Die nächste Generation.

von AvaTorres
GeschichteRomanze, Familie / P16 Slash
David Lisa OC (Own Character)
01.03.2020
24.05.2020
16
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01.03.2020 1.109
 
„Magdalena Laura Helga Seidel!“ ich drehte mich um, manchmal konnte ich meinen Namen nicht mehr hören. Ich meine, mir reicht es voll und ganz, wenn alle einfach Lena zu mir sagen,  ich bin 25, da will ich nicht mehr mit Magdalena Laura Helga Seidel gerufen werden! Wer will das schon? Ich schloss kurz meine Augen, ,,ja Mutti?“,fragte ich und sah in ihre Richtung, Meine Mutter Elisabeth Plenske, sie kam auf mich zu gelaufen. ,,Du bist schon da?“,fragte sie und wir steigen zusammen in den Aufzug ein, ,,ja, natürlich, ich will ja pünktlich an meinen ersten Tag anfangen“,entgegnete ich. In dem Punkt stand ich meine Mutter in nichts nach, was die Arbeit und das Pflichtbewusstsein an ging, ,,du erinnerst mich sehr an mich, wie ich Damals meine ersten Tag bei Kerima angefangen habe!“,meinte Mama und kam mal wieder ins schwärmen, ich verdrehte lachend meine Augen. ,,Ach Mama, du tust jetzt so als wäre das Heute dein letzter Tag!“,sagte ich, als die Tür aufging und wir den Empfang von Kerima Moda betraten.

Ich glaube ich habe kaum ein Tag hier erlebt, an dem es mal ruhig war, genau so wenig wie Heute. ,,Dennoch stehen Veränderungen ins Haus, Lenalein, wenn du und Alexander jetzt hier anfangen werden, wird sich einiges ändern.“ Ich seufzte, Ach ja, Alex und ich, „die neusten Sterne am Mode Himmel!“ wie die Zeitungen uns gerne beschrieben. Alexander und mich trennen nur knapp zwei Jahre, er ist ein super kleiner Bruder, mit ihm in Kerima zu arbeiten ist immer eine Freunde! Wir beide sind in der Junior-Chef-Abteilung tätig, Alex zwar noch als Studenten, aber im kommende Jahr im Herbst übernimmt er die PR-Abteilung, während ich mein Glück in der Chef-Abteilung versuche.

,,Guten Morgen!“,begrüßte uns Emma, sie kam uns lächelnd entgegen, ,,Wow, du bist auch schon da?“,fragte ich überrascht und nahm meine kleine Schwester in die Arme, ,,na ja um ehrlich zu sein, ich war noch gar nicht zu Hause. Ich hab drei Stunden in der Bahn von Hamburg hier her geschlafen und dann bin ich vom Bahnhof gleich her gefahren. Ich wollte doch nicht deinen ersten Tag verpassen, Lena!“,erzählte Emma und heftete sich an meine Seite. ,,Ihr tut ja alle so, als wenn ich noch nie hier gearbeitet hätte. Dabei bin ich in den Räumen aufgewachsen!“,sagte ich. Beide sahen mich an, ,,da ist ja meine Prinzessin!“,hörte ich die Stimme meines Vaters, er spazierte auf uns zu, mit Alex im Schlepptau. Paps gab mir einen Kuss auf die Wange, ,,und nervös?“,fragte Alex und grinste mich an, ich runzelte meine Stirn, ,,nein, weshalb sollte ich nervös sein?“ Alle vier sahen mich gebahnt an, ,,wir haben da eine kleine Überraschung für dich, Prinzessin!“,meinte Paps und legte seinen Arm um meine Schulter. Gespannt sah ich ihn an, ,,ihr willst doch ich mag keine Überraschungen“,meinte ich, ,,ja, aber diese Überraschung ist eine Überraschung, über die du dich ganz sicher freuen wirst!“,entgegnete Emma und ging voraus.

Freudestrahlend öffnete sie die Bürotür zu Paps Büro, ,,okay, ihr habt renoviert?“,hackte ich nach und betrat den mir so vertrauten Raum, ,,nicht nur, ab Heute wird dies dein Büro sein, Lenalein!“,entgegnete Mama und sah mich lächelnd an. ,,Was?“ Mama nickte, ,,das ist nun dein Büro“ Ich sah mich noch einmal um, die Wände war in königsblau gestrichen, der Schreibtisch stand im hinteren Bereich des Raumes und ein Strauß meiner Lieblingsblumen stand darauf, Sonnenblumen. ,,Oh mein Gott!“,sagte ich und fiel meinen Eltern um den Hals, ,,dankeschön! Das ist eine wundervolle Überraschung!“ ,,Deshalb habt ihr so einen Wirbel um meinen ersten Tag gemacht! Mensch Leute!“ Das ganze ging noch eine halbe Stunde so weiter, ,,entschuldigt, aber ich muss nach Hause … die Nacht war echt zu lang für mich.. oder zu kurz ...“,murmelte Emma und unterdrückte ein Gähnen, Mama nahm sie in den Arm und strich ihr beruhigt über den Rücken. Es machte den Eindruck, als wäre Emma auf der Stelle eingeschlafen. ,,Komm ich fahr dich Heim, Schwesterlein“,entschied Alex, Mama und Paps sahen ihn stolz an. ,,Ja und ich werd mich auch mal an die Arbeit machen!“,meinte ich und sah mich erneut in meinem eigenem Büro um.

,,Moment, und wo bist du jetzt einquartiert?“,fragte ich Paps, bevor die beiden den Raum verließen, meine Eltern sahen sich an, ,,wir bewohnen jetzt ein Büro zusammen!“,meinte Mama, während Paps sie verliebt an strahlte. Ich schmunzelte glücklich, schön zu wissen, wie sehr sich meine Eltern nach alle den Jahren und uns drei Kindern, nicht zu vergessen natürlich Kerima, immer noch liebten. ,,Da werd ich ja ganz neidisch“,meinte ich und verschränkte meine Arme. ,,Du wirst auch schon noch den Richtigen finden, Lenalein!“ Ich verdrehte meine Augen, wie ich diesen Satz nicht mehr hören kann. ,,Ganz sicher“,murmelte ich und setzte mich an meinen Schreibtisch. Meine Eltern verließen mein Büro und zogen die Tür hinter sicher zu. Mein Büro, wie das klang, so erwachsen, dabei habe ich das Gefühl, dass ich vom Erwachsensein so weit weg bin wie noch nie. ,,Chef-Abteilung, man man man Lena“,murmelte ich vor mich hin und lehnte mich im Bürostuhl zurück.

In den letzten drei Jahren, hatte ich so gut wie jeden Tag hier verbracht! Ein Praktika nach dem anderen, kein Wunder, dass ich immer noch Single bin! Außer das ich natürlich sehr gerne und sehr oft das Nachtleben in Berlin unsicher mache, lernte ich trotzdem niemanden kennen der mir gefiel. Mein Handy meldete sich, ,,Hey Barbara!“,sagte ich und grinste, ,,ist das nicht verrückt, ich habe jetzt mein eigenes Büro! Ja, ich weiß! Komm vorbei, bist du in der Stadt!? Echt, klar bin ich dabei! Sag mir einfach eine Uhrzeit und ich bin da! Okay, dann bis Heute Abend! Ja, bis später!“ 9.00 Morgens und ich hatte schon Pläne für den Abend! Wunderbar! Barbara und ich sahen uns viel zu selten, auch wenn wir nicht weit voneinander entfernt wohnen. Aber ich bin entweder in Kerima oder an der Uni, und Barbara als Erzieherin arbeitet auch die ganze Woche. Berlin ist nun mal ein teures Pflaster, aber Barbara wäre nicht Barbara, wenn sie sich nicht durch boxen würde!

Vielleicht sollten wir uns überlegen, zusammen zu ziehen? Denn mir kam auch schon öfters die Überlegung von zu Hause aus zu ziehen. Meine Eltern machte das total nervös, wenn ich oder Alexander in den Raum warfen, dass wir gerne ausziehen würde! Na ja, unsere Eltern haben ja Damals bis zu ihrer Hochzeit, noch bei ihren Eltern gelebt! Aber ich will doch nicht bis zu einer möglichen Hochzeit bei meinen Eltern bleiben!?Das Telefon meldete sich und ruckartig wurde ich zurück in die Realität geholt!
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