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Gefährten

OneshotLiebesgeschichte / P16
Hisoka OC (Own Character)
25.02.2020
25.02.2020
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»Hast du gehört, Hinami? Die Polizei geht von einem Serienkiller aus, der sein Unwesen in dieser Gegend treibt!«, schrie Rei ihrer besten Freundin ins Ohr. Hinami  hielt automatisch das Handy weg bin ihrem Ohr und starrte nebenbei auf ihr Fernsehen. Sie berichteten gerade über einen weiteren brutalen Mord. »Geh am besten Abends gar nicht mehr raus, solange der Killer noch frei rum rennt, ja?«, sagte Rei und sie hörte an ihrer Stimme, dass sie weinerlich klang. So, als ob sie vor kurzem noch geweint hatte. »Rei. Es wird alles gut. Außerdem würden doch bis jetzt nur Verbrecher getötet. Vielleicht hat es der Killer gar nicht auf normale Bürger abgesehen«, versuchte die Violett Haarige ihre beste Freundin zu beruhigen. Währenddessen griff sie nach ihrer Fernbedienung und stellt den Fernseher aus. »Aber...hast du nicht mitbekommen, was im Internet die Runde macht?...«, hörte sie Rei besorgt fragen. »Du meinst diese Gerüchte, dass der Killer ein Kannibale, oder sogar etwas übernatürliches sein soll, weil die Leichen komplett Blutleer sind?«, wollte Hinami wissen und stand von ihrer schwarzen Couch auf, um in die Küche zu gehen. »Ja!«, rief Rei außer sich. »Rei. Wie alt bist du? Ich denke mit deinen 27 solltest du an so etwas nicht mehr, glauben, oder?«,  sagte sie und öffnete den Kühlschrank, um sich eine Flasche Orangensaft heraus zu holen. Gerade als sie sich umgedreht hatte, stand er vor ihr. Der Mann, über den sie seit einer Woche berichteten. »Du hast ja recht. Aber was will ein Serienkiller mit soviel Blut anstellen?«, hörte sie Rei fragen. Ein Lächeln bildete sich auf seinen Lippen, aber Hinami wich einen Schritt zurück. »Rei? Ich rufe dich später an. Ich möchte jetzt nämlich duschen«, log sie ihre beste Freundin an. »Ist gut. Bis später«, verabschiedete sich Rei von ihr und Hinami legte auf. Die Violett Haarige steckte ihr Handy in die Hosentasche und stellte die Flasche auf der Theke neben sich ab. »Warum hast du denn aufgelegt? Ich wollte der kleinen Rei doch gerade erzählen, was ein Serienkiller so damit macht«, lachte Hisoka und ging wieder einen Schritt auf Hinami zu. Andere hätten wahrscheinlich jetzt Angst vor ihm gehabt, aber sie nicht. »Wo warst du denn schon wieder gewesen? Ich habe zwei Tage auf dich gewartet und hatte schon Angst, dass sie di-«, wollte sie sagen, aber Hisoka hatte sie in diesem Moment hoch gehoben und sofort schlang sie ihre Beine um seine Hüften. »Auf der Jagd. Ich hatte dir doch gesagt, dass es bei mir dauern kann, weil ich ziemlich wählerisch bin, was meine Beute betrifft«, erklärte er ihr und legte seine Lippen auf ihre. Hinami  erwiderte seinen Kuss und biss ihm leicht in die Unterlippe hinein, was ihn ein Stöhnen entlockte. Er unterbrach allerdings schnell wieder den Kuss, weil er Rücksicht auf Hinami nehmen wollte. Immerhin atmete er nicht und brauchte somit auch keine Luft. »Hast du es dir überlegt, Hinami?«, hakte der Rothaarige nach und fixierte sie mit seinen bernsteinfarbenen Augen ganz genau. »Du meinst das Thema verwandeln? Du hast doch damals selber bei unser ersten Begegnung gesagt, dass du keine Liebe empfinden kannst, aber hast mir trotzdem angeboten mich zu verwandeln. Ich...ich versteh dich manchmal echt nicht, außerdem will ich keine...Menschen töten«, sagte sie schüchtern. »Oh, Hinami. Du liegst in Gewisser Weise auch richtig damit, aber Vampire sehnen sich nun mal nach einer Gefährtin. Ich habe dich ausgesucht, aber ob du diesen Weg einschlagen willst, ist deine Sache. Außerdem müssen wir erst etwas tun, bevor ich dich verwandeln würde und was das töten betrifft, darüber können wir reden, wenn du dich entschieden hast«, erklärte er ihr. Hinamis türkisfarbene Augen weiteten sich ein wenig vor Schreck, aber sie versuchte es so gut es ging zu überspielen. »Was müssten wir tun, bevor du mich verwandeln würdest?«, bohrte sie nach. Hisoka grinste und näherte sich ihrem Hals. »Zuerst würde ich dich verrückt machen, aber wenn man es so nimmt, würden wir einfach Sex haben. Mit dem Unterschied, dass du mehr leiden würdest. Menschen verkraften meistens nicht die Stärke der Vampire im Bett und ich will dich testen. Ich will wissen, ob du diesen Schmerzen stand halten kannst, um noch größere Schmerzen zu überstehen«, teilte er ihr mit und leckte über ihren Hals. Abrupt bekam sie eine Gänsehaut und biss sich leicht auf die Unterlippe. »Was passiert, wenn ich es nicht kann?«, wollte sie wissen und sah ihm geradewegs in die Augen. »Du würdest sterben. Lehnt dein Körper das Vampirgift ab, gibt es keine Rettung für dich«, gab er ruhig von sich und fing an ihren Hintern zu massieren. »Und wenn ich sagen würde, dass ich mit all dem nichts mehr zutun haben möchte und du verschwinden sollst. Würdest du gehen?«, stellte sie ihm ihre nächste Frage. Hinami quiekte auf, als sie seine spitzen Zähne an ihrem Hals spürte. »Soll ich dir wirklich eine Antwort darauf geben? Ich bin ein Monster. Ein Killer und du? Du weißt schon viel zu viel von mir und könntest sogar der Polizei sagen, wer hier alle Verbrecher leer saugt«, sagte er. »Denkst du, dass ich das wirklich tun würde?«, empört starrte sie ihn an. Ein schiefes Grinsen lag auf den Lippen von  ihm. »Nein. Also, steht deine Entscheidung fest?«, hakte er grinsend nach, obwohl er schon ihre Antwort kannte. »Gehen wir ins Schlafzimmer!«, sagte Hinami und vereinte ihre Lippen wieder mit seinen.

•••

»Mehr!«, keuchte Hinami, als sie warme und zudem feuchte Zunge von Hisoka über ihren nackten Oberkörper glitt. »Da hab ich ja eine ganz mutige.« Ein kichern entwich dem Rothaarigen und er bahnte sich einen Weg hinunter zu ihrer Intimzone. »Hisoka!«, beschwerte sich Hinami und funkelte ihn gespielt sauer an. »Weißt du was ich vermissen werde?« wollte er wissen, woraufhin Hinami ihren Kopf leicht schüttelte. Er krabbelte wieder zu ihr hoch und küsste ihre Lippen, bevor er sich einen Weg zu ihren Hals bahnte.  Er biss ihr ohne zu zögern in den Hals, aber trank nicht ihr Blut. »Hi..so..ka! Lass d..a..s!«, keuchte Hinami. Grinsend gab er ihren Hals frei und leckte sich über die Lippen. »Ich werde deinen unwiderstehlichen Menschlichen Geruch vermissen und dieses süße Blut auch.« Er lachte und leckte ihr über die Biss spuren, die er an ihrem Hals hinterlassen hat . »Ich dachte, dass du mich erst testen wolltest, bevor du mich verwandelst? Aber bei dir klingt das schon von vornherein so, als ob du es die ganze Zeit vorhattest«, sagte Hinami. Hisoka hob eine Augenbraue, aber ließ sich nichts anmerken, stattdessen umfasste er ihre nackte Brust und fing diese an zu massieren. »Ach, ist das so? Mh, das ist mir gar nicht auffallen. Außerdem kommt der wahre Schmerz echt, wenn ich in dich eindringe«, erklärte er ihr ruhig. »Du zögerst das echt hinaus, oder?«, fragte sie und biss sich kurz auf die Unterlippe. In seinen Augen blitzte etwas auf, dass ihr Antwort genug war. »Ich will doch mein erstes und letztes Mal mit dir genießen, während du noch ein Mensch bist.« Schon wieder hatte er es gesagt, ohne das er es wohl möglich mitbekommen hatte, oder er sagte es, um Hinami zu verwirren. Sie seufzte schlussendlich und beschloss es einfach solange zu genießen, bis Hisoka sie testen würde.

•••

»Du kannst dir einen Tag aussuchen.« Hisoka zog sie auf seine Brust und schloss seine Augen. »Was meinst du damit?«, wollte sie wissen und sah ihm ins Gesicht. Sie wusste, dass er nicht schlief. Vampire brauchen keinen Schlaf. »Ich meine, wann ich dich verwandeln soll. Wie fühlt sich  dein Körper an? Hast du Schmerzen, Schwindel, oder das Gefühl, dass dir jemand dein Unterleib zerris-«, wollte er wissen, aber Hinami schüttelte bloß ihren Kopf. »Mir geht es gut. Wirklich sehr gut und ich möchte, dass du mich jetzt beißt«, beantworte sie ihm seine Frage. »Hältst du das für eine gute Idee? Ich habe seinen Körper schon genug gestresst und wenn ich dich jetzt beißen würde, hättest du vielleicht nicht mehr die Kraft das Vampirgift zu ertragen«, sagte er und es dauerte nur einen Wimpernschlag und schon lag sie unter ihm. Er hatte sich über sie gebeugt und stützte seine Arme links und rechts neben ihr Kopf auf dem Bett ab. »Hisoka. Ich will es«, gab sie fest Entschlossen von sich. »Ich werde dir die Regeln wohl später erklären müssen, was das Leben eines Vampirs bedeutet.« Hisoka grinste sie an, bevor er seine Vampirzähne in ihrem Hals schlug und anfing ihr Blut aus ihrem Körper zu saugen. Hinami hatte das Gefühl, als würde man ihr Leben aus sie saugen. Im Grunde tat es Hisoka auch, aber sie wusste nicht warum. Sie hätte auf ihn hören sollen und sich lieber die Regeln erklären lassen sollen, oder sich wenigstens einen Tag ausruhen. Ihr wurde langsam schwindelig und schwarze Punkte tanzten vor ihren Augen. »Hi..sok..a«, hauchte sie und spürte, er er ihren Hals freigab. »Öffne deinen Mund, schnell!«, hörte sie ihn sagen und versuchte seinen Befehl nachzukommen. Mein ersten mal gelang es ihr nicht. Auch nicht beim zweiten. Erst beim dritten Versuch schaffte sie es ihr Mund wieder zu öffnen und spürte, wie ihr etwas in den Mund geträufelt wurde. »Du hast es fast geschafft.« Hinami schloss ihre Augen. Ihr Körper fühlte sich so an, als ob man sie bei Lebendigem Leibe verbrennen würde.

•••

»Hinami.« Sie öffnete ihre Augen und das Erste, was sie sah, war Hisoka, der seine Hand nach ihr ausgestreckt hatte. Kaum hatte sie sich von den Bett erhoben, stand sie blitzschnell bei ihm. »Hisoka.« Ein Lächeln stahl sich auf ihre Lippen, als sie bemerkt hatte, wie schnell sie sich bewegt hatte. Es war unglaublich! »Du Idiot! Warum hast du mich nicht davon abgehalten es am selben Tag zu machen?«, gab sie ein bisschen verärgert von sich. »Ich hatte dich gesagt, dass du dir ein Tag aussuchen sollst. Das war doch eindeutig genug und jetzt küss mich«, verlangte Hisoka von ihr. Hinami wollte gerade etwas dagegen sagen, aber entschied sich anders und küsste ihn kurz. Er schlang seine Arme um sie und drückte sie an seinem nackten Oberkörper. »Willst du jetzt die Regeln lernen, oder wieder die Folgen zu spüren bekommen, wenn du nicht auf mich hörst?«, wollte er wissen und konnte sich ein grinsen nicht verkneifen. »Du...Bring mir verdammt nochmal alle Regeln bei und lass ja keine aus, sonst muss ich dich verprügeln!«, fauchte Hinami gespielt sauer und küsste ihn stürmisch. Hisoka erwiderte ihren Kuss und hob sie hoch, woraufhin sie ihre Beine um seine Hüften schlang. »Sehr wohl, aber davor will ich dich noch einmal verführen«, gab er von sich und ging wieder mit ihr auf sein Bett zu.
 
 
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