What a madness

von SaSuSaKu
GeschichteDrama, Romanze / P18 Slash
Rin Matsuoka Sousuke Yamazaki
01.03.2020
17.10.2020
46
105.404
13
Alle Kapitel
266 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 
17.10.2020 3.120
 
Da bin ich wieder!

Sorry, dass ihr so lang nichts von mir gehört habt - das wird in der nächsten Zeit auch denk ich weiterhin so sein, da es immer mehr zur Prüfung hingeht und ich Zeit zum lernen brauche nach der Arbeit - sorry!
Ich hoffe aber, dass ihr trotzdem noch dabei bleibt und euch auf das jeweils nächste Kapitel freut. :)

Erstmal ein großes Danke an all die lieben Reviews, die ihr mir geschrieben habt.
Sei es von meinen treuen Lesern, von Leser/Leserinnen, die mir auf jedes Kapitel ein Review geben oder jene die das erste Mal ein Review geschrieben haben und jene die Anonym ein Review verfasst haben.

Ihr seid klasse! :)

Jeder einzelne von euch möchte einen 2. Teil von "what a madness" haben und das freut mich echt ungemein ^-^

Auch ein großes Danke an all die Neuen die dazugestoßen sind und meine Fanfiction zu ihren Favoriten hinzugefügt haben.

Ich bin gespannt was ihr zum neuen Kapitel sagt.

Viel Spaß beim Lesen! :)

Und ein schönes restliches Wochenende euch Lieben! <3



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Nachdem Makoto sein Gespräch mit seiner Mutter - welches doch länger gedauert hatte als er annahm, da seine beiden Zwillingsgeschwister auch noch unbedingt mit ihm reden wollten – beendet hatte, sah er zu Rin, der neben Sousuke ging.

Dadurch, dass er telefoniert hatte, war die Zeit ziemlich verstrichen und sie befanden sich schon auf den Treppenstufen zu Harukas Elternhaus hinauf – nahe seinem eigenen Hause.

Er hatte seiner Mutter vorgeschlagen einen kurzen Halt zu Hause zu machen, um mit ihr und den Zwillingen zu sprechen, aber sie sagte das wäre nicht nötig, da es nicht so lang dauern würde.
Von wegen.

Ein leises Seufzen entwich Makotos Lippen als er sein Handy zurück in die Hosentasche steckte und an den Treppenstufen stehen blieb.

“Entschuldigt, dass ich so lang telefoniert hatte.“, mit einem leicht entschuldigten Lächeln auf den Lippen drehte sich der Rückenschwimmer zu den anderen beiden um.

“Ach, mach dir keinen Kopf Makoto.“, entgegnete der Rotschopf ihm sofort und schenkte ihm ebenfalls ein leichtes Lächeln.

“Na gut…, wenn du das sagst.“, antwortete Makoto ihm und blickte Rin dabei an, ehe er seinen blick kurz zu Sousuke wandte.

Zu gerne hätte der Rückenschwimmer Rin gefragt, was er ihm sagen wollte, aber dies jetzt noch zu tun erschien ihm nicht richtig.

Zumal es den Anschein hatte, dass es ihm sehr wichtig war… und sowas besprach man nicht zwischen Tür und Angel.
Oder wie jetzt gerade auf Treppenstufen vor Sousuke.

Außerdem machte Letzterer gerade keinen so fröhlichen Eindruck, was darauf schloss, dass er keine Lust auf Haruka hatte.

‘Das kann ja was werden…‘, dachte er sich, ehe er sich wieder umdrehte und die Treppen zu Harukas Haus hinauf ging.

Bei diesem angekommen klingelte Makoto diesmal höflich, anstatt wie sonst auch die Tür einfach zu öffnen, laut 'Ich komme rein' zu rufen und einzutreten.

Schließlich waren jetzt Gäste dabei.

Nach ein paar Sekunden, in denen die Tür immer noch nicht geöffnet wurde, ging mit Rin wie immer die Ungeduld durch.

“Ist er wieder in der Wanne, oder was?“, gab Rin mit schnalzender Zunge von sich, trat vor Makoto und klingelte Sturm.

“Rin, hey… er wird sicher gleich da sein, kein Grund zu übertreiben…“, Makoto lächelte leicht, hob dabei eine Hand, um Rin zu beschwichtigen und dadurch etwas zur Vernunft zu bitten, aber dieser blickte nur zu ihm auf und grinste ihn etwas an.

“Haru kennt das schon von mir, keine Sorge.“

“Achso?“, gab Makoto etwas überrascht von sich.

“Ja, als wir nach Australien…“, bevor er seinen Satz beenden konnte, wurde die Tür geöffnet und Haruka blickte leicht genervt zu seinem rothaarigen Freund.

“War klar, dass du das warst“, gab er mit etwas gereizter Stimme von sich und trat sogleich zur Seite, damit alle eintreten konnten.

Zuerst trat Makoto ein, sah seinen Freund leicht lächelnd an, beherrschte sich aber ihm einen Kuss zu geben.

Schließlich wusste es noch keiner was zwischen Ihnen war.

Nach ihm trat Rin grinsend ein und umarmte den Schwimmer.

“Hey Haru!“, gab er grinsend von sich während er sich kurz an sich drückte.

Haru ließ die Umarmung, ohne sie zu erwidern, über sich ergehen. Nur ein "Hey", kam über seine Lippen.

Er war nie der Mensch der großen Berührungen gewesen und meistens umarmte er seine Freunde nur, nachdem sie in einer Staffel gewonnen
hatten.

Nachdem sich Rin gelöst hatte und sich die Schuhe ausgezogen hatte, folgte er Makoto in die Küche, um ihm beim Abendessen zu helfen.

Während Sousuke als letzter eintrat, blickte er zum Freistilschwimmer und behielt ihn die ganze Zeit im Auge.

Seine türkisen Iriden glichen einem verhärteten Edelstein und trafen auf die kalten, tiefblauen Iriden den Kleineren.

Seine Hände hatte er in der Jackentasche vergraben und so konnte Haruka nicht sehen, dass diese zu Fäusten geballt waren.

Dieses ganze Treffen pisste Sousuke schon an, als Rin sagte, dass sie bei Haruka alle zusammen zu Abend essen würden.

Gegen Makoto hatte er nichts, er war ein guter Kapitän gewesen und mit ihm konnte man gut reden, aber Haruka… mit dem jetzt auch noch gezwungenermaßen an einem Tisch zu sitzen und ihn zu erdulden, ja, gerade das ging ihm mega gegen den Strich.

Doch er hatte Rin gesagt, dass er es für ihn machen würde, also würde er sich versuchen zu benehmen.

Solang der Freistilfreak ihn nicht ansprechen würde.

Der Gedanke daran, dass er die Nacht und den nächsten Morgen allein mit Rin verbringen konnte, milderte seine Laune etwas.

Auch Haruka ging es mega gegen den Strich, Sousuke in sein Haus zu lassen und mit ihm zusammen zu Abend zu Essen.

Schließlich hatte er sich auch schon auf den gemeinsamen Abend nur mit Makoto gefreut… aber er konnte seinen Freund auch verstehen.

Makoto war jedes Mal das Gute in Person.

Er wollte, dass alle glücklich waren und miteinander auskamen – so auch er und Sousuke.

Aber solang der Athlet ihn nicht ansprechen würde, würde es gut ausgehen.

Nachdem Sousuke seine Schuhe ebenfalls ausgezogen hatte, folgte er Haruka ins Wohnzimmer und blickte sich nach dem Rothaarigen um.

Als er seine Stimme aus der Küche vernahm, ging er zu dieser und schob die Trennwand etwas auf.

“Braucht ihr Hilfe beim Kochen?“, fragend blickte Sousuke die beiden Schwimmer an, erntete als Antwort aber ein Kopfschütteln der beiden.

“Setz dich ruhig hin, Sousuke. Wir kriegen das schon hin.“, gab der Rothaarige grinsend von sich und blickte Sousuke an.

Rins Augen strahlten vor Freude und Sousuke musste unweigerlich etwas lächeln.

“Okay…“, mit diesen Worten schob er die Tür wieder zu und ging ins Wohnzimmer zurück.

Dort angekommen erblickte er den Schwarzhaarigen, der am Tisch saß und aus dem Fenster blickte.

Schweigend setzte er sich ihm gegenüber, blickte ihn kurz an, sah dann aber auch nach draußen in die Ferne und versuchte sich etwas zu entspannen.

Schließlich würden Makoto und Rin noch etwas länger in der Küche bleiben.




Währenddessen in der Küche…




Während Makoto dabei war das Fleisch vorzubereiten, summte er leise vor sich hin, was schon zur Angewohnheit geworden war.

Rin schälte währenddessen die Kartoffeln, bevor er sie halbierte und in den Kochtopf gab.

Dass Makoto dabei summte machte ihm nichts aus, im Gegenteil.

Es machte ihm Spaß mit ihm zu kochen und ihm dabei zu lauschen.

Er war zwar selbst nicht der beste Koch, aber selbst, wenn er mit Sousuke zusammen in der Küche stand – zuletzt bei dem Schulfest der Samezuka – hatte er unheimlich Spaß dabei.

Als Makoto jedoch sein summen beendete, blickte Rin etwas verwundert zu ihm rüber und traf auf die smaragdgrünen Iriden des Rückenschwimmers.

“Rin, was wolltest du mir vorhin sagen?“, lächelnd sah der Rückenschwimmer den Athleten neben sich an.

Rin wurde wieder mal bewusst, dass Makoto nur so vor guten Charakterzügen glänzte.

Er vergaß nie, wenn jemand noch mit ihm sprechen wollte und er passte den Moment sogar gut ab.

Nagisa hätte ihn wahrscheinlich auf den Treppen zwischen Tür und Angel gefragt, was er sagen wollte und ihn so lang gedrängt, bis er nicht anders
gekonnt hätte, als es zu sagen.

Kurz sah Rin zu der Schiebetür und hatte Angst, dass die anderen beiden ihn hören könnten, wenn er nun sprach, aber diese Angst nahm Makoto ihm sofort.

“Sie können uns nicht hören“, sanft lächelte er den Rothaarigen an, ehe er das Fleisch in die Pfanne legte, es kurz von beiden Seiten an brutzelte, ehe er den Deckel drauflegte.

Rin sah ihm dabei kurz zu, senkte dann aber seinen Blick und sah auf das Messer und die letzte Kartoffel vor sich, die er noch durchschneiden musste.

“Naja… was ich sagen wollte…“, kurz machte er eine Pause und holte tief Luft, ehe er weitersprach.
“Sousuke… naja, Sousuke und ich… wir haben nicht wirklich darüber gesprochen, ob wir nun zusammen sind oder nicht…“

Ein tiefes Seufzen verließ seinen Mund während er die letzte Kartoffel teilte und beide Hälften ebenfalls in den Topf gab, ehe er das Messer ablegte und die Herdplatte anstellte.

“Verstehe… und dadurch bist du nun verunsichert und weißt nicht, ob du ihn als deinen festen Freund betiteln kannst, richtig?“, fragend blickte Makoto zum Kleineren und vernahm das Nicken seinerseits.

“Ja, genau…“, Rin drehte sich nun um, sodass er mit der Hüfte an der Anrichte anlehnte und verschränkte seine Arme vor der Brust.

“Ich meine, die letzten Tage waren von Missverständnissen und dem Gefühlschaos nur so überhäuft und wir… naja wir…“, peinlich berührt blickte Rin nun zur linken Seite, damit Makoto sein Gesicht nicht sehen konnte.

Seit wann fiel es ihm nur so schwer darüber zu reden?

Wie sollte er Makoto nur das folgende sagen, damit er nicht schlecht von ihm dachte?

Würde er das überhaupt tun?

Schließlich ist das doch das normalste der Welt, was man tut, wenn man eine Person sehr gern hat.

“Ihr seid intim geworden…“, sprach Makoto seinen Satz zu Ende, wodurch Rin ihn sofort überrascht anblickte.

“Ja, aber woher…“

“Woher ich das weiß?“, ein Lächeln huschte auf Makotos Lippen, als er Rins Nicken vernahm.

“Vorhin als ihr euch geküsst hattet, saht ihr so vertraut aus. Glücklich. Eure Gesten haben mehr gesprochen, als Worte es jemals sagen könnten… und ich gehe davon aus, so vertraut wie ihr euch geküsst hattet, dass es nicht euer erster Kuss gewesen war.“

Makoto traf ins Schwarze, das wurde Rin immer mehr bewusst als er dem Rückenschwimmer interessiert zuhörte.

Aber das war nun mal Makoto.

Er konnte Situationen extrem gut einschätzen und er urteilte niemals über irgendetwas oder irgendjemandem.

“Nein, es war nicht unser erster Kuss… wir hatten auch schon… naja, auch nicht richtig…naja…“, nun musste Rin wieder seufzen und war genervt über sich selbst, dass er so herumstammelte.
“Du weißt schon…“, nuschelte er sich zurecht und bemerkte, wie er etwas rot um die Nase wurde.

Makoto musste unweigerlich leise über diese Situation lachen und hielt sich etwas die Hand vor den Mund, wofür er einen irritierten Blick des Rothaarigen erntete, der sich derweil fragte, was daran so lustig gewesen war.

“Entschuldige, Rin.“, kurz räusperte sich der Braunhaarige.
“Aber ich find es verblüffend wie schwer es dir fällt über das ganze Thema zu sprechen.“, nun zierte wieder ein sanftes Lächeln seine Lippen.
“In der Hinsicht bist du wie Haru…, wenn es um eure eigenen Gefühle geht, die ihr jemandem mitteilen müsst, oder worüber man sprechen müsste, fällt es euch extrem schwer die richtigen Worte zu finden.“

Nun wurde Rin hellhörig und blickte interessiert zum Größeren auf.

“Makoto, gibt’s da etwas was du mir sagen möchtest?“, mit einem breiten Grinsen, wodurch seine spitzen Zähne wieder zum Vorschein kamen,
blickte er seinen Gegenüber fragend an.

Rin hatte schon in der Geisterbahn die Vermutung gehabt, dass zwischen Makoto und Haruka etwas laufen würde. Ob sich das nun bestätigen würde?

“Ich??“, überrascht weitete Makoto seine Augen und hob abwehrend seine Hände. “Nein quatsch, da gibt es nichts…ehrlich nicht…“

Makoto versuchte wieder ein normales Lächeln aufzusetzen, doch leider glich es eher einem verschreckten Rehkitz als einem sicheren Hirsch.

Rin überbrückte die letzten Zentimeter, die zwischen ihnen beiden war, bis er vor Makoto stand und stellte sich etwas auf Zehenspitzen, um seinem Gesicht etwas näherzukommen.

“Erwischt!“, gab er grinsend von sich, stellte sich wieder normal hin und sah sofort, wie nun der sonst so sichere Rückenschwimmer rot auf den Wangen wurde.

“Nein, so ist das nicht…?“, nun kratzte sich Makoto mit dem Zeigefinger unsicher an der linken Wange und konnte nicht verhindern, dass seine Aussage eher wie eine Frage klang.

Jetzt war Rin derjenige, der leise Lachen musste und sich sehr über den Themenwechsel gerade freute.

“Aber zu mir sagen Haru und Ich würden nicht über unsere Gefühle sprechen können.“

“Hehe, ja…“, entgegnete Makoto ihm, ehe er ihn entschuldigend anlächelte.

“Es weiß keiner…, dass Haru und ich zusammen sind…“

“Ihr seid…“, fing Rin laut an zu sprechen, stoppte jedoch als Makoto beschwichtigend seine Hände auf und ab bewegte und ihn bat leiser zu sprechen.
“Ihr seid zusammen?“, ungläubig und zeitgleich überrascht, aber auch freudig, blickte er den Rückenschwimmer an.

“Ja, seit 3 Wochen…“, antwortete Makoto ihm leicht lächelnd und nun war es der Rückenschwimmer, der nun sehr schüchtern wurde.

“Wow, Wahnsinn! Ich freue mich für euch. Ich meine, irgendwie habe ich es immer schon gedacht, dass ihr zusammenkommt, ich meine ihr hockt eh die meiste Zeit zusammen, du ziehst Haru aus der Wanne, du kochst für ihn, du sorgst dich sehr um ihn…“, zählte Rin alle Punkte, die ihm bewusst waren, lächelnd auf.

“Aber ich hätte nie gedacht, dass sich Haru für sowas, wie eine Beziehung, interessiert!“, ein Grinsen schlich sich auf Rins Lippen während er Makoto ansah.

“Ja, was das anging… es war ein schwerer Schritt, mit ihm darüber zu reden und selbst festzustellen, dass man auf Männer steht…“, nun lächelte Makoto etwas verunsichert.
“Meine Eltern wissen es nicht… es weiß keiner, also bitte behalt es für dich, ja Rin?“, flehend blickte er den Athleten an und vernahm das Nicken seinerseits, wodurch er selbst tief durchatmete.

“Natürlich behalte ich es für mich, ich sage es nicht, bis ihr soweit seid es zu sagen. Versprochen.“, entschlossen blickten die roten Iriden, die seines Gegenübers an und lächelte ihn ehrlich an.

“Danke“, bedankte sich Makoto mit einem leichten Nicken, ehe er weitersprach.
“Ich glaube in der Hinsicht ist es bei uns beiden gleich, oder? Ich meine mit dem Herausfinden, dass man auf Männer steht, seine Gefühle für seinen besten Freund entwickeln, dass es niemand weiß, nicht mal die Familie…“

“Ja, leider…“, leise seufzend antwortete Rin ihm und ließ sich so auf den weiteren Themenwechsel ein – auch wenn er eigentlich noch mehr von ihm und Haru wissen wollte - und steckte seine Hände in seine Hosentaschen.




“Ich wusste bis vor paar Tagen nicht einmal selbst, dass ich auf Männer stehe… Sousuke ging mir die ganze Zeit nicht aus dem Kopf und deswegen bin ich aus Australien zurückgekommen, um meinen Kopf freizubekommen, da ich beim Training immer schlechter wurde…“

“Was aber nicht geklappt hatte, da Sousuke ebenfalls hier war.“, entgegnete Makoto ihm wissend.

“Genau. Im Großen und Ganzen war es die letzten Tage eine ziemliche Tortour mit Sousuke. Da er eher der Typ Mann ist, dem du selten irgendwelche Emotionen ansiehst und er auch etwas schwer von Verstand ist.“, kurz machte Rin eine Atempause, ehe er fortfuhr.

“Ich kenne Sousuke zwar schon sehr lange, aber es fällt mir immer noch schwer ihm anzusehen, was für Gefühle er mir gegenüber hat. Dadurch war es ziemlich schwer herauszufinden, ob er das gleiche für mich fühlt… naja, sich zumindest auch zu mir hingezogen fühlt.“, nun blickte Rin wieder zu Makoto auf und machte wieder eine kurze Pause, ehe er weitersprach.

“Und da sind wir beim Punkt angekommen. Er fühlt sich zu mir hingezogen, aber ob es Liebe ist, das weiß ich nicht…“, nun ließ Rin etwas seine Schultern hängen, seufzte leise und löste seine verschränkten Arme, damit er seine Hände in die Hosentasche stecken konnte.

“Ich denke schon, dass es Liebe ist…“, entgegnete Makoto ihm leicht lächelnd.

“Und woher?“, Rin blickte auf seine Füße und spielte in der Hosentasche etwas mit dem Innenstoff der Hose.

“So wie er dich ansieht, und sich für dich einsetzt… ich meine, vorgestern auf dem Jahrmarkt, du hattest Nackenschmerzen, oder?“

Überrascht blickte Rin nun auf und traf auf die smaragdgrünen Iriden des Rückenschwimmers.

“Aber woher…“, fing Rin seine Frage an zu stellen, ehe er sich doch dazu entschloss, sie nicht zu stellen.
“Natürlich wusstest du das. Makoto, du bist echt der beste Beobachter“, kurz leicht lachend fasste sich Rin an den Nacken.

“Mhm, bin ich“, gab Makoto lächelnd von sich, da es nicht das erste Mal war, dass man ihm dies sagte.

Die grünen Iriden des Rückenschwimmers fingen an zu funkeln, wie jedes Mal, wenn er ein Kompliment bekam und dabei war es egal um was für eins es sich handelte.

“Auf jeden Fall hatte Sousuke sich für dich eingesetzt, weil du es nicht zugeben wolltest. Und während wir auf dem Jahrmarkt entlang gegangen sind und auch vorhin… nun ja“, nun legte Makoto sich einen Finger nachdenklich ans Kinn.

“Er blickt dich liebevoll an. Ja, das ist das passendste Wort dafür.“, nun lächelte er wieder, während er weitersprach.

“Er behält dich jedes Mal im Auge, als wenn er Angst hätte, dass dir was passiert, wenn er mal kurz nicht aufpasst. Ihr seid sehr vertraut miteinander, das habe ich vorhin erst wieder gespürt. Als Sousuke meinte, ich habe euch gestört…“, nun war es der Braunhaarige, der sich in den Nacken fasste und diesen entlang strich.

“Ich finde das sagt doch schon aus, dass man die andere Person liebt… auch wenn es noch nicht ausgesprochen wurde so ist doch - selbst, wenn es nur ein Hauch ist - ein Funken Liebe vorhanden, oder nicht?“, nun zierte ein ehrliches Lächeln seine Lippen, ehe er seine Augen kurz weitete, als er ein Zischen vom Herd wahrnahm.

“Oh nein, die Kartoffeln!“, schnell stellte Makoto den Herd etwas herunter.
Zu sehr war er in das Gespräch mit Rin vertieft, als dass ihm vorher aufgefallen war, dass das Wasser überkochte.

Rin sah seinen Freund überrascht an und musste auch etwas blinzeln, ehe er wieder zu sich kam, als Makoto ihn sanft zur Seite schob, da er an den Schalter für die Herdplatte rankommen musste, vor dieser er stand.

Hatte er etwa recht, dass Sousuke ihn liebevoll ansah?

So genau war ihm das nie aufgefallen.

Was wahrscheinlich daran lag, weil er immer schnell rot auf den Wangen wurde und dann schnell Weg sah…

Eins wurde Rin aber auf jeden Fall nach diesem Gespräch mit Makoto klar:

Er würde Sousuke auf seine Gefühle noch ansprechen, bevor er wieder nach Australien fliegen würde.



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Also ich muss ja echt gestehen, dass es mir Spaß macht Makoto zu schreiben :) Ist mir bei diesem Kapitel besonders aufgefallen :D

Bei Makoto und Rin scheint es ja gerade sehr freudig einher zu gehen... wie es wohl bei Sousuke und Haru aussehen wird?




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~See you next water time~
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