Torture

GeschichteAllgemein / P16
OC (Own Character) Thranduil
29.02.2020
29.02.2020
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Hey
Das ist ein kleiner One Shot für eine Story die ich bereits seit längerem in meinem Kopf habe und sie einfach nicht verschwindet. Diese Szene ist mitten von dieser Story und bitte schmeißt nicht mit Kieselsteinen nach mir wenn ihr sie zu Ende gelesen habt. xD Ich entschuldige mich jetzt schon mal!
Auf eine Rückmeldung von euch würde ich mich aber trotzdem freuen.

Beste Grüße
Alphawolf7









-Torture-

Die Peitsche sauste auf Thranduils Rücken nieder. Die mit winzigen Kugeln behafteten drei Enden der Peitsche schlugen auf nacktes Fleisch, ließen kaum verheilte Wunden wieder aufplatzen, rissen neue blutige Striemen.
Die schweren Eisenketten klirrten, die an seinen Handgelenken links und rechts befestigt worden waren. Seine silberblonde Schwanzflosse hing nur wenige Zentimeter über dem Meeresgrund. Er hing da, wie ein Stück Fleisch zum schlachten.
Er zuckte unter einem erneuten Schlag zusammen und biss sich die Lippen blutig, um die Schreie, die aus seiner Brust heraus wollten, zurückzudrängen. Niemals würde er sich dieser Demütigung hingeben. Noch war er der König des größten Unterwasserreiches, wenngleich äußerlich nur noch ein roher Klumpen aus blutigem Fleisch.
Er war noch kaum bei Bewusstsein, dennoch spürte er den immer währenden Schmerz, welcher von neuem kam, wenn die Peitsch auf seinen Rücken niederschlug. Seine eiskalten blauen Augen waren trübe. Er konnte sie kaum noch offen halten.
Wenigstens war Legolas in Sicherheit. Carlyle würde ihn beschützen, dies hatte ihm der Wechsler geschworen.
Die Zellentür, welche aus Seetang bestand, schwang auf und eine Meerjungfrau kam herein geschwommen. Ihr langes, leicht gelocktes blondes Haar schwebte im Wasser, ihre blauen Augen leuchteten erfreut auf. Sie hatte eine feuerrote Schwanzflosse und trug einen roten BH aus den gleichen Schuppen wie ihrer Schwanzflosse. Auf ihrem Haupt trug sie eine rote feine Krone. Als die Meerjungfrau ihre Hand hob, ließ Thranduils Peiniger von ihm ab und verließ die Zelle. Sie nahm einen Lappen, der bereits von Blut durchtränkt war, um ihm das Blut von den Lippen zu wischen.
„Wie geht es unserem Gefangenem denn heute?“, fragte sie mit einem amüsierten Lächeln auf den Lippen. Mit ihrer rechten Hand hob sie grob Thranduils Kinn an, sodass dieser sie ansehen musste. „Oh, du siehst gar nicht gut aus, mein Lieber.“
Taktlos ließ sie sein Kinn wieder los, das zurück auf die nackte Brust des Königs schlug. Thranduil atmete schwer ein und wieder aus. Sie schwamm hinter ihn und sah sich seinen Rücken an. Tiefe Risse hatten sich in seinen sonst so makellosen Rücken gebildet, Blut quoll aus ihnen hervor und verfloss mit dem Wasser.
„Was… willst du von mir?“
„Du weißt, was ich will“, antwortete sie und schwamm wieder zu ihm nach vorn, um sein Kinn erneut zu heben. „Wenn du einwilligst mich zur Königin zu machen, dann werden die Schmerzen aufhören und Legolas wird nicht weiter in Gefahr sein.“
„Das werde ich niemals tun, Schwester.“
„Ich bin nicht deine Schwester!!“, rief sie wütend und gab ihm eine Backpfeife. „Ich bin deine Halbschwester.“
Die Meerjungfrau ergriff sein langes silber blondes Haar und riss seinen Kopf unsanft nach hinten. Thranduil kniff für einen kurzen Augenblick seine Augen zusammen. Er konnte gerade noch so einen Schrei unterdrücken. Ihre Hände wanderten von seiner Brust hoch zu seinem Gesicht, wo sie ihre Finger sanft über seine Wange hinauf zu seiner Schläfe tänzeln ließ.
„Weißt du denn nicht, wie sehr ich dich mag, Thranduil?“, flüsterte sie, ihre Lippen berührte seine Wange. „Du könntest mich haben, anstatt diesen Menschen.“
Mit diesen Worten legten sie ihre Lippen auf die seine, doch Thranduil erwiderte ihren Kuss nicht. Die Meerjungfrau löste sich von ihm und schaute ihn an. Sanft strich sie ihm über die Wange und blickte ihn schon beinahe Sorgenvoll an.
„Du könntest so glücklich werden mit mir“, flüsterte sie. „Ich könnte dir so viel mehr geben, als er. Ich könnte dir zum Beispiel einen Thronfolger schenken, was er niemals können wird. Du musst mich nur zu deiner Königin machen.“
Thranduil schaute sie an.
„Du könntest mir… niemals geben… was er mir… bereits gegeben hat…“
„Und was wäre das?“, fragte die Meerjungfrau mit einem zornigen Unterton in ihrer Stimme.
„Liebe…“
„Liebe?! Das könnte ich dir ebenfalls geben!“
„Nein… Niemals…“, sagte er mit schwacher Stimme.
Wütend ließ die Meerjungfrau von ihm ab.
„Ich werde deinen Geliebten Legolas finden! Und wenn ich ihn habe, dann werde ich ihn vor deinen Augen töten! Das verspreche ich dir!“
Voller Zorn verließ die sie die Zelle und ließ Thranduil allein zurück. Er spürte wie die Dunkelheit nach ihm rief. Seine Augenlider wurden so schwer wie Blei.
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