Jormungand-Revange of the serpent snake

von Hideki
GeschichteAbenteuer, Drama / P18
Kasper Hekmatyar OC (Own Charakter) Valmet
05.03.2020
18.03.2020
5
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05.03.2020 2.827
 
Hallo du, der hier zu dieser Fanfiction gefunden hat. Ich will dich gar nicht lange aufhalten. Zu Anfang sei nur gesagt, dass es sich um eine Fortsetzung handelt, wie auch schon in der Kurzbeschreibung erwähnt. Es ist aber nicht zwingend notwendig die Vorgeschichte zu lesen. Jetzt wünsche ich viel Spaß mit dem ersten Kapitel.
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POV: Jonathan Mar

Sechs Jahre ist es nun schon her, dass Koko starb bevor sie Jormungand ein zweites Mal starten konnte. »Seit dem Zeitpunkt an dem ich damals abgehauen bin und zwei Jahre für Kasper gearbeitet habe, wusste ich, dass der Tag einmal kommt. Der Tag an dem die ganze Aktion völlig nach hinten los geht und dich niemand mehr beschützen kann, auch ich nicht.«, sage ich und schaue mir jeden einzelnen der neun Grabsteine an. »Angefangen hat es mit R., besser bekannt als „Renato Socci“, der von Hex erschossen wurde und hinter deinem Rücken für die CIA gearbeitet hat, ohne das du es gemerkt hast.«, sage ich als ich bei Koko´s Grabstein hängen bleibe.

»Lange nicht mehr gesehen Jonah.«, höre ich eine Stimme hinter mir und bemerke eine Messerklinge an meinem Hals. »Ich dachte du seist tot? Nein, du bist tot, ich habe dich mit eigenen Augen sterben sehen.«, antworte ich überrascht. »Würde ich dann mit dir reden? Wie du hörst geht es mir bestens, ich bin nur älter geworden, genau wie du.« »Was willst du von mir?«, frage ich. »Warum? Warum hast du es soweit kommen lassen? Koko hat alles für dich getan!« »Das Ganze hat Koko sich selbst zuzuschreiben. Sie hat sich mit Leuten angelegt, mit denen sie sich nicht hätte anlegen sollen.«, antworte ich. »Du hättest sie schützen sollen, das war immerhin deine Aufgabe. Du warst der Beste von uns allen. Nur wegen dir musste Koko sterben und was machst du danach? Lebst ein neues Leben und verschwendest keinen müden Gedanken mehr an Koko oder die anderen!« »Hör mir zu, ich konnte nicht. Ich kann doch nicht einfach...«, antworte ich, werden dann jedoch zu Boden geschlagen und erkenne die Person nur noch verschwommen. »Du konntest es nicht, weil es dein eigener Sohn war, der Koko auf dem Gewissen hat und weil du nicht nur älter, sondern auch schwach geworden bist Jonah.«, höre ich die Person noch sagen, bevor ich bewusstlos werde.
Als ich wieder zu mir komme geht die Sonne bereits unter. »Hm? Was ist hier passiert? Ich kann mich an nicht erinnern…«, stöhne ich, setze mich auf und schaue mich um.
»Bin ich etwa eingeschlafen? Ich sollte definitiv mehr schlafen, wenn mir sowas schon passiert.«, rede ich mit mir selbst, da ich mich an nichts erinnere und mache mich auf den Weg nach Hause. »Jonathan, du bist zurück.«, begrüßt Mila mich zu Hause. »Ja, aber ich bin dort eingeschlafen, sonst wäre ich schon längst wieder zurück gewesen.«, antworte ich ihr. »Kein Wunder, du schläfst halt zu wenig. Nino hat übrigens angerufen und gefragt, ob du heute Abend nicht arbeiten könntest, da einer der Kollegen wohl ausfällt. Du sollst ihn zurück rufen.« »War ja klar, dass er als erstes mich fragt und du sagst mir ich soll mehr schlafen?«, antworte ich seufzend und nehme mein Handy zur Hand. »Nein, du bist der Letzte. Er hat gesagt, dass es ihm auch leid tut, dass er dich während deiner freien Tage mal wieder anrufen muss.«, meint Mila während ich darauf warte, dass Nino abnimmt.

»Security Service Bauer, Nino Bauer am Apparat.« »Nino, hier ist Jonah.« »Jonah, entschuldige dass ich dich wieder stören muss aber wir haben hier ein kleines Problem. Gestern gab es einen Zwischenfall, weshalb ein paar Leute ausfallen und wir jetzt  Personalmangel haben. Würdest du die nächsten Tage arbeiten kommen?«, kommt er direkt zum Thema. Ich überlege kurz, stimme dann jedoch seufzend zu. »Danke, du rettest uns hier echt den Arsch und deine freien Tage bekommst du natürlich danach zurück, versprochen. Bis später dann.« »Bis später.«, antworte ich seufzend und beende das Gespräch. Im nächsten Moment legen sich zwei Arme von hinten über meine Schulter. »Wenn es dir nicht passt, lass es doch einfach. Du musst nicht unbedingt arbeiten gehen, das Geld reicht auch so.«, flüstert Mila mir ins Ohr und ich drehe mich zu ihr um. »Das weiß ich, aber irgendwas muss ich machen, sonst drehe ich vor Langeweile durch.«, antworte ich und gebe ihr einen Kuss. »Da ich auch Nachtschicht habe, können wir beide ja jetzt in Schlafzimmer gehen.«, meint Mila, küsst mich erneut und zieht mich mit ins Schlafzimmer.


POV: Julien Mar

»Einen wunderschönen guten Morgen, Oberleutnant Julien Winter mein Name. Ich leite und koordiniere die Aufklärungseinheiten. Willkommen hier in Mali und ich hoffe, die Hitze macht Ihnen noch keine Probleme, denn heute ist ein eher kühler Tag.«, stelle ich mich den neuen Soldaten vor, die gestern hier angekommen sind. »Jungs, ihr könnt dann alles aufrüsten und vorbereiten. Sobald ihr fertig seid, fahren wie raus, damit wir es uns heute Abend gut gehen lassen können. Morgen geht es dann heim.«, ordne ich an und bekomme ein zustimmendes „Jawohl“. Während die Jungs die Arbeit übernehmen marschiere ich in den Gefechtsstand, wo ich Meldung mache, dass wir auf Aufklärungsfahrt raus fahren und somit die neue Gruppe einweisen. Wirklich bei der Sache sind meine Gedanken nicht mehr, da dort nur noch ein Thema wichtig ist. Morgen sehe ich endlich meine drei Engel wieder. Besonders auf meine Kleinen freue ich mich.
Als ich sie das letzte Mal gesehen habe, war es kurz vor ihrem fünften Geburtstag. Jetzt, nach etwas mehr als einem Jahr im Ausland, (übrigens schon das dritte Mal seitdem ich Vater geworden bin und ich schwöre da hat Schokolade dran gedreht, da ihr damals meine Entscheidung nicht gepasst hat), sind die beiden bereits sechs Jahre alt und ihre Einschulung steht bevor.
Auch, wenn ich daran nicht teilnehmen kann, da die Öffentlichkeit in dem Glauben liegt, Julien Mar sei tot.

Kurz nach der Sache an meinem Grab vor etwa sechs Jahren, wurde ein großer Artikel überall über Koko, Daichi und eben mich veröffentlicht. Dort wurde gesagt, dass sowohl Daichi und ich, im Artikel bei unseren Denknamen Echo und Mishka erwähnt, seitdem verschwunden und daher offiziell für tot erklärt wurden. Dazu wurden auch Fotos von Dai und mir in Kampfmontur abgedruckt. Zwei Jahre später wurde ein Foto mit einem gefälschtem Leichnam veröffentlicht.

„Ehemaliger Soldat Julien Mar, auch bekannt als Mishka, tot aufgefunden. Getötet mit sieben Kugeln. Mar, war vor Jahren wegen Verrat am Vaterland verhaftet worden. Jemand verhalf ihm jedoch zur Flucht und er verschwand spurlos.

»Oberleutnant, wir wären soweit.«, bekomme ich Meldung, als ich wieder zurück bin. »In Ordnung, dann aufsitzen und Abflug.«, befehle ich und sofort verteilen sich alle Soldaten auf die Fahrzeuge. Die ganze Fahrt dauert mehrere Stunden, aber zum Glück verläuft alles ohne irgendwelche Zwischenfälle. Na ja fast. Kurz bevor wir wieder das Camp erreichen gibt es ein Problem an einem Wachposten. Einer der Zivilisten macht ein bisschen Stress und da hier fast alle mit einer Waffe herumlaufen ist jede Situation gefährlich, eben auch wenn es nur normale Zivilisten sind.
»Ihr merkt, jeder Zivilist kann euch hier gefährlich werden, also haltet immer und überall die Augen offen. Noch Fragen?«, frage ich nach der Fahrt, bekomme keine Antwort. »Wunderbar, dann viel Spaß und nochmal Willkommen in Mali. Ihr dürft dann abrüsten.«, komme ich zum Abschluss und begebe mich in den Freizeitbereich, wo ich meine Waffen reinige, um sie wieder abzugeben. Natürlich bis auf meine eigene Pistole. So oft, wie ich in den letzten Jahren schon hier war, bin ich immer wieder froh, wenn ich aus dieser Einöde aus Sand und Staub wieder zu Hause bin. Außerdem ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis es den großen Knall gibt und das totale Chaos ausbricht und dann will ich nicht hier sein.

In meinem kleinen Zimmer angekommen packe ich meine Sachen zusammen, verschließe die Transportkiste und gebe diese ab, damit sie ebenfalls die Heimreise antritt. »Wann sehen wir Sie das nächste Mal wieder hier? In den letzten Jahren waren Sie bereits drei Mal hier und dann jetzt auch noch ein ganzes Jahr.«, fragt der Soldat, welcher meine Kiste annimmt. »Ich hoffe mal nicht so schnell wieder. So langsam hab ich keinen Bock mehr auf Sand und Staub.«, antworte ich ihm und begebe mich zurück in mein Quartier. Die Zeit bis zum Rückflug gegen Mittag am nächsten Tag verstreicht nur quälend langsam. Erst geht es gegen 10:30 Uhr mit dem Transporter zum Flughafen, bevor der ewig lange Rückflug ansteht und wir am frühen Abend wieder in Deutschland landen. Dann geht es nur noch sechs Stunden mit dem Bus zurück in die Heimatkaserne, welche wir mitten in der Nacht erreichen. Von dort mache ich mich direkt auf den Heimweg und werde dort bereits von Deunan erwartet.
»Endlich hat das lange Jahr ein Ende.«, sagt sie und wir küssen uns zur Begrüßung. »Die zwei schlafen, oder?«
»Natürlich, obwohl Nina wach bleiben wollte. Allerdings ist sie ziemlich schnell auf der Couch eingeschlafen und ich habe sie ins Bett gebracht.« »Wie ist es den Beiden denn das Jahr über ergangen?«, frage ich und lege meine Sachen ab. »Die beiden waren einige Zeit niedergeschlagen, besonders Nina hat lange gebraucht und sich aber im Nachhinein am meisten auf deine Rückkehr gefreut.« »Das ist auch vorerst das letzte Mal, dass ich da runter fliege. Wenn Schokolade meint, sie könnte mich bald wieder da runter schicken, hat sie sich gewaltig geschnitten.« »Meinst du wirklich, sie steckt dahinter?« »Wer denn sonst? Ihr und Rei hat meine Entscheidung damals nicht gepasst und deshalb geht sie mir jetzt so auf den Zeiger.«, antworte ich ihr und gähne. »Müde?«, fragt Deunan grinsend und schmiegt sich an mich. »Ich habe nicht wirklich viel geschlafen, also ja.« »Dann solltest du sehen, dass du schnell etwas Schlaf bekommst. Sobald die zwei wach sind, werden sie dir den Schlaf nicht gönnen. Zumindest Nina nicht.«, versichert Deunan, woraufhin ich sie mir packe und mit ins Schlafzimmer nehme.

Mit ihrer Aussage soll Deunan auch Recht behalten. Ein paar Stunden später werde ich unsanft geweckt, da jemand auf mich springt. »Na warte, das gibt Rache per Kitzelattacke.«, räche ich mich sofort, indem ich die beiden durchkitzle. »Hey, was macht ihr für einen Krach?«, fragt Deunan, welche dadurch wach wird. Sofort springt Mia zu ihr. Mit den wenigen Stunden Schlaf muss ich mich dann auch zufrieden geben und wir finden uns kurze Zeit später alle in der Küche wieder. Während des Frühstücks klingelt dann mein privates Handy, was relativ merkwürdig ist, da ich die Leute, welche die Nummer besitzen an einer Hand abzählen kann.
„Halli hallo, ich hoffe du bist wieder unbeschadet nach Hause zurück gekehrt. Wir treffen uns in einer Stunde an folgendem Standort. Schokolade.“, lese ich mir die Nachricht durch und öffne den Anhang. Schweigend lege ich das Handy beiseite und Deunan reicht mein Blick um zu wissen, wer mir geschrieben hat.
»Ich bin gleich wieder da, bin kurz ein wenig Laufen.«, verabschiede ich mich rechtzeitig, sodass ich pünktlich am angegeben Ort ankomme. Die Parkbank befindet sich in einer abgelegenen Ecke und es wartet bereits jemand auf mich. »Lange nicht mehr gesehen Mar, oder sollte ich dich lieber Mishka nennen?«, fragt Schokolade mit einem Grinsen auf dem Gesicht.
»Der Name Mishka ist mit Julien Mar dank euch gestorben. Außerdem dürfen mich nur fünf Personen so nennen und du gehörst ganz sicher nicht dazu.«, antworte ich ihr und setze mich neben sie auf die Bank.

»Was ist denn los? Hat da jemand schlechte Laune?« »Meine schlechte Laune lernst du gleich am eigenen Leib kennen, wenn du nicht zum Thema kommst. Also was willst du von mir?« Sofort verschwindet ihr Grinsen. »Ach, nichts Wichtiges. Wollte dich nur mal fragen, ob du es nach sechs Jahren immer noch nicht bereust ein Leben im Schatten zu führen? Unser Angebot steht nämlich nach wie vor. Sag uns einfach wo dein Freund Daichi steckt und du bekommst dein Leben außerhalb des Schattens zurück.« »Egal wie oft du mich in den nächsten tausend Jahren fragst, meine Antwort bleibt immer die Gleiche, also gib es endlich auf.«, antworte ich ihr ruhig und gelassen. »Du bist ein Monster, dass du deiner Familie das antust.« »Ja, ja, du mich auch. Seit den Ereignissen von vor sechs Jahren sind die Namen und natürlich auch Personen hinter Echo und Mishka zu einem Mythos geworden, jedenfalls in Militärkreisen auf der ganzen Welt und damit kann ich ganz gut leben.«
»Leider nicht nur in Militärkreisen, auch in der Öffentlichkeit. Es gab nämlich Leute, die ein bisschen zu viel geschnüffelt haben und Nachforschungen angestellt haben.«, sagt sie und ich muss lauthals lachen. »Ich fasse es nicht. Wie es scheint, funktioniert es ja mal so gar nicht wie ihr euch das vorgestellt habt.«, antworte ich lauthals lachend, verstumme dann jedoch. »Aber was will ich auch anders von der CIA erwarten?«, füge ich mit einem schelmischen Grinsen hinzu. Damit scheine ich sie ein wenig wütend zu machen.
»Hör mir gut zu Mar. Es wird der Tag kommen, da hast du keine andere Wahl, als uns zu sagen wo Hibiko steckt, einfach weil du nicht mehr weiter weißt und auf der Stelle läufst, oder weil deine Kraft nicht mehr ausreicht um die zu schützen, die dir etwas bedeuten.«, fährt sie mich an. »Ach meinst du das, ja? Es gibt immer eine Möglichkeit die zu schützen, die mir alles bedeuten, auch wenn sie mich dafür hassen, wenn du verstehst.« »Du würdest dein Leben für sie geben?« »Wenn es sein muss, gebe ich mir höchst persönlich die Kugel um die drei zu retten.« Schokolade antwortet nicht, erhebt sich und setzt sich in Bewegung. »Denk an meine Worte Mar. Der Tag wird kommen.«, informiert sie mich nochmals, ehe sie ganz verschwindet.

Mit bester Laune erhebe auch ich mich und mache mich auf den Weg zurück nach Hause. »Da hat aber jemand gute Laune. Was wollte Schokolade von dir?«, fragt Deunan, als ich zu Hause angekommen bin. »Ach, nichts Besonderes. Sie versucht nach wie vor mich davon zu überzeugen, dass ich ihnen sage wo Daichi steckt.« »Bist du dir überhaupt sicher, dass sich Daichi und Lilly immer noch dort aufhalten, wo sie sich vor Jahren aufgehalten haben?« »Wieso sollten sie nicht? Ihre Basis ist so gut versteckt, dass niemand auf der Welt sie findet, wenn man nicht weiß wo sie sich befindet. Selbst du weißt es ja noch nicht.« »Das stimmt. Apropos Daichi und Lilly. Wann willst du die beiden überhaupt mal aufklären?« »Solange es sich vermeiden lässt, will ich es auch vermeiden. Ich kenne Daichi sehr gut und weiß, dass seine Rache dafür unmenschlich wird.« »Irgendwann musst du es den beiden aber mal sagen. Ich habe nämlich keine Lust, dass Daichi dich umlegt und je länger du wartest, desto wahrscheinlicher wird es.« »Deunan, Daichi wird mich nie im Leben töten können. Nicht weil seine Stärke dafür nicht reicht, sondern weil tief in seinem Unterbewusstsein eingebrannt ist, dass ich sein Freund bin, dem er das Leben gerettet hat und welcher ihm bereits das Leben gerettet hat.« »Wie oft habt ihr schon aufeinander geschossen?«
»Öfters, aber das spielt keine Rolle. Glaub mir, Daichi kann und wird mich niemals töten. Außerdem würde Lilly es zu verhindern wissen.«, versichere ich ihr. »Mir bleibt wohl nichts anderes übrig als dir zu vertrauen.«, seufzt sie.
»Hey, was ist denn los?«, frage ich. »Jedes Mal, wenn du in den letzten Jahren im Ausland unterwegs warst, habe ich mir Sorgen um dich gemacht und um ehrlich zu sein, mache ich das immer noch.«, gesteht sie mir. »Du machst dir Sorgen? Warum machst du dir Sorgen? Das Leben beim Militär ist im Gegensatz zu der Zeit mit Kasper ein Kinderspiel.«, sage ich lachend, verstumme jedoch, als ich merke, dass sie weiterhin besorgt ist. »Das sagst du, aber beim Militär musst du dich auf andere verlassen und in meinen Augen sind das alles nur Möchtegern-Soldaten. Bei Kasper warst du alleine für dein Leben verantwortlich und konntest eigenverantwortlich Entscheidungen treffen, ohne irgendetwas zu berücksichtigen. Des Weiteren ist die Bewaffnung der größte Witz. Mit dem lächerlichen G36 kannst du doch nichts ausrichten. Von der Spielzeugpistole will ich gar nicht erst anfangen.«

»Was willst du mir damit sagen?« »Ich will damit sagen, dass Julien Winter nur ein einfacher, angreifbarer Soldat ist und ich möchte den Elitesoldaten Julien Mar, den Mythos namens Mishka wiederhaben.«, antwortet sie mir und Tränen laufen über ihre Wangen. »Du verlangst wirklich von mir, dass ich Daichi an die CIA ausliefere? Wie kannst du... Ich... Wir...«, sage ich wütend und verlasse das Haus. Dabei knalle ich die Haustür so laut, dass sie fast aus den Angeln fliegt.

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So endet das erste Kapitel die Fortsetzung von Jormungand 2.0. Auch wenn Julien zwar mein Charakter ist aber irgendwie habe ich das Gefühl, er hat die ganzen Jahre über nichts gelernt. Wobei, er ist ein führsorglicher Vater geworden, jedenfalls so gut er eben kann. Wie es weiter geht erfahrt ihr im nächsten Kapitel.

P.S.: Wir, also mein Mitschreiber Daichi aka. die Ideenschmiede und ich, würden uns über Anregungen,  Kritik oder Sachen die dir als Leser gut gefallen haben, in Form eines Reviews freuen.
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