Familienbande (Arbeitstitel) eine Henry Cavill Fan-Fiction

GeschichteRomanze, Familie / P16
26.02.2020
28.03.2020
21
45859
1
Alle Kapitel
15 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
„Henry, ich bin seit drei Tagen überfällig,“ hörte ich sie sagen und ich konnte nichts anderes tun, als sie wortlos anzustarren. Mir war klar, was das bedeutete.
Die Mädchen steigen zu uns ins Auto und wie mechanisch steuerte ich den Wagen nach Hause. Die Mädchen redeten und plapperten, schienen nichts zu merken.
Zuhause angekommen entschuldigte sich Smilla und ging gleich hoch. Ich wollte ihr hinterher gehen. Doch Claire hielt mich auf. „Ich glaube, sie hat doch wohl was dagegen, dass du eine Freundin hast. „ vermutete sie. „Das ist Quatsch Claire. Es ist alles gut.“ Versuchte ich es mir selbst einzureden, doch ich wusste dass dem nicht so war. „Aber zwischen euch ist alles so komisch. Ihr geht euch aus dem Weg. Was also…“ „SIE geht MIR aus dem Weg", fuhr ich sie an und es tat mir augenblicklich leid. „Tut mir leid. Prinzessin. Ich wollte dich nicht anmachen, es ist nur… etwas kompliziert im Moment.“ Ja das war es und das war genau das, was wir nicht wollten. Es war zum verrückt werden. Ich seufzte und ließ mich auf den Küchenstuhl fallen. Ich musste dringend mit Smilla reden, damit nicht alles kaputt ging, bevor es wirklich angefangen hatte. Doch das würde Smilla im Moment nicht wollen. "Was ist los, Dad?" Wolllte Claire wissen und setzte sich zu mir. Ich legte meine Hand auf ihre. "Ich weiß es nich, aber ich verspreche dir. das kriegen wir hin", versicherte ich ihr und drückte ihr einen Kuss auf die Stirn.
Ich erhob mich und ging hoch. Ich klopfte an Claires Zimmertür, wo ich Smilla vermutete, doch es kam keine Reaktion. Ich hörte Etwas aus dem Bad, also klopfte ich dort. „Smilla….“ Sagte ich sanft, doch sie schleuderte mir nur ein „verschwinde“ entgegen. Das würde ihr so passen. „Nein, das werde ich nicht. Komm raus und lass uns reden“, forderte ich, doch ich hörte sie nur schnaufen. „Claire fragt sich auch schon, was los ist.“ Endlich öffnete sie die Tür, und sie wollte an mir vorbeistürmen, doch ich hielt sie am Arm fest. „Hast du einen Test gemacht?“ fragte ich mit ruhiger Stimme. Ich wollte nicht mehr streiten. Sie riss sich los, drückte mir etwas gegen die Brust und verschwand in Claires Zimmer. In meiner Hand lag der Schwangerschaftstest. Der eindeutig positiv war. Verdammt, so war das nicht geplant.
Die Tür zum Zimmer hatte sie natürlich abgeschossen, doch ich klopfte immer wieder. „Lass mich rein, Smilla. Lass uns darüber reden!“ forderte ich. Ich war immer noch aufgebracht, aber ich bemühe mich, ruhig zu bleiben. „Ich will aber nicht“, trotzte sie und ich hörte sie schluchzen. Ich seufzte und ließ mich an der Wand nieder. „Honey, bitte lass mich rein. Wie sollen wir das hinkriegen, wenn du mir aus dem Weg  bist gehst? Ich will dich nicht verlieren,“ sagte ich nun sanft und ich sah Claire an der Treppe stehen. Sie sah mich mit einem mitleidigen Lächeln an und ging. Mir war klar, das sie was mitbekommen hatte, aber ich musste zuerst mit Smilla reden. Ich verschränkte meine Arme, legte sie auf die Knie ab und wartete. So eine verdammte Scheiße. Warum konnte bei mir und Smilla nicht einmal was glatt laufen? Ja, ich hatte eigentlich keine Kinder mehr gewollt. Auf keinen Fall jetzt schon, aber nun war es passiert. Und es ließ sich nicht rückgängig machen. Zumindest nicht so, das ich damit leben könnte. „Smilla…..“ versuchte ich es noch einmal und endlich öffnete sich die Tür. Smilla stand mit verweinten Augen vor mir. Ich erhob mich und endlich ließ sie es zu, sich von mir in die Arme zu ziehen.

Ich konnte ihn einfach nicht mehr auf Abstand halten. Ich wollte es, aber es ging nicht. Ich sehnte mich zu sehr nach ihm und mir war klar, das wir reden mussten. Und je eher, umso besser. Ich heulte mir eh die Augen aus. Ich schniefte und wischte mir die Tränen weg, ehe ich zur Tür ging und sie öffnete. Henry saß auf dem Boden direkt daneben und als er mich sah, stand er auf und zog mich in seine Arme. Dieses Mal ließ ich es zu, klammerte mich an ihn und brach sofort wieder in Tränen aus. Ich wollte nicht, das es vorbei war. Ich liebte ihn und wollte ihn an meiner Seite haben.
Er schob mich nun in sein Schlafzimmer, setzte sich aufs Bett und zog mich mit sich. Er hielt mich und gab mir den Halt, den ich so sehr brauchte.
Ich beruhigte mich langsam wieder, wischte mir die Augen trocken uns sah Henry an. Und was machte er? Er lachte. Verdutzt sah ich ihn an, aber er lachte noch immer und ließ sich schließlich rücklings aufs Bett fallen, zog mich mit sich. „Hör auf zu lachen. Das ist nicht witzig", beschwerte ich mich, konnte aber nicht verhindern, das mich sein Lachen ansteckte. „Doch. Irgendwie schon….“, brachte er unter Lachen heraus. „Ich meine…. Was hast du anderes erwartet? Wenn wir eins können, dann…. Ist es Babys machen“, lachte er weiter und hielt mich fest an sich gedrückt. Irgendwie hatte er recht. Bisher war bei uns immer ein Baby dabei rausgekommen. Ich schmunzelte nun auch vor mich hin, ließ meinen Kopf auf seiner Brust liegen und wartete, bis Henry sich beruhigt und richtete mich dann halb auf. „Und was machen wir jetzt?“ fragte ich irgendwann. „Was wir jetzt machen? Tja, wir bekommen wohl noch ein Baby“, lächelte er und streichelte mir über die Wange. „Smilla, wo zwei Kinder groß werden, wird auch ein drittes groß.“ Ich atmete tief durch und schmiegte mich wieder an ihn. „Wir bekommen ein Baby", wiederholte ich seine Worte. Ein Baby war auch was Schönes. Das haben mir meine Töchter bewiesen. Und das Henry hinter mir stand, hat er mir auch mehr als einmal bewiesen. Ich sah ihn lächelnd an und er zog mich an sich, legte seine Lippen auf meine und küsste mich voller Liebe. „Ich liebe dich, Smilla. Wir werden ein wunderschönes Baby bekommen“, hauchte er und küsste mich weiter. Ich erwiderte den Kuss und verlor mich darin, bis es an der Tür klopfte. Wir  schossen auseinander und ich setzte mich aufrecht hin. Henry öffnete die Schlafzimmertür. „Ich störe euch nur ungern, aber Ally nervt. Sie will den Kuchen“, erklärte sie und Henry schüttelte schmunzelnd den Kopf. Er ging an Claire vorbei und ging runter. „Ally! Finger weg vom Kuchen!“ rief er runter und ich kicherte. "Ally!!!" Hörte ich ihn unten fluchen. Es war wohl zu spät. Claire stand in der Tür und sah mich an. „Du und Dad also, Hm?“ Fragte sie und ich war ganz perplex. „Woher weißt du…?“
„Ich bin nicht doof Mama. Ich hab Dad gehört, was er zu dir gesagt hast. Und Wenn ich ehrlich bin, hatte ich es gehofft“, lächelte sie und ich breitete meine Arme aus. Sie kam zu mir und kuschelte sich einen Moment an mich. „Dann warst du das also im Club? Du warst hier bei Dad?“ Fragte sie und ich sah sie entschuldigend an. „Tut mir leid. Mein Seminar ist ausgefallen“, gestand ich und sie kicherte. „Schon klar, das musstest du ausnutzen.“ Ich nickte und drückte ihr einen Kuss an die Schläfe. „Lass uns runter gehen, und sehen, was Ally noch vom Kuchen übrig gelassen hat.“, schlug ich vor und wir beide gingen runter. Von der Schwangerschaft würden wir vorerst nichts sagen. Erst musste ich sichergehen, das alles in Ordnung war. Ally hatte die Kuchenschlacht schon eröffnet und hatte ihn angeschnitten. Sie nahm ein Stück und stopfte es ihrem Dad in den Mund, der gerade losschimpfen wollte. Sie brachte damit nicht nur Henry zum Lachen, sondern auch mich und Claire. Und diesmal Widerstand ich meinem Drang nicht. Ich ging zu Henry und küsste ihm die Schokolade von den Lippen.
Claire hatte Ally lachend die Augen zugehalten, doch die wehrte sich. „Mami. Warum hast du Papi geküsst?“ wollte unsere Kleine wissen. „Weil Mama und Dad zusammen sind, Ally. Das werden sie jetzt ständig tun“, erklärte Claire ihr, doch Ally schaute uns nur fragend an. Henry gesellte sich auf Augenhöre zu ihr. „Deine Mama und ich gehören jetzt zusammen“, erklärte er ihr. „Heißt das, wir sind jetzt eine richtige Familie?“, fragte sie mit leuchtenden Augen. „Das waren wir vorher doch auch schon, Monsterchen. Aber ja, das sind wir.“ Lächelte Henry und Ally hing sich an seinen Hals. „Jetzt kannst du bei uns Zuhause wohnen.“, freute sie sich. „Das werden wir sehen. Auf jeden Fall werde ich euch jetzt noch öfter auf den Geist gehen“, schwor er und kitzelte Ally, die lachend  anfing zu quieken.  
Ich sah mir zufrieden das Schauspiel an und naschte am Kuchen. Wow, der war lecker. „Endlich wieder Appetit, was?“ fragte Henry mich neckend und zwinkerte mir zu. Er ließ Ally runter und brach sich auch ein Stück Kuchen ab, welches ich ihm aber gleich aus seinen Fingern stibitzte und es mir selbst in den Mund schob. Das geschah ganze drei Mal, bis er mich einfach packte und küsste. So, dass ich alles um mich herum vergaß und nur am Rande mitbekam, was Claire zu Ally sagte. „Komm Ally, wir müssen echt nicht mit zusehen, wie Mama und Dad sich gegenseitig aufessen. Das ist ja ekelig. Nehmt euch ein Zimmer.“ Henry fing an meinen Lippen an zu lachen und mir steig die Röte ins Gesicht.