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Die nächste Generation.

von AvaTorres
GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
David Lisa OC (Own Character)
01.03.2020
23.02.2021
24
27.184
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23.02.2021 1.143
 
,,Da seit ihr ja endlich!“,rief uns Caro entgegen, ich lächelte, am Tisch saßen Omi, Tante Kim und Onkel Thomas. Nach einer Begrüßungsrunde setzten wir uns an den gedeckten Tisch, eine gemütliche Runde, ich lehnte mich genießerisch zurück und ließ meinen Blick über den Tisch schweifen. Caro erzählte wie sie die nächsten drei Monate in London leben würde und was auf ihrer Bucketliste stand, was sie unbedingt dort erleben musste, ich grinste, London würde Caro neue Türen eröffnen, dann kam mir die Frage, warum hatte ich nie mit dem Gedanken gespielt Berlin mal zu verlassen? ,,Hey Lena“,flüsterte Mama und unterbracht meine Gedanken, ich sah zu ihr rüber ,,alles in Ordnung?“,fragte sie, ich nickte nur und nahm einen Schluck von meiner Cola, ich wollte schließlich zurück fahren. Mama spürte sofort wenn ich mal wieder in irgendwelchen Gedankenstrudeln versunken war, sie kannte das nur zu gut von sich selbst, ,,ich würde ja fast mit kommen!“,meinte Emma und sah ihre Cousine mit großen kuller Augen an, dann warf sie Mama und Paps den gleichen Blick zu. Mama schüttelte gleich mit dem Kopf, ,,nein Emma, du hast in den nächsten Woche Vorbereitungskurse und das nur zu genüge, außer dem hast du deiner Omi versprochen bei ihrer Ausstellung unter die Arme zu greifen!“,ermahnte Mama unser Küken. Emma schob ihre Unterlippe vor, ,,bitte, Papa!“ Ihre Geheimwaffe, Papa fiel es immer schwer, seiner kleinen Emmalein dadurch nein zu sagen! Papa atmete tief ein, ,,darüber reden wir, wenn wir wieder zu Hause sind, Emma“,sagte er mit entschiedener Stimme, Emma seufzte und lehnte sich schmollend in den Stuhl zurück, ich grinste verschmitzt.

,,Ich bin so aufgeregt! Das wird fantastisch, Lena, endlich schaff ich den Absprung und trau mich aus Berlin raus!“,meinte Caro und hackte sich bei mir ein ,,ach komm, du warst schon in New York und ..“ ,,Ja, aber das ziehe ich jetzt alleine durch, ohne meine Eltern! Das gehört dazu, wenn man erwachsen wird, Lena!“ Entschlossen sah sie mich an, ich nickte ,,was soll ich nur 3 Monate ohne deine schlauen Sprüche machen?“,fragte ich sarkastisch nach, Caro lachte los ,,ich kann dir ja den einen oder anderen Tag via  Sprachmemo schicken, mit meinen schlauen Sprüchen!“,entgegnete sie, ,,das wäre mal eine Idee!“,willigte ich ein. Wir kamen vor unserem Auto  zum stehen, ,,hab einfach Spaß und genieß die Zeit! Ich freu mich schon was du so zu erzählen haben wirst!“,sagte ich und nahm meine Cousine in die Arme ,,das werd ich, Lena“,flüsterte sie zurück und ich hörte ein breites Grinsen heraus. Hinter uns kamen Mama, Papa und Emma dazu, gefolgt von Tante Kim und Onkel Thomas, Omi hatte entschieden die Nacht bei den dreien zu verbringen, damit sie alle zusammen noch Frühstücken konnten, bevor es für Caro zum Flughafen ging. Omi hatte sich schon schlafen gelegt. Emma nahm Caro in ihre Arme ,,vielleicht sehen wir uns doch bald in London“,flüsterte sie Caro zu, aber laut genug das ich es noch hören konnte, ich schüttelte leicht mit dem Kopf, wenn Emma sich etwas in den Kopf gesetzt hatte.. Bevor wir los fuhren, musste Caroline natürlich versprechen sich auch mal bei uns zu melden, ich rollte mit dem Augen und meinte:,,schreib mir einfach Caro.“ Damit hupe ich einmal kurz und setzte das Auto in Bewegung.

Zu Hause ging die Diskussion zwischen Emma und unseren Eltern in die nächste Runde, ich zog mich besser zurück, da wollte ich mich nicht einmischen. Ich zog mich um und schlüpfte in eine weite Hose und einem lockeren Shirt, ich nahm die Kontaktlinsen heraus und setzte meine Brille auf, aus meinem Zimmer hörte ich mein Handy klingeln, Barbara rief mich an ,,hey Barbara!“ ich lies mich Rückwärts auf mein Bett fallen. ,,Hallo Lena! Ich hoffe es ist in Ordnung das ich dich jetzt noch anrufe?“,fragte sie nach, ich sah auf meine Armbanduhr, es war halb elf, ich runzelte meine  Stirn. ,,Nein, alles gut, wir sind gerade erst zurück nach Hause gekommen“,meinte ich ,,Kann ich dich dazu überreden mit mir was trinken zu gehen?“,fragte Barbara, ich dachte kurz nach ,,na ja, ja, wo wollen wir uns treffen?“,fragte ich nach ,,wie wäre es mit Frühling in Berlin?“,schlug sie vor ,,ist gut, ich mach mich gleich auf den Weg!“,meinte ich ,,Super! Ich freu mich, danke Lena“,entgegnete Barbara fast schon erleichtert. Ich legte wieder auf ,,na dann, wieder umziehen..“,murmelte ich und lies mein Handy aus meiner Hand gleiten. Über das Shirt zog ich einfach Strickpullover und die Hose behielt ich einfach an, ich nahm meine Tasche und Handy und verließ wieder mein Zimmer, unten saßen meine Eltern und redeten immer noch mit Emma, die einfach nicht locker ließ! Ich ging zur zu ihnen rüber, ,,ich bin nochmal weg, Barbara wollte noch was trinken gehen“,meinte ich, ,,ist gut, Lenalein“,entgegnete Mama und lächelte, ich nickte ,,tschüss!“,rief ich und verschwand durch die Haustür. Im Auto spielte im Hintergrund leise Musik und ich überlegte, was mit Barbara los sein könnte, es war eher untypisch für sie … Zügig fuhr ich durch die halbe Stadt und fand zum Glück einen Parkplatz! Durch das Fenster sah ich bereits Barbara, ich lächelte und betrat unser Lieblingslokal, ,,Hallöchen!“,sagte ich und ließ meine Tasche auf den Sessel plumpsen, Barbara sprang aus ihrem Sessel und zog mich in ihre Arme ,,danke das du gekommen bist!“,murmelte sie in meine Haare. ,,Ist alles in Ordnung?“,fragte ich leicht besorgt und sah meiner besten Freundin in die Augen, ,,ich wollte etwas Abstand zu René haben..“,meinte sie und wir setzten uns gegenüber ,,weil..?“ Barbara seufzte ,,ich glaube, dass es zwischen ihm und mir, alles zu schnell geht! Obwohl ich … ich liebe René damit bin ich mir sehr sicher.. Und deshalb glaube ich, geht es viel zu schnell!“

Einen Kaffee und einen Rotwein später, grübelten wir immer noch vor uns hin, jede in ihrer eigenen Welt.. ,,Weißt du, ich kann dazu nicht viel sagen, weil ich noch nicht mal Lukas gesagt habe das ich ihn lieben, nicht wirklich, zumindest.. Aber so wie du von René sprichst, finde ich, ist es vollkommen in Ordnung das du ihn jetzt bereits liebst! Ich meine, den Zeitpunkt dafür, kann sich niemand aussuchen, entweder es passiert oder eben nicht!“,entschied ich und zuckte mit den Achseln, ,,es ist doch wundervoll, dieses Gefühl zu erleben! Warum es nicht auch aussprechen?“ Barbara lehnte sich in den Sessel zurück und nickte bestätigend, ,,vielleicht bin ich auch einfach nur zu vorsichtig..“,entgegnete sie und nippte an ihrem frischen Weinglas, ich spürte einen kleinen Knoten in meiner Magengegend ,,wegen mir musst du dir keine Gedanken machen, Barbara, ich bin weder nachtragend noch trauere ich René nach. Das war er und ich hatten, ist etwas ganz anderes gewesen. Er ist in dich verliebt, da bin ich mir sehr sicher, sonst hätte er es mit mir wohl nicht beenden wollen!“
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