„Wie kann ich ihnen …“ Weiter kam er nicht da Pike plötzlich eine Waffe in der Hand hatte und ihn über den Haufen ballerte.

Schnaufend stand der Kanzler hinter seinem Tisch und rang um seine Fassung.

„Wer war es?“ Fragte er mit eisiger Stimme.

„Wir glauben das es die Truppe von Gustus und Woods gewesen ist, es waren wohl die beiden die entkommen konnten. Allerdings hat unser Kontakt bestätigt das Gustus es nicht überlebt hat.“ Erklärte Emerson pflichtbewusst.

„Dann führt Woods sie nun an. Ich will das ihr die Besten hinterhergeschickt werden, die wir haben. Mir ist egal wieviel es kostet und was dafür getan werden muss damit das erledigt wird, aber ich will sie Tod sehen.“ Brüllte der Kanzler und Emerson salutierte erneut und verließ dann so schnell er konnte das Büro.

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Nun das fängt ja schon heftig an. Da die Story nicht so lang ist, wird die Geschichte etwas intensiver sein und auch weniger chillige Kapitel aufweisen als die letzte. Ich hoffe das ist ok und alle haben ihre Herztropfen genommen. Nun bin ich jedoch wie immer auf eure Meinung gespannt.
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