Bawaajige nagwaagan

von Yin Yang
GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P16
Jacob Black OC (Own Character)
01.03.2020
30.06.2020
10
30.934
8
Alle Kapitel
6 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
30.06.2020 2.915
 
Entschuldigen


Ihre kühlen Fingerspitzen strichen über Jakes Haut, federleicht.
Ihr Kopf lag an seiner Schulter und er spürte ihr Bein noch immer um seines geschlungen.
Jake schloss die Augen und lehnte sich an ihren Scheitel.
Das war ihm noch nie passiert.
Davon ausgehend, dass er so viele Freundinnen oder Sex noch gar nicht gehabt hatte, hatte er doch noch nie mit jemandem geschlafen, noch bevor er sie richtig kennen gelernt hatte.
Aber es war, als würde sie alles von ihm verlangen können, egal was und er würde es tun ohne Fragen zu stellen oder zu zögern.
War es falsch?
War es richtig?
War es verfrüht?
Er spürte ihre Fingerspitzen ganz zart an seiner Haut und seine Gedanken verflogen.
Doch Kate war ein starker Charakter, so stark, dass sie niemals hier wäre wenn sie es nicht so wollte.
Er vertraute einfach darauf, dass sie die Charakterstärkere von ihnen war und wusste was gut für sie war.
Aber selbst wenn, der Wolf in ihm würde ihr alles geben, ob es richtig oder falsch war.
„Darf ich dich was fragen?“, überwand sich Jake.
Seine Finger strichen über ihren Arm.
„Mmmm“, hörte er nur ein leises murren.
„Du warst weg und ich dachte wirklich du würdest nicht mehr wiederkommen.“
„Das war keine Frage“, hörte er sie wieder leise murmeln.
Ihre Finger verließen seine Brust und er spürte sie an seiner Wange, wo ihr Daumen über seinen Mundwinkel strich.
Er sah zu ihr runter und ihre moosgrünen Augen blickten zurück.
Jake hob ebenfalls seine Hand und legte sie auf ihre.
„Ich hab mir Sorgen gemacht“, meinte er, dirigierte ihre Hand an seine Lippen und küsste vorsichtig ihre Fingerspitzen.
„Musst du nicht. Ich kann ganz gut alleine auf mich aufpassen“, schmunzelte sie.
Sie wich ihm aus und er merkte es.
Doch was konnte er sagen um ihr zu beweisen, dass sie ihm vertrauen konnte?
Wenn sie ihm nicht antworten wollte, würde sie es nicht tun und sein Wolf wollte sie nicht zwingen und so vielleicht riskieren, dass sie doch wieder ging.
Also schwieg er.
„Wirst du mir erzählen wo du warst und wieso?“, fragte er sie trotzdem.
Er hoffte einfach, dass sie das nicht zu sehr unter Druck setzte.
„Ich brauchte einfach etwas Zeit für mich.“
Er seufzte innerlich.
Das gleich hatte auch Elena gesagt, dass sie vielleicht nur Zeit für sich braucht.
Aber eine erfüllende Antwort war das nicht.
„Und hier kannst du das nicht?“, fragte er sie und seine Hand fuhr sanft über ihren Arm.
Sie hob ihren Kopf und sah wieder zu ihm auf.
Ihr Körper zog sich etwas an ihm hoch, so dass ihr Kopf auf seiner Höhe war.
Ihr Oberkörper lehnte sich an seinen und ihre Hand platzierte sich an seiner Wange.
Ganz sanft streichelte sie über seine Haut.
Sie beugte sich vor, ihre Hand drängte sein Gesicht in ihre Richtung, sodass sich ihre Lippen treffen konnten.
Sie küsste ihn und doch wusste Jake, sie wollte ihn damit ablenken.
Unterbewusst hatte sich seine Hand trotzdem um ihre Mitte gelegt und ihren zierlich, schönen Körper an seinen gedrückt.
Ihre Küsse wurden sanfter, bis ihre Lippen nur noch aneinander lagen.
Ganze zart spürte er ihre Hand an seiner Wange entlang gleiten, seinen Hals hinunter bis auf seine Schulter.
„Mein Haar ist noch ganz nass, darf ich kurz unter eure Dusche springen?“, flüsterte sie und er spürte ihre Lippen noch immer an seinen.
Ihr Atem strich über seine Haut.
Jake nickte nur.
„Ich kann dich aber auch nach Hause bringen“, murrte er.
Sie schmunzelte und schob dabei ihren schlanken Körper auf seinen.
Er schluckte.
„Willst du mich loswerden?“, lächelte sie ihn von oben herab an.
Er spürte ihre kühle Haut und jede ihrer Kurven, die sich an seine Haut drückten.
Seine Hände legten sich auf ihren Rücken und er wusste, dass es egal war, was sie tat, was sie sagte oder wo sie gewesen war, er würde alles tun was sie verlangte.
Er würde alles sein und alles und jeden für sie stehen lassen.
Sie würde ihn bis aufs letzte Hemd ausnehmen können und selbst das würde er ihr noch schenken.
Vor einem halben Jahr dachte er noch, er liebte Bella, doch da wusste er noch gar nicht was Liebe wirklich bedeutete.
Jetzt, wo er zu Kate hoch sah, in ihre geheimnisvollen, dunkelgrünen Augen, verstand er erst was das Wort Liebe bedeutete und welches Gefühl das wirklich war.
So viel mehr als er je für Bella empfunden hatte.
Jake schüttelte den Kopf.
Sie beugte sich zu ihm runter und ihre vollen, rosaroten Lippen legten sich so sanft gegen seine, dass es sich wie eine flüchtige Berührung anfühlte.
Und doch umhüllte ihn der Duft von Erdbeeren dabei, dass jeglicher Gedanke verloren ging.
Er öffnete seine Augen und sah wie sie sich aufsetzte.
Wieder konnte er nur schlucken, als sie auf seinem Schoß saß, genauso wie vor ein paar Minuten noch.
„Eure Dusche ist sicher groß genug für zwei, du darfst mich gerne begleiten“, schmunzelte sie und ihre Finger glitten über seine Brust wie Federn.
Ein Schauer durchzog seinen ganzen Körper.
Was tat sie nur mit ihm?
Doch noch bevor er etwas sagen konnte, erhob sie sich und stieg von seinem Schoß.
Er sah ihr nach, als sie durch sein Zimmer schritt und die Hand an die Türklinke legte.
Sie sah sich um.
Ihr feuchtes Haar kräuselte sich schon wieder in ihre Naturlocken und doch klebten ihr die meisten Strähnen noch an der Haut.
Zuvor war jemand wie sie nicht so sein Typ gewesen, doch jetzt wollte er nichts anderes mehr.
Ein Mädchen mit orangerotem Lockenhaar, das ungezähmt wie eine Löwenmähne ihr Gesicht umrahmte.
Weiche Gesichtszüge mit vollen Lippen.
Zarte Sommersprossen, die ihr etwas Unschuldiges verliehen, während ihre moosgrünen Augen angriffslustig funkeln konnten.
Helle, weiche Haut mit einem Tattoo auf der rechten Schulter, das einen Traumfänger darstellte.
Als er sie an dem einen Tag am Strand stehen sah, mit der untergehenden Sonne im Gesicht, welche ihr rotes Haar wie Feuer glitzern ließ, war sie eine Wikingerkriegerin, die sich jeder Schlacht stellen würde.
Doch wusste er, dass sie auch eine tief traurige Seite hatte, eine Seite die es brauchte von ihm gehalten zu werden.
Und er brauchte auch sie.
So sah er jetzt ihr Lächeln, das ihn wieder schlucken ließ, bevor sie die Tür öffnete und nackt durch den Flur Richtung Badezimmer lief.
Vielleicht sollte er ihr sagen, dass hier die Türen tagsüber immer offen waren.
Jeder hätte im Flur stehen und sie sehen können.
Sein Vater hätte zur Tür reinkommen können.
Jake seufzte und starrte an die Decke.
War es eine gute Idee mit einem Mädchen zu schlafen, das er gerade mal eben so kannte, von denen sie eine Wochen nicht miteinander gesprochen und Kate eine weitere verschwunden war?
Sie hatten nicht mal ein echtes Date gehabt.
Nicht schüchtern versucht die Hand des anderen zu halten und keine unangenehme Stille ertragen, weil keiner wusste was er sagen sollte.
Sie hatten einfach alles übersprungen und fingen mit Sex an.
Er sagte gar nichts, er wollte nicht mal etwas denken, denn das war das schönste und intensivste was er je erlebt hatte.
Aber eigentlich war er nicht der Typ Mann, der das so machte oder besser gesagt der das so vorzog.
Er wollte doch die verschämte Stille bis sich einer überwand oder den ersten zaghaften Kuss an der Haustür, wenn er sie nach Hause brachte.
Aber was hatten sie getan?
Kate war verschwunden, sagte ihm nicht wohin und wieso, was aber auch egal war, denn sie musste nur wieder da sein, damit er mit ihr in die Kiste stieg.
Jetzt wo er darüber nachdachte, war es ihm unangenehm.
Die Masse an Gefühlen als sie wieder kam hatten ihn überwältigt, sodass er keinen klaren Gedanken fassen konnte und doch war er nicht unschuldig und hatte es zugelassen.
Jake hörte die Dusche.
Langsam setzte er sich auf und zog seine Beine zur Seite.
Er saß an der Bettkante, stützte seine Ellenbogen auf die Knie und legte sein Gesicht in seine Hände.
Wieso hatte er reagiert, wie er es sonst nur Paul zutraute?
War es der Wolf in ihm, der einfach nehmen wollte, was sie ihm gab?
Oder hatte er es zugelassen, weil er verzweifelt nach ihr war und nicht nein sagen wollte, in der Angst, dass sie wieder gehen würde?
Er verstand sich selber nicht mehr.
So war er nicht.
Jake sah auf.
Er spürte eine Kühle auf der Haut.
Langsam stand er auf, öffnete seine Kommode und entnahm trockene Unterwäsche.
Er stieg in seine Shorts und sah sich dann um.
Sein Bett war durchnässt.
Der Regen von ihren Körpern war jetzt in seinen Bettlaken.
So griff er in sein Bett und zog alles ab.
Mit ein paar Schritten war er auf dem Flur.
Er sah nach rechts und hörte wie das Wasser der Dusche ausging.
Er öffnete die Tür am Ende des Flurs und schmiss die feuchten Laken vor die Waschmaschine.
Dann entnahm er trockene Betttücher und ging damit zurück in sein Zimmer.
Auf dem Weg vernahm der die Geräusche des Föhnes aus dem Bad.
Ihre feurigen Locken, die ihr bis über dem Rücken fielen, mussten sicher gut getrocknet werden.
Und bei dem Gedanken wie wild und ungezähmt sie gleich aussehen würde, dachte er schon wieder an andere, wenig jugendfreie Dinge.
Jake schüttelte den Kopf und betrat sein Zimmer.
Er zog trockene Laken auf sein Bett und setzte sich dann wieder auf die Kante.
Ihm fiel das blaue Kleid auf, das noch immer klitschnass auf dem Boden lag.
Sein Blick glitt über den Boden bis zu dem dunkelroten Slip, der ebenfalls nass da lag.
Jake wusste nicht wie lange er an der Bettkante saß und auf den Boden starrte, aber irgendwann erlosch das Geräusch des Föhns.
Er hörte Geraschel und Schritte.
Kurz darauf trat das schönste Mädchen der Welt in seine Tür.
Mit einem weißen Badetuch um den Körper stand sie da und sah ihn an.
Es dauerte eine Sekunde, zwei, drei, er wusste es nicht, doch dann erschien ein Schmunzeln auf ihren Lippen und sie trat näher.
In der Mitte des Raumes blieb sie stehen, bückte sich und hob den nassen Stoff auf.
Wasser tropfte sogar aus dem Kleid, als sie es in den Händen hielt.
Er beobachtete sie nur.
Die Kriegerprinzessin mit den ungezähmten Feuerlocken sah sich um und trat an die Kommode, die neben seinem Bett stand.
Er sah schweigend dabei zu, wie sie die Schubladen aufzog und mit der Hand darin herumsuchte.
Jake wusste nicht genau, ob er etwas sagen sollte und wenn ja, was?
Ihm war diese ganze Situation neu.
Noch nie hatte er ein Mädchen hier gehabt.
Zuhause schon, aber noch nie hier in seinem Bett.
Doch Kate schien das nicht neu und sie schien auch keine Scheu zu haben, denn sie zog ein dunkelgrünes Shirt aus einer der Schubladen.
Sie ließ das tropfnasse Kleid einfach wieder auf den Boden fallen und hielt sich eines seiner T-Shirts vor den Körper.
Er schluckte, als sie das Badetuch öffnete und es sich vom Körper zog.
Sie warf es neben ihn auf das Bett und er beobachtete wie sie sich das Shirt überzog, sein Shirt.
Er sah sie an.
Es war sehr knapp, aber wenn sie sich nicht bückte, würde es ausreichen.
Ihr Blick fiel ihm auf und er schluckte schon wieder.
Er war leider etwas mit der ganzen Situation überfordert.
Kate trat einen Schritt näher und beugte sich vor.
Ihre Hand ging auf den Boden und sie hob ihren Slip auf.
Auch der war vom Regen durchnässt.
Sie sah sich um und ging dann ans Bettende.
Sie hängte ihren Slip über die Heizung, merkte aber, dass diese gar nicht angeschaltet war.
„Darf ich?“, fragte sie ihn und Jake nickte nur.
So schaltete sie die Heizung an.
Besser, dachte Jake, wenn sie ihre Sachen hier trocknete, als wenn sein Vater ihre Unterwäsche irgendwo hängen sah.
„Ich könnte deine Sachen auch in den Trockner schmeißen“, sagte er, weil er nicht wusste, wie sie vor hatte ihr Kleid trocknen zu wollen.
„Unnötig, ich brauche nur trockene Unterwäsche“, schmunzelte sie.
Wollte sie wirklich nur sein T-Shirt tragen?
Sie sah ihn an und kam neben dem Bett auf ihn zu.
Kate setzte sich an seine Seite und ihr Arm legte sich auf seinen Rücken, während ihr Kinn sich auf seine Schulter bettete.
„Woran denkst du?“, fragte sie ihn.
„Ich…“, doch er brach ab und schüttelte den Kopf.
„Wenn es darum geht, dass wir vergessen haben zu verhüten…“
Jake sah auf und das Wort Scheiße ging ihm durch den Kopf.
Sie hatte recht.
Sie, nein er hatte nicht verhütet.
Diese ganze Situation ging so schnell und war so überraschend gewesen, dass keiner seiner Gedanken sich um etwas andere gedreht hatte, als um sie.
Er sah sie an.
„Keine Angst, ich nehme die Pille“, sagte sie nur und gluckste dann, als er hörbar und erleichtert ausatmete.
Er spürte ihre Hand in seinem Nacken und ihre Finger glitten durch seinen Haaransatz.
Sie lächelte, er sah es im Augenwinkel.
Ihr Kinn lehnte noch immer auf seiner Schulter.
Doch er spürte gerade nur ihre Finger, die sanft seinen Nacken kraulten und seinen inneren Wolf wie ein kleines Kätzchen schnurren ließ.
„Deine Freunde haben gewartet, musst du noch los?“, hörte er sie fragen.
Er schüttelte den Kopf.
Er würde jetzt sicher nicht gehen, egal wie seltsam die Situation war.
Sein Wolf würde ihn nicht von ihr weg lassen.
„Ist es dann okay, wenn ich bleibe?“, fragte sie weiter und jetzt nickte er.
„Hätte dein Vater etwas dagegen wenn ich....“, er hörte sie zögern und sah sich um, „wenn ich bis morgen bleiben würde?“
Jake sah sie an.
„Hat Elena nichts dagegen?“, stellte er die Gegenfrage.
Kate zuckte mit den Schultern.
„Sie weiß noch nicht, dass ich wieder zurück bin“, gab sie dann zu.
Er zog sich etwas zurück, ihre Hände glitten von seinem Nacken und das Kinn nahm sie auch von seiner Schulter.
„Du kommst nicht von Zuhause?“, fragte er verwirrt nach.
Sie schüttelte den Kopf und drehte sich weg.
Jetzt saß sie auf der Bettkante, mit einem Bein angewinkelt unter dem anderen.
„Du solltest ihr sagen, dass du wieder da bist“, meinte Jake ernst.
Sie starrte auf den Boden, dann hob sich ihr Blick.
„Soll ich gehen?“, fragte sie.
Sofort schüttelte er den Kopf.
„Nein, aber Elena hat sich unglaublich große Sorgen um dich gemacht“, er überlegte kurz „Ich könnte ihr sagen, dass du hier bist. Das würde ihr die Ungewissheit nehmen“, bot er an.
Es dauerte einige Sekunden, doch dann sah sich Kate zu ihm um.
„Kennst du das, wenn dir eine kleine Stimme im Kopf ständig reinredet?“, fragte sie ihn.
Seine Stirn legte sich in Falten.
„Ämmm, ja, aber was…“, wollte er verwirrt fragen, doch sie unterbrach ihn.
„Die Stimme in meinen Kopf wollte nicht zu Elena“, sie sah ihn an, ganz direkt, „Sie wollte zu dir und alleine deshalb bin ich wieder zurück.“
Jake erwiderte ihren Blick und sein Wolf brummte leise in ihm.
Sie war zurückgekommen, nicht weil sie gerne bei Elena lebte oder La Push mochte, sie war wegen ihm wieder hier.
Ihr Oberkörper drehte sich ihm wieder zu.
„Ob heute oder morgen, dass wird sie nicht umbringen. Ich aber würde heute lieber hier bleiben. Natürlich nur, wenn du mich hier haben willst.“
Was sagte sie denn da?
Er würde sie niemals wegschicken.
Dachte sie das?
„Natürlich will ich dich“, er stockte, als er merkte was er sagte, „Hier haben, ich will dich hier haben“, verbesserte er sich und wusste kurz darauf nicht, wieso er das so gesagt hatte.
Er wollte beides.
Sie lächelte ihn wieder so unwiderstehlich an.
Wie eine Raubkatze, wie ein Löwe mit roter Mähne, der sich von niemanden etwas sagen ließ und immer tat was er wollte und wonach ihm war.
Sie zog sich auf die Knie und rutschte so wieder näher zu ihm auf.
„Wie spät ist es?“, fragte sie ihn und legte ihre Hände auf seine Schulter.
Ihre wilden Locken fielen nach vorne und er spürte wie sie seine Haut kitzelten.
Ein kurzer Blick auf die Uhr.
„Kurz nach sieben“, war seine Antwort.
„Und wann kommt dein Vater zurück?“
„Wohl nicht vor acht.“
„Dann hab ich noch etwas Zeit um mich ganz intensiv bei dir zu entschuldigen“, sagte sie und sah ihn verführerisch an.
„Du brauchst dich wirklich nicht bei mir zu entschuldigen“, schüttelte er den Kopf und meinte es ernst.
„Wirklich nicht?“, lächelte sie und ihre Finger glitten über seinen Körper bis zum Bund seiner Shorts.
Erst da verstand er.
„Vielleicht doch“, schluckte er.
Der große Wolf ließ zu, dass die kleine Frau ihn zurück in die Kissen drückte.
Sie hob ihr Bein und schwang es über seine Mitte.
Seine Hände legten sich auf ihre Oberschenkel und er sah zu ihr hoch.
Sie war so verflucht schön.
Und doch dachte er wieder daran, ob das hier wirklich er war?
Denn wieder ließ er zu, dass sie ihn verführte.
Blöde Ausdrucksweise, dachte er, denn sie verführte ihn und er wollte es.
So tat er nichts und ließ zu, dass sie sich zu ihm runter beugte und ihn küsste.
Wieder lag er in den Kissen und glitt mit den Händen über ihren schönen Körper, der auf dem seinen lag.
Wieder küsste er sie leidenschaftlich, wie noch kein anderes Mädchen zuvor.
Doch irgendwann verließen ihre Lippen seine und er spürte wie sie Küsse auf seiner Haut verteilte.
Seinen Hals entlang, ihre Zunge, die über sein Schlüsselbein glitt und dann weitere zarte Küsse auf seiner Brust verteilte.
Dann glitt sie noch weiter an ihm runter und er bekam etwas von ihr, was er noch niemals zuvor verspürt hatte…
Review schreiben